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Aktuelle Pressemitteilungen


  • 06.11.2019 - "Teilqualifizierung zur Fachkräftegewinnung nutzen"

    Hannover, 06.11.2019. Qualifizierte Fachkräfte sind in einer Zeit des rasanten technologischen Fortschritts ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Doch in den unterschiedlichsten Branchen wird seit Jahren ein umfassender Fachkräftemangel beklagt. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf Teilqualifizierungen als effizientes und schnelles Instrument zur Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter.

    Hannover, 6. November 2019. Qualifizierte Fachkräfte sind in einer Zeit des rasanten technologischen Fortschritts und der zunehmenden Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Doch in den unterschiedlichsten Branchen wird ein umfassender Fachkräftemangel beklagt. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf Teilqualifizierungen als effizientes und schnelles Instrument zur Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter.

    Statt auf dem Markt nach neuen Fachkräften zu suchen, lohnt es sich für Unternehmen zunehmend, ihren Blick und ihre Bemühungen nach innen zu richten. Das größte Potenzial steckt in den eigenen Mitarbeitern.

    Copyright (C) Getty Images

    Matthias Böttjer, Ausbilder Produktion bei der Buss Fertiggerichte GmbH aus Ottersberg bei Bremen ist regelmäßig auf Ausbildungsmessen unterwegs und leistet Überzeugungsarbeit bei den Jugendlichen. „Jedes Jahr wird es schwieriger, Schüler für eine Ausbildung in der Produktion zu begeistern“, sagt er und ergänzt: „Deswegen suchten wir schon lange nach einem geeigneten Qualifizierungskonzept für unsere bestehenden Mitarbeiter.“

    Inzwischen setzt die Buss Fertiggerichte GmbH auf Teilqualifizierungen als effizientes und schnelles Instrument zur Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. Drei ungelernte Mitarbeiter des Unternehmens und eine Zeitarbeitskraft erwerben seit September in Modulen ausgewähltes Fachwissen in anerkannten Ausbildungsberufen wie Maschinen- und Anlagenführer. Jedes Modul besteht aus Theorie- und Praxisanteilen. Die Praxisphasen können im Unternehmen absolviert werden.

    In Niedersachsen ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) Partner der Arbeitgeberinitiative Teilqualifizierung (AGI TQ). Das BNW entwickelt Umsetzungsmodelle, so auch für die Buss Fertiggerichte GmbH. „Der Vorteil liegt darin, dass wir unsere Mitarbeiter gezielt weiterentwickeln können. Anschließend können sie für komplexere Aufgaben und Herausforderungen eingesetzt werden“, sagt Ausbilder Matthias Böttjer.  

    Gewinner auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite

    Die Teilqualifizierung stellt eine Möglichkeit dar, Mitarbeiter fachlich fit zu machen und als kompetente Fachkräfte im Unternehmen weiterhin einsetzen zu können. Offene Stellen werden so schnell und risikoarm besetzt. Für Mitarbeiter ohne, mit fachfremder oder – angesichts der Digitalisierung – veralteter Ausbildung, bedeutet die Teilqualifizierung, dass sie wieder einen zukunftsfähigen Berufsabschluss in der Tasche haben. Ihr Arbeitsplatz bleibt nicht nur mittelfristig, sondern auch langfristig gesichert.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    www.bnw.de/tq

     

    Pressekontakt:

    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover

    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de
    www.bnw.de

     

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  • 01.10.2019 - "Digitalisierungsprojekt ManKom erfolgreich gestartet"

    Hannover, 01.10.2019. Der digitale Strukturwandel stellt besonders kleine und mittlere Unternehmen vor tiefgreifende Veränderungen. Um die Herausforderungen zu meistern, startete das Projekt "ManKom - Management von Kompetenzverschiebungen" in der Region Weser-Ems.

    Hannover, 1. Oktober 2019. Der digitale Strukturwandel stellt derzeit besonders kleine und mittlere Unternehmen vor tiefgreifende Veränderungen. Oft werden diese Veränderungen nur auf einer technischen Ebene betrachtet. Um außerdem die Herausforderung des Kulturwandels in den Betrieben zu meistern, startete das Projekt "ManKom - Management von Kompetenzverschiebungen" in der Region Weser-Ems.

    Um neue Technologien effektiv umzusetzen, sind die Methoden- und Sozialkompetenzen der Beschäftigten ebenso unverzichtbar wie das Beherrschen digitaler Tools. Zu den sogenannten Future Skills, die in den nächsten Jahren besonders wichtig für Beschäftigte und Unternehmen werden, zählt der Stifterverband auch die Problemlösungskompetenz und die Kommunikationsfähigkeit in Veränderungsprozessen (Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen / 2018).

    Das hat einen Kulturwandel in den Betrieben der Wirtschaftsstandorte zur Folge. Die Anwendbarkeit von neuen Prozessen will praktisch ausprobiert werden, und eine gute Feedbackkultur trägt dazu bei, Abläufe im Sinne dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit reibungsloser zu gestalten.

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft entwickelt daher Vertreter aus rund zehn Firmen aus der Weser-Ems-Region zu „Digital Scouts“ weiter, die an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und Beschäftigten die Einführung neuer Technologien begleiten.

    Copyright (C) Andrey Popov

    Mit dabei ist auch Maximilian Nitsch vom Autohaus Wako in Delmenhorst: „Es verändert sich viel im Autohandel, alleine schon, was an Technologien in den Fahrzeugen verbaut wird, da müssen alle drauf geschult werden. Jeder, der hier tätig ist, muss alle Programme beherrschen, es wird immer mehr digitalisiert. Die Mitarbeiter müssen sich verstärkt mit neuen Systemen auseinandersetzen. Und wir müssen uns zusammen als Unternehmen weiterentwickeln.“

    Ein regionales Netzwerk bietet allen beteiligten Unternehmen die Gelegenheit, sich austauschen und von den Lösungen anderer zu profitieren.

    Das Projekt ManKom wird gefördert vom Land Niedersachsen im Rahmen des Programms Programm „Soziale Innovation“ und ist für Unternehmen kostenfrei. Auch der Arbeitgeberverband NORDMETALL unterstützt das Projekt.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

     

    Pressekontakt:

    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover

    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de
    www.bnw.de

     

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  • 18.09.2019 - "Das Anlagevermögen der Zukunft sind die Fähigkeiten der Beschäftigten"

    Hannover, 18.09.2019. Digitaler Strukturwandel verändert berufliche Bildung in Niedersachsen: Erwachsenen- und Weiterbildung wird zunehmend wichtiger für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes.

    Hannover, 18. September 2019. Zur langfristigen Sicherung des Wirtschaftsstandortes müssen in Niedersachsen entscheidende
    Schritte erfolgen, um berufliche Bildung stärker in den Arbeitskontext zu bringen. 130 Experten aus Politik, Wissenschaft, beruflicher Bildung und betrieblicher Praxis sprachen am Mittwoch anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) über Lösungen.

    In Zeiten des digitalen Strukturwandels und damit der Notwendigkeit, sich flexibel und kontinuierlich weiterzuentwickeln, wird die Erwachsenen- und Weiterbildung immer wichtiger für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen. Künftig müssen wir verstärkt auf individuelle Qualifizierung und gezielte Formate setzen. Für ein betriebsnahes Lernen sorgen Bildungsträger wie das BNW“, sagte Dr. Sabine Johannsen, Niedersächsische Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur.

    Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung: „Es geht um nichts Geringeres als acht Millionen Niedersachsen in die Digitalisierung mitzunehmen und große Teile der beschäftigten Bevölkerung zu qualifizieren, um sie auf die Aufgaben der Zukunft vorzubereiten.“ Denn mit der Anzahl technischer Möglichkeiten steige nicht automatisch die Anzahl menschlicher Fähigkeiten, so Lohmann weiter: „Teilhabe am Arbeitsmarkt und damit gesellschaftliche Teilhabe braucht berufliche Bildung, damit Beschäftigte mit dem aktuellen Stand der Technik Schritt halten. Genauso wichtig für eine starke Wirtschaft und Gesellschaft ist jedoch die digitale Souveränität von Menschen. Diese wird erreicht, wenn menschliche Fähigkeiten so ausgebaut werden, dass sie die technischen Möglichkeiten selbstbestimmt und eigenverantwortlich nutzen und weiterentwickeln können.“

    Wie eine souveräne digitale Bildung in Unternehmen gelingen kann, darüber sprach die geschäftsführende Leiterin des Forschungsinstituts Bildung Digital der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Julia Knopf. Sie verdeutlichte, dass es nicht ausreiche, in der Firma einfach nur ein E-Learning-Tool einzuführen, zumal die meisten eine Qualitätssicherung vermissen ließen. „Mit der Denkweise, Lerninhalte zu nehmen und aus ihnen eine Art Super Mario-Videospiel zu machen, stoßen Unternehmen schnell wieder an ihre Grenzen. Der Schlüssel zu sinnvollem Lernen liegt vielmehr in der Verbindung von drei Dimensionen: Lerninhalte, didaktische Methoden und Technologie.“ Anhand von Beispielen aus unterschiedlichen größeren aber auch kleineren Unternehmen präsentierte Prof. Knopf Lösungen für die Herausforderung, branchen- und fachspezifische Weiterbildungsangebote mit digitalen Medien zu entwickeln. Allen Fallbeispielen gemeinsam war die Interaktivität. Sie ermöglicht Beschäftigten aus den Unternehmen eine Mitgestaltung des Lernens. Damit erhöhen sich Qualität und Tempo des Lernprojekts gleichermaßen.

    Nicht unbeachtet ließ Prof. Knopf die Skepsis in Wirtschaft und Gesellschaft, wenn es um Veränderung und damit auch digitale Bildung geht. Finanzielle und strukturelle Hürden beschrieben aus niedersächsischer Sicht Prof. Dr. Gerhard Wegner, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung e.V., und Fritz Kelle, Leiter Personalwesen und Administration der hannoverschen VSM AG. Kelle bekräftigte, dass berufliche Bildung Unternehmensaufgabe sei und jede Firma in Niedersachsen sich mit individuellen Problemstellungen im digitalen Wandel auseinandersetzt. „Aus meiner Sicht sind Pioniere in den Unternehmen wichtig, die sich das Thema lebensbegleitendes Lernen zu eigen machen und es intern vorantreiben“, sagte der Mitbegründer und langjährige Vorstand des hannoverschen Unternehmensnetzwerks ZUKUNFTINC. An die Politik gewandt ließ Kelle verlauten: „Um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein, sind mehr
    als die vorhandenen Fördermaßnahmen nötig.“

    Fazit der BNW-Veranstaltung „Zukunft der beruflichen Bildung – Anforderungen, Chancen, Strukturen“: Nur, wenn die Möglichkeiten der Informationstechnologie, der künstlichen Intelligenz und das menschliche Können Hand in Hand gehen, wird die Digitalisierung Niedersachsens
    Wirtschaft vorteilhaft verändern. Es sind und bleiben die Menschen, welche die Roboter steuern und technische Systeme kreativ weiterentwickeln. Eine moderne Kombination aus Informatik und Didaktik hilft Beschäftigten, genau dafür fit zu sein. Bildungsunternehmen wie das BNW stellen den
    Menschen in den Mittelpunkt beruflicher Bildung, um Beschäftigte zu selbstorganisierter Handlungsfähigkeit in fachlichen sowie überfachlichen Aufgaben zu führen.

    Aber Selbstorganisation muss auch unterstützt werden: durch die Politik
    und ihre Möglichkeiten der Förderung, durch die Unternehmen und ihre
    Bereitschaft, in betriebsnahe Weiterbildung zu investieren und durch das
    Netzwerk niedersächsischer Arbeitsmarktakteure, die dafür sorgen, das Zitat von
    John. F. Kennedy in den Köpfen zu verankern: „Es gibt
    nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“

    Weitere Informationen finden Sie hier.

     

    Pressekontakt:

    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover

    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de
    www.bnw.de

     

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