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06.04.2016 - Back 2 Job bereitet Ingenieurinnen auf beruflichen Wiedereinstieg vor

Ob Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik - Ingenieurinnen und Ingenieure sind gefragt. Doch trotz ihrer hochqualifizierten Ausbildung  stellen viele Frauen ihre Karriere zugunsten der Familie zurück. Schnelle technische Entwicklungen gestalten den Wiedereinstieg nach der Familienpause dann oft schwierig. Dort setzt das Projekt "Back 2 Job - Ingenieurinnen gesucht" an: Mit der einmaligen Kombination aus betrieblicher Praxis und dem Besuch der Hochschule oder Universität zum Auffrischen des Fachwissens werden Ingenieurinnen umfassend auf die Rückkehr in ihren Beruf vorbereitet.

Wo stehe ich? Was bringe ich an Kompetenzen und Fachwissen mit? Wo möchte ich beruflich einsteigen? Diese Fragen erarbeiten Expertinnen und Experten mit den Teilnehmerinnen zu Beginn des Projekts in Einzelcoachings. Zur praktischen Qualifizierung geht es anschließend direkt in den Betrieb. Dort haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, betrieblichen Alltag zu erleben, im Team zu arbeiten und als Bewerberin mit ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Unterstützt werden sie in dieser Phase von Mentorinnen und Mentoren aus dem Unternehmen sowie Coaches des BNW. Insgesamt fünf Monate Praxis werden ergänzt durch eine fünfmonatige theoretische Qualifizierungsphase. Als Gasthörerinnen an der Leibniz Universität oder der Hochschule Hannover bringen die Teilnehmerinnen ihr Fachwissen auf den neuesten Stand. Damit schließt ihr Know-how in Bezug auf technische Entwicklungen auf  und erhält durch die Einbindung der jeweiligen Unternehmen einen konkreten Praxisbezug.

Coaching, Fachpraxis, Wissens-Update: Die Kombination dieser drei Bausteine bietet eine umfassende Begleitung durch alle relevanten Expertinnen und Experten und eine passgenaue Vorbereitung für die Arbeitsaufnahme. Die ersten Teilnehmerinnen sind vom Konzept bereits überzeugt: „Vor allem die Kombination aus betrieblicher  Fachpraxis und universitärer Phase, in der ich mein Fachwissen auffrischen kann, ist besonders reizvoll.  Das ist eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen werde“, sagt die 40-jährige Bauingenieurin Ludmilla Nick. Weitere Interessentinnen sind willkommen.

Für die Realisierung sorgen starke Partner aus der Fachkräfteallianz Hannover, die ihr spezifisches Know-how einbringen. Dazu gehören die Region Hannover, die Agentur für Arbeit Hannover, das Jobcenter Region Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover sowie das Familienmanagement der Landeshauptstadt Hannover. Das Projekt ist eine Initiative der Fachkräfteallianz Hannover  in Kooperation mit der Fachkräfteallianz Leine/Weser und wird mit EU-Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds sowie Mitteln der Region Hannover gefördert. Die Projektleitung liegt beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW).

Das sagen die Projektbeteiligten:

Sabine Gräßler-Zorn, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Hannover:

„Für Ingenieurinnen ist der Wiedereinstieg nach längerer Familienzeit besonders schwierig, weil sich gerade der technische Bereich durch innovative Entwicklungen sehr schnell verändert.  Die Besonderheit des Projekts „Back 2 Job - Ingenieurinnen gesucht“ liegt in der Kombination der betrieblichen Einarbeitung, dem "learning on the job", und dem Besuch von Vorlesungen an der Universität oder Hochschule. Für jede Teilnehmerin wird ein individuelles Curriculum erstellt, das an die technische Entwicklung anknüpft und die Teilnehmerin in ihrem Spezialgebiet wieder fit für den Arbeitsmarkt macht. Im Idealfall erhalten die teilnehmenden Betriebe die qualifizierte und motivierte Fachingenieurin, die sie schon länger gesucht haben.“

Christiane Finner, Region Hannover Beschäftigungsförderung, Koordinierungsstelle Frau und Beruf:

„Das Projekt „Back 2 Job“ ist einerseits sehr schön „maßgeschneidert“ für die Zielgruppe der Ingenieurinnen nach einer Familienphase. Das beginnt bei der Erarbeitung einer individuellen Bewerbungsstrategie, setzt sich fort im individuellen Coaching und einem individuell zugeschnittenen fachlichen Update, durch die Teilnahme an Vorlesungen und Seminaren an der Leibniz Universität und der Hochschule Hannover. Andererseits wird möglichst frühzeitig genauso „passgenau“ ein Unternehmen bzw. eine potenzielle Arbeitgeberin oder ein potenzieller Arbeitgeber im Rahmen des Projekts gesucht. In einer fünfmonatigen Praxisphase werden die Wiedereinsteigerinnen durch eine Mentorin oder einen Mentor begleitet, erarbeiten und präsentieren ein praxisnahes Projekt im Rahmen des Hochschulsemesters. Flankiert wird das Projekt auch durch sogenannte Werkstattgespräche mit Wiedereinsteigerinnen und Personalverantwortlichen, die Themen wie Diversity, Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufgreifen.“

Brigitte Just, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Hochschule Hannover:

„Mit diesem Projekt, in dem die Verknüpfung von Theorie und Praxis, von Hochschule und Unternehmen mit den Erfahrungen der Frauen erfolgt, können wir gleichzeitig zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen und den Frauen neue Perspektiven geben.“

Prof. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher, Direktorin des Instituts für Mehrphasenprozesse, Leibniz Universität Hannover:

„Wir freuen uns, an der Leibniz Universität mit den Ingenieurinnen ein individuelles und damit passgenaues Lehrprogramm zusammenzustellen.“

Bärbel Kuhlmey, Familienmanagerin Landeshauptstadt Hannover:

„Männer und Frauen möchten sich in ihren Job engagieren und sich um ihre Familien kümmern – und  sie möchten ein Privatleben, das zu ihnen passt.  „Back 2 Job“  bietet Ingenieurinnen die Möglichkeiten, an ihren Berufsabschlüssen anzuschließen, ihre Kompetenzen zu reflektieren und zu qualifizieren. Zugleich können sie das Angebot nutzen, um sich mit den modernen Anforderungen des Berufsfeldes und den Optionen für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen aktiv auseinanderzusetzen.“ 

Marion Windisch, Projektleiterin „Back 2 Job – Ingenieurinnen gesucht!“ beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW):

„Unser Projekt „Back 2 Job“ unterstützt die Frauen bei ihrem ganz persönlichen Wiedereinstieg in den Beruf. In Gesprächen mit potentiellen Teilnehmerinnen wurde sehr deutlich, wie sehr die Frauen die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten schätzen, sich passgenau zu ihrem Werdegang coachen zu lassen und gemeinsam eine effektive Bewerbungsstrategie zu entwickeln. Wir bieten optimale Rahmenbedingungen zur Planung der eigenen Karriere und zum Wiedereinstieg in den Beruf.“

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