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Aktuelle Pressemitteilungen


  • 25.06.2018 - Erfolgreicher Abschluss: Mit 'Back2Job' gelingt weiblichen MINT-Fachkräften der Wiedereinstieg ins Berufsleben

    Hannover, 25. Juni 2018. Der zweite Projektdurchlauf von Back2Job fand heute einen erfolgreichen Abschluss.

    Hannover, 25. Juni 2018.

     Hannover, 25. Juni 2018. Der zweite Projektdurchlauf von „Back2Job“ fand heute einen erfolgreichen Abschluss. Seit Anfang Juli 2017 begleitete das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) 24 Teilnehmerinnen im Alter von 27 bis 47 Jahren aus 15 Ländern nach Elternzeit und Familienphase beim Wiedereinstieg in ihren Ursprungsberuf. Bei der Abschlussveranstaltung feierten 92 Gäste, darunter Teilnehmerinnen, Projektpartnerinnen, Partner und Förderer, die jüngsten Erfolge.

    Hervorragende Bilanz – Sieben Frauen starteten vorzeitig in ein Arbeitsverhältnis

    Bis dato haben bereits über 50 Prozent der Frauen eine Wiedereinstellung erreicht – sieben Teilnehmerinnen sind in einem festen Arbeitsverhältnis, vier weitere starten bis zum 1. Juli in ihren neuen Job. Die anderen Frauen befinden sich unter anderem in Vertragsverhandlungen oder im Praktikum. Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, erklärt den Projekterfolg: „Das Besondere an dem Projekt ‚Back2Job‘ ist die Kombination aus betrieblichen Praktika und theoretischer Wissensvermittlung. So gelingt es, die Potenziale der Frauen gezielt zu stärken, sie auf den neusten Stand der Technik zu bringen und sie in kürzester Zeit mit aktuellen Kenntnissen zurück in den Job zu vermitteln. Davon profitieren Teilnehmerinnen, Partnerunternehmen und letztlich die niedersächsische Wirtschaft – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

    „Back2Job“ sichert der Region Hannover weibliche Fachkräfte

    Ebenso stolz auf den zweiten großen Projekterfolg zeigt sich Ute Stahlmann, Abteilungsleiterin Wirtschaftsordnung und Arbeitsmarkt, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung: „In Niedersachsen ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im MINT-Bereich besonders groß. Da liegt es nahe, das bereits vorhandene Potenzial der Frauen für genau diese Berufe zu nutzen.“ Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, ergänzt: „Das Projekt ‚Back2Job‘ trägt dazu bei, dass hochqualifizierte Frauen nach einer Familienphase schnell wieder in den Beruf zurückfinden. Eine stärkere Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt und bessere Aufstiegschancen für Frauen in Unternehmen sind zentrale Hebel gegen den Fachkräftemangel. Daher hat die Fachkräfteallianz Hannover auch den zweiten Durchgang des Projekts gern unterstützt.“

    Mit der Verknüpfung von Praxis und Theorie an frühere Erfolge anknüpfen

    Neue Technologien und kurze Innovationszyklen erschweren den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach langer Familienpause. Das erlebte auch Lisa-Marie Pudrycki, die während des Studiums Kinder bekam und vergangenes Jahr ohne Berufserfahrung in den Beruf einsteigen wollte: „Da ich örtlich gebunden bin, war es für mich schwierig, passende Stellen zu finden – insbesondere deshalb, weil die Stellen in der Biotechnologie für Hochschulabsolventen rar sind. Daher freue ich mich, dass ich an dem Projekt teilnehmen durfte. Mir hätte nichts Besseres passieren können.“ Seit dem 18. Juni hat sie über den Dienstleister Hays eine Festanstellung bei einem weltweit operierenden Pharmaunternehmen in der Biotechnologie.

    Teilnehmerin Nadezda Melekhova betont, dass Back2Job ihr geholfen habe, im Bewerbungsverfahren selbstbewusster und motivierter aufzutreten. „In der Coachingphase beim BNW habe ich zudem gelernt, alles unter einen Hut zu bringen – Vorlesungen, Sprachkurse, Haushalt, Familie und Beruf“, so
    die studierte Maschinenbauingenieurin aus Russland. Nach einem Praktikum bei TÜV Nord, das ihr unter anderem geholfen hat, die deutsche Arbeitskultur kennenzulernen, winkt ihr nun ein Vorstellungsgespräch.

    Über „Back2Job“

    Das Projekt „Back2Job – Ingenieurinnen gesucht!“ wurde in der Region Hannover 2016 ins Leben gerufen und zielt darauf ab, Frauen mit Fachkenntnissen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft
    und Technik, den so genannten MINT-Berufen, nach einer beruflichen Auszeit beim Wiedereinstieg ins Berufsleben zu begleiten. Kurze Innovationszyklen erschweren in MINT-Berufen die Rückkehr ins Arbeitsleben. Speziell für Frauen nach einer – meist familienbedingten – beruflichen Auszeit führt das
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) im Auftrag der Fachkräfteallianz daher das Projekt „Back2Job“ bereits im zweiten Durchlauf erfolgreich durch. Im Vordergrund stehen betriebliche Praktika („Training on the Job“) in Kombination mit einer Erweiterung und Auffrischung des Fachwissens an der Leibniz Universität Hannover und der Hochschule Hannover.

    Das Projekt kommt nicht nur wiedereinstiegswilligen Frauen zugute – „Back2Job“stärkt auch die Region als Wirtschaftsstandort, indem es Fachkräftepotenziale erschließt. Finanziert wird „Back2Job“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie von der Region Hannover, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter. „Back2Job“ überzeugte auch die Europäische Union und gelangte 2017 unter die fünf Finalisten in der Kategorie „Empowerment und aktive Teilhabe von Frauen“ des von der EU ausgelobten „RegioStars Award“. Mit der Auszeichnung ehrt die Europäische Union jährlich innovative EU-Projekte auf lokaler Ebene, die als Inspiration für andere Regionen dienen können.

    Ansprechpartnerin für „Back2Job“:

    Ayten Berse
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
    Hamburger Allee 12-16
    30161 Hannover
    Tel: (0511) 36717610
    E-Mail: ayten.berse@bnw.de

    Über das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) ist ein Bildungsunternehmen, das Wirtschaft versteht und mit seinen zukunftsorientierten Lernlösungen einen wichtigen Beitrag für die Standortsicherung Niedersachsens leistet. Seit fast 50 Jahren ist das BNW der Partner für Lern- und Entwicklungsprozesse. Jedes Jahr begleiten wir über 52.000 Menschen dabei, ihre beruflichen Chancen zu erkennen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Mit seinen 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 57 Standorten steht das BNW für Verlässlichkeit und agiert ebenso vorausschauend wie schnell und flexibel.

    Pressekontakt:

    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    gemeinnützige GmbH
    Höfestr. 19-21
    30163 Hannover

     

    Maike Körber
    Referentin Unternehmenskommunikation
    Tel.: (0511) 961 67 97
    E-Mail: maike.koerber@bnw.de
    www.bnw.de

     

    Die vollständige Pressemitteilung als Download

    Teilnehmer*innen der Abschlussveranstaltung Back2Job

  • 18.06.2018 - Zwei erste Plätze in Folge: Auszubildende aus Rastede erlangen Bundessieg beim Wirtschaftsplanspiel "Playbizz"

    Zwei erste Plätze in Folge: Auszubildende aus Rastede erlangen Bundessieg beim Wirtschaftsplanspiel „Playbizz" Hannover/Rastede, 18. Juni ...
     
    Zwei erste Plätze in Folge: Auszubildende aus Rastede erlangen Bundessieg beim Wirtschaftsplanspiel „Playbizz"
      
    Hannover/Rastede, 18. Juni 2018. Erneut kommen die Sieger aus dem Norden. Mit seinem Sieg bei der Landesendrunde des Planspiels „Playbizz" Mitte Mai qualifizierte sich das Auszubildenden-Team der Heizungsbaufirma August Brötje GmbH für das Bundesfinale – und gewann dieses nach vier Entscheidungsrunden.
     
    Am 7. und 8. Juni trafen sich die fünf Landessieger zur Endrunde des „Playbizz"-Planspielwettbewerbs 2017/2018 in Tannenfelde, Schleswig-Holstein. Nach vier Entscheidungsrunden kletterte das Team aus Rastede vom vierten auf den ersten Platz – damit gehen Titel und Pokal nach Niedersachsen. Das vierköpfige Team der August Brötje GmbH hängte Fries Holzsysteme GmbH aus Schleswig-Holstein (2. Platz) und Pfisterer Kontaktsysteme GmbH aus Baden-Württemberg (3. Platz) ab. Weitere Teilnehmer waren die Landessieger aus Sachsen (ETS Elektrotechnische Großhandels- und Service GmbH) und Bayern (Max Lamb GmbH & Co. KG).
    „Wir sind überglücklich und äußerst stolz! Der Wettbewerb hat uns als Team zusammengeschweißt und war eine wertvolle Erfahrung für uns alle", freut sich die August Brötje GmbH über ihren „Playbizz"-Erfolg.
     
     
    Mit der Planspiel-Methode lernen
     
    Seit 2010 bieten die Bildungswerke der Wirtschaft – in Niedersachsen das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) – in Kooperation mit Arbeitgeberverbänden „Playbizz" an. Das Wirtschaftsplanspiel fördert neben grundlegenden Fertigkeiten, wie Selbstorganisation und analytischem Denken, auch unternehmerische Kompetenzen. Dazu gehören Risiken abwägen, Verantwortung übernehmen oder Wettbewerbssituationen analysieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben zudem, wie sie Präsentationen vorbereiten und halten sowie Unsicherheit und Zeitdruck meistern – und zwar ganz spielerisch.
     
    „Der spielerische Charakter des Blended Learning kommt gut bei den Jugendlichen an. Das Gelernte in der simulierten Umgebung anzuwenden, bringt einen spürbaren Lerneffekt. Dies motiviert und wirkt sich damit auch positiv auf die Arbeit im Ausbildungsbetrieb aus. Das BNW führt dieses digitale Lernformat bereits seit Jahren in Niedersachsen durch", erklärt Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW. „Wir freuen uns sehr mit den diesjährigen Siegern!"
     
    Als aktivierende Lernmethode eignet sich eine Teilnahme an „Playbizz" für Auszubildende aller Fachrichtungen. Gewerblich-technische sowie kaufmännische Berufseinsteiger werden gleichermaßen angesprochen. „Playbizz" bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, sich durch die Teilnahme gegenüber regionalen Mitbewerbern hervorzuheben.
    Für fachliche Rückfragen zu „Playbizz" wenden Sie sich bitte an: Susanne Hartwig-Siemon beim BNW, Tel.: (0511) 961 67 63, E-Mail: susanne.hartwig-siemon@bnw.de.
     
     
    Über die August Brötje GmbH
      
    BRÖTJE mit Unternehmenssitz in Rastede blickt auf über 90 Jahre Erfahrung im Bereich Heiztechnik zurück und entwickelte im Laufe seiner Geschichte eine Vielzahl an innovativen Lösungen und Produkten. Als Systemtechnikanbieter werden heute Wärmeerzeugerprodukte für Gas und Öl, Warmwasserspeichersysteme, Brenner für Gas und Öl, Wärmepumpen, Solartechnik und Heizkörper mit den erforderlichen Zubehören entwickelt und produziert. BRÖTJE ist Mitglied der BDR Thermea Gruppe, einer der weltweit führenden Heiztechnik-Hersteller. Weitere Infos: www.broetje.de  
     
     
    Die Pressemitteilung können Sie hier runterladen.
    Die Pressemitteilung zum Landessieg finden Sie hier.
     
     Siegerfoto Playbizz
  • 16.03.2018 - Unterstützung 'aus einer Hand' erleichtert die Integration

    Für Menschen aus anderen Ländern ist es oft schwierig, sich im ungewohnten deutschen Bildungs- und Sozialsystem zurechtzufinden. Besonders dann, wenn ...

    Für Menschen aus anderen Ländern ist es oft schwierig, sich im ungewohnten deutschen Bildungs- und Sozialsystem zurechtzufinden. Besonders dann, wenn sie keine oder nur geringe Sprachkenntnisse haben. Auch der Kontakt zu Behörden ist deshalb häufig mit Hürden verbunden. Die Maßnahme „Alles aus einer Hand“ unterstützt Migranten und Geflüchtete, die vom Jobcenter Region Hannover Leistungen beziehen, schneller auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Damit das gelingt, sind Mitarbeiter des Jobcenters in das Team vor Ort integriert.

    „Alles aus einer Hand“ richtet sich an anerkannte Flüchtlinge und Menschen, die aus anderen Ländern in die Region Hannover gezogen sind und einen Integrationskurs belegen. Ebenso können aber auch Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen, die schon länger in Deutschland leben. Voraussetzung ist, dass das Jobcenter bei ihnen einen besonderen Unterstützungsbedarf bei der Integration in den Arbeitsmarkt festgestellt hat. Der Integrationskurs bleibt der zentrale Pfeiler bei der Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft. Die Maßnahme „Alles aus einer Hand“ ergänzt die Integrationskurse um wichtige Bausteine zur Integration in den Arbeitsmarkt. Damit die Teilnehmer parallel zu „Alles aus einer Hand“ einen Integrationskurs besuchen oder einer Nebenbeschäftigung nachgehen können, ist die Maßnahme grundsätzlich in Teilzeit möglich.

    Träger der Maßnahme ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH (BNW) in einer Bietergemeinschaft mit dem Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Einrichtung des DGB (bfw) und der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V. Die Job-Coaches des Trägers bilden gemeinsam mit den Sozialpädagogen und vier Mitarbeitern des Jobcenters ein Team. „Deshalb haben wir  die Maßnahme „Alles aus einer Hand“ genannt“, erklärt Dietmar  Langer, Mitglied  der  Geschäftsführung  des  Jobcenters  Region Hannover.  „Indem  wir  die wichtigsten Ansprechpartner direkt vor Ort haben, können wir auf die Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell und sehr individuell eingehen, Fragen klären und weitere Schritte vorbereiten.“

    „Die Integration von Geflüchteten in Arbeit zählt zu den großen Veränderungsprozessen innerhalb von Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW. „Hier müssen alle Partner an einem Strang ziehen. Wir haben als arbeitgebergetragenes Bildungswerk dafür schon 2016 die Sozialpartnerinitiative IntegrationS mit ins Leben gerufen. Alles aus einer Hand ist das dritte große Projekt dieses bundesweit einmaligen Verbunds. Das Zwei-Stufen-Modell aus Kompetenzfeststellung und Qualifizierung bereitet die Teilnehmer bestmöglich auf die Anforderungen in der Arbeitswelt vor.“ Die Maßnahme beginnt mit der fünftägigen „Clearing“-Phase. In dieser Woche wird festgestellt, über welche beruflichen Erfahrungen die Teilnehmer verfügen, und es wird das Sprachniveau mittels Test eingestuft. In der anschließenden „Aktivierungs-Phase“ erhalten die Teilnehmer dann Berufskunde, wobei viel Wert auf die Praxis gelegt wird. In sechs Fachbereichen können sie geschult und qualifiziert werden, darunter Friseur und Kosmetik, Pflege sowie Metall und Holz. Weitere Inhalte sind Bewerbungsstrategien, Gesundheitsthemen und berufsbezogene Sprachkenntnisse. Wenn möglich, sollen die Teilnehmer auch Praktika in Betrieben absolvieren.

    Die Dauer der zweiten Phase ist abhängig vom individuellen Stand der Teilnehmer. In der Regel ist eine Teilnahme von sechs bis zwölf Monaten vorgesehen. Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, begrüßt das Konzept von „Alles aus einer Hand“: „Die Arbeitsmarktintegration ist neben dem Spracherwerb eine ganz entscheidende Wegmarke für die zu uns geflüchteten Menschen, um auch mit dem Herzen Teil unserer Gesellschaft zu werden. Arbeit dient nicht nur dem Broterwerb, sondern ist sinnstiftend, verleiht Identität und verschafft den Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft“, sagt sie. „Von daher greift die Maßnahme „Alles aus einer Hand“ des Jobcenter Region Hannover genau an der richtigen Stelle.“ 

    Doris Schröder-Köpf hat angekündigt, die Maßnahme zu besuchen, um sich persönlich über das Konzept zu informieren.

     

    PK Alles aus einer Hand

  • 14.02.2018 - Aus Alter Molkerei wird moderner Lernraum

    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft eröffnet nach Umzug Standort im Radsan-Park - Sprecher der Geschäftsführung: "Bildung wird erlebnisorientierter und zum ständigen Begleiter!"

    Leer. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) hat heute sein neues Bildungszentrum in der Alten Molkerei eröffnet. Im Erdgeschoss des Industriegebäudes aus dem Jahr 1921 entstand in den vergangenen zwei Jahren ein Ort, der Lernen auch optisch unterstützt. Statt in eintönigen Klassenzimmern bewegen sich die Teilnehmer des Bildungsträgers künftig in großen hellen Räumen, die Lernqualität und Motivation steigern helfen sollen. In den Fluren wird das BNW historische Antriebsmaschinen und Pumpensysteme ausstellen, und an den Wänden hängen alte Fotoaufnahmen, die vom industriellen Erbe des Gebäudes erzählen.

    „Bildung wird zunehmend anwendungs- und erlebnisorientiert, und der neue Standort bietet uns gute Möglichkeiten, dieses Konzept umzusetzen. Da wir dank der Kooperation mit den Investoren Helmuth Sandersfeld und Dr. Manfred Radtke hier ein Stück Industriekultur  bewahren können, stellen wir die berufliche Qualifizierung unserer Teilnehmer in den sichtbaren Kontext von Arbeitswelt und Produktion. Gleichzeitig bieten wir ihnen zum Beispiel im Projekt Teilqualifizierung Lernformen an, die unsere Zukunft bestimmen werden“, sagte am Mittwoch Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, anlässlich der Eröffnungsfeier in der Christine-Charlotten-Straße. Lohmann weiter: Bildung sei mehr und mehr als Prozess zu verstehen. Die Wirtschaft brauche Fachkräfte, die ihre Qualifikationen fortlaufend weiterentwickeln. Dafür seien Qualifizierungen, die entlang der Arbeitsbereiche absolviert werden können, notwendig.

    Das BNW in Leer engagiert sich seit 30 Jahren für die lokale Wirtschaft. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich daran, Menschen den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt (wieder) zu ermöglichen. Um für den Wirtschaftsstandort  Ostfriesland langfristig Fachkräfte zu sichern, berät, unterrichtet und coacht das BNW in Leer aktuell 250 Teilnehmer, zum Beispiel im Projekt „Teilqualifizierung“. Teilqualifizierungen bieten Beschäftigten und Arbeitsuchenden die Möglichkeit, in einzelnen Abschnitten Fachkenntnisse zu erwerben und sich diese Leistungen zertifizieren zu lassen.

    Pressemitteilung downloaden (pdf)

    Weitere Informationen:

    https://www.bnw.de/leer

    http://www.nachqualifizierung.de/

     

    Wollen im neuen Bildungszentrum ein Stück Industriekultur bewahren (v.l.): Helmuth Sandersfeld, Investor Radsan-Park, Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung, Eckhard Harjes und Elke Korte, beide Regionalleitung BNW Leer.

     


    Der Radsan-Park nach der Renovierung. Das BNW belegt das Erdgeschoss des Industriegebäudes aus dem Jahr 1921.

     

     

     

    Pressekontakt:

    Julia Theiler
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    Referentin Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de

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