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07.02.2018 - BNW spendet an Schulprojekt für Geflüchtete

Hameln. Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des gemeinnützigen Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), hat heute der AG Kunterbunt an der IGS Hameln einen  Scheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht. Stellvertretend für die Schule nahm die Leiterin der AG, die Lehrerin Regina Hölscher, den Scheck entgegen. Die AG Kunterbunt gibt es seit vergangenem Jahr. Ziel ist es, Flüchtlingskindern, die am regulären Unterricht der Schule teilnehmen, eine Möglichkeit zu bieten, die deutsche Sprache und die deutsche Kultur noch besser kennenzulernen. „Wir wollen ihnen zeigen, dass sie willkommen sind und ihnen einen Ort bieten, an dem Herkunft und Religion keine Rolle spielen“, erklärt Hölscher. Zehn Jugendliche aus dem Kreis der Schüler betreuen die AG, die offen für Flüchtlingskinder aller Jahrgangsstufen der Schule ist. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache wird der kulturelle Austausch großgeschrieben. So kochen alle gemeinsam in der Schulküche traditionelle Gerichte oder unternehmen einen Ausflug ins Museum. „Uns begeistert an dem Projekt, dass es von Schülern für Schüler ist. Voneinander gemeinsam zu lernen und dabei Spaß zu haben ist moderne Bildung. Und Bildung ist die beste Grundlage für dauerhafte Integration auf Augenhöhe“, sagt BNW-Geschäftsführer Lohmann. „Wir freuen uns, wenn wir im Zuge der öffentlichen Aufmerksamkeit andere Schulen zu ähnlichen Projekten animieren können. Die Spende hilft uns, die Planung weiterer Aktivitäten zu sichern, dafür sind wir dankbar“, sagt Schulleiterin Gudrun Kruppe.

Als Bildungswerk war es dem BNW wichtig, besonders das kreative und erlebnisorientierte Lernen innerhalb der AG zu fördern. So werden mit der Spende zwei Kinderuni-Veranstaltungen zu den Themen Klimawandel und Kommunikation unterstützt. Darüber hinaus wird das Geld für Lernspiele zur Sprachentwicklung und -förderung sowie für Lernmaterialien, etwa Schreib- und Leselernhefte sowie Lernuhren, verwendet. Die Spende des BNW erfolgte gemeinsam mit den Dienstleistern Bruns Druckwelt und der Grafikagentur fuchsundhase.

Die AG Kunterbunt besteht seit Beginn des Schuljahres 2016. 20 Kinder, darunter zehn geflüchtete Kinder treffen sich jeden Dienstag. Sie lernen, kochen und erzählen sich von den Sitten und Bräuchen ihrer Länder. „Ich mache mit, weil es mir um die Gemeinschaft geht. Es ist mir wichtig, Toleranz zu leben und mit jeder Person vorurteilsfrei umzugehen“, sagt Ellen Weber, Schülerin aus der 10. Klasse anlässlich der Scheckübergabe. Der 13-jährige Raman Silo aus Syrien erzählt mit leuchtenden Augen, wie er durch die AG Kunterbunt Freundschaften in Deutschland schloss. „Ganz besonders hat mir die Weihnachtszeit gefallen, weil ich viele deutsche Traditionen kennengelernt habe“, sagt er in bereits sehr gutem Deutsch. AG-Leiterin Regina Hölscher: „Integration gelingt nur, wenn Geflüchtete nicht isoliert, sondern in die Gemeinschaft einbezogen werden.“

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