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Aktuelle Pressemitteilungen


  • 30.06.2020 - Ausbildung in Niedersachsen digitaler gestalten

    Zwei Drittel der Unternehmen müssen in Bezug auf die Digitalisierung der betrieblichen Ausbildung noch aufschließen. Das neue Netzwerk Q 4.0 unterstützt dabei.

      

    Die duale Berufsausbildung hat Nachholbedarf, was die Digitalisierung angeht ­– das betrifft auch den Alltag der mehr als 141.000 Auszubildenden in Niedersachsen. Insbesondere kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe haben sich bislang noch wenig mit dem Thema Digitalisierung in der betrieblichen Ausbildung beschäftigt.    

    Laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln e. V. (IW) sollte die betriebliche Ausbildung systematisch an die Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, angepasst werden. Dies beträfe auch die digitalen Fähigkeiten der Ausbilderinnen und Ausbilder*, so das IW. Der neu entwickelte Ausbildungsindex 4.0 des Instituts zeigt jedoch, dass bundesweit nur knapp 30 Prozent der Unternehmen zu den hoch digitalisierten „Ausbildungsunternehmen 4.0“ gehören.

    Die gute Nachricht: In einer begleitenden Studie fand das IW heraus, dass rund 85 Prozent der deutschen Unternehmen grundsätzlich bereits digitale Lernmedien in der Ausbildung einsetzen. Doch nur vier von zehn Unternehmen verfolgen das Thema strategisch. In einem neuen Projekt soll nun die digitale Qualifizierung von Ausbildern vorangetrieben werden. Weil die Corona-Krise wie ein Weckruf für Firmen und deren Digitalisierungsgrad wirkte, kommt der Vorstoß gelegen.

    Das Projekt wird unter dem Namen „Netzwerk Q 4.0“ vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit den Bildungswerken der Wirtschaft umgesetzt. In Niedersachsen berät das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) die Ausbildungsunternehmen und organisiert Befragungen sowie Workshops zu den Kompetenzanforderungen der Ausbildungsverantwortlichen. 

    „Es ist nicht damit getan, in überwiegend analog funktionierenden Ausbildungsbetrieben digitale Technologien sporadisch zum Einsatz zu bringen. Wichtig ist vielmehr, dass sich die Ausbilder fortlaufend digitale Kompetenzen aneignen, um die vielfältigen digitalen Lernangebote wie Wissensbibliotheken, Wikis oder Onlineforen didaktisch sinnvoll einzusetzen“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

    Im Netzwerk Q 4.0 übernimmt das BNW die Aufgabe, das fachliche und überfachliche Qualifizierungspotenzial bei Ausbildern zu identifizieren und praxisbezogene digitale Lehr- und Lernformate zu entwickeln. Die Ausbildungsverantwortlichen in Niedersachsen werden darauf vorbereitet, die Ausbildung in ihrem Betrieb branchenspezifisch digitaler aufzustellen und zukunftsgerecht zu gestalten.  

     

    Digital, fachlich, methodisch:
    Das Netzwerk Q 4.0 bietet ein Update für Ausbilder.

     

    Das Projekt Netzwerk Q 4.0 ist Teil der BMBF Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel - Q 4.0.  Die Initiative gehört zur BMBF-Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ und ist Bestandteil der Initiative „Berufsbildung 4.0“.

    *Gemeint sind in diesem Text immer alle, egal ob weiblich, männlich oder divers.

      

    Pressekontakt BNW:

    Julia Theiler
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 9616715
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de

     

    Projektleitung Netzwerk Q 4.0 Niedersachsen:

    Martin Kater
    Tel.: 0151 55445707
    E-Mail: martin.kater@bnw.de

    www.bnw.de

  • 12.06.2020 - Digital Scouts lotsen in die digitale Zukunft

    Am Freitag, 19. Juni 2020 findet zum ersten Mal und deutschlandweit der Digitaltag statt. An diesem Aktionstag, der von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ins Leben gerufen wurde, sollen die Digitalisierung und all ihre Facetten beleuchtet, ihre Auswirkungen diskutiert und die digitale Teilhabe aller gefördert werden. Ganz im Sinne von #digitalmiteinander. Das BNW beteiligt sich auch an diesem Aktionstag mit einem Beitrag aus der Region Weser-Ems.
    • Zwei Digital Scouts berichten vom Projekt „Management von Kompetenzverschiebungen“ initiiert vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW).
    • Livestream beim ersten Digitaltag am 19. Juni 2020 von 11 bis 12 Uhr.

    Am Freitag, 19. Juni 2020 findet zum ersten Mal und deutschlandweit der Digitaltag statt. An diesem Aktionstag, der von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ins Leben gerufen wurde, sollen die Digitalisierung und all ihre Facetten beleuchtet, ihre Auswirkungen diskutiert und die digitale Teilhabe aller gefördert werden. Ganz im Sinne von #digitalmiteinander. Das BNW beteiligt sich auch an diesem Aktionstag mit einem Beitrag aus der Region Weser-Ems.

    Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten durch die Digitalisierung eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten. Doch bei der Umsetzung von Ideen kann schnell deutlich werden: Fortschritt ist zwar das langfristige Ziel, doch die damit verbundene notwendige Veränderung stellt nicht nur Unternehmen, Geschäftsführung und Führungskräfte vor neue Herausforderungen, auch Mitarbeiter müssen die Veränderung aktiv voranbringen.

    Wie kann ein Unternehmen oder ein Team eine Haltung entwickeln, mit der die Chancen erkannt und genutzt werden und die Lust auf (Mit)Gestaltung macht? Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft hat im Rahmen des Projekts „Management von Kompetenzverschiebungen“ (kurz: ManKom) betriebsinterne „Digital Scouts“ zu Agenten des Wandels gemacht, die diesen Prozess unterstützen sollen. Am 19. Juni 2020 erzählen zwei dieser Digital Scouts in einem Live-Stream von ihren Erfahrungen und Herausforderungen. Das ManKom-Projekt wird aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert.

    Die Veranstaltung am Digitaltag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Live-Stream wird über Microsoft Teams laufen – dafür wird kein Microsoft-Office-Konto benötigt. Über den Link gelangen Sie zur Veranstaltung. An dem Live-Stream können Sie anonym teilnehmen.

    Hintergrundinformationen
    Digitaltag bringt Menschen in ganz Deutschland virtuell zusammen

    Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis von mehr als 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Unter dem Hashtag #digitalmiteinander soll der Digitaltag am 19. Juni 2020 Menschen in ganz Deutschland virtuell zusammenbringen und bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.digitaltag.eu.

    Pressekontakt BNW:

    Julia Theiler
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de
    www.bnw.de

  • 09.06.2020 - Work-Life-Learn-Balance: Warum Weiterbildung für Arbeitnehmer (jetzt) wichtig ist

    Hannover, 09.06.2020. Längst sprechen wir von einer Vereinbarkeit von Arbeit, Privatleben und lebenslangem Lernen. Diese neue Work-Life-Learn-Balance kann durch Selbstorganisation und die voranschreitende Digitalisierung positiv beeinflusst werden.

    Hannover, 9. Juni 2020. Längst sprechen wir von einer Vereinbarkeit von Arbeit, Privatleben und lebenslangem Lernen. Diese neue Work-Life-Learn-Balance kann durch Selbstorganisation und die voranschreitende Digitalisierung positiv beeinflusst werden.

    Die Lebensbereiche Arbeit, Lernen und Privatleben überschneiden sich in der heutigen, modernen Arbeitswelt immer mehr. Dass Beschäftigte aufgrund der Krise einen Großteil der Zeit im Homeoffice verbringen, verstärkt diesen Effekt. Dementsprechend stehen Unternehmen und ihre Beschäftigten auch vor neuen Herausforderungen.

    Die Sicherung einer zufriedenstellenden Balance zwischen den genannten Bereichen war früher reine „Privatsache“ der Angestellten. Unternehmen für die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren, war und ist nötig . Doch dieses Gleichgewicht hat sich mittlerweile zu einer Work-Life-Learn-Balance weiterentwickelt.[1]

    Die Dringlichkeit für diese Art der Balance wird vor allem in der derzeitigen Krise deutlich. Die Verantwortung für eine ausgeglichene „Work-Life-Learn-Balance“ kann aber nicht ausschließlich beim Arbeitgeber liegen. Jeder Mitarbeiter eines Unternehmens muss hier selbstverantwortlich agieren, auf sich achten und mit dem Arbeitgeber zusammenarbeiten.

    Von „Work-Life-Balance“ zu „Work-Life-Learn-Balance”

    Work-Life-Balance bedeutet, „[...] den Menschen ganzheitlich zu betrachten (als Rollen- und Funktionsträger) im beruflichen und privaten Bereich (der Lebens- und Arbeitswelt) und ihm dadurch die Möglichkeit geben, lebensphasenspezifisch und individuell für beide Bereiche die anfallenden Verpflichtungen und Interessen erfüllen zu können, um so dauerhaft gesund, leistungsfähig, motiviert und ausgeglichen zu sein.“[2]

    „Work-Life-Learn-Balance“ knüpft an den gängigen Begriff „Work-Life-Balance“ an und ergänzt diesen um einen weiteren und mittlerweile entscheidenden Aspekt: um das Lernen, das sowohl im Privat- als auch im Arbeitsleben eine entscheidende Rolle spielt.

    Lebenslanges Lernen in die eigene Work-Life-Balance integrieren

    Integraler Bestandteil der Work-Life-Learn-Balance ist lebenslanges Lernen. Diese Art des Lernens bereichert nicht nur das persönliche Leben, sondern auch den eigenen Beruf und den Arbeitsalltag. Wer sich Lernziele im Leben setzt, leidet nicht unter Eintönigkeit und Langeweile im Alltag. Gleichzeitig können mentale Gesundheit und der eigene berufliche Werdegang gefördert werden. Lernen wird mit dieser Haltung von einem punktuellen Ereignis zu einem dauerhaften Prozess, der sich nur verändert, jedoch nicht endet.

    Es gibt heutzutage kaum einen beruflichen Bereich, für den man sich nicht fachlich weiterentwickeln und fortbilden kann. Persönliche Kompetenzen wie Führung, Kommunikationstechniken oder Zeitmanagement auszubauen, lohnt sich immer. Man entwickelt Fähigkeiten weiter, die für jeden Beruf und jede Anstellung benötigt werden. Die eigenen Chancen am Arbeitsmarkt kann man aber auch durch eine Weiterbildung seiner fachlichen Fähigkeiten deutlich verbessern. Mit lebenslangem Leben und gezielter (Weiter)Bildung erlernt man neue Kompetenzen und kann so einen Karrierevorsprung aufbauen.

    Mit erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildungen steigt die eigene Zufriedenheit. Durch sie entstehen neue Ideen. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten und Chancen. Bildung bringt so nicht nur frischen Wind in den privaten, sondern auch in den beruflichen Alltag. Und ganz nebenbei kann man neue Interessen und Potenziale entdecken, die bisher unerschlossen waren.

    Work-Life-Learn-Balance und die Relevanz von Selbstorganisation

    Wie kann der Aspekt des Lernens in einen Alltag integriert werden, der derzeit von Familie, Kindern, Homeschooling, Homeoffice und Hausarbeit geprägt ist? Selbstorganisation ermöglicht es, ein nachhaltiges Organisationssystem zu entwickeln, mit dem man langfristig effizienter und produktiver werden kann - im Homeoffice - und im Arbeitsalltag.

    Gute Selbstorganisation umfasst das Minimieren von Ablenkungsfaktoren, effizientes Zeitmanagement für Arbeitszeit und Privatleben und eine kontinuierlich hohe Konzentrationsfähigkeit. Die durch Selbstorganisation gewonnene Zeit kann dann in die eigene persönliche Weiterbildung investiert werden. Und diese Form des konzentrierten Arbeitens kann auch bei der Rückkehr ins Büro sehr nützlich sein. Hier geht es zum BNW-Magazinbeitrag

    Selbstorganisation im Homeoffice – so arbeiten Sie produktiver und gewinnen Zeit

    Nicht nur lebenslanges Lernen und Selbstorganisation prägen die eigene Work-Life-Learn-Balance. Auch die Digitalisierung spielt hier eine wichtige Rolle und bietet durch ihren Einfluss weitaus mehr Möglichkeiten, vor allem im Bereich der Weiterbildung. Denn heutzutage ist es im Rahmen einer fachlichen oder persönlichen Weiterbildung nicht mehr unbedingt notwendig, Präsenzunterricht zu besuchen. Immer mehr Weiterbildungsmaßnahmen werden digital durchgeführt. Dieser Umstand hat sich durch die Corona-Krise nur verstärkt.

    Digitales Lernen erspart Arbeitnehmern das viele Reisen und unnötigen, zusätzlichen Stress im Rahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Diese Form des Lernens ermöglicht eine bessere Balance. Denn das Lernerlebnis ist nur einen Klick weit entfernt. Es lässt sich so deutlich leichter in das eigene Leben integrieren und kann häufig nach Belieben und Bestreben angepasst werden.

    Wer digitale Lernangebote in Anspruch nimmt, sich selbst gut organisiert und mit digitalen Kommunikationswerkzeugen umgehen kann, tut damit auch unabhängig von der fachlichen Qualifikation etwas für seine Berufschancen. Denn auch wenn die Corona-Krise vorübergehen wird: Die aktuell starke Nutzung digitaler Tools wird den Arbeitsalltag und das Verhältnis zu Remote-Arbeit verändern. Wer diese Arbeits-, Lern- und Weiterbildungsformen beherrscht, bringt damit essenzielle Fähigkeiten für die berufliche Laufbahn mit.

    Hier geht es zum PDF-Download der Pressemitteilung

    [1] „Allwiss – UnternehmensCheck zur Work-Learn-Life-Balance (WLLB)-Diagnose“ Autoren: Universität Trier‭: Prof. Dr. Conny H. Antoni, Prof. Dr. Rita Meyer, Prof. Dr. Axel Haunschild, ‬Dr. Ella Apostel, Dr. Christine Syrek, Dr. Ansg‭ar Berger, Stefanie Hiestand, Julia K. Müller, Inmit‭: Martina Josten, Michael Thomm, Romy Thomm, Hochschule RheinMain‭: Dr.-Ing. Peter Friedrich‬ 07.2015, Researchgate; https://www.researchgate.net/publication/280097798_Unternehmenscheck_der_Work_Life_Learn_Balance_WLLB‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬
    [2] „Work-Life-Balance“ S. 22, Mitschalk S. / Nieder P., 2007, Wiley-Verlag, Weinheim

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    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
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  • 26.05.2020 - BNW-Positionspapier: Wie es für Unternehmen trotz Krise vorangehen kann

    Hannover, 26.05.2020. COVID-19: Nicht nur finanzielle, sondern auch personelle Ressourcen und die gezielte Weiterbildung spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

    Hannover, 26. Mai 2020. Nicht nur finanzielle, sondern auch personelle Ressourcen und die gezielte Weiterbildung spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

    Der zweimonatige Shutdown der deutschen Wirtschaft wird laut ifo Institut (April 2020) hohe Wertschöpfungsverluste in den Bundesländern nach sich ziehen. Allein für Niedersachsen bedeutet dies einen Wertschöpfungsverlust von 51,6 Prozent. Die Sofortprogramme des Bundes und der Länder kommen zwar an, stellen aber keine langfristige Perspektive für die Zukunft dar.

    Nach Einschätzung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) müssen Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereitet sein, wenn es um einen Weg aus der Krise geht. Es gilt, die Zeit zu nutzen, um die Kompetenzen der Beschäftigten weiterzuentwickeln, aber auch die Veränderungsbereitschaft der Organisation zu stärken. Wie es funktionieren kann, das hat der Bildungsträger in einem Positionspapier zum Thema "Kurzarbeit und Weiterbildung" zusammengefasst.

    Hier geht es zum Download des Positionspapiers

     

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  • 14.02.2020 - 'Studentische Tagung von Leibniz Universität und BNW: Nicht nur das Arbeiten und Leben in Balance bringen, sondern auch das Lernen'

    Hannover, 14.02.2020. Im Zuge des digitalen Wandels wird Arbeit zunehmend komplexer. Dies zeigt sich sowohl auf der technologischen als auch auf der organisatorischen Ebene und stellt neue Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Da einmal erworbenes Fachwissen zukünftig nicht mehr ausreicht, um neuen Herausforderungen digitalisierter Arbeitsumgebungen zu begegnen, erfahren agile und kollaborative Arbeitsformen zur Unterstützung der Entwicklung überfachlicher Kompetenzen einen Bedeutungszuwachs.

    Hannover, 14. Februar 2020. Im Zuge des digitalen Wandels wird Arbeit zunehmend komplexer. Dies zeigt sich sowohl auf der technologischen als auch auf der organisatorischen Ebene und stellt neue Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Da einmal erworbenes Fachwissen zukünftig nicht mehr ausreicht, um neuen Herausforderungen digitalisierter Arbeitsumgebungen zu begegnen, erfahren agile und kollaborative Arbeitsformen zur Unterstützung der Entwicklung überfachlicher Kompetenzen einen Bedeutungszuwachs.

    Im Umgang mit den Herausforderungen des Wandels von Arbeit und Erwerb setzen Unternehmen oftmals auf die Eigeninitiative ihrer Teams. Besonders in Zeiten der digitalen Transformation stoßen sie hierbei jedoch nicht selten auf Lernwiderstände in den eigenen Reihen. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage in den Fokus, wie Kompetenzentwicklung und selbstgesteuertes Lernen im Unternehmen gestaltet und gefördert werden können.

    © Britta Beutnagel/IfBE

    Um Chancen und Herausforderungen zunehmend digitalisierter Arbeit für Betriebe und Bildungsträger zu diskutieren, trafen sich Studierende des ersten Fachsemesters des Masterstudiengangs Bildungswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover im Februar mit Praxisvertreterinnen und -vertretern aus dem Bereich der beruflichen und betrieblichen Bildung. Die Studentische Tagung „Aus- und Weiterbildung im Kontext moderner Arbeit“ fand in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) am Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung (IfBE) statt. Insgesamt 100 Personen nahmen an der Tagung teil. Neben hannoverschen großen und mittelständischen Unternehmen waren auch Betriebe aus Süddeutschland und Hamburg bei der Studentischen Tagung vertreten.

    „Der digitale Strukturwandel in den Unternehmen geht mit der Notwendigkeit einher, sich am Arbeitsplatz flexibel und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das bedeutet: New Work allein reicht nicht. Es braucht auch ein New Learning: Lernen im Arbeitskontext, flexibel, individuell und entlang der konkreten Aufgaben. Das kann analog oder digital erfolgen, wesentlich ist eine praxisbezogene Lernumgebung, die von Experten entwickelt wird“, Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW.

    Dr. Stefanie Hiestand vom IfBE: „Unternehmen sind gefordert, Konzepte zur Work-Learn-Life-Balance zu entwickeln, um die Kompetenzentwicklung ihrer Beschäftigten zu fördern und somit als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei der Bewältigung der digitalen Transformation können Bildungsunternehmen wie das BNW unterstützen.“

    Aus Sicht der Studierenden ist die Steigerung der Selbstwirksamkeit von Beschäftigten zentral, um diese bei der Bewältigung komplexer Arbeitsaufgaben zu unterstützen. Ein hohes Selbstwirksamkeitserleben führt zu einer Offenheit gegenüber neuen betriebsinternen Herausforderungen und erhöht dadurch auch die Lern- und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Bisher bildet das Konzept jedoch häufig noch keinen Teil der strategischen Personalentwicklung im Betrieb.

    Wenn die Lernkultur eines Unternehmens zum zentralen Wettbewerbsfaktor wird, müssen vorab Lernwiderstände abgebaut werden. Dazu bedarf es einer gelebten Fehlerkultur. „Diese sollte nicht nur definiert und festgeschrieben sein, sondern auch Teil der täglichen Führung der Beschäftigten. Zur gelebten Fehlerkultur zählt ein regelmäßiges Feedback von Führungskräften und ihren Teams. Für die Reflexion benötigen sie Raum, Zeit und Anlass. Agile Arbeitsmethoden wirken unterstützend“, erläutert Dr. Hiestand.

    Das BNW berät Unternehmen dabei, die digitale Transformation zu meistern, in dem lernförderliche Arbeitsstrukturen geschaffen werden. Dazu pflegt der Bildungsträger Partnerschaften zu wissenschaftlichen Institutionen, um die Vielfalt neuer Lernmethoden didaktisch sinnvoll einzusetzen. Die Studentische Tagung am 14. Februar war die zweite Kooperationsveranstaltung zwischen BNW und IfBE. Anfang Februar 2020 hatten sich bereits Studierende aus dem dritten Semester mit pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BNW zum Dialog in der Seminar- und Tagungsstätte Schloss Etelsen getroffen.

     

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    Julia Theiler
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    www.bnw.de

     

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  • 23.01.2020 - "Bildungswerke schaffen gemeinsam Standards für die Zukunft"

    Berlin, 23.01.2020. Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig leben und arbeiten über 2 Mio. Menschen ohne berufliche Qualifikation. Für viele kann der schrittweise Erwerb von Ausbildungsinhalten den Weg in ein sicheres Arbeitsverhältnis ebnen.

    Berlin, 23. Januar 2020. Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig leben und arbeiten über 2 Mio. Menschen ohne berufliche Qualifikation. Für viele kann der schrittweise Erwerb von Ausbildungsinhalten den Weg in ein sicheres Arbeitsverhältnis ebnen.

    Hier setzt ETAPP an. Unter dem Titel „mit Teilqualifizierung zum Berufsabschluss“ arbeiten die Bildungswerke der Wirtschaft an neuen und standardisierten Ausbildungsbausteinen, die möglichst viele Menschen in qualifizierte Beschäftigung bringen sollen. Wie die sogenannten Teilqualifikationen (TQ) aussehen sollten und wie sie einen guten Beitrag zur Ausbildung und Nachqualifizierung leisten, wurde heute auf der Kick-off-Tagung „Teilqualifizierung im Spannungsfeld zwischen Praxis und Theorie“ im Haus der Deutschen Wirtschaft diskutiert.

    Tobias Lohmann nahm als Sprecher der Geschäftsführung für das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft an der Veranstaltung teil. Er sagt: "Statt auf dem Markt nach neuen Fachkräften zu suchen, lohnt es sich für Unternehmen zunehmend, ihren Blick und ihre Bemühungen nach innen zu richten. Denn das größte Potenzial steckt in den eigenen Mitarbeitern. Da Weiterbildung als Zukunftsinvestition immer wichtiger wird, sollten Unternehmen diese vorhandenen Potenziale nutzen und gezielt fördern."

     

    (c) BDA / Marius Schwarz

    Aus Unternehmenssicht herrscht jedoch ein unübersichtlicher Wildwuchs von Angeboten Handelsblatt 28.01.2020 Feste Standards gegen Fantasie-Zertifikate. Auf der Onlineplattform „Kursnet“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) bieten 540 Bildungsträger 20.154 Teilqualifikationen an, allein 217 im IT-Bereich. „Vielfach handelt es sich um ‚Fantasie-Zertifikate‘, die für Arbeitgeber kaum einen Wert haben“, sagt Christian Rauch, Chef der BA-Regionaldirektion Baden-Württemberg, die Teilqualifizierung für Arbeitslose und Beschäftigte fördert.

    Um das Instrument schlagkräftig zu machen, planen die Bildungswerke der Wirtschaft und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) daher Standardprodukte – und möchten dafür auch mit dem DIHK kooperieren. „Mit der Förderung des ETAPP-Projekts unterstützen wir die Entwicklung von Ausbildungsbausteinen, die qualitativ hochwertig und möglichst nah an den Inhalten der dualen Ausbildungsberufe sind“, betonte Dr. Catrin Hannken einleitend für das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

     

    Update: Das BMBF-geförderte Projekt „ETAPP – mit Teilqualifizierung zum Berufsabschluss“ startete am 20.02.2020 in die nächste Projektphase. Um die Modularisierungsstandards zu entwickeln und Leitlinien für die Entwicklungen zu diskutioeren, gehen die Projektverantwortlichen nun in den Austasuch mit Unternehmen. Erste Praxismeinungen werden von Vertreterinnen und Vertretern der Dienstleistungsbranche eingeholt. Ausgangspunkt des Fachgesprächs sind die Berufsbilder Gebäudereiniger (m/w/d) sowie Elektroniker (m/w/d) für Energie- und Gebäudetechnik. In beiden Berufen finden sich in ganz Deutschland zahlreiche offene Stellenangebote. Sie bieten deshalb Menschen in der Nachqualifikation gute Chancen für einen raschen Einstieg in den Arbeitsmarkt.

     

    Mehr Informationen zu ETAPP finden Sie auf der Homepage:
    https:/www.etapp-teilqualifizierung.de/

     

    Pressekontakt BNW

    Julia Theiler
    Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
    Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
    Tel.: 0511 96167-15
    E-Mail: julia.theiler@bnw.de
    www.bnw.de

     

    Hier geht es zum Download der Pressemitteilung vom 23.01.2020

    sowie zum Download der Pressemitteilung vom 20.02.2020.

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