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14.02.2020 - 'Studentische Tagung von Leibniz Universität und BNW: Nicht nur das Arbeiten und Leben in Balance bringen, sondern auch das Lernen'

Hannover, 14. Februar 2020. Im Zuge des digitalen Wandels wird Arbeit zunehmend komplexer. Dies zeigt sich sowohl auf der technologischen als auch auf der organisatorischen Ebene und stellt neue Anforderungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Da einmal erworbenes Fachwissen zukünftig nicht mehr ausreicht, um neuen Herausforderungen digitalisierter Arbeitsumgebungen zu begegnen, erfahren agile und kollaborative Arbeitsformen zur Unterstützung der Entwicklung überfachlicher Kompetenzen einen Bedeutungszuwachs.

Im Umgang mit den Herausforderungen des Wandels von Arbeit und Erwerb setzen Unternehmen oftmals auf die Eigeninitiative ihrer Teams. Besonders in Zeiten der digitalen Transformation stoßen sie hierbei jedoch nicht selten auf Lernwiderstände in den eigenen Reihen. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage in den Fokus, wie Kompetenzentwicklung und selbstgesteuertes Lernen im Unternehmen gestaltet und gefördert werden können.

© Britta Beutnagel/IfBE

Um Chancen und Herausforderungen zunehmend digitalisierter Arbeit für Betriebe und Bildungsträger zu diskutieren, trafen sich Studierende des ersten Fachsemesters des Masterstudiengangs Bildungswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover im Februar mit Praxisvertreterinnen und -vertretern aus dem Bereich der beruflichen und betrieblichen Bildung. Die Studentische Tagung „Aus- und Weiterbildung im Kontext moderner Arbeit“ fand in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) am Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung (IfBE) statt. Insgesamt 100 Personen nahmen an der Tagung teil. Neben hannoverschen großen und mittelständischen Unternehmen waren auch Betriebe aus Süddeutschland und Hamburg bei der Studentischen Tagung vertreten.

„Der digitale Strukturwandel in den Unternehmen geht mit der Notwendigkeit einher, sich am Arbeitsplatz flexibel und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das bedeutet: New Work allein reicht nicht. Es braucht auch ein New Learning: Lernen im Arbeitskontext, flexibel, individuell und entlang der konkreten Aufgaben. Das kann analog oder digital erfolgen, wesentlich ist eine praxisbezogene Lernumgebung, die von Experten entwickelt wird“, Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW.

Dr. Stefanie Hiestand vom IfBE: „Unternehmen sind gefordert, Konzepte zur Work-Learn-Life-Balance zu entwickeln, um die Kompetenzentwicklung ihrer Beschäftigten zu fördern und somit als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei der Bewältigung der digitalen Transformation können Bildungsunternehmen wie das BNW unterstützen.“

Aus Sicht der Studierenden ist die Steigerung der Selbstwirksamkeit von Beschäftigten zentral, um diese bei der Bewältigung komplexer Arbeitsaufgaben zu unterstützen. Ein hohes Selbstwirksamkeitserleben führt zu einer Offenheit gegenüber neuen betriebsinternen Herausforderungen und erhöht dadurch auch die Lern- und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Bisher bildet das Konzept jedoch häufig noch keinen Teil der strategischen Personalentwicklung im Betrieb.

Wenn die Lernkultur eines Unternehmens zum zentralen Wettbewerbsfaktor wird, müssen vorab Lernwiderstände abgebaut werden. Dazu bedarf es einer gelebten Fehlerkultur. „Diese sollte nicht nur definiert und festgeschrieben sein, sondern auch Teil der täglichen Führung der Beschäftigten. Zur gelebten Fehlerkultur zählt ein regelmäßiges Feedback von Führungskräften und ihren Teams. Für die Reflexion benötigen sie Raum, Zeit und Anlass. Agile Arbeitsmethoden wirken unterstützend“, erläutert Dr. Hiestand.

Das BNW berät Unternehmen dabei, die digitale Transformation zu meistern, in dem lernförderliche Arbeitsstrukturen geschaffen werden. Dazu pflegt der Bildungsträger Partnerschaften zu wissenschaftlichen Institutionen, um die Vielfalt neuer Lernmethoden didaktisch sinnvoll einzusetzen. Die Studentische Tagung am 14. Februar war die zweite Kooperationsveranstaltung zwischen BNW und IfBE. Anfang Februar 2020 hatten sich bereits Studierende aus dem dritten Semester mit pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BNW zum Dialog in der Seminar- und Tagungsstätte Schloss Etelsen getroffen.

 

Pressekontakt BNW:

Julia Theiler
Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW)
Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel.: 0511 96167-15
E-Mail: julia.theiler@bnw.de
www.bnw.de

 

Hier geht es zum Download der Pressemitteilung.

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