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Fachkräfte für die Wasserstoffmobilität von morgen: BNW treibt Zukunftsthemen im Dialogforum Fachkräftebedarf Wasserstoff voran

An der Online-Veranstaltung nahmen rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) war als Co-Organisator beteiligt. Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, begrüßte die Teilnehmenden gemeinsam mit Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Johannes Pfeiffer, Geschäftsführer der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, sowie Burkard Oppmann, CSO Germany FAUN Gruppe. Lohmann machte dabei besonders auf die Dringlichkeit aufmerksam, jetzt mit dem Fachkräfteaufbau im Bereich Wasserstoffmobilität beginnen zu müssen. In einer Welt voller technologischer Umbrüche werde sich der Wettbewerb schnell weiter verschärfen. Lernen sei aber kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess, der technologische Entwicklung mitprägt. Deshalb sei es jetzt notwendig, im Schulterschluss von Politik, Wirtschaft, Arbeitsmarktakteuren und Sozialpartnern geeignete Qualifizierungsoffensiven ins Leben zu rufen, um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen vor allem aus der Mitte der Belegschaften heraus zu stärken.

In einem anschließenden Überblick über Wasserstoff-Initiativen in Niedersachsen sowie einer Blitzlicht-Runde zu verschiedenen Branchen und Bedarfen im Bereich Wasserstoffmobilität wurde deutlich, dass Niedersachsen als Energie- und Mobilitätsland für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft besonders gefordert ist. Es gäbe bereits zahlreiche Initiativen von Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen, die sich mit der Entwicklung und dem Ausbau von Produkten und einer geeigneten Infrastruktur beschäftigen. Auch mit der 2019 ins Leben gerufenen Norddeutschen Wasserstoffstrategie wurde ein klares Signal der Politik gesetzt, diesen Wirtschaftszweig systematisch zu erweitern.

Gleichzeitig wurde jedoch deutlich, dass es an Wissen und Erfahrungen fehlt, da es um den Aufbau einer ganz neuen Technologie geht. Die meisten Fachkräfte besäßen eine solide technische Grundausbildung, die für den Bereich Wasserstoffmobilität aber massiv ausgebaut werden müsse. Dies betreffe nicht nur Bereiche wie Fahrzeugtechnik und -konstruktion, sondern auch den Aufbau der Tankstelleninfrastruktur, den Vertrieb sowie Rettungskräfte und Pannendienste.

Zukünftig gelte es deshalb, den Qualifizierungsbedarf umfassend entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren und passende Angebote zu schaffen. Auch die Vernetzung von Wissen und Know-how spiele eine große Rolle für die Weiterentwicklung und erfolgreiche Zusammenarbeit der Akteure. Dabei müsse auch berücksichtigt werden, dass die Bedarfe regional unterschiedlich sein können, weshalb Lernen möglichst praxisorientiert organisiert werden sollte. Angesprochen wurde auch die Frage, wie mehr Frauen für die derzeit von einem hohen Männeranteil geprägte Branche begeistert werden könnten.

Fazit: Viel ist in Bewegung im Bereich der Wasserstoffmobilität. Jetzt geht es darum, möglichst schnell neues Wissen und Erfahrungen aufzubauen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Das erfordert die Zusammenarbeit mehrerer Sektoren wie Elektrizität, Verkehr, Wärme und Industrie. Ebenso erfordert es die Unterstützung von Politik, Arbeitsmarktakteuren und Bildungsdienstleistern wie dem BNW, um Unternehmen in diesen Sektoren mit passenden beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten zu begleiten. Durch den gemeinsamen Aufbruch kann es gelingen, die Wasserstoffmobilität von morgen proaktiv und erfolgreich zu gestalten.

Zur Website des Dialogforums: https://h2-region-emsland.de/dialogforum-fachkraeftebedarf-wasserstoff

Zur Video-Aufzeichnung: https://youtu.be/colde3baNgM

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