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Ein großer Schritt Richtung Integration

Das BNW unterstützt Asylsuchende auf dem Weg in den Beruf

Wenn der Kurs der BNW-Ausbilder Michael Bitterlich und Bikila Ndela Bulisi die Werkstatt betritt, gibt es kaum ein Halten. Sofort spannen die Männer Metallstücke in der Werkbank ein, schwingen die Feile oder hantieren mit der Säge. Neben ihrer Motivation haben die Männer alle etwas gemeinsam: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und suchen nun in Niedersachsen eine Arbeit, um sich ein neues Leben aufzubauen. Das BNW unterstützt sie dabei.

Die eigenen Fähigkeiten testen, sprachliche und fachliche Grundlagen lernen – darum geht es in dem Vorbereitungskurs für den Bereich Metall. Vermittelt wurden die 14 Teilnehmer durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter. Bei den meisten von ihnen ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen, trotzdem werden sie bereits an den Arbeitsmarkt in Deutschland herangeführt. „Wir wollen keine Zeit verlieren und frühzeitig Perspektiven schaffen “, sagt Christoph Tietje, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hannover.

Teilnehmer Doumbia Aboubakare mit BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi Acht Wochen lang besuchen die Männer dafür den Kurs beim BNW. „Manchmal müssen wir sie wirklich bremsen“, sagt BNW-Ausbilder Michael Bitterlich. „Man merkt: Sie wollen alle etwas schaffen.“ In der Werkstatt übt er mit ihnen das Arbeiten an der Werkbank sowie an Dreh- und Fräsmaschinen. Am Ende können sie ein selbstgebautes Stövchen aus Metall mit nach Hause nehmen. „Es macht sie unheimlich stolz, etwas geschafft zu haben“, sagt Bitterlich, der bereits den zweiten Kurs dieser Art betreut. „Da werden gleich die Kameras gezückt und Fotos für die Lieben daheim gemacht.“

Neben der praktischen Arbeit stehen Mathe- und EDV-Unterricht sowie die Vermittlung von fachbezogenem Deutsch auf dem Lehrplan. Das übernimmt BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi, der einen besonderen Draht zu seinen Teilnehmern hat. „Ich bin zwar nicht geflüchtet, habe aber Ähnliches erlebt wie die Männer aus meinem Kurs“, sagt Bikila Ndela Bulisi, der wie die meisten seiner Schüler Wurzeln in Afrika hat. „Daher kenne ich ihre Sorgen und Nöte ganz genau und weiß, wie ich sie motivieren und fördern kann.“

Am Ende der acht Wochen wissen die Männer, ob ihnen das Arbeiten mit Metall liegt oder nicht. Wenn nicht, geht die Agentur für Arbeit mit den Teilnehmern einen anderen Weg. Wer aber mit seinem Können überzeugt hat, kann im Anschluss eine Teilqualifizierung als Maschinen- und Anlagenführer erwerben – ein großer Schritt in Richtung Arbeitsmarkt.

Pressestimmen

Radio ffn, Nachrichten vom 5.8.2016, 5:30 Uhr

Neue Presse, 5.8.2016

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