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30.06.2020 - Ausbildung in Niedersachsen digitaler gestalten

  

Die duale Berufsausbildung hat Nachholbedarf, was die Digitalisierung angeht ­– das betrifft auch den Alltag der mehr als 141.000 Auszubildenden in Niedersachsen. Insbesondere kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe haben sich bislang noch wenig mit dem Thema Digitalisierung in der betrieblichen Ausbildung beschäftigt.    

Laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln e. V. (IW) sollte die betriebliche Ausbildung systematisch an die Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, angepasst werden. Dies beträfe auch die digitalen Fähigkeiten der Ausbilderinnen und Ausbilder*, so das IW. Der neu entwickelte Ausbildungsindex 4.0 des Instituts zeigt jedoch, dass bundesweit nur knapp 30 Prozent der Unternehmen zu den hoch digitalisierten „Ausbildungsunternehmen 4.0“ gehören.

Die gute Nachricht: In einer begleitenden Studie fand das IW heraus, dass rund 85 Prozent der deutschen Unternehmen grundsätzlich bereits digitale Lernmedien in der Ausbildung einsetzen. Doch nur vier von zehn Unternehmen verfolgen das Thema strategisch. In einem neuen Projekt soll nun die digitale Qualifizierung von Ausbildern vorangetrieben werden. Weil die Corona-Krise wie ein Weckruf für Firmen und deren Digitalisierungsgrad wirkte, kommt der Vorstoß gelegen.

Das Projekt wird unter dem Namen „Netzwerk Q 4.0“ vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit den Bildungswerken der Wirtschaft umgesetzt. In Niedersachsen berät das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) die Ausbildungsunternehmen und organisiert Befragungen sowie Workshops zu den Kompetenzanforderungen der Ausbildungsverantwortlichen. 

„Es ist nicht damit getan, in überwiegend analog funktionierenden Ausbildungsbetrieben digitale Technologien sporadisch zum Einsatz zu bringen. Wichtig ist vielmehr, dass sich die Ausbilder fortlaufend digitale Kompetenzen aneignen, um die vielfältigen digitalen Lernangebote wie Wissensbibliotheken, Wikis oder Onlineforen didaktisch sinnvoll einzusetzen“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

Im Netzwerk Q 4.0 übernimmt das BNW die Aufgabe, das fachliche und überfachliche Qualifizierungspotenzial bei Ausbildern zu identifizieren und praxisbezogene digitale Lehr- und Lernformate zu entwickeln. Die Ausbildungsverantwortlichen in Niedersachsen werden darauf vorbereitet, die Ausbildung in ihrem Betrieb branchenspezifisch digitaler aufzustellen und zukunftsgerecht zu gestalten.  

 

Digital, fachlich, methodisch:
Das Netzwerk Q 4.0 bietet ein Update für Ausbilder.

 

Das Projekt Netzwerk Q 4.0 ist Teil der BMBF Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel - Q 4.0.  Die Initiative gehört zur BMBF-Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ und ist Bestandteil der Initiative „Berufsbildung 4.0“.

*Gemeint sind in diesem Text immer alle, egal ob weiblich, männlich oder divers.

  

Pressekontakt BNW:

Julia Theiler
Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel.: 0511 9616715
E-Mail: julia.theiler@bnw.de

 

Projektleitung Netzwerk Q 4.0 Niedersachsen:

Martin Kater
Tel.: 0151 55445707
E-Mail: martin.kater@bnw.de

www.bnw.de

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