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Digitale Weiterbildung: Es gibt Aufholbedarf - warum dann nicht gleich überholen?

Bereits zum siebten Mal hat der Industrielle Arbeitgeberverband (IAV) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim gemeinsam mit der Niedersachsen-Metall-Bezirksgruppe, der VME-Stiftung und dem BNW, am 15. November 2018 ein Herbstforum veranstaltet. Diesjähriges Thema: „Bildung und Arbeit 4.0 - Erwartungen - Bedürfnisse - Erfahrungen“.

Stefan Muhle, Staatssekretär Digitalisierung, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, wies in seinem Grußwort auf den immer schneller werdenden Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt hin und räumte ein, dass bei der digitalen Infrastruktur vieles versäumt wurde. Jetzt gehe es um ein „Überholen statt Aufholen“.

Dr. Hans-Peter Klös, Leiter Wissenschaft des IW Köln, betonte die Bedeutung der digitalen Infrastruktur auch für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt. Er sieht große Potenziale für die digitale Weiterbildung und zeichnete ein vielfältiges Chancenszenario: „Die Digitalisierung erhöht die Autonomie in
der Arbeitswelt und birgt sogar positive Beschäftigungseffekte“, so seine zentrale These. Vor den 160 Zuhörern des Herbstforums stellte er klar: „Die Technik ist der zentrale Treiber der digitalen Transformation, und wir sollten alle versuchen, sie besser zu verstehen.“

Dr. Josephine Charlotte Hofmann, Leiterin Team Zusammenarbeit und Führung, Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation Stuttgart, ergänzte: „Daneben steht die Fähigkeit – vor allem von Führungskräften – Mitarbeiter zu binden und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen.“ In Zeiten zunehmender Führung auf räumlicher Distanz gehöre die Fähigkeit der Empathie zu den zentralen Future Skills. „Studien zufolge sind wir dort noch lange nicht angekommen. Führungskräfte wollen permanenter Ansprechpartner und Coach sein, verwickeln sich in der Realität jedoch in Besprechungen, operativen Tätigkeiten und im Abarbeiten zahlloser E-Mails.“

Wie wir in der Gestaltung des digitalen Strukturwandels „vom Wollen zum Können kommen“ stellte Tobias Lohmann in den Mittelpunkt der abschließenden Podiumsdiskussion. Ausgangspunkt war eine BNW-eigene Studie zum lebensbegleitenden Lernen. Diese offenbarte, dass Unternehmen selbst der Meinung sind, für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter noch nicht genug zu tun.  Weitere Informationen

 

 

Herbstforum des Industriellen Arbeitgeberverbands (IAV) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim am 15. November 2018 in Osnabrück

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