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Aktuelle Pressemitteilungen


  • 21.06.2021 - Digitalisierung, die Verständnis erzeugt

    Modellprojekt in Niedersachsen zeigt, wie sich kleine Unternehmen aus der Belegschaft heraus verändern

    Download Pressematerial:

    • Factsheet Transformationslotsen  
    • Lotsen-Logbuch der Transformationslotsen 
    • Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie weitere Zitate der teilnehmenden Unternehmen Volkswagen AG, Peiner Umformtechnik GmbH und Bornemann Gewindetechnik GmbH & Co. KG – nutzen wollen 

     

    Hannover. Am 12. Juli werden 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Konzerne VW und Conti, aber vor allem auch von Mittelständlern, ein Zeugnis erhalten, das sie zu „Lotsinnen und Lotsen“ macht. Ab diesem Zeitpunkt verfügen sie offiziell über das Know-how, die Digitalisierung in ihren eigenen Unternehmen voranzubringen und Veränderungen – selbst bei Widerständen – umzusetzen. Die frischgebackenen Transformationslotsen gehören zum zweiten Jahrgang der „Partnerschaft Transformation“, Modellprojekt niedersächsischer Arbeitgeber und Gewerkschaften mit ihren jeweiligen Bildungsträgern.

    Bereits die Struktur des seit September 2020 bestehenden Gemeinschaftsprojekts der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), dem Deutschen Gewerkschaftsbund Niedersachsen (DGB), dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben (AUL) zeigt auf: Digitalisierung gelingt nicht, wenn sie von den Arbeitgebern als einseitiger Change Prozess angestoßen wird. Auch nicht dann, wenn einzelne Prozesse in Produktionsunternehmen, im Einvernehmen mit dem Betriebsrat, umgestellt werden. Sondern digitaler Strukturwandel entsteht in der Mitte der Belegschaft – durch ein verändertes Denken und Handeln.

    Digitalisierung begreifbar machen – und beide Seiten überzeugen

    Moritz von Soden, Geschäftsführer des Familienunternehmens Bornemann Gewindetechnik im Süden von Hannover, sagt: „Es ist nicht sinnvoll, auf politischer Ebene fachlich über die Digitalisierung zu diskutieren, wenn wir letzten Endes nicht beide, Beschäftigte und Unternehmensleitung, überzeugen. Das gilt besonders für den durchschnittlichen deutschen Unternehmer und Angestellten: über 55 Jahre und 30 Jahre in einem kleineren oder mittleren Unternehmen (KMU) tätig. Wenn es um den digitalen Strukturwandel geht, nehmen sie eher die Rolle des Bedenkenträgers ein.“ Von Soden ergänzt: „Als diese Menschen jung waren, verstanden sie unter mobil telefonieren: eine Telefonzelle aufzusuchen. Ihnen fehlt das Verständnis für den Nutzen digitaler Prozesse.“

    Laut dem Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (Digitalisierung der KMU in Deutschland, 2018) haben 99,6 Prozent aller Unternehmen in Deutschland weniger als 250 Beschäftigte und zählen damit zu den KMU. Auf sie entfallen 55 Prozent aller Arbeitsplätze und knapp 50 Prozent aller Umsätze. Aber nur wenige betrachten den technologischen Wandel als einen Scheidepunkt: hin zu Veränderung statt Stillstand, zu Digitaler Offenheit statt Ablehnung, zu einer Chance statt einer Bedrohung.

    Selbst nach dem Digitalisierungsschub, den COVID-19 ausgelöst hat, steigt das Risiko für diese Unternehmen, notwendige Veränderungsprozesse nicht erfolgreich umsetzen und im internationalen Wettbewerb nicht weiter mithalten zu können. Um dem entgegenzuwirken, muss zweierlei ineinandergreifen: Kompetenzaufbau bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vernetzung auf regionaler Ebene, auch mit der Konkurrenz.

    Nach diesen beiden Prinzipien ist das Modellprojekt Transformationslotsen in Niedersachsen aufgebaut – und der Ansatz überzeugte nach und nach große Konzerne wie VW und Conti sowie kleinere und mittlere Unternehmen aus Niedersachsen und vier weiteren Bundesländern zu einer Teilnahme an der Qualifizierung. Sie schickten ihre Mitarbeiter in berufsbegleitende Online-Trainings zu den drei Modulen – „Produktion und Arbeitswelten 4.0“, „Bedarfserfassung, Lernprozessbegleitung, Future Skills“ und „Workshop-Formate und Verbesserungsinitiativen organisieren, moderieren und nachhalten“ – und erhielten lösungsbereite Teams zurück. Wie das funktionierte? Durch die Befähigung, Veränderungen von innen heraus anzuschieben.

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    Hier geht es zu weiteren Fakten und Einblicken:

    • Lotsen-Logbuch der Transformationslotsen: Detaillierte Berichte aus Sicht der Teilnehmenden
    • Factsheet Transformationslotsen mit Überblick zu teilnehmenden Unternehmen und Abläufen
    • Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie weitere Zitate der teilnehmenden Unternehmen – Volkswagen AG, Peiner Umformtechnik GmbH und Bornemann Gewindetechnik GmbH & Co. KG – nutzen wollen

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    Christoph Brünner, Geschäftsführer der Peiner Umformtechnik GmbH aus Südostniedersachsen, beschreibt den Prozess so: „Oft fehlt es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Methoden, Probleme zielgerichtet zu lösen. Lageberichterstattungen zu den vielen täglichen Problemen in der Produktion bringen uns nicht weiter, wir brauchen Handlungsorientierung. Die Qualifizierung von BNW und AUL zu Transformationslotsen ist ein erster Schritt, um selbstständig Lösungen zu erarbeiten. Wenn das viele Beschäftigte machen und ein gemeinsames Verständnis über Ziele entwickeln, bringt uns das einen entscheidenden Schritt voran.“

    Starre Strukturen und Abgrenzung bringen nicht weiter

    Gleichzeitig erhalten die Transformationslotsen Zugang zu drei sogenannten Kompetenz-Hubs, lernenden Netzwerkstrukturen auf regionaler Ebene zum direkten Erfahrungsaustausch. Christoph Brünner sagt: „Für die neu gewonnen Ansätze, wie wir als KMU unsere Leistungsfähigkeit steigern und unsere IT-Infrastruktur verbessern, wird es nach der Qualifizierung ein Kernteam geben, dessen Mitglieder in diesen Bereichen konkrete Veränderungsaufgaben bekommen. Die Lösungen werden sie selbstständig erarbeiten und umsetzen. Das ist für viele ein Sprung ins kalte Wasser – und der große Fortschritt besteht für uns darin, diesen Sprung jetzt zu wagen. Dafür schätzen wir die Möglichkeit des Austausches in den Hubs mit anderen Mittelständlern, um weiter dazuzulernen und Ansätze aus anderen Branchen übertragen zu können.“

    Die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen, überzeugte auch den Automobilhersteller Volkswagen AG, ab November 2020 am ersten und ab April 2021 am zweiten Durchgang der Qualifizierung Transformations-lotsen teilzunehmen. Andreas Strutz, Leiter Leanakademie Konzern und Leiter Weiterbildung Produktion und Logistik der Marke VW, sagt: „Ich glaube, für eine umfassende Transformation braucht es große Unternehmen wie Volkswagen, Continental, Siemens, Bosch usw. in den Regionen als Unterstützer im KMU-Bereich. Da wir hinsichtlich der Gestaltung eines notwendigen Veränderungsprozesses alle in einem Boot sind, können beide Seiten vom Austausch in den Hubs profitieren. Im Idealfall lernen wir mit- und voneinander und kommen gemeinsam vorwärts. Starre Strukturen und Abgrenzung bringen uns nicht weiter, um in einer schnelllebigen und flexiblen Umwelt dauerhaft bestehen zu können. Selbstbestimmt und partnerschaftlich vernetzt gestalten zu können – das ist es, was wir uns wünschen.“

    Fazit

    Eine erfolgreiche Transformation ist ohne den Faktor Mensch unmöglich. Mithilfe eigener Transformationslotsen sind Unternehmen in der Lage, Veränderungen und Innovationen aus der Belegschaft heraus voranzubringen. Die Qualifizierung als „Spezialist*in für digitale Transformation und Veränderungsmanagement“ ermöglicht es den Lotsinnen und Lotsen, Prozesse auch nach der Weiterbildung weiterzuentwickeln. Sie übersetzen Branchentrends in ihren Arbeitskontext und sind gleichzeitig Ansprechpartner für die Belegschaft.

    Die Teilnahme am Modellprojekt ist förderfähig nach dem Qualifizierungschancengesetz und wird von der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, unterstützt. Der dritte Durchgang der Qualifizierung startet am 14. September 2021.

    Ihre Interviewpartner im Rahmen der Sozialpartnerschaft: 

    ·        Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft 

    ·        Maximilian Schmidt, Geschäftsführer der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen

    Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie den Kontakt zu teilnehmenden Unternehmen Volkswagen AG, Peiner Umformtechnik GmbH und Bornemann Gewindetechnik GmbH & Co. KGsuchen.

     

    Pressekontakt:
    Julia Theiler
    Referentin Unternehmenskommunikation
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail:
    julia.theiler@bnw.de

    Auf der anderen Seite werden neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen Bereichen gesucht und dafür sehr aufwändige Recruiting-Verfahren eingesetzt – oft vergebens. Das betrifft auch bundesweit den Lebensmitteleinzelhandel, so auch in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel.

    Oft braucht es ein glückliches Zusammenspiel von Menschen, die Synergien erkennen und den Mut haben, neue Wege zu gehen. REWE Group, REWE Markt Region Nord, die Arbeitsagentur, die umliegenden Jobcenter und das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) verwirklichen hier gemeinsam ein Leuchtturmprojekt für die Fachkräftegewinnung in der Region.
  • 08.06.2021 - Mit Teilqualifizierung zum Traumberuf

    Feierliche Vertragsübergabe von REWE in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel - Zehn Arbeitsverträge im Verkauf gehen an ehemals Arbeitssuchende und zukünftige TQ-Absolventen

    Braunschweig. Nach einem Vorbereitungskurs, dem „Job-Speeddating“ beim BNW und der Marktrallye in ausgewählten REWE-Märkten, haben sie es geschafft: Zehn ehemals arbeitssuchende Kunden der umliegenden Jobcenter starten heute mit ihrer modularen Teilqualifizierung Verkauf – und erhalten einen Vertrag der REWE Markt GmbH.

    An der festlichen Vertragsübergabe nahmen heute unter Einhaltung der Hygienevorschriften neben den Qualifizierungsteilnehmern auch Christine Schick, HR Partnerin, und Ralf Keffel, Vertriebsleiter der Rewe Markt GmbH Region Nord sowie Katrin Miehe-Scholz, stellvertretende Geschäftsführerin Jobcenter Braunschweig, teil.

    Wenn sich von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit betroffene Menschen beruflich weiterentwickeln wollen, stehen sie erst einmal vor großen Hürden. In der Pandemie sind diese Hürden noch höher geworden, weil der persönliche Kontakt bei der Jobsuche deutlich schwieriger geworden ist.

    Auf der anderen Seite werden neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen Bereichen gesucht und dafür sehr aufwändige Recruiting-Verfahren eingesetzt – oft vergebens. Das betrifft auch bundesweit den Lebensmitteleinzelhandel, so auch in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel.

    Oft braucht es ein glückliches Zusammenspiel von Menschen, die Synergien erkennen und den Mut haben, neue Wege zu gehen. REWE Group, REWE Markt Region Nord, die Arbeitsagentur, die umliegenden Jobcenter und das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) verwirklichen hier gemeinsam ein Leuchtturmprojekt für die Fachkräftegewinnung in der Region.

    Ein Kennenlernen in vielen Schritten

    Die TQ Verkauf des BNW setzt sich aus maximal fünf Modulen zusammen, in denen die Fähigkeiten für das Berufsfeld erworben und in Kompetenzfeststellungen jeweils am Ende eines Moduls geprüft werden. Sind alle Module erfolgreich abgeschlossen, kann eine externe Prüfung mit dem Ziel des Berufsabschlusses erfolgen. Die ersten drei Module können als „Plus-Version“ speziell von Migrantinnen und Migranten sowie Deutschen mit zusätzlichem Förderbedarf, etwa in berufsbezogener Sprache, belegt werden.

    Die neuen Mitarbeiter in der TQ bei REWE belegten einen vierwöchigen Vorkurs beim BNW zum Thema „Grundlagen Verkauf“. Zum Ende des Vorkurses erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in einem „Job-Speeddating“ in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel vorzustellen. Eine Marktrallye führte sie außerdem in einige Märkte des Gebiets, um sich bei Marktleitern zu präsentieren und Einblicke in die Arbeitspraxis während der TQ zu gewinnen.

    Katrin Miehe-Scholz, stellvertretende Geschäftsführerin vom Jobcenter Braunschweig freut sich: "Wenn am Ende der Förderung für die Teilnehmenden ein Arbeitsvertrag steht, dann haben alle Beteiligten, vor allem aber der neue Mitarbeiter, alles richtig gemacht!"

    "Wir können davon ausgehen, dass der aktuelle Fachkräfteüberhang durch Corona nur eine kurzweilige Phase ist. Insofern benötigen wir Projekte, wie die Teilqualifizierung-Verkauf, um eine nachhaltige Personalgewinnung sicherzustellen", bekräftigte Dirk Hoffmann, Projektleiter Recruiting, REWE Group.

    "Der Vorteil von Teilqualifizierungen: Sie sind effizient, schnell und dienen der Weiterentwicklung von beiden, Beschäftigten und Unternehmen“, sagt Sascha Slany, stellvertretender Bereichsleiter, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft.

    Teilqualifizierung senkt die Hürden für von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit betroffene Menschen, die sich in der Krise qualifiziert beruflich weiterentwickeln wollen.

    Ralf Keffel, Vertriebsleiter Rewe Markt GmbH Nord, bei der Vertragsübergabe

    Download Pressefoto

    Pressekontakt BNW Braunschweig:

    Sarah Orlowski
    Regionalleiterin BNW
    Tel.: 0531 2811656
    E-Mail:
    sarah.orlowski@bnw.de

    Wenn sich von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit betroffene Menschen beruflich weiterentwickeln wollen, stehen sie erst einmal vor großen Hürden. In der Pandemie sind diese Hürden noch höher geworden, weil der persönliche Kontakt bei der Jobsuche deutlich schwieriger geworden ist.

    Auf der anderen Seite werden neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in vielen Bereichen gesucht und dafür sehr aufwändige Recruiting-Verfahren eingesetzt – oft vergebens. Das betrifft auch bundesweit den Lebensmitteleinzelhandel, so auch in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel.

    Oft braucht es ein glückliches Zusammenspiel von Menschen, die Synergien erkennen und den Mut haben, neue Wege zu gehen. REWE Group, REWE Markt Region Nord, die Arbeitsagentur, die umliegenden Jobcenter und das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) verwirklichen hier gemeinsam ein Leuchtturmprojekt für die Fachkräftegewinnung in der Region.
  • 19.05.2021 - Regionales Zukunftszentrum Nord der Sozialpartner geht an den Start

    Zukunftsthema Künstliche Intelligenz: Unterstützung für KMU startet heute in Norddeutschland

    Hannover. Beschäftigte und Unternehmen für die Arbeitswelt von morgen fit zu machen, heißt auch, sie bei der weiteren Digitalisierung und der Einführung von Künstlicher Intelligenz in die Betriebsabläufe zu begleiten. In einer großangelegten „Allianz Nord“ bündelt das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) mit dem Konsortialpartner Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen (AUL) die Kompetenz von Bildungsexperten, Wissenschaft, Politik und der Sozialpartner zum Regionalen Zukunftszentrum Nord – KI Zukunftsinitiative für Mensch und Unternehmen (RZZ).

    In dem einmaligen Schulterschluss der norddeutschen Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen werden KMU befähigt, die Wachstumsaussichten der technologischen Transformation durch Digitalisierung und KI-Anwendung stärker zu nutzen. Initiator des sozialpartnerschaftlichen Ansatzes ist das BNW, im Verbund mit AUL, KI-Forschungszentren sowie mit dem Institut für Bildungsrecht und Bildungsforschung (IfBB), Hannover.

    Das RZZ ist Teil des Bund-Länder-Programms „Zukunftszentren KI“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Der Startschuss fiel heute (19.05.2021) durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) während der KI-Konferenz des BMAS „Algorithmen, Automatisierung und Arbeit – Wie KI unsere Arbeit und unser Leben besser machen kann“.

    Denn während größere Unternehmen KI-Anwendungen bereits implementiert haben, müssen KMU bei Einführungen von KI-Systemen noch nachziehen, um den Anschluss halten zu können. Für viele ist das aus eigener Kraft nur schwer leistbar. Hier braucht es Beratung, Qualifizierung und die Begleitung. Gemäß einer Umfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) aus dem Jahr 2020 zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz in KMU geben rund 40 % der Befragten an, Künstliche Intelligenz nicht anzuwenden und dies auch nicht zu planen. Als Gründe wurden überwiegend ein fehlender Überblick zu den Anwendungsmöglichkeiten, mangelnde Nutzwerte oder eine ausbleibende Beschäftigung mit dem Thema angegeben.

    Ohne die Beschäftigung mit Zukunftstechnologien steigt das Risiko für Unternehmen, notwendige Veränderungsprozesse nicht erfolgreich umsetzen und im internationalen Wettbewerb nicht weiter mithalten zu können. Hier liegt der Auftrag des RZZ: Digitalisierung und KI für Unternehmen und Beschäftigte so nutzbar machen, dass die Zukunftsfähigkeit erhöht wird. Das geschieht sowohl mit regionalem Bezug als zugleich auch mit dem überregionalen Wissenspool aus Deutschem Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und weiteren Wissenschaftspartnern aus den vier norddeutschen Ländern. Bei allem steht der Mensch im Mittelpunkt: Wie lässt sich KI am Arbeitsplatz sinnvoll als Werkzeug einsetzen, um einen Aufgabenbereich zu unterstützen?

    Strukturen schaffen, um Potenziale zu heben

    „In allen Bereichen der Wirtschaft bietet die Nutzung von KI großes Potenzial. In unserem Konsortium schaffen wir Strukturen für KMU und Beschäftigte, damit sie Zugang zur Anwendung von KI erhalten. Dazu bringen die norddeutschen Sozialpartner mit ihren Bildungswerken der Arbeitgeber und den Qualifizierungspartnern der Gewerkschaften Kompetenzen aus den Bereichen Strukturwandel und Arbeitsmarkttransformation, Qualifizierung und KI zusammen. Uns geht es um ein wirkungsvolles Angebot für KMU und Beschäftigte“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW.

    „KI-Technologie ist eine Riesenchance, um die Arbeitsbedingungen in unzähligen Jobs zu verbessern. Mit dem Zukunftszentrum wollen wir experimentell aufzeigen, wie wir das Prinzip ,Gute Arbeit‘ im Zeitalter der Digitalisierung verwirklichen können. Ganz konkret liefern wir dabei auch Unterstützung für Belegschaften, Betriebsräte und Gewerkschaften, damit die Einführung von KI nach dem Prinzip ,Der Mensch im Mittelpunkt‘ funktioniert!“, sagt Maximilian Schmidt, Geschäftsführer von Arbeit und Leben Niedersachsen. Unterstützt wird das Vorhaben im gesamten norddeutschen Raum von einem großen Netzwerk aus Politik, Arbeitgebern, Gewerkschaften, Arbeitsmarktakteuren und Forschungseinrichtungen.

    Minister Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, sagt: „Den Mehrwert des Regionalen Zukunftszentrums Nord sehe ich besonders in seinem ganzheitlichen Ansatz: Zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beim Thema KI soll zum einen ein enger Austausch von Wissenschaft und Praxis erfolgen. Zum anderen werden durch den sozialpartnerschaftlichen Ansatz Unternehmen und Beschäftigte von vornherein eingebunden. Die länderübergreifende Zusammenarbeit ist für uns spannend. Wichtig ist mir auch, dass auf vorhandenen Strukturen in den Regionen aufgebaut wird. Das RZZ Nord kann uns so ein gutes Stück bei der Bewältigung des Strukturwandels unterstützen.“

    Kombination aus Anwendungsmöglichkeiten hilft Unternehmen auf praktische Weise weiter

    „Das Besondere an den Zukunftszentren ist, dass sie zentral vorangetrieben, aber regional verankert sind und auf die spezifischen Bedürfnisse vor Ort ausgerichtet werden. Wir setzen auch ein neues Lernverständnis um: Es geht darum, lernende Netzwerke zu verankern – eine Kombination von Anwendungsmöglichkeiten, die den Unternehmen und ihren Beschäftigten bei der Einführung digitaler und KI-basierter Systeme ganz praktisch weiterhelfen, jeden Tag“, sagt Tobias Lohmann.

    Herzstück der Aktivitäten des Regionalen Zukunftszentrums sind zwei Module: Beim Plattform-Modul steht die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernkonzepte im Vordergrund, daneben Good Practices, Wissensaufbau, Vernetzung und informelles Lernen. Im KI-Modul werden Beratungskonzepte entwickelt, die zur Einführung menschenzentrierter KI-Systeme informieren und sensibilisieren.

    Als Austauschplattform und Wissenspool dienen die BNW-Plattform QrowdPower sowie das Format Communities of Practice (CoP), das vom Institut für Betriebliche Bildung (IFBB) moderiert wird. KMU profitieren dadurch von einem überregionalen Wissens- und Erfahrungstransfer, der schnelle und fokussierte Adaptionsprozesse ermöglicht.

    Teilnehmen können interessierte KMU aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Das Programm Regionale Zukunftszentren steht allen Branchen offen. Für Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie steht mit dem Bildungsverbund NORDBILDUNG ein Konsortialpartner bereit, der langjährige Erfahrung mit der Kompetenzbündelung in den norddeutschen Ländern einbringt.

    Finanziert wird das Programm aus Mitteln der „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung” (KI-Strategie) sowie des BMAS. Bis Ende Dezember 2022 stehen dafür allein aus Bundesmitteln mehr als 34 Millionen Euro bereit.

     

    Kontakt für Unternehmen:
    Manuela Wehrmeyer
    Bereichsleiterin Modelle und Kooperationen
    Tel.: 0541 58057-110
    E-Mail: manuela.wehrmeyer@bnw.de

    Pressekontakt:
    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de

    Die Konsortialpartner in den Ländern auf einen Blick:

    Niedersachsen

    • Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH
    • Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen e.V.
    • NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V. mit dem Bildungsverbund NORDBILDUNG, eine Initiative der Verbände NORDMETALL und AGV NORD
    • Institut für Betriebliche Bildung (IFBB) GmbH i.G.
    • OFFIS – Institut für Informatik

    Schleswig-Holstein und Hamburg

    • Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.
    • Arbeit und Leben Schleswig-Holstein e.V.
    • Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.
    • Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH
    • Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) e.V.
    • TECHNISCHE AKADEMIE NORD e.V.

    Bremen

    • Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.
    • Bildungsvereinigung Arbeit und Leben (DGB/VHS) e.V. Bremen
  • 26.11.2020 - In der Region Nordwest gibt es jetzt neun Digital Scouts

    Projekt begann schon vor Corona - Veränderungskompetenzen kommen Firmen zugute

    Weser-Ems. Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sieben Unternehmen der Region Weser-Ems haben am Donnerstag das Projekt „Digital Scouts“ abgeschlossen. Die Aufgabenbeschreibung von Anita Totaj von der Zukunft Emden GmbH und den sechs anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht unter anderem dafür, digitale Transformation im eigenen Unternehmen umsetzen und vorantreiben zu können. Das Projekt „Management von Kompetenzverschiebungen“ des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) startete bereits ein Jahr vor der Corona-Pandemie, im März 2019, und wurde gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung nach der Richtlinie „Soziale Innovation“.

    Der Lockdown leistete dem Schwerpunktthema – Digitalisierung und Veränderungsmanagement im Unternehmen – weiter Vorschub. Mitten in der beruflichen Entwicklung zu Digital Scouts waren die Projektteilnehmer im letzten Frühjahr schon sehr gut vorbereitet, um etwa die Einführung von digitalen Meetingtools wie Microsoft Teams in ihrem Unternehmen zu begleiten. So zum Beispiel Chantal Peters von Emden Digital, die zunehmend mit dem Thema Digitalisierung in der Firma betraut wird. Wichtig dabei: Kommunikation und Austausch, auch auf Distanz.

    Maren Boomgarden vom Pflegedienst Hoffmann in Emden übernahm beispielsweise die Aufgabe, Kolleginnen und Kollegen davon zu überzeugen, künftig Tablets zur Dokumentation zu nutzen. Auch auf Hürden und Widerstände, die bei sich stark verändernden Firmenstrukturen sehr oft auftreten, wurden die Digital Scouts in insgesamt zehn Workshops von BNW-Mitarbeitern vorbereitet.
    Zur virtuellen Abschlussveranstaltung meldete sich auch die niedersächsische Europaministerin Birgit Honé zu Wort: „Nicht nur auf das Erlernen von Digitalkompetenzen kommt es an, sondern auch auf die Lern-, Wissens- und Veränderungskultur aller Beteiligten. Ihr Ansatz eines regionalen Diskurses ist ausgesprochen interessant.“ 

    Das vollständige Videostatement der Ministerin können Sie hier abrufen.

    Um den Austausch der Digital Scouts mit anderen regionalen Firmen anzustoßen, fand in der vergangenen Woche das erste Barcamp Bildungsökosystem Nordwest statt. Über die Website www.bildungsoekosystem.de können sich Interessierte bei den Initiatoren melden. Für einen zweiten Durchgang der beruflichen Weiterentwicklung zu Digital Scouts wurden die Inhalte auf fünf Workshop-Tage eingegrenzt. Es gibt noch freie Plätze für das Projekt.

    BNW-Projektleitung vor Ort:
    Peter Grünheid
    peter.gruenheid@bnw.de

    Pressekontakt BNW:
    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail:
    julia.theiler@bnw.de

  • 11.09.2020 - Transformation der Automobil-wirtschaft von innen heraus gestalten

    Umstellung auf Elektromobilität: Transformationslotsen weisen künftig den Weg zur Veränderung in der Produktion - In vier Transformations-Hubs wird standortbezogen Expertenwissen aufgebaut - Geförderte Qualifizierung im Rahmen des "Arbeit-von-morgen-Gesetzes"

    Umstellung auf Elektromobilität: Transformationslotsen weisen künftig den Weg zur Veränderung in der Produktion – In vier Transformations-Hubs wird standortbezogen Expertenwissen aufgebaut – Geförderte Qualifizierung im Rahmen des „Arbeit-von-morgen-Gesetzes“

    Hannover.
    Die Automobilindustrie ist mit rund 250.000 Beschäftigten die wichtigste Industriebranche in Niedersachsen. Die Bedeutung dieses größten Arbeitgebers geht dabei über die eigene Branche hinaus und erstreckt sich auf den Dienstleistungssektor, Logistik und Finanzen. Angesichts der technologischen Umwälzungen durch die Elektromobilität befindet sich die Automobilindustrie in einem grundlegenden und durch die Corona-Pandemie verstärkten Wandel. Die Veränderungen betreffen den internationalen Markt und Wettbewerb, die Einführung von neuen Technologien und ganz besonders auch die Bereiche Arbeit und Qualifizierung. In einem deutschlandweit einzigartigen Projekt wird eine Sozialpartnerschaft aus Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften daher ab Herbst 2020 Unternehmen mit praxisbezogenen Transformationsmaßnahmen begleiten. Ziel ist es, langfristig Beschäftigung und Arbeitsplätze in der Automobilwirtschaft in Niedersachsen zu sichern.


    Eine wichtige Voraussetzung besteht darin, dass die technischen Veränderungen in der Automobilproduktion von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgesetzt und vorangetrieben werden. Im Projekt „Transformationslotsen“ sollen daher die Kompetenzen der Beschäftigten erweitert werden. Hinter dem Projekt stehen Arbeitgeberorganisationen wie die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und ihre jeweiligen Partner für Qualifizierung, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen (AuL). Bis Oktober 2020 entstehen vier Transformations-Hubs – in Hannover, Braunschweig/Goslar, Helmstedt/Wolfsburg sowie Emden/Leer. Die Experten in den Kompetenzhubs beraten zu Beschäftigtenqualifizierung und Förderungsmöglichkeiten, stellen Umsetzungshilfen zur Verfügung und machen die Beschäftigten für die neuen Berufsbilder fit. Die Qualifizierung zu Transformationslotsen steht grundsätzlich allen Unternehmen in Niedersachsen offen, adressiert jedoch den großen Bedarf in den Branchen Automotive, Maschinenbau, Chemie, Ernährung und Energie.


    Mit dem „Arbeit-von-Morgen-Gesetz“ unterstrich die Bundesregierung, dass Qualifizierung die Zukunft eines Unternehmens sichert. Das Gesetz verbessert unter anderem die finanzielle Förderung von Weiterbildung in Unternehmen, umgesetzt durch die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Qualifizierung zu „Spezialisten für digitale Transformation und Veränderungsmanagement“ (Transformationslotsen) fällt unter diese Förderung, mit der abhängig von der Größe eines Unternehmens und der Qualifikation der Beschäftigten Betriebe unterstützt werden können.


    Zitate

    „Mit den Transformationslotsen setzen Unternehmen genau da an, wo Innovation vorangetrieben wird: bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für den nachhaltigen Aufbau von Transformationskompetenz braucht es Pioniere, die Innovationspotenziale erkennen sowie frühzeitig Problemlösungen anstoßen und begleiten. Flankiert werden sie durch ein starkes Netzwerk zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das BNW unterstützt sie dabei, das Know-how in ihren jeweiligen Arbeitskontext zu übertragen und es gemeinsam mit der Belegschaft umzusetzen“, sagt Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V. (UVN).


    „Veränderungen in Unternehmen scheitern, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht einbezogen und ihre Interessen nicht berücksichtigt werden. Das schadet dem Unternehmen und den Beschäftigten. Mit den Transformationslotsen wird eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, dass Veränderungsprozesse passend zum jeweiligen Betrieb und zu den dort arbeitenden Menschen umgesetzt werden. Vernetzung und Erfahrungsaustausch sorgen dafür, dass die Lotsen von den Erfahrungen anderer profitieren. Wir freuen uns, mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN eine kompetente Partnerin für die Realisierung solcher Qualifizierungsmaßnahmen im Boot zu haben.“ sagt Dr. Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen.


    „Die starken Sozialpartner UVN und DGB haben in Niedersachsen eine wegweisende Idee umgesetzt. Die Qualifizierung zum Transformationslotsen bietet Betrieben die große Chance, eigene Innovationen voranzutreiben und im regionalen Netzwerk Know-how auszutauschen. In einer Zeit, die von großen Umbrüchen und digitalen Herausforderungen geprägt ist, stärkt das die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und die Kompetenz der Beschäftigten“, sagt Johannes Pfeiffer, Chef der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit.

    Mehr Infos:
    https://www.uvn-online.de/
    https://niedersachsen.dgb.de/
     

    Pressekontakte:
    Erik von Hoerschelmann
    Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN)
    Tel           +49 511 8505-247
    Fax          +49 511 8505-4247
    Mobil      +49 173 8623638
    E-Mail     Erik.vonHoerschelmann@uvn-online.de www.uvn-online.de

    Tina Kolbeck-Landau
    Deutscher Gewerkschaftsbund
    Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt
    Tel           +49 511 12601-32
    Fax          +49 511-12601-57
    Mobil     +49 170 6342153
    E-Mail:   tina.kolbeck@dgb.de

  • 19.08.2020 - Gestaltung digitaler und zukunftsgerechter Ausbildung: Unternehmen in Niedersachsen zeigen wie es geht

    Wie sieht zukunftsgerechte duale Ausbildung aus? Wie können Unternehmen auf die Herausforderungen der Digitalisierung reagieren? Im Projekt Netzwerk Q 4.0 geht das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) genau diese Fragen an und stärkt die Zukunftskompetenzen von Ausbilder*innen und Betrieben.

    Hannover. Wie sieht zukunftsgerechte duale Ausbildung aus? Wie können Unternehmen auf die Herausforderungen der Digitalisierung reagieren? Im Projekt „Netzwerk Q 4.0“ geht das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) genau diese Fragen an und stärkt die Zukunftskompetenzen von Ausbilder*innen und Betrieben. Zwar hat die duale Ausbildung in Sachen Digitalisierung Nachholbedarf, doch immer mehr Unternehmen haben dies erkannt und werden aktiv. Sie arbeiten daran, den digitalen Wandel nicht nur technisch umzusetzen, sondern auch die Ausbilder*innen und die Ausbildung digital fit zu machen.

    Die duale Ausbildung und ihre Inhalte müssen neu gedacht werden

     Für mehr als 141.000 Auszubildende in Niedersachsen ändern sich nicht nur die Ausbildungsinhalte, sondern auch die Technologien, die ihnen individuelles Lernen ermöglichen. Damit die so entstehenden Chancen genutzt werden können, braucht es Ausbilder*innen, die diese kennen und effizient einzusetzen wissen. 

    Der Ausbildungsindex 4.0 des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln e.V. (IW) zeigt, dass es in Deutschland nur wenige Unternehmen – knapp 30 Prozent – gibt, die zu den hoch digitalisierten „Ausbildungsunternehmen 4.0“ zählen. Rund 85 Prozent der deutschen Unternehmen setzen bereits digitale Lernmedien in der Ausbildung ein. Es reicht jedoch nicht, analoge Medien durch digitale zu ersetzen. Hier sind neue didaktische Konzepte gefragt, die Ausbilder*innen praxisnah nutzen können.

    Netzwerk Q 4.0 ­– Qualifizierung von Ausbilder*innen im Fokus

    Das IW setzt in Zusammenarbeit mit den Bildungswerken der Wirtschaft das Projekt „Netzwerk Q 4.0“ um. Das BNW hat es sich in Niedersachsen zur Aufgabe gemacht, Ausbildungsunternehmen zu beraten, Befragungen und Workshops zu den Kompetenzanforderungen der Ausbildungsverantwortlichen zu organisieren.

    Carsten Richter, Geschäftsführer der Richters Altstadtbäckerei GmbH & Co. KG in Wolfenbüttel, der auch selbst als Ausbilder tätig ist, schätzt den Expertenblick von außen: „Die Ausbildung muss kontinuierlich entwickelt werden, dafür brauchen auch unsere Ausbilder regelmäßige Updates. Das Rollenbild der Ausbilder wandelt sich. Wir motivieren unsere Ausbilder, die Auszubildenden selbständiger arbeiten zu lassen und stärker in die Verantwortung zu nehmen. Hilfreich ist es, einen Blick von außen auf unsere Ausbildung zu erhalten, etwa durch Projekte wie das Netzwerk Q 4.0.“

    Die Bäckerei setzt nicht nur auf die digitale Präsentation auf Facebook und Instagram unter Einbeziehung der Auszubildenden, sondern plant auch, sich in Zukunft digitaler aufzustellen. In der Ausbildung wird künftig stärker auf E-Learning gesetzt – nicht nur für die Auszubildenden, sondern auch für die Ausbilder*innen. So können diese ihre in der Ausbildungseignungsprüfung erworbenen Kenntnisse regelmäßig auffrischen und sich besser an neue Entwicklungen anpassen.

    Unternehmen kennen die Bedeutung der Digitalisierung in der Ausbildung

    Auch die Fagus Werke in Alfeld – sie konzentrieren sich auf die Herstellung und Entwicklung von Schuhleisten, der Firmenpartner GreCon auf die Herstellung und Entwicklung von Messtechnik und Brandschutzsystemen für Anwendungen in vielen Branchen – haben das große Potenzial der Digitalisierung in der Ausbildung erkannt.

    Hier schaut das Unternehmen über die eigenen organisatorischen Grenzen hinaus und sucht aktiv den regionalen Austausch. Personalreferent Hendrik Howind: „Wir haben unsere Ausbildungsaktivitäten in Kooperation mit Unternehmen aus der Region gebündelt, dies gibt uns die Möglichkeit, wichtige Veränderungen konzentriert in Angriff zu nehmen. Dazu zählt der digitale Wandel, und dies nicht nur aus unternehmerischer Perspektive, sondern auch in Bezug auf die Veränderung der Ausbildung. Wir erhoffen uns eine Verbesserung beziehungsweise eine stärkere Unterstützung der Stoffvermittlung durch die neuen digitalen Medien. Nicht nur die technischen Möglichkeiten innerhalb der Ausbildung verändern sich, auch die Auszubildenden selbst verändern sich. Unser Motto ist mit der Zeit gehen und aufgeschlossen bleiben - auch für ein verändertes Selbstverständnis des Ausbilders.“

    Attraktive Ausbildung: Ausbilder*innen fungieren als Vorbild

    Viele Firmen arbeiten daran, den digitalen Wandel aktiv in allen Bereichen umzusetzen. Die Mitarbeiter spielen dabei eine entscheidende Rolle. Bei der JR Die Schokoladenfabrik GmbH in Peine ist die Online-Welt zu einem wichtigen Bestandteil der eigenen Geschäftswelt geworden. Aus diesem Grund werden bereits Auszubildende in laufende Digitalisierungsprojekte eingebunden. Viele Schulungsangebote bietet das Unternehmen bereits auf einer E-Learning-Plattform an.

    Was die Integration digitaler Lernmethoden und Technologien in die Ausbildung angeht, sieht das Unternehmen die Ausbilder*innen in einer Vorbildfunktion: „Wir haben das Schulungsangebot für die gesamte Belegschaft stark ausgebaut und vermitteln auch hier viele Inhalte digital. Dabei kann die digitale Ausbildungsgestaltung nicht von oben angeordnet werden, die Ausbilder müssen sie mitentwickeln und mit Leben füllen. Moderne Ausbilder müssen offen für neue Technologien und auf dem neuesten technischen Stand sein. Dafür brauchen sie einfach zu handhabende Tools“, sagt Geschäftsführer Thomas Seeliger.

    Nur wenn Ausbilder*innen, Auszubildende und Mitarbeiter sich auf die digitalen Möglichkeiten einlassen, können diese sinnvoll umgesetzt werden. Hierfür sind Engagement und Initiative aller Beteiligten gefragt.

    Digitale Kompetenzen auf- und ausbauen: Aufgabe für Ausbilder*innen und Unternehmen

    Die einmalige Einführung digitaler Technologien und Lernmittel reicht jedoch nicht aus, um das Unternehmen und die Ausbildung weiterzuentwickeln. Das Aneignen digitaler Kompetenzen und die Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung sollte von Unternehmen und Ausbilder*innen als fortlaufender Prozess – als Teil des lebenslangen Lernens – gesehen werden. Gerade im Ausbildungsbereich muss digitales Wissen kontinuierlich erlernt, umgesetzt und optimiert werden.

    „Die Partner im Netzwerk Q 4.0 zeigen, dass der digitale Wandel in der Ausbildung von Unternehmen aller Branchen gemeistert werden kann. Wir freuen uns, dass der Nutzen des Projekts von den Unternehmen hervorgehoben wird. Auszubildende sind die Zukunft für unsere Wirtschaft. Damit es so bleibt, muss die Ausbildung attraktiver werden – sowohl in Bezug auf Inhalte als auch in Bezug auf spannende Lernformate. Das Netzwerk Q 4.0 bietet den Unternehmen ein konkretes Qualifizierungsinstrument für Ausbilderinnen und Ausbilder, das darüber hinaus von der Politik gefördert wird“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

    Das Projekt Netzwerk Q 4.0 ist Teil der BMBF Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel - Q 4.0.  Die Initiative gehört zur BMBF-Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ und ist Bestandteil der Initiative „Berufsbildung 4.0“.

    Laden Sie den O-Ton von Tobias Lohmann im Audioformat per Klick auf das Bild herunter.

    Pressekontakt BNW:
    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de

  • 10.08.2020 - 'Nach 23 Jahren habe ich endlich einen beruflichen Zugang'

    Teilqualifizierung bietet an- und ungelernten Menschen große Chancen zur Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft - Erster Jahrgang legt erfolgreich Kammerprüfungen ab

    Teilqualifizierung bietet an- und ungelernten Menschen große Chancen zur Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft - Erster Jahrgang legt erfolgreich Kammerprüfungen ab

    Lüneburg. Fünf Teilnehmende im Alter von 28 bis 54 Jahren haben am 30. Juli während einer Feier im kleinen Kreis ihre Facharbeiterbriefe entgegengekommen. Sie legten erfolgreich die Prüfung vor der IHK Lüneburg-Wolfsburg ab und können sich somit als Fachkraft zum Maschinen- und Anlagenführer bezeichnen. Teilqualifizierung und Abschlussfeier wurden vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) gemeinsam mit dem Zeitarbeitsunternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co. KG ausgerichtet.  

    Vor dem Erwerb praxisnaher Kompetenzen während ihrer sogenannten Teilqualifizierung ab Oktober 2018 lag ein steiniger beruflicher Weg hinter den meisten von ihnen: Als an- und ungelernte Mitarbeiter über 25 Jahren ohne eine Ausbildung bzw. einen anderen verwertbaren Berufsabschluss standen ihnen die Türen in die Arbeitswelt kaum offen – und wenn doch, fielen der notwendige Aufstieg und Weiterentwicklung im Unternehmen schwer.

    „Seit 23 Jahren, in denen ich nun in Deutschland lebe, suche ich einen Schlüssel, um einen beruflichen Zugang außerhalb der Hilfsarbeit zu bekommen. Diesen habe ich nun mit diesem Abschluss erhalten.“, sagt Hassan Abujaber, Teilnehmer der TQ-Maßnahme beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) in Lüneburg stolz. Im Jahr 2016 erhielt er einen Vertrag beim Zeitarbeitsunternehmen Randstad, welches den ersten Jahrgang erfolgreich geprüften Absolventen aller TQ-Module als großen Meilenstein für die beteiligten Menschen und Unternehmen einstuft: „Wir hatten viele Ideen und Hoffnungen, welche Vorteile das Modulkonzept der Teilqualifizierungen mit sich bringen könnte. Fachkräftemangel, zweite Chance auf dem Bildungsweg, sanfter Einstieg ins Lernen, Personalentwicklung, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit waren nur einige Ansätze, die uns dazu motiviert haben, dieses Projekt gemeinsam mit BNW zu starten. Dass unsere Vorstellungen so positiv eingetroffen sind, haben wir uns gewünscht, aber vorab nicht erwarten können. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten hat schließlich auch zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Neben den gewünschten Erfolgen für uns als Arbeitgeber war die Freude der Teilnehmer über ihren Berufsabschluss aber der größte Erfolg und nachhaltigste Gewinn dieses Projektes“, sagt Julia Othmer, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte bei Randstad Niedersachsen/Bremen.

    Sascha Slany, Leitender Kundenmanager in der BNW-Region Heide: „Wir freuen uns, die Chancen von nachqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Wirtschaft unter Beweis gestellt zu haben. Teilqualifizierungen sind eine zertifizierte und damit sprichwörtlich ausgezeichnete Chance für Erwachsene ohne Ausbildung, einen Berufsabschluss nachzuholen“, erklärt der Projektverantwortliche. Slany weiter: „Der Vorteil für die Betriebe ist, dass die Praxisanteile der Qualifizierung im Unternehmen absolviert werden können. Damit verfügt die regionale Wirtschaft über ein arbeitsplatznahes Instrument betrieblicher Weiterbildung, das darüber hinaus finanziell gefördert werden kann. Die vier Module wurden trotz der durch Corona erschwerten Bedingungen durchgeführt. Teilnehmende und Unternehmen haben die Zeit der Krise somit effektiv für eine praxisnahe Weiterbildung genutzt, die in der Phase wirtschaftlicher Erholung sofort angewendet werden kann.“

    Weiter geht es für die angehenden Facharbeiter, Unternehmen, Personaldienstleister und BNW im Winter: Dann wollen die nächsten TQ-Teilnehmer die Prüfungen vor der IHK Lüneburg-Wolfsburg ablegen.

     

    Infokasten „Teilqualifizierung – was verbirgt sich dahinter?“
    Grundlage der Teilqualifizierung, kurz TQ, ist ein Baukastenprinzip. Die Bestandteile anerkannter Ausbildungsberufe werden in einzelnen, voneinander unabhängigen Modulen absolviert. Die Theorie gibt es für die Teilnehmer beim BNW – wenn es didaktisch sinnvoll ist, auch vollkommen ortsunabhängig und digital. Die Praxisblöcke finden in einem oder verschiedenen Unternehmen statt. Vor allem Mitarbeiter ohne, mit fachfremder oder veralteter Ausbildung sowie Migranten, für die es eine TQ-Variante mit berufssprachlichen Anteilen gibt, können sich je nach Beruf in vier bis acht Modulen fachlich fortbilden – und einen Berufsabschluss erwerben. Unternehmen bietet der modulare Aufbau eine größtmögliche Flexibilität. Mitarbeiter können die Module zum Beispiel in weniger arbeitsintensiven Zeiten absolvieren. Auch Job-Sharing bzw. Tandemmodelle sind möglich, um den Ausfall von Mitarbeitern zu kompensieren. Für Unternehmen ist das ein Weg, um Mitarbeiter mit geringeren Qualifikationen fachlich fit zu machen – und sie künftig als kompetente Mitarbeiter flexibler einsetzen zu können. Das BNW ist Umsetzungspartner, kennt die Fördermöglichkeiten, kümmert sich bei Bedarf um weitere Teilnehmer oder Kooperationspartner und begleitet Teilnehmer wie Unternehmen in Theorie- und Praxisphasen. In der BNW-Region Heide, die sich von Helmstedt im Süden bis vor die Tore Hamburgs im Norden erstreckt, werden zurzeit 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Randstad in laufenden TQ-Maßnahmen geschult.

     

    Pressekontakt:
    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
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  • 30.06.2020 - Ausbildung in Niedersachsen digitaler gestalten

    Zwei Drittel der Unternehmen müssen in Bezug auf die Digitalisierung der betrieblichen Ausbildung noch aufschließen. Das neue Netzwerk Q 4.0 unterstützt dabei.

      

    Die duale Berufsausbildung hat Nachholbedarf, was die Digitalisierung angeht ­– das betrifft auch den Alltag der mehr als 141.000 Auszubildenden in Niedersachsen. Insbesondere kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe haben sich bislang noch wenig mit dem Thema Digitalisierung in der betrieblichen Ausbildung beschäftigt.    

    Laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln e. V. (IW) sollte die betriebliche Ausbildung systematisch an die Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, angepasst werden. Dies beträfe auch die digitalen Fähigkeiten der Ausbilderinnen und Ausbilder*, so das IW. Der neu entwickelte Ausbildungsindex 4.0 des Instituts zeigt jedoch, dass bundesweit nur knapp 30 Prozent der Unternehmen zu den hoch digitalisierten „Ausbildungsunternehmen 4.0“ gehören.

    Die gute Nachricht: In einer begleitenden Studie fand das IW heraus, dass rund 85 Prozent der deutschen Unternehmen grundsätzlich bereits digitale Lernmedien in der Ausbildung einsetzen. Doch nur vier von zehn Unternehmen verfolgen das Thema strategisch. In einem neuen Projekt soll nun die digitale Qualifizierung von Ausbildern vorangetrieben werden. Weil die Corona-Krise wie ein Weckruf für Firmen und deren Digitalisierungsgrad wirkte, kommt der Vorstoß gelegen.

    Das Projekt wird unter dem Namen „Netzwerk Q 4.0“ vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit den Bildungswerken der Wirtschaft umgesetzt. In Niedersachsen berät das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) die Ausbildungsunternehmen und organisiert Befragungen sowie Workshops zu den Kompetenzanforderungen der Ausbildungsverantwortlichen. 

    „Es ist nicht damit getan, in überwiegend analog funktionierenden Ausbildungsbetrieben digitale Technologien sporadisch zum Einsatz zu bringen. Wichtig ist vielmehr, dass sich die Ausbilder fortlaufend digitale Kompetenzen aneignen, um die vielfältigen digitalen Lernangebote wie Wissensbibliotheken, Wikis oder Onlineforen didaktisch sinnvoll einzusetzen“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

    Im Netzwerk Q 4.0 übernimmt das BNW die Aufgabe, das fachliche und überfachliche Qualifizierungspotenzial bei Ausbildern zu identifizieren und praxisbezogene digitale Lehr- und Lernformate zu entwickeln. Die Ausbildungsverantwortlichen in Niedersachsen werden darauf vorbereitet, die Ausbildung in ihrem Betrieb branchenspezifisch digitaler aufzustellen und zukunftsgerecht zu gestalten.  

     

    Digital, fachlich, methodisch:
    Das Netzwerk Q 4.0 bietet ein Update für Ausbilder.

     

    Das Projekt Netzwerk Q 4.0 ist Teil der BMBF Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel - Q 4.0.  Die Initiative gehört zur BMBF-Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ und ist Bestandteil der Initiative „Berufsbildung 4.0“.

    *Gemeint sind in diesem Text immer alle, egal ob weiblich, männlich oder divers.

      

    Pressekontakt BNW:

    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 9616715
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de

     

    Projektleitung Netzwerk Q 4.0 Niedersachsen:

    Martin Kater
    Tel.: 0151 55445707
    E-Mail: martin.kater@bnw.de

    www.bnw.de

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