Wichtiger Hinweis: Diese Website benötigt JavaScript um korrekt zu funktionieren. Ihr Webbrowser unterstützt kein JavaScript oder Sie haben JavaScript deaktiviert. Bitte aktivieren Sie JavaScript in Ihrem Webbrowser.

Wichtiger Hinweis: Ihr Webbrowser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Webbrowser für ein besseres Interneterlebnis.

Wichtiger Hinweis: Ihr Webbrowser unterstützt keine Cookies oder Sie haben Cookies deaktiviert. Auf dieser Website müssen Cookies aktiviert sein um alle Funktionen nutzen zu können. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Webbrowser.

Aktuelle Pressemitteilungen


  • 06.07.2017 - Schülerbefragung des BNW

    „Wie gut fühlst du dich auf das Berufsleben vorbereitet?“ Unter diesem Motto hat das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (www.bn ...

    „Wie gut fühlst du dich auf das Berufsleben vorbereitet?“ Unter diesem Motto hat das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (www.bnw.de) eine Befragung unter hunderten Schülern durchgeführt. Das Ergebnis: 37 Prozent der Jugendlichen fühlen sich „weniger gut“ oder sogar „nicht gut“ vorbereitet. Den Arbeitgebervorwurf „mangelnder Ausbildungsreife“ halten sogar 46 Prozent von ihnen für durchaus gerechtfertigt.

     Eigene Schwächen sehen die Jugendlichen bei Kenntnissen einer Zweit-Fremdsprache (52 Prozent) sowie bei EDV-Kenntnissen (50 Prozent). Für „weniger gut“ oder „ungenügend“ halten viele zudem ihr wirtschaftliches Grundverständnis (43 Prozent) und ihr technisches Wissen (41 Prozent). Ein Drittel schätzt seine Englischkenntnisse als nicht ausreichend ein. Immerhin: Die überwiegende Mehrheit hält sich für teamfähig, pünktlich und selbständig (86 sowie 87 und 88 Prozent).

    Persönliche Weiterentwicklung ist Jugendlichen wichtig

    Und was zählt für Jugendliche heute im Beruf? Die persönliche Weiterentwicklung rangiert an erster Stelle: Für 91 Prozent ist dieser Aspekt „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Auch das Gehalt hat eine hohe Bedeutung (88 Prozent), während beispielsweise Möglichkeiten der Mitbestimmung eine weniger große Rolle spielen (74 Prozent). An letzter Stelle steht das gesellschaftliche Ansehen, das mit dem Beruf einhergeht – für lediglich 51 Prozent ist dies ein Faktor, der ins Gewicht fällt.

    Infografik_Schülerbefragung_BNW_2017Zum Zwecke der Berufsorientierung nutzen die befragten Jugendlichen momentan häufig Zukunftstage (75 Prozent) und Praktika (58 Prozent). Als bessere Vorbereitung wünschen sie sich allerdings noch mehr betriebliche Praktika (70 Prozent), Projektwochen (48 Prozent) und Workshops (35 Prozent). 24 Prozent favorisieren eine sogenannte „Kompetenzfeststellung“; 28 Prozent der Jugendlichen meinen, dass ihnen eine Berufseinstiegsbegleitung helfen würde.

    Die Online-Schülerbefragung wurde im Rahmen eines Seminares zum Thema „Beruflichkeit“ von Studierenden der Leibniz Universität (LUH) vom 12. bis 16. Juni 2017 durchgeführt. Sie erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung (IfBE) unter Leitung von Prof. Dr. Rita Meyer und dem BNW. Es beteiligten sich insgesamt 318 Schüler an der Befragung, 79 Prozent davon in der Altersgruppe von 14 bis 17 Jahre. Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) besucht momentan ein Gymnasium.

    komplette Pressemitteilung downloaden (pdf)

    Infografik herunterladen

  • 12.06.2017 - Netzwerken für den Einstieg in einen MINT-Beruf: Rundgang mit jugendlichen Geflüchteten auf der IdeenExpo

    Der schnellste und zugleich nachhaltigste Weg für Zuwanderer in die Mitte der Gesellschaft führt über den Beruf. Doch um die Integration von Geflüchte ...

    Der schnellste und zugleich nachhaltigste Weg für Zuwanderer in die Mitte der Gesellschaft führt über den Beruf. Doch um die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu gestalten, müssen erst einmal tradierte Integrationskonzepte, die nur den Spracherwerb und die berufliche Qualifikation in den Mittelpunkt stellen, über Bord geworfen werden.

    „Es hat sich gezeigt, dass die Geflüchteten so umfassend wie möglich begleitet werden müssen. Ein gutes Case-Management nimmt das gesamte Lebensumfeld in den Blick, hilft zügig bei Behördenfragen und vernetzt effektiv mit den richtigen Ansprechpartnern, um die Türen zu einem Job zu öffnen“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW).

    Mit den so genannten Prozessbegleitern geht das Land Niedersachsen bei der Integration von jugendlichen Geflüchteten in eine Ausbildung seit November vergangenen Jahres neue Wege: In den Regionen wurden zehn Prozessbegleiter eingesetzt, die als Koordinatoren vor Ort dienen. Als Ansprechpartner für die berufsbildenden Schulen begleiten sie die so genannten SPRINT-Dual-Klassen, die eine Brücke zwischen auslaufender Schulpflicht und Übergang in die Arbeitswelt schlagen.

    Cornelia Kölling ist eine von acht Prozessbegleitern, die das BNW im Auftrag des Landes beschäftigt. Sie ist in der Region Oldenburg tätig. Die beiden Berufsbildenden Schulen aus Cloppenburg BBS am Museumsdorf und BBS Technik, die von ihr betreut werden, haben sich dazu entschlossen an der IdeenExpo teilzunehmen. Die Schüler mit Fluchthintergrund aus den Sprach- und Integrationsklassen hatten damit die Möglichkeit, erstmalig an so einer besonderen Messe teilzunehmen und sich im Hinblick ihrer beruflichen Zukunft weiter zu orientieren. In diesen Wochen, vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres, bietet die IdeenExpo Möglichkeiten für technisch begabte Geflüchtete, mit der Berufswelt von Naturwissenschaften und Technik in Kontakt zu treten.

    Am Montag, 12. Juni, fuhren rund 40 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren aus den zwei Berufsschulen zur IdeenExpo, um sich vor Ort den Zugang in einen MINT-Beruf zu eröffnen. Die Hälfte der Schüler hat einen Fluchthintergrund. „Wir wollen den jungen Geflüchteten zeigen: Diese Berufe, in denen auch ein großer Fachkräftemangel herrscht, sind für sie eine echte Perspektive“, sagte Kölling.

    Nach einer Führung mit den IdeenExpo-Scouts konnten sich die Schulklassen selbst umschauen. Die geflüchteten Jugendlichen nutzten die freie Zeit und suchten den Dialog mit den ausstellenden Firmen. Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zeigte ihnen Mitarbeiter Christian Werner ein kleines Gerät, mit dem es in Zukunft möglich sein wird, nach einem Unfall automatisch die Rettungskräfte zu alarmieren. „Die Digitalisierung wird immer präsenter, das merken auch unsere Azubis“, sagt Torsten Aumann vom Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG. Er zeigte dem 18-jährigen Jamalshah Timuri, der aus Afghanistan geflüchtet ist, wie ein Mikrocontroller programmiert wird. „Mir ist positiv aufgefallen, wie gut er sich auf die Aufgabe konzentriert hat. Die Übung hat ihm großen Spaß gemacht“, sagte Aumann. Ich freue mich, dass ich mich gut präsentieren konnte. Wenn ich mich für ein Praktikum bewerben möchte, habe ich gleich ein Gesprächsthema“, sagte Jamalshah Timuri. Sozialarbeiterin Rena Fortmann unterstrich, wie wichtig der Besuch für die Jugendlichen mit Fluchterfahrung war: „Die technischen Berufe und die vielen Innovationen, die hier anschaulich dargestellt  werden, sind eine ganz neue Welt für sie. Insofern war die IdeenExpo wichtig, um erste Erfahrungen zu sammeln, die sie auf ihrem weiteren Weg gut nutzen können.“

    komplette Pressemitteilung downloaden (pdf)

    Die Fotos zu dieser Pressemitteilung finden Sie in unserer Rubrik "Pressefotos".

  • 31.03.2017 - Back 2 Job - So klappt der berufliche Wiedereinstieg für Ingenieurinnen nach einer Auszeit

    Ingenieurinnen und Ingenieure sind als Fachkräfte gefragt. Doch gerademal 60 Prozent der Frauen mit entsprechender Qualifikation sind erwerbstätig. Vo ...

    Ingenieurinnen und Ingenieure sind als Fachkräfte gefragt. Doch gerademal 60 Prozent der Frauen mit entsprechender Qualifikation sind erwerbstätig. Vor allem nach einer längeren beruflichen Pause zugunsten der Familie fällt die Rückkehr in den Beruf oft schwer: Die Innovationszyklen im technischen Bereich sind extrem kurz und die Anforderungen der Unternehmen wachsen parallel. Um Ingenieurinnen gezielt bei dem beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen, hat das BNW auf Initiative der Fachkräfteallianz Hannover das Konzept für das Projekt „Back2Job – Ingenieurinnen gesucht!“ entwickelt. Mit der Kombination aus „training on the job“ im Betrieb, dem anwendungsorientierten Auffrischen von Fachwissen an der Universität oder Hochschule und einem einmaligen Netzwerk haben zum Abschluss des einjährigen Pilotprojekts am 31. März mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen eine Anstellung in ihrem Fachbereich gefunden.

    „Das Projekt leistet in Niedersachsen einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung vor allem in den MINT-Berufen“, sagt Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. „Die Grundidee des Projekts ist es, stille Reserven im Ingenieurwesen zu aktivieren und hochqualifizierte Frauen für den Arbeitsmarkt zurückzugewinnen. Der Fachkräftemangel für MINT-Berufe ist so groß wie nie zuvor. Es gibt Prognosen, wonach bis 2029 etwa 250.000 Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland fehlen werden.“ Das Wirtschaftsministerium hat für das Projekt eine Förderung von rund 90.000 Euro aus ESF-Mitteln im Rahmen des Regionalen Fachkräftebündnisses Leine-Weser ausgesprochen. Die Kofinanzierung übernimmt die Region Hannover. „Aufgrund der positiven Erfahrungen beabsichtigt die Fachkräfteallianz Hannover, das Projekt mit einem neuen Durchgang fortzusetzen“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. Die positiven Erfahrungen teilt man auch beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), das das Konzept entwickelt hat: „Unser Konzept trifft einen Riesenbedarf – bei den Teilnehmerinnen und bei den Unternehmen. Das Bildungswerk führt Potenziale und Chancen zusammen. Das ist es, was eine agile Wirtschaft heute benötigt“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

    Die Herausforderung eines beruflichen Wiedereinstiegs besteht in den meisten Ingenieurberufen in der schnellen technischen Weiterentwicklung. Daher ist ein Semester an der Leibniz Universität oder der Hochschule Hannover Teil des neuartigen Konzepts. Nach einer Standortbestimmung jeder Teilnehmerin ging es zunächst in einen Betrieb. Hier zeigte sich, welche Kompetenzen die Frauen bereits mitbrachten und in welchen Bereichen ein Auffrischen des Fachwissens sinnvoll war. In fünf Monaten an der Universität oder Hochschule schlossen die Frauen dann mit ihren Kenntnissen wieder auf.

    „Einige Frauen sind schon vorzeitig aus dem Projekt ausgeschieden, weil sie schon nach wenigen

    Monaten eine Anstellung gefunden hatten“, berichtet Projektleiterin Ayten Berse vom BNW. Sie begleitete insgesamt 20 Frauen über ein Jahr hinweg. „In diesen Fällen profitieren die Frauen vor allem von dem starken Netzwerk und der Praxisphase im Betrieb“, sagt Ayten Berse. So erging es auch Kavitha Karuppana. Die 29-jährige Mutter überzeugte bereits im ersten Praktikum mit ihren Fähigkeiten. „Mein Mann ist ebenfalls Ingenieur, so dass ich technisch immer auf den neuesten Stand war“, erzählt die gebürtige Inderin. Nach der Geburt ihrer Tochter pausierte sie drei Jahre, bevor sie den beruflichen Wiedereinstieg wagte. Davor ist die studierte Informatikerin in Indien als Software-Entwicklerin und Dozentin tätig gewesen.

    „Ich wusste nicht, wie das Bewerben in Deutschland funktioniert und brauchte Unterstützung, um den Einstieg zu finden“, erzählt Kavitha Karuppana. „Das Projekt hat mir sehr geholfen. Das Team von Frau Berse hat mich bei der Bewerbung unterstützt und Kontakte zu Unternehmen hergestellt. Auch mein Deutsch hat sich spürbar verbessert, seitdem ich regelmäßig im Austausch mit anderen bin.“ Bis heute hält sie privat den Kontakt zu den anderen Frauen aus dem Projekt. „Ich in angekommen“, sagt Kavitha Karuppana. Seit September 2016 arbeitet sie als Software-Testerin bei der Hannoveraner Firma HaCon Ingenieurgesellschaft mbH und ist dort für die Qualitätskontrolle der entwickelten Apps zuständig. „Frau Karuppana hat mit ihrer offenen Art gleich überzeugt“, berichtet Bettina Malosczyk, Personal-verantwortliche bei HaCon. Durch einen privaten Kontakt hatte sie von „Back2Job – Ingenieurinnen gesucht!“ erfahren und war gleich interessiert. „Der Fachkräftemangel ist für uns in diesem Bereich deutlich spürbar“, sagt Bettina Malosczyk. „Daher gehen wir bei der Personalsuche gern auch neue Wege.“ Neben Kavitha Karuppana hat HaCon auch eine zweite Teilnehmerin aus dem Projekt eingestellt.

    Kontakte zu Unternehmen herstellen und für das Projekt aufschließen – das war die wichtigste Grundlage, damit für die Ingenieurinnen das Projekt mit einer Beschäftigung enden konnte. Maßgeblich unterstützt hat dabei das einmalige Netzwerk der Fachkräfteallianz Hannover, die ihr spezifisches Know-how einbrachten – darunter die Beschäftigungsförderung der Region Hannover, die Agentur für Arbeit Hannover, das Jobcenter Region Hannover sowie Uni und Hochschule. Die Projektleitung lag beim BNW. „Neben der Fachexpertise, die die beteiligten Partnerinnen und Partner einbrachten, fungierten sie bei Betrieben in der Region als Türöffner – mit diesem Netzwerk im Rücken waren Arbeitgeber von Anfang an aufgeschlossen“, berichtet Ayten Berse. Gleichzeitig brachte jeder Beteiligte neue Kontakte ein, von denen die Teilnehmerinnen profitierten. 12 Frauen haben so zum Projektende am 31. März einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Ayten Berse ist sich sicher, dass diese Zahl noch steigt: „Auch nach Abschluss des Projekts bleiben den Frauen die Kontakte erhalten. Das starke Netzwerk wirkt sicher noch nach.“

    Neben der Qualifizierung erhielten die Frauen individuelle Unterstützung und Beratung. Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Wo kann es beruflich langfristig hingehen? Zu diesen und anderen Fragen berieten Expertinnen und Experten ganz nach Bedarf. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war ein entscheidender Faktor: Daher war das Projekt in Teilzeit angelegt. Für Frauen mit Migrationshintergrund bot das Projekt besondere Unterstützung, etwa bei der Anerkennung des ausländischen Studienabschlusses oder durch sprachliche Qualifizierung. Das Fazit: „Ingenieurinnen sind gefragt. Damit Fachkräfte und Betriebe aber passgenau zueinanderfinden, braucht es ein starkes Netzwerk und passgenaue Unterstützung. Und genau diese haben wir den Frauen im Projekt geboten“, sagt Gesamtprojektleiterin Cornelia Springfeld vom BNW.

    Das Land hatte im August 2015 acht Regionale Fachkräftebündnisse anerkannt und ihnen jeweils ein Budget zugewiesen. Sie sollen die Fachkräfteversorgung verbessern und gleichzeitig die im Jahr 2014 ins Leben gerufene landesweite Fachkräfteinitiative Niedersachsen auf der regionalen Ebene verankern. Weitere Informationen zu den Regionalen Fachkräftebündnissen (u.a. die Ansprechpartner) finden sich unter:

    http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/arbeit/fachkraeftesicherung_niedersachsen/regionale_fachkraeftebuendnisse/regionale-fachkraeftebuendnisse

    komplette Pressemitteilung downloaden (pdf)

    Die Fotos zu dieser Pressemitteilung finden Sie in unserer Rubrik "Pressefotos".

Downloads

Logos

Pressemappe

Login geschützter Bereich

Bitte geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein.

Nutzername oder Passwort falsch.