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Aktuelles

  • So klappt's mit der Bewerbung

    Einen Blick in die Arbeitswelt werfen derzeit tausende Schülerinnen und Schüler auf der IdeenExpo in Hannover. Das BNW ist auch in diesem Jahr mit dabei und gibt Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch. Das Erklärvideo zum Thema gibt es auch hier zum Ansehen, Lernen und Mitraten.

    Auf der IdeenExpo gibt das BNW Tipps fürs Vorstellungsgespräch

    Ein fester Händedruck, Augenkontakt, interessierte Nachfragen – mit ein paar Tricks hinterlässt man als Bewerber einen guten ersten Eindruck beim Arbeitgeber. Die Do’s and Don’ts im Bewerbungsgespräch stehen im Mittelpunkt des Angebots am BNW-Stand auf Deutschlands größtem MINT-Event für Jugendliche. Im Infotainment-Format eines Erklärvideos haben wir die schwierigen Parts von Bewerbungsgesprächen aufbereitet. Was darf ein Arbeitgeber eigentlich fragen und was nicht? Wie kann man auf heikle Fragen elegant antworten? Das Video zum Anschauen und Mitreden gibt den Jugendlichen hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches erstes Kennenlernen mit dem potenziellen Arbeitgeber. Noch bis Sonntag ist die IdeenExpo in Hannover geöffnet. Das Erklärvideo gibt es auch hier bei uns:

     

    Weitere Infos

    www.ideenexpo.de

  • Netzwerken auf der IdeenExpo: Rundgang mit jugendlichen Geflüchteten

    Der schnellste und zugleich nachhaltigste Weg für Zuwanderer in die Mitte der Gesellschaft führt über den Beruf. Doch um die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu gestalten, müssen erst einmal tradierte Integrationskonzepte, die nur den Spracherwerb und die berufliche Qualifikation in den Mittelpunkt stellen, über Bord geworfen werden.

    Begleitung, die so umfassend ist, wie möglich

    „Es hat sich gezeigt, dass die Geflüchteten so umfassend wie möglich begleitet werden müssen. Ein gutes Case-Management nimmt das gesamte Lebensumfeld in den Blick, hilft zügig bei Behördenfragen und vernetzt effektiv mit den richtigen Ansprechpartnern, um die Türen zu einem Job zu öffnen“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW).

    Mit den so genannten Prozessbegleitern geht das Land Niedersachsen bei der Integration von jugendlichen Geflüchteten in eine Ausbildung seit November vergangenen Jahres neue Wege: In den Regionen wurden zehn Prozessbegleiter eingesetzt, die als Koordinatoren vor Ort dienen. Als Ansprechpartner für die berufsbildenden Schulen begleiten sie die so genannten SPRINT-Dual-Klassen, die eine Brücke zwischen auslaufender Schulpflicht und Übergang in die Arbeitswelt schlagen.

    Cornelia Kölling ist eine von acht Prozessbegleitern, die das BNW im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums beschäftigt. Sie betreut im Rahmen der Prozessbegleitung, die vom Bundesbildungsministerium (BMBF) finanziert wird, unter anderem die Jugendlichen mit Fluchthintergrund aus den Sprach- und Integrationsklassen der BBS am Museumsdorf in Cloppenburg. Die Schule hat sich dazu entschlossen, an der IdeenExpo teilzunehmen. Die geflüchteten Jugendlichen hatten damit die Möglichkeit, erstmalig an so einer besonderen Messe teilzunehmen und sich im Hinblick ihrer beruflichen Zukunft weiter zu orientieren.

    IdeenExpo MINT-Berufe Zuwanderer Integration in ArbeitIn diesen Wochen, vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres, bietet die IdeenExpo Möglichkeiten für technisch begabte Geflüchtete, mit der Berufswelt von Naturwissenschaften und Technik in Kontakt zu treten. Am Montag, 12. Juni, fuhren rund 40 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren aus den zwei Berufsschulen zur IdeenExpo, um sich vor Ort den Zugang in einen MINT-Beruf zu eröffnen. Die Hälfte der Schüler hat einen Fluchthintergrund. „Wir wollen den jungen Geflüchteten zeigen: Diese Berufe, in denen auch ein großer Fachkräftemangel herrscht, sind für sie eine echte Perspektive“, sagte Kölling.

    Geflüchtete Jugendliche nutzen IdeenExpo zum Netzwerken

    Nach einer Führung mit den IdeenExpo-Scouts konnten sich die Schulklassen selbst umschauen. Die geflüchteten Jugendlichen nutzten die freie Zeit und suchten den Dialog mit den ausstellenden Firmen. Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zeigte ihnen Mitarbeiter Christian Werner ein kleines Gerät, mit dem es in Zukunft möglich sein wird, nach einem Unfall automatisch die Rettungskräfte zu alarmieren. „Die Digitalisierung wird immer präsenter, das merken auch unsere Azubis“, sagt Torsten Aumann vom Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG. Er zeigte dem 18-jährigen Jamalshah Timuri, der aus Afghanistan geflüchtet ist, wie ein Mikrocontroller programmiert wird.

    IdeenExpo MINT-Berufe Zuwanderer Integration in Arbeit

    „Mir ist positiv aufgefallen, wie gut er sich auf die Aufgabe konzentriert hat. Die Übung hat ihm großen Spaß gemacht“, sagte Aumann. Ich freue mich, dass ich mich gut präsentieren konnte. Wenn ich mich für ein Praktikum bewerben möchte, habe ich gleich ein Gesprächsthema“, sagte Jamalshah Timuri. Sozialarbeiterin Rena Fortmann unterstrich, wie wichtig der Besuch für die Jugendlichen mit Fluchterfahrung war: „Die technischen Berufe und die vielen Innovationen, die hier anschaulich dargestellt  werden, sind eine ganz neue Welt für sie. Insofern war die IdeenExpo wichtig, um erste Erfahrungen zu sammeln, die sie auf ihrem weiteren Weg gut nutzen können.“

  • Unterstützung von MINT-Akademikern in der Praxis

    Die Hannover Messe ist DIE internationale Messe für die Industrie. Über 190.000 Fachbesucher waren 2016 auf der Messe. Die Chancen stehen gut, dass es dieses Jahr sogar noch mehr werden. Über 30% der Messebesucher kommen aus dem Ausland. Da die Messe nicht nur für die Industrie selbst, sondern auch für alle, die in der Industrie arbeiten wollen, interessant ist, hatte sich das BNW für die Teilnehmer eines MINT-Kurses etwas ganz besonderes überlegt.

    Theorie und Praxis auf der Hannover Messe

    Die Hannover Messe ist DIE internationale Messe für die Industrie. Über 190.000 Fachbesucher waren 2016 auf der Messe. Die Chancen stehen gut, dass es dieses Jahr sogar noch mehr werden. Über 30% der Messebesucher kommen aus dem Ausland. Da die Messe nicht nur für die Industrie selbst, sondern auch für alle, die in der Industrie arbeiten wollen, interessant ist, hatte sich das BNW für die Teilnehmer eines MINT-Kurses etwas ganz besonderes überlegt.

    Hannover Messe 2017Die Teilnehmer des Kurses kommen aus 10 unterschiedlichen Ländern. Sie alle bekamen von ihrer Dozentin, Frau Dr. Lange, die Aufgabe gestellt, mindestens 5 Visitenkarten von Ausstellern zu ergattern und sich den Betrieben als potentielle neue Arbeitnehmer vorzustellen. Das Ziel sollte sein, dass jeder der Teilnehmer sich nach Möglichkeiten eines 3-monatigen Praktikums erkundigt. Das Praktikum soll bestenfalls direkt nach Absolvierung des MINT-Kurses im September beginnen. Das BNW möchte die Teilnehmer des Kurses so gut wie möglich auf den bevorstehenden Arbeitsmarkt und den zukünftigen Arbeitsplatz vorbereiten. Die Hannover Messe bietet daher sowohl für die Teilnehmer als auch für das BNW die perfekte Gelegenheit, Kontakte zu niedersächsischen Unternehmen zu knüpfen.

    Unterstützung des BNW wirkt

    Die Teilnehmer sind von der Aktion total begeistert. Die Verbindung von Theorie und Praxis ist innerhalb des Kurses extrem wichtig. Deswegen sind die Chancen der Teilnehmer nach erfolgreich absolviertem Kurs auch sehr hoch, einen Praktikumsplatz zu finden. Frau Runge-Asche, Teamleiterin im BNW, fasst die wesentlichen Faktoren für den Erfolg der Maßnahme für die Teilnehmer so zusammen: „Die Erfolgsquote lag 2016 bei 43%. Ob sich ein Unternehmen für einen Teilnehmer entscheidet, hängt im Wesentlichen von der fachlichen Qualifikation, den Deutschkenntnissen und der Eigenmotivation ab“. Das BNW setzt alles daran, dass die Teilnehmer langfristig in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Das ist dem BNW bislang auch sehr gut gelungen.

  • Back2Job erschließt ungenutztes Fachkräftepotenzial

    In fast jedem sechsten Beruf in Deutschland fehlt es an Fachkräften. Die Personalsuche wird da zum Spießrutenlauf. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sind 60 sogenannte Engpassberufe ganz überwiegend mit Männern besetzt. Bewerbungen von Frauen müssten da eigentlich offene Türen einrennen. Eigentlich. Denn in der Tat gibt es bei den Frauen mit entsprechenden Qualifikationen ein erhebliches Potenzial, das vielfach leider ungenutzt bleibt. So zeigten es die Analysen des BNW, das auf Initiative der Fachkräfteallianz Hannover das wegweisende Konzept "Back2Job - Ingenieurinnen gesucht!" schrieb.

    Erster Jahrgang erfolgreich in Arbeit vermittelt

    „Unser Konzept trifft einen Riesenbedarf – bei den Teilnehmerinnen und bei den Unternehmen. Das Bildungswerk führt Potenziale und Chancen zusammen. Das ist es, was eine agile Wirtschaft heute benötigt“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung.

    Entsprechend konnte der erste Jahrgang des speziell auf Ingenieurinnen zugeschnittenen Projekts erfolgreich verabschiedet werden. „Von den 20 teilnehmenden Frauen aus 17 Ländern haben 16 Frauen einen Job bekommen. Einige Frauen sind sogar vorzeitig aus dem Projekt ausgeschieden, weil sie nach kurzer Zeit eine Anstellung gefunden hatten“, betont Projektleiterin Ayten Berse vom BNW.

    Back2Job Ingenieurinnen gesucht Konzpt gegen Fachkräftemangel

    Aber an was fehlte es den Frauen, warum hatten sie auf dem eigentlich guten Arbeitsmarkt für Ingenieurinnen keine Chance gehabt? Nach längerer beruflicher Pause für die Familie sahen die objektiv guten Perspektiven für sie leider ganz anders aus: Kurze Innovationszyklen und schnelle technische Weiterentwicklungen machten es schwierig, nach ihrer Auszeit Schritt zu halten. Einige von ihnen nahmen daraufhin sogar Jobs an, für die sie deutlich überqualifiziert waren.

    Deswegen entwickelte das BNW ein Konzept mit einer unschlagbaren Kombination: Nach einer Standortbestimmung jeder Teilnehmerin ging es zunächst ins „training on the job“. In den Betrieben zeigte sich, in welchen Bereichen ein Auffrischen des Fachwissens sinnvoll war. Für ein Update ihrer anwendungsorientierten Kenntnisse war ein Semester an der Leibniz Universität beziehungsweise der Hochschule Hannover Teil des neuartigen Konzepts. Für Frauen mit Migrationshintergrund bot das Projekt besondere Unterstützung an, etwa bei der Anerkennung des ausländischen Studienabschlusses oder durch sprachliche Qualifizierung. „Schließlich fungierten die Kontakte aller Projektbeteiligten bei Betrieben in der Region als Türöffner – mit diesem Netzwerk im Rücken waren Arbeitgeber von Anfang an aufgeschlossen“, berichtet Ayten Berse. Maßgeblich unterstützt hat nicht allein die Fachkräfteallianz Hannover und die Beschäftigungsförderung der Region Hannover, sondern auch Agentur für Arbeit und Jobcenter sowie Uni und Hochschule der Landeshauptstadt. Die Gesamtprojektleitung lag bei Cornelia Springfeld vom BNW. „Uns ist es gelungen, Frauen mit teils noch niedrigem Sprachniveau und fehlenden Selbstvermarktungsstrategien so zu vermitteln, dass auch die Personalverantwortlichen das Potenzial erkennen konnten. Dafür brauchte es passgenaue Unterstützung und ein starkes Netzwerk. Genau das haben wir den Frauen im Projekt geboten“, resümiert sie.

    So schaffte zum Beispiel die 29-jährige Kavitha Karuppana den Wiedereinstieg. Nach der Geburt ihrer Tochter pausierte sie drei Jahre, bevor sie sich wieder dem Arbeitsmarkt zuwenden konnte. Davor ist die studierte Informatikerin in Indien als Software-Entwicklerin und Dozentin tätig gewesen. Seit September 2016 arbeitet sie als Software-Testerin bei der Hannoveraner Firma HaCon Ingenieurgesellschaft mbH und ist dort für die Qualitätskontrolle der entwickelten Apps zuständig.

    Bettina Malosczyk, Personalverantwortliche bei HaCon hatte durch einen privaten Kontakt von „Back2Job – Ingenieurinnen gesucht!“ erfahren und war gleich interessiert. „Der Fachkräftemangel ist für uns in diesem Bereich deutlich spürbar“, sagt sie. „Daher gehen wir bei der Personalsuche gern auch neue Wege.“ Neben Kavitha Karuppana hat HaCon auch eine zweite Teilnehmerin aus dem Projekt eingestellt.

    „Aufgrund der positiven Erfahrungen beabsichtigt die Fachkräfteallianz Hannover, das Projekt mit einem neuen Durchgang fortzusetzen“, kündigte Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, an.

  • Im Gespräch mit Cornelia Rundt

    Fünf Jahre Anerkennungsgesetz: Fünf Jahre, seit sich Zuwanderer ihre im Ausland erworbene Qualifikation in Deutschland anerkennen lassen können. Was das Gesetz bisher gebracht und was es darüber hinaus noch braucht, um Zuwanderer in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, darüber sind am Dienstag die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und BNW-Geschäftsführer Tobias Lohmann auf Einladung des IQ-Netzwerks Niedersachsen in Hannover zusammengekommen.

    Sozialministerin Cornelia Rundt und BNW-Geschäftsführer Tobias Lohmann kamen zum Anerkennungsgesetz ins Gespräch

    „Die Zahlen zeigen, dass es sich lohnt. Integration läuft eben nicht nur über Sprache, sondern größtenteils über Arbeit“, sagte Cornelia Rundt. Über 60 Prozent der Zuwanderer, die in Hannover ein Anerkennungsverfahren durchlaufen, erhalten eine vollständige Anerkennung ihres Berufs- oder Studienabschlusses. Die übrigen 40 Prozent können meist mit einer entsprechenden Qualifizierung zur vollen Anerkennung aufschließen.

    Speziell für MINT-Akademiker bietet das BNW seit 2015 in Hannover einen Qualifizierungskurs an, der gezielte Deutschförderung und Bewerbungstraining mit einer Praxisphase im Betrieb verbindet. Im besten Fall mündet der Kurs in eine Beschäftigung – so wie im Fall von Athanasios Kallinis. Der Ingenieur aus Griechenland hat durch das BNW eine Anstellung bei dem Leiterplattenhersteller ILFA Feinstleiter GmbH in Hannover gefunden.

    Erfolgsgeschichte nach gelungenem Anerkennungsverfahren: Ingenieur Athanasios Kallinis erklärt Sozialministerin Cornelia Rundt und BNW-Geschäftsführer Tobias Lohmann seine Arbeit. Auf Einladung des IQ Netzwerks Niedersachsens empfingen die ILFA-Geschäftsführer Christian Georg Behrendt, Walter Süllau und Dr. Andreas Gombert gemeinsam mit Athanasios Kallinis die Sozialministerin und BNW-Geschäftsführer Tobias Lohmann zum Gespräch. Dabei gaben sie sowohl Einblick in die Tätigkeit als auch in den erfolgreichen Werdegang des Ingenieurs – vom erfolgreichen Anerkennungsverfahren über die Qualifizierung beim BNW, vom Praktikanten zur Fachkraft. „Integration ist ein Prozess“, stellte Tobias Lohmann fest. „Das Anerkennungsgesetz ist dabei ein wichtiger Etappenschritt. Darüber hinaus braucht es weitere Angebote zur individuellen berufsbiografischen Qualifizierung, Vermittlung von Praxiswissen und eine niedersächsische Wirtschaft mit migrationsgerechten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.“

  • BNW-Teilnehmer gewinnt Innovationspreis der CeBIT

    Pierre Munzel, Teilnehmer der Gründerberatung im BNW Business Center, hat den Innovation Award der Technologiemesse CeBIT gewonnen. Er nahm den mit 50.000 Euro dotierten Preis in Hannover aus den Händen von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in Hannover entgegen.

    Innovation mit praktischem Nutzen: BNW berät Startups

    „Wenn wir in diesem Zeitalter bestehen wollen, brauchen wir drei Dinge: Innovation, Innovation und nochmal Innovation. Aber: Sie muss immer einen praktischen Nutzen für Menschen und Firmen haben“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Und diesen Nutzen hat die Firma, die Pierre Munzel zusammen mit Studienkollegen auf die Beine gestellt hat, ganz klar: „Wir wollen die weltweit größte Datenbank von Nutzpflanzenkrankheiten aufbauen und so gravierende Ernteausfälle wie auch unnötigen Pestizideinsatz verringern helfen“, erzählt er. BNW Business Center CeBIT Startups Innovation Award PlantixDazu setzen er und seine Mitstreiter von der PEAT GmbH künstliche Intelligenz ein. „Wir haben eine Software entwickelt, die anhand von Fotos lernt, Schadbilder von Pflanzen über optische Muster zu unterscheiden. Schon jetzt können wir mit einer einfachen, kostenlosen App und den Fotos, die von ihren Usern hochgeladen werden, auf Hundert unterschiedliche Schäden automatisch testen.“ Das nützt nicht nur Hobbygärtnern in Deutschland, sondern auch Kleinbauern in ärmeren Ländern: Seit 2016 wird die App „Plantix“ in Indien eingesetzt. Durch die Verknüpfung mit GPS-Koordinaten und weiteren Klimadaten wollen die umweltbewussten Tüftler es schaffen, Frühwarnsysteme für die dortigen Anbauflächen zu installieren. Damit die Technik mehr und mehr genutzt wird, kontaktiert Pierre Munzel Ausstatter von Gewächshäusern und Hersteller von Agrardrohnen. Das Geschäftsmodell hat er vom BNW prüfen und sich in betriebswirtschaftlichen Fragen beraten lassen. „Ich bin sehr dankbar für die Starthilfe“, sagt er.

    Das BNW Business Center Hannover berät wirtschaftskompetent und mit großem Unternehmer-Know-how bis zu 2.000 Gründer pro Jahr und feierte vor kurzem zehnjähriges Bestehen (wir berichteten). Auftraggeber ist das Jobcenter der Region Hannover und unsere Kunden sind ALG II-Empfänger, die ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen.

  • BNW auf 4. Integrationskonferenz

    Zum Thema "Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement" treffen sich am Montag, 6. März, Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei der vierten Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" im Convention Center in Hannover. Mit dabei ist auch das BNW - mit einer Aktion, die verbindet.

    Am BNW-Stand finden Ehrenamtliche und Unternehmen zusammen

    Flüchtlinge als Teil der niedersächsischen Gesellschaft integrieren – mit diesem Ziel ist das Bündnis „Niedersachsen packt an“ 2015 an den Start gegangen. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist dabei ein wichtiger Faktor, der bei den Projekten des BNW im Vordergrund steht. Auf dem Markt der Möglichkeiten der vierten Integrationskonferenz stellt das BNW bewährte und neue Konzepte zur Arbeitsmarktintegration vor. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen diesmal die fleißigen Helfer, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen.

    Der Stand es BNW fungiert dabei als Kontaktbörse: Bei einer Fotoaktion können Institutionen, Unternehmen und Ehrenamtliche ihre Gesuche und Angebote präsentieren – so dass das Engagement dort ankommt, wo es benötigt wird. Damit will das BNW das Netzwerken und den Austausch zwischen den Akteuren fördern.

    Herzstück der BNW-Präsentation ist das Willkommens-Portal www.welcome-to-niedersachsen.com. Dieses bietet Zuwanderern und Flüchtlingen digitale Starthilfe für ihren beruflichen Weg. Auf Englisch und Deutsch finden sie hier gesammelt Informationen und Tipps für die erfolgreiche Jobsuche und Bewerbung. Zum Austausch laden der zugehörige Blog und die Facebook-Seite ein: Hier lesen Besucher über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund. Als Gast am BNW-Stand präsentiert außerdem die Basar-Zeitung aktuelle Ausgaben. Die regionale Zeitung richtet sich speziell an Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Weitere Informationen

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.niedersachsen-packt-an.de

  • Perspektiven für Ingenieure aus dem Ausland

    Fachkräfte in MINT-Berufen sind gefragt: Rund 200.000 mehr Stellen als Fachkräfte gab es Ende des vergangenen Jahres in Deutschland, meldete das Institut der Deutschen Wirtschaft. Ohne Spezialisten aus dem Ausland ist diese Lücke nicht zu schließen. Umso wichtiger ist es, Zuwanderer mit MINT-Qualifikation gezielt zu unterstützen, damit ihnen der Anschluss in den deutschen Arbeitsmarkt trotz sprachlicher oder kultureller Hürden gelingt. Genau hier setzt der Kurs des BNW und des IQ-Netzwerks Niedersachsen an.

    BNW unterstützt MINT-Akademiker bei der Jobsuche

    Der Qualifizierungskurs, der sich gezielt an Akademiker aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) richtet, hat das BNW in Kooperation mit dem IQ-Netzwerk Niedersachsen zuletzt in Leer angeboten. Finanziert wurde der Kurs aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Nach rund sieben Monaten ist der erste Durchgang im Januar zu Ende gegangen – Erfolgsgeschichten inklusive. So wie die des 34-jährigen Iraners Mohammad Sahaei. 10 Jahre Berufserfahrung brachte der Bauingenieur mit. In seinem Heimatland hatte er studiert und einen guten Job als Projektleiter, bevor er vor drei Jahren aus politischen Gründen nach Deutschland floh. „Einen Job habe ich trotz meiner Qualifikation nicht gefunden“, erzählt Mohammad Sahaei. „Mein Deutsch, vor allem die Fachsprache, und meine Bewerbung waren nicht gut genug.“ Das IQ-Netzwerk vermittelte ihn dann in die Maßnahme beim BNW in Leer. Mit Erfolg: Er arbeitet nun als Praktikant bei einem Bauunternehmen in Wiesmoor und hat eine feste Position in Aussicht. „Ohne das BNW hätte ich das vermutlich nicht geschafft“, erzählt der in Iraner. „Ich habe dort viel Deutsch gelernt, Tipps für die Bewerbung mitgenommen und sie haben mir auch die Praktikumsstelle vermittelt.“

    Im Unterricht beim BNW standen zum Beispiel Fragen aus dem Arbeitsrecht oder Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz auf dem Stundenplan. BNW-Experten paukten mit den Teilnehmern Fachsprache, überarbeiteten ihre Bewerbungsunterlagen und übten Vorstellungsgespräche. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer begleitet, die nach viermonatiger theoretischer Vorbereitung in ein Praktikum in einen Betrieb wechselten. „Es waren meist nur Kleinigkeiten, bei denen ich vermitteln musste, zum Beispiel beim Thema Pünktlichkeit“, berichtet ein BNW-Dozent. Trotz des ein oder anderen kulturellen Missverständnisses hat ihn die Arbeitsmoral seiner Teilnehmer aber überzeugt: „Die meisten waren unheimlich motiviert, haben auch über die Unterrichtszeiten hinaus gearbeitet. Man hat gemerkt: Die wollen unbedingt arbeiten.“

    So geht es auch Osama Almeri. Der Syrer sucht seit seiner Ankunft in Deutschland vor zwei Jahren vergeblich einen Job. „Ich möchte unbedingt in Leer bleiben und arbeiten“, sagt der 34-jährige Familienvater. USA, Karibik, Europa, Russland – um die ganze Welt sei er gereist, um für seine Familie ein sicheres Land zum Leben zu finden. „Nirgendwo wird man so empfangen wie in Deutschland“, sagt der Syrer. Seinen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau hatte er sich mit Unterstützung des IQ-Netzwerks anerkennen lassen, das ihn dann auch die Qualifizierung beim BNW empfahl. Nach dem Kurs steht fest: Er geht nochmal an die Uni. An der Fachhochschule in Emden macht er seinen Master. „So sind meine Chancen einfach besser, langfristig hier arbeiten zu können“, sagt Osama Almeri. Der Kurs hat sich dennoch für ihn gelohnt: „Ich habe so viel dazugelernt – sprachlich, aber auch, worauf es beim Bewerben und beim Arbeiten ankommt.“

  • 10 Jahre Business-Center in Hannover

    Schafe aus Bauschaum, Hypnose-Therapie, Urnenkunst, aber auch Unternehmensberatung, Büromanagement und Gastronomie - die Beraterinnen und Berater des Business-Centers beim BNW in Hannover haben schon so einigen Existenzgründern und ihren Geschäftsideen Starthilfe gegeben. Das Beratungsangebot, das das BNW im Auftrag des Jobcenters Hannover anbietet, feiert seinen 10. Geburtstag.

    Rund 10.000 Geschäftsideen und viele erfolgreiche Gründer

    „Die Ideen sind vielfältig, aber eines haben alle unsere Teilnehmer gemeinsam: Sie sind hochmotiviert“, sagte BNW-Teamleiter Lars Knorr. Er und sein Team schauten anlässlich des Jubiläums mit Vertretern des Jobcenters, Kollegen und Gründern auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Rund 10.000 ALG II-Empfänger hat das BNW in dieser Zeit zu ihren Gründungsvorhaben beraten. Betriebswirtschaft, Recht, Marketing – alles, was für das Gründungsvorhaben wichtig ist, geben die BNW-Berater den angehenden Unternehmern mit auf den Weg. „Das Business-Center entspricht der Mission des BNW: Wir begleiten Menschen dabei, ihre Chancen zu erkennen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln“, sagte BNW-Geschäftsführer Bastian Schmidt-Faber. „Wir begleiten Gründer auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.“

    Nicht alle Gründungsideen sind zukunftsfähig. Dann müssen die Berater auch mal die Notbremse ziehen und den Gründungswilligen auf den Boden der Tatsachsen zurückholen. „Das ist auch für uns nicht einfach. Die Teilnehmer brennen für ihre Ideen, da ist das Frustrationspotenzial hoch“, erzählte Lars Knorr. Umso schöner, wenn aus einer ungewöhnlichen Idee am Ende ein solides Geschäftsmodell wird. „Wir haben in zehn Jahren schon so einige verrückte Ideen gehört. Einige davon sind heute sehr erfolgreich.“

    Kunst und Betriebswirtschaft – da prallen Welten aufeinander

    Dazu gehört die Bestattungskunst von Susanne Baumhakel. Die 46-Jährige Künstlerin designt und gestaltet individuelle Urnen aus Materialien wie Keramik und Holz. „Ich habe damals selbst Todesfälle im Freundeskreis erlebt und mich so mit dem Thema beschäftigt. Die Urnen, die man üblicherweise bekommt, finde ich einfach schrecklich“, erzählt die Künstlerin schmunzelnd. „Sie sind meist aus kaltem Metall und haben plumpe Formen. Da hatte ich zum ersten Mal die Idee, eine Urne zu gestalten, die man gern ansieht und in die Hand nimmt, an der man Freude hat.“  Das war vor etwa eineinhalb Jahren, als die Mutter von zwei Söhnen nach einer beruflichen Familienpause über das Jobcenter Hannover beim BNW landete. Kunst und Betriebswirtschaft – da prallten Welten aufeinander: „Es gab viele Reibungspunkte, aber das war gut so“, sagt Susanne Baumhakel. „Überall, wo es Lücken in meiner Planung gab, hat die Beraterin kritisch nachgefragt und mich immer wieder angestachelt. Dinge wie Marketing zum Beispiel sind einfach nicht meins, müssen aber bedacht werden. Das wichtigste war für mich aber: Sie hat an mich und meine Idee geglaubt und mich immer unterstützt.“

    Susanne BaumhakelSeit April vergangenen Jahres hat die studierte Bildhauerin ein eigenes Atelier in der Südstadt. Dort entstehen ihre Urnen, die sie über Bestatter in Deutschland und Österreich anbietet. Preislich unterscheiden sie sich kaum von den industriell gefertigten Urnen. „Ich arbeite ohne Glasur, ohne Farben. Mir ist wichtig, dass das Material sichtbar bleibt“, erklärt die Künstlerin. Ihr reduziertes Design haben inzwischen auch schon andere Kunden für sich entdeckt. Instrumente aus Keramik für einen Musiker, ein individuelles Gefäß für den Gas-Herd eines Hobby-Kochs oder eine inspirierende Schale zum Sammeln von Gedanken für eine Autorin – Susanne Baumhakel gestaltet Behältnisse ganz nach Wunsch. In ihrem Atelier gibt sie zudem regelmäßig Keramik-Kurse für Kinder. Es läuft bei der Künstlerin – auch dank der Starthilfe durch das BNW.

  • Ausbildung inklusiv gestalten: Das BNW zeigte, wie's geht

    Mut für neue Wege - dazu riefen die Redner der Fachtagung "Antrieb für inklusive Ausbildung" in Langenhagen auf. Das BNW hatte im Rahmen des Projekts "Wirtschaft inklusiv" in die Räume der MTU Maintenance Hannover GmbH eingeladen, um Betriebe über die Möglichkeiten der Ausbildung von Menschen mit Handicap zu informieren. Beispiele aus der Praxis zeigten: Mut lohnt sich.

    Mut für neue Wege – dazu riefen die Redner der Fachtagung „Antrieb für inklusive Ausbildung“ in Langenhagen auf. Das BNW hatte im Rahmen des Projekts "Wirtschaft inklusiv" in die Räume der MTU Maintenance Hannover GmbH eingeladen, um Betriebe über die Möglichkeiten der Ausbildung von Menschen mit Handicap zu informieren. Beispiele aus der Praxis zeigten: Mut lohnt sich. Das gilt sowohl für Betriebe, die  – wenn sie sich auf alternative Formen der Ausbildung einlassen – hochmotivierte Arbeitskräfte gewinnen. Aber auch für Bewerber mit Behinderung, denen es oft an Selbstbewusstsein fehlt, sich auf dem regulären Arbeitsmarkt zu bewerben.

    „So normal wie möglich, so speziell wie nötig“, dies sei der beste Weg, Ausbildung für Menschen mit Behinderung zu gestalten, sagte Petra Wontorra, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. Bastian Schmidt-Faber, Geschäftsführer des BNW, Sascha Köhne, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Prof. Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) und Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), pflichteten dieser Einschätzung bei und machten darüber hinaus den wirtschaftlichen Nutzen beruflicher Teilhabe deutlich. „Jeder Mensch bringt eine Begabung mit. Es lohnt sich, den Blick auf die Stärken der Menschen zu richten und sie diesen entsprechend einzusetzen. Denn da die Zahl der Erwerbspersonen und Fachkräfte weiter sinkt, zählt jedes Talent“, so Bastian Schmidt-Faber.

    Die MTU Maintenance Hannover GmbH hat dies bereits erkannt. In Kooperation mit NiedersachsenMetall gibt das Unternehmen benachteiligten Jugendlichen in Einstiegqualifikationen Starthilfe in die Ausbildung. Von guten Beispielen wussten aber auch Podiumsgäste des Abends zu berichten, darunter der Flughafen Hannover-Langenhagen und der Futtermittelhersteller Miavit aus Essen (Oldenburg). In Tandems aus Ausbildern und Azubis stellten sie Beispiele aus der Praxis vor. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, Menschen mit Behinderung einzustellen“, erzählte Ralf Sieverding, Ausbildungsleiter bei der Miavit GmbH. Unterstützung bei der Umsetzung dieses  Vorhabens fanden er und seine Kollegen im Projekt „Wirtschaft inklusiv“, in dem sie kostenlos beraten wurden. Mit Erfolg: Nach einer rehabilitationspädagogischen Qualifizierung von Ausbilderin Anke Ostermann konnte Laura Mählmann mit einer Lernbehinderung als Auszubildende für den Beruf „Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft“ eingestellt werden. Die Fachpraktikerausbildung konzentriert sich mehr auf fachpraktische als auf theoretische Inhalte. Laura Mählmann wurde nach dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss inzwischen in den festen Mitarbeiterkreis übernommen. Trotz ihrer körperlichen Einschränkung gehört auch die ehemalige Auszubildende Nadine Saalfeld  inzwischen fest zum Team des Flughafens Hannover-Langenhagen. Die Bürokauffrau setzte sich damals  gegen 800 andere Bewerber durch – die meisten ohne Handicap. „Ihre Leistung hat uns überzeugt“, sagte ihr Ausbildungsleiter Benjamin Waßmann. Sie mache die Dinge zum Teil eben anders, komme aber immer ans Ziel. „Ich möchte andere in meiner Situation ermutigen“, sagte  Nadine Saalfeld. Denn vielen Menschen mit Handicap fehle es an Selbstvertrauen – dabei stehen sie gesunden Bewerbern oft in nichts nach.

    Mut zu mehr Selbstvertrauen machte auch die Showeinlage der Patsy und Michael Hull Foundation aus Osnabrück. Darsteller und Tänzer mit und ohne Behinderung zeigten Ausschnitte aus ihrem inklusiven Musical „Grand Hotel Vegas“ – und gaben damit ein gutes Beispiel, wie man Menschen mit Handicap durch Teilhabe stärken kann.

    Seit drei Jahren beraten die Inklusionslotsen des BNW im Projekt „Wirtschaft inklusiv“ Betriebe kostenlos zu den Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Der erfolgreiche Projektabschluss war Anlass für die Fachtagung, die sich vor allem an Betriebe richtete. Diese finden die bewährte Unterstützung in den gewohnten Strukturen im Nachfolgeprojekt „Unternehmer-Netzwerk Inklusion“. Ansprechpartner in Hannover ist Christian Paluch (christian.paluch@bnw.de).

  • Die Besten Umschüler? Beim BNW!

    29 Prüflinge, fünf Auszeichnungen, 100ige Erfolgsquote: Das ist die Bilanz der BNW-Umschulungen in Lüneburg und Soltau. Wie im vergangenen Jahr hat das BNW seinen Umschülern nicht nur allesamt erfolgreich zum Berufsabschluss verholfen - es stellt auch wiederholt fünf Kammerbeste der IHK-Lüneburg-Wolfsburg.

    29 Prüflinge, fünf Auszeichnungen, 100ige Erfolgsquote: Das ist die Bilanz der BNW-Umschulungen in Lüneburg und Soltau. Wie im vergangenen Jahr hat das BNW seinen Umschülern nicht nur allesamt erfolgreich zum Berufsabschluss verholfen – es stellt auch wiederholt fünf Kammerbeste der IHK-Lüneburg-Wolfsburg.

    Alfred Schmerberg, Patrick Indorf, Philipp Kröger, Thobias Händel-Gerlach und Daniel Warnecke gehören zu den besten Absolventen des Abschlussjahrgangs 2016 im Bezirk Lüneburg-Wolfsburg der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die fünf Einser-Absolventen wurden am 29. September bei einer festlichen Gala in Gifhorn geehrt.

    Über ihre Auszeichnung freuen sich auch ihre Ausbilder: Karsten Pirr bildete Alfred Schmerberg und Patrick Indorf am Standort Soltau zu Fachlageristen aus. „Ich freue mich sehr, dass wir mit so einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen haben, und bin stolz auf meine Umschulungsklasse. Sie haben mir vertraut, und das zeigt mir, dass wir vieles richtig gemacht haben“, sagt der BNW-Ausbilder.

    Begeistert von den Leistungen seiner Umschüler, die seit August als Maschinen- und Anlagenführer arbeiten, zeigte sich auch Frank-Stephan Kafara, verantwortlichen Ausbilder am BNW-Standort in Lüneburg. „Von unseren 21 Prüflingen haben alle mit guten Leistungen bestanden. Drei von ihnen gehören zu den besten der Region. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und macht mich natürlich stolz“, sagt Frank-Stephan Kafara. Jedes Jahr ehrt die IHK die drei besten Prüflinge je Beruf. Bereits im vergangenen Jahr kamen vier Absolventen vom BNW.

  • Familie und Beruf im Blick

    Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Und wie kann ein familienfreundlicher Arbeitsplatz aussehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen FrauenBerufsBörse sowie des Fachforums Vereinbarkeit am Donnerstag, 20. Oktober, in Hannover.

    BNW berät zum Thema Vereinbarkeit

    Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Und wie kann ein familienfreundlicher Arbeitsplatz aussehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen FrauenBerufsBörse sowie des Fachforums Vereinbarkeit am Donnerstag, 20. Oktober, in Hannover.

    Neue Impulse, Beratung, Austausch und Information finden die Besucherinnen der FrauenBerufsBörse in verschiedenen Vorträgen und an über 40 Infoständen. Das Angebot richtet sich vor allem an Berufsrückkehrerinnen, Alleinerziehende, Elternzeitnehmende und geringfügig beschäftigte Frauen. Das BNW berät speziell zum beruflichen Wiedereinstieg und bietet am Stand einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check an.

    Personalverantwortliche, die ihre Personalpolitik zukunftsorientiert und familienfreundlich gestalten wollen, finden Inspiration beim anschließenden Fachforum „Vereinbarkeit“. Experten zeigen in Vorträgen die Vorteile von Jobsharing und anderen flexiblen Arbeitszeitmodellen. Werkstattgespräche bieten parallel Gelegenheit zur Vertiefung und zum Austausch. Auch hier ist das BNW in beratender Funktion mit dabei.

    Die FrauenBerufsBörse findet am Donnerstag, 20. Oktober, von 9 bis 12.30 Uhr im Haus der Regionen, Hildesheimer Straße 18 in Hannover statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter sind die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Koordinierungsstelle Frau und Beruf, die ab 14 Uhr auch zum Fachforum „Vereinbarkeit“ in die gleichen Räumlichkeiten einladen. Zur Premiere des Fachforums sind im Rahmen der Fachkräfteallianz Unternehmen, Personalentscheider und Multiplikatoren angesprochen. Da die Teilnehmerzahl hier begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 10. Oktober gebeten unter www.fachforum-vereinbarkeit.de

    Weitere Informationen

    Flyer FrauenBerufsBörse 2016

  • Ausbildung im Fokus beim Herbstforum 2016

    Welche Anforderungen stellt der Nachwuchs an Arbeitgeber? Wie müssen Berufsorientierung und Personalrekrutierung gestaltet sein, um Jugendliche für die Ausbildung zu gewinnen, sie zu motivieren und zu binden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstforums am 22. September in Osnabrück.

    Spannende Diskussionen beim Herbstforum in Osnabrück

    Welche Anforderungen stellt der Nachwuchs an Arbeitgeber? Wie müssen Berufsorientierung und Personalrekrutierung gestaltet sein, um Jugendliche für die Ausbildung zu gewinnen, sie zu motivieren und zu binden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstforums am 22. September in Osnabrück.

    Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung, führte als Moderator durch den Abend, zu dem der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, NiedersachsenMetall, die VME-Stiftung und das BNW eingeladen hatten. Zum Thema „Perspektive Ausbildung – für Generationen im Wandel“ gaben die Referenten Professor Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, und Andreas Schneider, ehemaliger Ausbildungsleiter TRUMPF GmbH & Co. KG und Projektleiter „TEC Garden“, Einblicke und Denkanstöße.

    „Wir müssen umdenken und bei der Rekrutierung der Auszubildenden auf die Kanäle setzen, die von der Zielgruppe genutzt werden“, stellte Andreas Schneider in seinem Vortrag fest. Die TRUMPF GmbH & Co. KG hat deshalb den gesamten Rekrutierungsprozess von der Anzeige bis zur Onlinepotentialanalyse digitalisiert.

    Professor Dr. Jutta Rump erläuterte in ihrem Vortrag, welche zum Teil sehr unterschiedlichen Werte zwischen der Generation Y, die als junge Nachwuchskräfte von den Baby Boomern geführt werden, aufeinandertreffen und welche Auswirkungen dies auf ein modernes Führungsverhalten hat. „Etwa 40 Prozent der Generation Y, der sonst Tür und Tor bei der Berufswahl offen stehen, fallen durchs Raster, weil sie die Schulausbildung nicht oder nur sehr schlecht schaffen. Das führt zur Frustration und Resignation“, stellte die Referentin fest. „Umso wichtiger ist es, Jugendliche schon früh und gezielt zu fördern.“

  • Doris Schröder-Köpf unterstützt das BNW

    Migranten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen geben - das ist Ziel der Website www.welcome-to-niedersachsen.com, die das BNW ins Leben gerufen hat. Jetzt hat das Projekt eine promintente Unterstützerin: Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf hat die Schirmherrschaft für das Portal übernommen.

    Migranten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen geben – das ist Ziel der Website www.welcome-to-niedersachsen.com, die das BNW ins Leben gerufen hat. Jetzt hat das Projekt eine promintente Unterstützerin: Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf hat die Schirmherrschaft für das Portal übernommen.

    „Die Website ist für jeden ganz einfach erreichbar und bietet Zuwanderern und Asylsuchenden wichtige Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten für den erfolgreichen Start in Niedersachsen“, sagt die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. „Damit wird vor allem die Basis für die Teilhabe am Arbeitsmarkt geschaffen.“

    Welche Behörde sollte ich als erstes ansteuern? Wird mein Berufsabschluss anerkannt? Wie sieht eine Bewerbung in Deutschland aus? Auf den Seiten des Portals finden Neuzugewanderte hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Ankommen – von der Wohnungssuche über Angebote zum Deutschlernen bis zur Jobsuche. Die Website ist erste Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund, die in Niedersachsen leben, arbeiten, studieren oder sich ausbilden lassen möchten. Und auch für Zuwanderer, die ihren Platz in Niedersachsen schon gefunden haben, bietet die Website Grund für regelmäßige Besuche: Im Blog lesen sie über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund, die mit Augenzwinkern über ihre Erlebnisse berichten. Über die Facebook-Seite des Projekts bleiben Nutzer auf dem Laufenden und können sich mit anderen vernetzen.

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.facebook.com/welcometoniedersachsen

  • Gauck würdigt Engagement

    Über 100 Initiativen, Chancen für viele tausend Flüchtlinge: In der Initiative "Wir zusammen" haben sich deutschlandweit Unternehmen zusammengeschlossen, um die Integration von Asylbewerbern zu fördern. Seit Frühjahr gehört auch das BNW zu den Unterstützern. Lob für das Engagement gab es jetzt von Bundespräsident Joachim Gauck.

    Über 100 Initiativen, Chancen für viele tausend Flüchtlinge: In der Initiative „Wir zusammen“ haben sich deutschlandweit Unternehmen zusammengeschlossen, um die Integration von Asylbewerbern zu fördern. Seit Frühjahr gehört auch das BNW zu den Unterstützern. Lob für das Engagement gab es jetzt von Bundespräsident Joachim Gauck.

    „Überall spüren wir, dass Gelingen nicht selbstverständlich ist, dass es aber immer möglich ist. Deshalb gefällt mir der konkrete Ansatz, dass nicht nur die Regierung, die Kommunen und die zuständigen Stellen über Integration sprechen, sondern dass die Unternehmen als Teil unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen und mit einem ,Wir' eine Initiative starten“, sagte Joachim Gauck bei einem Besuch des Netzwerks „Wir zusammen“ am Freitag in Essen. Er würdigte nicht nur den bisherigen Einsatz, sondern rief auch weitere Unternehmen dazu auf, sich der Initiative anzuschließen.

    So wie das BNW, das mit gleich zwei Projekten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen gibt. Auf der Website www.welcome-to-niedersachsen.com finden Asylbewerber Informationen, Tipps und Links zu Themen des privaten und beruflichen Alltags. Außerdem vergibt das BNW in Kooperation mit papagei.com Sprachlernpatenschaften für Flüchtlinge. Das Prinzip: Betriebe aus der Region spenden einen Betrag ihrer Wahl. Das BNW und papagei.com wandeln die Spende in Online-Deutschkurse der Marke BNW Sprachen lernen um und verdoppeln dabei die Menge aus eigener Tasche. Rund 500 Flüchtlinge haben so bereits von einem Online-Deutschkurs profitieren können, der ihnen neben sprachlichen Grundlagen auch die deutsche Kultur näherbringt.

    Weitere Informationen

    www.wir-zusammen.de

  • Ein großer Schritt Richtung Integration

    Wenn der Kurs der BNW-Ausbilder Michael Bitterlich und Bikila Ndela Bulisi die Werkstatt betreten, gibt es kaum ein Halten. Sofort spannen die Männer Metallstücke in der Werkbank ein, schwingen die Feile oder hantieren mit der Säge. Neben ihrer Motivation haben die Männer alle etwas gemeinsam: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und suchen nun in Niedersachsen eine Arbeit, um sich ein neues Leben aufzubauen. Das BNW unterstützt sie dabei.

    Das BNW unterstützt Asylsuchende auf dem Weg in den Beruf

    Wenn der Kurs der BNW-Ausbilder Michael Bitterlich und Bikila Ndela Bulisi die Werkstatt betritt, gibt es kaum ein Halten. Sofort spannen die Männer Metallstücke in der Werkbank ein, schwingen die Feile oder hantieren mit der Säge. Neben ihrer Motivation haben die Männer alle etwas gemeinsam: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und suchen nun in Niedersachsen eine Arbeit, um sich ein neues Leben aufzubauen. Das BNW unterstützt sie dabei.

    Die eigenen Fähigkeiten testen, sprachliche und fachliche Grundlagen lernen – darum geht es in dem Vorbereitungskurs für den Bereich Metall. Vermittelt wurden die 14 Teilnehmer durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter. Bei den meisten von ihnen ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen, trotzdem werden sie bereits an den Arbeitsmarkt in Deutschland herangeführt. „Wir wollen keine Zeit verlieren und frühzeitig Perspektiven schaffen “, sagt Christoph Tietje, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hannover.

    Teilnehmer Doumbia Aboubakare mit BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi Acht Wochen lang besuchen die Männer dafür den Kurs beim BNW. „Manchmal müssen wir sie wirklich bremsen“, sagt BNW-Ausbilder Michael Bitterlich. „Man merkt: Sie wollen alle etwas schaffen.“ In der Werkstatt übt er mit ihnen das Arbeiten an der Werkbank sowie an Dreh- und Fräsmaschinen. Am Ende können sie ein selbstgebautes Stövchen aus Metall mit nach Hause nehmen. „Es macht sie unheimlich stolz, etwas geschafft zu haben“, sagt Bitterlich, der bereits den zweiten Kurs dieser Art betreut. „Da werden gleich die Kameras gezückt und Fotos für die Lieben daheim gemacht.“

    Neben der praktischen Arbeit stehen Mathe- und EDV-Unterricht sowie die Vermittlung von fachbezogenem Deutsch auf dem Lehrplan. Das übernimmt BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi, der einen besonderen Draht zu seinen Teilnehmern hat. „Ich bin zwar nicht geflüchtet, habe aber Ähnliches erlebt wie die Männer aus meinem Kurs“, sagt Bikila Ndela Bulisi, der wie die meisten seiner Schüler Wurzeln in Afrika hat. „Daher kenne ich ihre Sorgen und Nöte ganz genau und weiß, wie ich sie motivieren und fördern kann.“

    Am Ende der acht Wochen wissen die Männer, ob ihnen das Arbeiten mit Metall liegt oder nicht. Wenn nicht, geht die Agentur für Arbeit mit den Teilnehmern einen anderen Weg. Wer aber mit seinem Können überzeugt hat, kann im Anschluss eine Teilqualifizierung als Maschinen- und Anlagenführer erwerben – ein großer Schritt in Richtung Arbeitsmarkt.

    Pressestimmen

    Radio ffn, Nachrichten vom 5.8.2016, 5:30 Uhr

    Neue Presse, 5.8.2016

  • Studierende besuchen BNW in Hannover

    Wie arbeitet einer der größten Bildungsdienstleister in Niedersachsen? Um das herauszufinden, haben Studierende der Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim das BNW in Hannover besucht. Am Standort an der Helmkestraße lernten sie Mitarbeiter, Handlungsfelder und konkrete Projekte kennen.

    Wie arbeitet einer der größten Bildungsdienstleister in Niedersachsen? Um das herauszufinden, haben Studierende der Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim das BNW in Hannover besucht. Am Standort an der Helmkestraße lernten sie Mitarbeiter, Handlungsfelder und konkrete Projekte kennen.

    In welchen Bereichen arbeitet das BNW? Wer sind Auftraggeber? Wer Partner? Und welche Angebote gibt es aktuell für Flüchtlinge? Pia-Luisa Hudasch, pädagogische Mitarbeiterin beim BNW, stellte das BNW vor und beantwortete Fragen der Gäste um Prof. Dr. Carola Iller. Sprache vermitteln, Wege in den Beruf ebnen – all das haben die Projekte gemein, die das BNW derzeit am Standort an der Helmkestraße umsetzt. Sie alle richten sich speziell an Menschen mit Migrations- oder Flüchtlingsgeschichte. Pia-Luisa Hudasch gab einen konkreten Einblick in die Arbeit mit den Teilnehmern, in Besonderheiten und Herausforderung der Angebote.

    Die Studierenden zeigten sich interessiert – auch am BNW als Arbeitgeber. „Welche Professionen sind beim BNW vertreten?“, wollte eine Teilnehmerin wissen. „Auch hier ist die Bandbreite so groß wie das Tätigkeitsfeld des BNW“, weiß die BNW-Mitarbeiterin. „Von Sozialpädagogen über Lehramtsabsolventen bis zu Zerspanungsmechanikern sind bei uns sämtliche Berufsgruppen vertreten.“

  • Integration durch Kunst

    Eine neue Sprache lernen - das geht am besten im Austausch mit anderen. Diesem Prinzip folgt die künstlerisch-ästhetischen Sozialarbeit, die das BNW an der Peter-Ustinov-Schule in Hannover umsetzt. In dem Kunstprojekt bekommen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 mit Migrations- oder Flüchtlingsgeschichte Raum, sich gestalterisch auszudrücken - und nähern sich im Miteinander der deutschen Sprache und Kultur.

    BNW-Projekt hilft Kindern mit Migrations- und Flüchtlingsgeschichte

    „Ankommen, Wohlfühlen, Selbstvertrauen gewinnen, Sprachlich vorankommen – darum geht es hauptsächlich in unserem Projekt“, sagt BNW-Projektleiterin Bianca Moskalik. Dafür trifft sie sich gemeinsam mit ihrer Kollegin Sana Driller, die an der Peter-Ustinov-Schule als interkulturelle Bildungslotsin tätig ist, einmal die Woche mit bis zu zwölf Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf. Fast alle Jungen und Mädchen haben einen Migrationshintergrund, viele sind mit ihren Eltern aus der Heimat geflohen. Ob mit Acrylfarbe, Filzstift oder Kreide: In Bildern drücken die Kinder aus, was in ihnen vorgeht – und reden darüber.

    Der elfjährige Waris präsentiert stolz seine Kunstwerke.Kurz vor den Sommerferien stimmen Bianca Moskalik und Sana Driller ihre Schützlinge schon mal auf die freie Zeit ein. „Was machst du in den Ferien?“, fragen sie reihum nach der Begrüßung im Stuhlkreis. „Fußball spielen“, sagt die zwölfjährige Amida. „Tanzen“, meint der elfjährige Waris. „Und spielen.“ Inspiriert von den Antworten geht es dann ran an die Leinwände. Gemalt wird heute mit Acrylfarbe. Die meisten sind mit dem Pinsel schnell dabei.

    „Häufig  gestalten die Kinder Bilder zu ihren Herkunftsländern“ erzählt Bianca Moskalik. „Beliebte Motive sind vor allem die Flaggen der Länder, Landschaften und für die Kinder wichtige Orte, Menschen und Tiere.“ Auch heute ist das Leitthema Ferien schnell vergessen. Neben der englischen Flagge entsteht ein Sonnenuntergang, daneben pinselt die elfjährige Maria ein Haus am See. „Ich brauche hellblau“, ruft sie. „Überleg mal“, fordert sie Bianca Moskalik auf. „Welche Farben brauchst du, um hellblau zu mischen?“

    Das Lernen – der Farblehre genauso wie von Umgangsformen oder neuen Wörtern – passiert im Projekt ganz nebenbei. Nicht nur während der Entstehungsphase hat jeder etwas zu fragen, zu erzählen oder zu kommentieren, auch danach leiten die Bilder direkt über ins Gespräch: „Ist das Bild erst da, möchte man etwas darüber erzählen“, weiß Bianca Moskalik. Und das ist ausdrücklich erwünscht: In Anlehnung an die Motive erklären die Pädagoginnen den Jungen und Mädchen zum Beispiel einzelne Worte und Bedeutungen und machen gegebenenfalls kulturelle Unterschiede deutlich.

    Viele bunte Bilder, viele kleine Fortschritte: Bianca Moskalik und Sana Driller sind zufrieden, wie sich ihre Schützlinge in den letzten Monaten entwickelt haben.Seit dem Projektstart im Februar 2016 haben sich nicht nur reichlich Bilder angesammelt – auch die ersten Fortschritte sind sichtbar. „Man sieht, dass die Schülerinnen und Schüler mehr aus sich herauskommen und auch sprachlich hat sich schon etwas getan“, sagt Sana Driller. In kleinen Schritten legen die Jungen und Mädchen ihre Schüchternheit ab, entwickeln Selbstbewusstsein und fassen Vertrauen zu anderen. Karin Haller, Schulleiterin der Peter-Ustinov-Schule, ist von der Arbeit des BNW überzeugt: „Seit vielen Jahren arbeiten wir mit dem BNW zusammen und setzen erfolgreich Projekte zur Förderung unserer Schülerinnen und Schüler um. Das Kunstprojekt legt eine wichtige Basis und schlägt eine Brücke zu anschließender Sprachförderung und Berufsorientierung“, sagt Karin Haller. „Da wir ab dem kommenden Schuljahr als Oberschule neben dem Haupt- auch den Realschulabschluss anbieten, schließen Projekte wie die künstlerisch-ästhetische Sozialarbeit eine wichtige Lücke in der Förderkette.“  Bis 2017 soll das Kunstprojekt in jedem Fall fortgesetzt werden.

  • Lernkultur im Blick

    Wie lernt der Mensch am besten? Was bedeutet das für Lehrende? Was für Führungskräfte? Um über diese und andere Fragen zu diskutieren, sind am Donnerstag mehr als 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildungsbranche der Einladung des BNW nach Hannover gefolgt. In der Reihe "WissensWert - BNW im Dialog" stand das Thema "Lernkultur 4.0 - Lernen und Führen in Umbruchszeiten" im Mittelpunkt.
  • Die Mischung macht's!

    Ausbildung von Menschen mit Handicap - wie lässt sich diese in Betrieben realisieren? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Darüber haben Gäste aus Unternehmen der Region beim Runden Tisch in Essen Oldenburg diskutiert. Eingeladen hatte das Projekt Wirtschaft inklusiv, in dessen Rahmen das BNW in Niedersachsen Betriebe zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap berät.

    Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten
    im Mittelpunkt beim Runden Tisch von Wirtschaft inklusiv

    Eine reguläre Ausbildung für Menschen mit Handicap? Ja, das geht, machte Marcus Jeske in seinem Vortrag deutlich. Der BNW-Inklusionslotse berät für das Projekt Wirtschaft inklusiv Unternehmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap. Beim Runden Tisch in Essen Oldenburg informierte er als einer von drei Referenten über Ausbildungs- und Fördermöglichkeiten für Betriebe.

    23 Unternehmensvertreter aus 11 Betrieben nahmen am Runden Tisch teil.„Unternehmen können Menschen mit Behinderungen in regulären Ausbildungsberufen ausbilden, wenn nötig mit Arbeitsplatzanpassungen oder Nachteilsausgleichen bei Prüfungen“, berichtete Marcus Jeske. Doch es gibt auch Möglichkeiten der intensiveren Unterstützung: etwa die begleitete betriebliche Ausbildung, ein Angebot der Agentur für Arbeit. „Dabei erhalten Betriebe im Vorfeld wie auch im gesamten Verlauf der Ausbildung Unterstützung bei der Planung und Organisation sowie bei Fragen etwa zu bestimmten Behinderungsarten oder auftretenden Schwierigkeiten“, erklärte der Inklusionslotse. 23 Geschäftsführungen und Personalverantwortliche aus 11 Betrieben folgten seinem Vortrag und nutzten die Gelegenheit für Fragen und zum Austausch. Mehr Flexibilität der Kammern – so lautete der einhellige Wunsch der Unternehmensvertreter. „320 Stunden für eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation – das ist für kleine und mittelständische Unternehmen kaum zu leisten“, so ein Unternehmensvertreter. „Hier sollten die Kammern häufiger Ausnahmeregelungen zulassen.“

    Das Thema Ausbildung stand im Mittelpunkt beim Runden Tisch in Essen Oldenburg.Es lohnt sich, Menschen mit Handicap zu beschäftigen – darüber waren sich die drei Referenten einig. „Unternehmen haben es immer schwieriger, Auszubildende zu finden. Und das Potenzial von Menschen mit Handicap ist groß“, machte Carmen Kühling von der Agentur für Arbeit in Vechta deutlich. Um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu fördern, unterstützt die Agentur für Arbeit Unternehmen mit Beratungs- und Förderleistungen. Ein gutes Beispiel für Inklusion im Betrieb brachte Anke Ostermann von der Firma Miavit in Essen Oldenburg mit: „Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht. Unsere aktuelle Auszubildende zur Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft wird nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung noch die reguläre Ausbildung zur Hauswirtschafterin bei uns im Hause anschließen.“

    Auf Wunsch der teilnehmenden Unternehmen ist bereits ein zweiter Runder Tisch zum Thema Ausbildung im Oldenburger Münsterland geplant. Im Mittelpunkt soll dabei die Frage stehen, wie Unternehmen und junge Menschen mit Handicap zusammenfinden.

  • BNW und UVN laden zum Austausch ein

    Welche Fähigkeiten sind in jetzt und in Zukunft gefragt? Wie können diese nachhaltig entwickelt werden? Und was bedeutet das für das Lernen und Führen in Unternehmen? Diesen Fragestellungen gehen Gäste aus Politik und Wirtschaft am Donnerstag, 16. Juni, in Hannover nach. Zum Thema "Lernkultur 4.0 - Lernen und Führen in Umbruchszeiten" lädt das BNW mit diesjähriger Unterstützung der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) in der Reihe "WissensWert - BNW im Dialog" zum Austausch ein.

    Lernen und Führen in Umbruchszeiten

    Digitalisierung, demografische Entwicklung, Migration – unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Eine Generation lehrt die nächste? Bei dem heutigen Entwicklungstempo ein Auslaufmodell. Die Hirnforschung bestätigt: Es sind neue Formen des Lehrens und Lernens gefragt, um kommende Generationen für die Herausforderungen der Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich zu wappnen. In seinem Vortag zeigt Referent Prof. Dr. Rolf Arnold, wie sich die Rolle des Lehrenden in zeitgemäßen Lehrkonzepten wandelt – weg vom Prinzip des inputorientierten Vermittelns hin zu einer Lernbegleitung. Daraus leitet er auch Erkenntnisse für eine fördernde Führungskultur in Unternehmen und Organisationen ab.

    Zum zweiten Mal laden wir in der Reihe „WissensWert – BNW im Dialog“ nach Hannover ein, diesmal mit Unterstützung der UVN. Damit bieten wir Gästen aus ganz Niedersachsen Gelegenheit zum Austausch zu aktuellen Bildungs- und Arbeitsmarktthemen.

  • Klare Positionen auf der zweiten Integrationskonferenz

    Ein Statement für Willkommenskultur - das setzte und forderte das BNW auf der zweiten Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" am Montag in Hannover. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierte das BNW bewährte und neue Projekte zur Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern in den Arbeitsmarkt - und warb bei seinen Besuchern um klare Positionen und begeistertes Lächeln.
  • Ausgezeichnet: Mädchen Ingenieur Akademie

    Schülerinnen spielerisch Lust auf den Ingenieurberuf machen - das ist Ziel der Mädchen Ingenieur Akademie (MIA), die das BNW im Auftrag der Stiftung Niedersachsenmetall und der Agentur für Arbeit Wolfsburg am Standort Gifhorn umsetzt. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat das Projekt jetzt als eines von 100 Preisträgern bundesweit ausgezeichnet.

    Kooperationsprojekt aus Gifhorn erhält Innovationspreis

    Deutschland - Land der IdeenTüfteln, planen, konstruieren: Das können Mädchen ebenso gut wie Jungs – und macht ihnen meist ebenso viel Spaß. Das beweist die Mädchen Ingenieur Akademie (MIA) in Gifhorn, ein Kooperationsprojekt, das das BNW im Auftrag der Stiftung Niedersachsenmetall und der Agentur für Arbeit Wolfsburg umsetzt. In dem Projekt werden die Schülerinnen an technische Berufsbilder herangeführt. Eine ausgezeichnete Idee, findet die Jury der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“: MIA zählt zu den 100 Preisträgern des Innovationswettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016. Mit dem Preis wurden bundesweit Projekte ausgezeichnet, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung zeigen.

    Tüfteln, planen, konstruieren: Mädchen testen den Ingenieurberuf„Unternehmen, Berufsschule, Stiftung – im Projekt arbeiten viele Partner gemeinsam für ein Ziel. Als Netzwerk schaffen wir das, was allein nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Susanne Harms, die das Projekt seitens des BNW betreut. Im Rahmen des einjährigen Projekts bauen die Schülerinnen ein Gewächshaus auf ihrem Schulhof. Unterstützt werden sie dabei von Jungingenieurinnen und Experten aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen. So lernen sie nicht nur etwas über Planung und Technik, sondern erhalten auch Einblicke in technische Berufsbilder und Studiengänge. „Der Preis ist eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Susanne Harms. „Die Mädchen sind mit Leidenschaft dabei und beweisen uns immer wieder: Mädchen und Technik – das passt zusammen.“ Zum Projektabschluss am 20. Juni nehmen die Schülerinnen die Auszeichnung entgegen.

    Weitere Informationen

    www.land-der-ideen.de

    www.stiftung-niedersachsenmetall.de

  • Arbeitsmarkt im Fokus

    Ganzheitliche Begleitung, sprachliche Förderung, praxisnahe Qualifizierung - diesem Prinzip folgen die Projekte des BNW mit dem Ziel, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wie genau das aussieht, zeigt das BNW am Montag, 6. Juni, bei der zweiten Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" in Hannover.

    BNW stellt Projekte auf Integrationskonferenz in Hannover vor

    Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Faktor im Integrationsprozess von Flüchtlingen. Wirtschaftliche Unabhängigkeit, Austausch mit Kollegen, strukturierter Arbeitsalltag: All das fördert Integration und ein konfliktfreies Miteinander. Wie Flüchtlingen der Weg in den Arbeitsmarkt geebnet werden kann, darüber diskutieren Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei der zweiten Integrationskonferenz des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ am Montag, 6. Juni, im Hannover Congress Centrum (HCC). Auf dem Markt der Möglichkeiten stellt auch das BNW bewährte und neue Konzepte zur Arbeitsmarktintegration vor.

    Herzstück des unserer Präsentation: Unser Willkommens-Portal www.welcome-to-niedersachsen.com. Dieses bietet Zuwanderern und Flüchtlingen digitale Starthilfe für ihren beruflichen Weg. Auf Englisch und Deutsch finden sie hier gesammelt Informationen und Tipps für die erfolgreiche Jobsuche und Bewerbung. Zum Austausch laden der zugehörige Blog und die Facebook-Seite ein: Hier lesen Besucher über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund. Lernen Sie unser Team kennen und setzen Sie ein Statement für eine Willkommenskultur in Niedersachsen!

    Außerdem zu entdecken? Sprachtraining, individuelle Begleitung und Praxis im Betrieb – diese Bausteine verbindet das Projekt „Fit für die Ausbildung“, das durch Unternehmen des Netzwerks Zukunft Inc. und die Region Hannover gefördert wird. Darin bringt das BNW Flüchtlinge und Ausbildungsbetriebe gezielt zueinander. Projektleiterin Claudia Köhler berichtet vor Ort über die ersten Vermittlungserfolge. Allgemeine und berufsspezifische Sprachförderung bietet wir unter der Marke BNW Sprachen lernen – einen Einblick in die Methoden geben wir ebenfalls auf dem Markt der Möglichkeiten. Besuchen Sie uns!

    Weitere Informationen

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.niedersachsen-packt-an.de

  • Digitale Starthilfe für Migranten

    Herzlich willkommen in der Region - das ist die Botschaft, das BNW mit seinem neuen Online-Portal an Zuwanderer und Flüchtlinge sendet. Auf www.welcome-to-niedersachsen.com finden Migrantinnen und Migranten Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg in die niedersächsische Gesellschaft und den Arbeitsmarkt - egal ob sie gerade erst angekommen sind oder schon länger in Niedersachsen leben.

    Neues Online-Portal unterstützt Zuwanderer beim Ankommen

    Herzlich willkommen in der Region – das ist die Botschaft, die das BNW mit seinem Online-Portal an Zuwanderer und Flüchtlinge sendet. Auf www.welcome-to-niedersachsen.com finden Migrantinnen und Migranten Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg in die niedersächsische Gesellschaft und den Arbeitsmarkt – egal ob sie gerade erst angekommen sind oder schon länger in Niedersachsen leben.

    Logo Welcome to NiedersachsenWelche Behörde sollte ich als erstes ansteuern? Wie finde ich eine neue Wohnung? Wird mein Berufsabschluss anerkannt? Auf den Seiten des Portals finden Zuwanderer hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Ankommen – von den ersten Schritten bis zur Karriereplanung. Im zugehörigen Blog lesen sie über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund. Auf dem Laufenden bleiben, sich austauschen und vernetzen – dafür ist das Team von www.welcome-to-niedersachsen.com auch auf Facebook unterwegs. Nicht nur die Nutzer sollen von dem Angebot profitieren: Je schneller Zuwanderer Anschluss in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt finden, desto mehr bereichern sie auch die Region und ihre Akteure.

    Weitere Informationen

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.facebook.com/welcometoniedersachsen

  • Beratung für Zuwanderer

    Neues Land, neue Regelungen und Gewohnheiten: Für Migrantinnen und Migranten ist in der neuen Heimat vieles fremd. In Integrationsberatungsstellen in ganz Niedersachsen beantwortet das BNW jetzt alle Fragen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.

    BNW berät zum Leben und Arbeiten in Deutschland

    Neues Land, neue Regelungen und Gewohnheiten: Für Migrantinnen und Migranten ist in der neuen Heimat vieles fremd. In Integrationsberatungs-stellen in ganz Niedersachsen beantwortet das BNW jetzt alle Fragen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.

    Integrationsberatung beim BNWBei uns finden Zuwanderer einen Ansprechpartner für alle ihre Fragen. Wir beraten zu Themen wie Aufent- halt, Schulsystem, Arbeit und Ausbil- dung oder sozialrechtlichen Fragen. Je nach Sprachkenntnissen finden wir für unsere Kunden den passenden Deutschkurs – oder bieten bei Bedarf Online-Sprachkurse und Lernplätze direkt vor Ort an. Um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern, unterstützen unsere Experten bei der Jobsuche und Bewerbung.

    Willkommen sind Migrantinnen und Migranten jeden Alters – Asylbewerberinnen und Asylbewerber ebenso wie Zuwanderer, die schon länger in Deutschland leben, aber auch Menschen aus der Region, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.

    Hier finden Sie uns

    Nordwollestraße 10
    27749 Delmenhorst
      
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    Eyßelheideweg 12
    38518 Gifhorn
     
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    Klubgartenstraße 3
    38640 Goslar
      
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    Hamburger Allee 12-16
    30161 Hannover
     
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    Bahnhofsring 26a
    26789 Leer

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    Stadtring 24
    48527 Nordhorn
     
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    Bahnhofstr. 17
    29614 Soltau
     
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    Claus-von-Stauffenberg-Weg 1                      
    21684 Stade
     
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    Neumühlenstraße 22
    26316 Varel
     
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    Benzstr. 27
    38446 Wolfsburg
      
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  • In Garbsen startet Alphabetisierung für Migranten

    Deutschlernen - das ist für Flüchtlinge und Migranten der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Integration. Eine Hürde für viele Neuankömmlinge aus dem arabischen Raum ist dabei das lateinische Alphabet: Sie müssen die für sie fremde Schrift erst lesen und schreiben lernen. Das BNW bietet in Garbsen daher erstmals Alphabetisierungskurse für Migranten an.

    Deutschlernen – das ist für Flüchtlinge und Migranten der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Integration. Eine Hürde für viele Neuankömmlinge aus dem arabischen Raum ist dabei das lateinische Alphabet: Sie müssen die für sie fremde Schrift erst lesen und schreiben lernen. Das BNW bietet in Garbsen daher erstmals Alphabetisierungskurse für Migranten an.

    In dem neunmonatigen Kurs erlernen die Teilnehmer Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Anwenden der deutschen Sprache. In alltagsnahen Übungen werden sie an Redewendungen und Vokabeln herangeführt, die sie schnell im Alltag einsetzen können. Auch Grundlagen der deutschen Geschichte und Kultur stehen auf dem Lehrplan. Der Kurs, der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert wird, ist eine Erweiterung des Integrationskurses. Dieser ist für die meisten Migranten in Deutschland verpflichtend, um sprachliche und kulturelle Grundlagen zu erlernen.

    „Wir haben in Garbsen schon vorher Integrationskurse angeboten“, berichtet Cornelia Springfeld, Geschäftsstellenleiterin der BNW-Standorte Garbsen, Wennigsen und Hamburger Allee. „Dabei hat sich gezeigt, dass einige Teilnehmer überfordert waren, da sie die lateinische Schrift nicht beherrschten. Lese- und Schreibübungen waren mit ihnen zunächst gar nicht möglich. Darauf haben wir reagiert.“ In Absprache mit dem BAMF hat sie das Angebot an den Bedarf vor Ort angepasst. Mit Erfolg: Mit 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der erste Kurs mit Atart am 15. Februar bereits ausgelastet. Bei der Mehrheit handelt es sich um Asylbewerber aus dem arabischsprachigen Raum. Cornelia Springfeld führt jetzt Wartelisten für kommende Kurse. „Derzeit ist die Zahl der jugendlichen Asylbewerber in Garbsen relativ hoch“, sagt Cornelia Springfeld. „Perspektivisch wollen wir daher speziell Kurse für diese Zielgruppe anbieten, um ihnen das Leben und Arbeiten in der Region zu erleichtern.“

    Kontakt

    Cornelia Springfeld
    Tel.: 05131 5039919
    E-Mail: cornelia.springfeld[at]bnw.de

  • Starten Sie jetzt Ihre Umschulung!

    Sie sind auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven? Wir schulen Sie zur Fachkraft für Lagerlogistik um! Der nächste Kurs startet am Mittwoch, 24. Februar, in Soltau. Melden Sie sich jetzt an!

    Sie sind auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven? Wir schulen Sie zur Fachkraft für Lagerlogistik um! Der nächste Kurs startet am Mittwoch, 24. Februar, in Soltau. Melden Sie sich jetzt an!

    Sichern Sie sich die besten Chancen: Nach vier erfolgreichen Durchgängen haben bisher alle unsere Umschüler in Soltau bestanden, die Hälfte hat noch während der Umschulung eine Anstellung gefunden. Insgesamt haben 90 Prozent unserer Absolventen innerhalb von sechs Monaten einen Arbeitsplatz in der Logistikbranche bekommen.

    Umschulung beim BNWIn unserer 24-monatigen Um- schulung bereiten wir Sie um- fassend auf die Abschlussprü- fung der Industrie- und Han- delskammer (IHK) vor. Es er- warten Sie intensiver theore-tischer Unterricht und zielge-richtete Prüfungsvorbereitung. Ergänzend sammeln Sie prak- tische Erfahrungen in realen Arbeitsprozessen im Betrieb. Auch ergänzende Zusatzqualifikationen wie den Gabelstaplerschein, zur Ladungssicherung, Gefahrgut im Lager oder als Ersthelfer im Betrieb erwerben Sie direkt bei uns. Die Umschulung schließt mit einem Abschlusszeugnis und einem IHK Facharbeiterbrief ab.

    Was Sie mitbringen sollten? Einen guten Hauptschulabschluss oder Erfahrungen im Lagerbereich, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, EDV-Know-how und die Lust, etwas Neues zu lernen.

    Melden Sie sich jetzt an oder kontaktieren Sie uns für weitere Informationen!

    Kontakt

    Karsten Pirr (Logistikmeister & Ausbilder)
    Tel. 05191 96823-18
    Mail: karsten.pirr[at]bnw.de

  • Studierende besuchen das BNW

    In die Praxis schnuppern: Diese Gelegenheit hatten 25 Studierende des Instituts für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibniz Universität Hannover bei einem Besuch beim BNW. Am Standort an der Helmkestraße in Hannover bekamen sie einen Einblick in die Arbeit des größten Bildungsdienstleisters in Niedersachsen.

    In die Praxis schnuppern: Diese Gelegenheit hatten 25 Studierende des Instituts für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibniz Universität Hannover bei einem Besuch beim BNW. Am Standort an der Helmkestraße in Hannover bekamen sie einen Einblick in die Arbeit des größten Bildungsdienstleisters in Niedersachsen.

    Studierende der Uni Hannover zu Gast beim BNWIn welchen Bereichen arbeitet das BNW? Was bietet das BNW Jugend-lichen an? Und welche Angebote gibt es ganz aktuell für Flüchtlinge? Diese Fragen beantworteten Anne Stein, Bildungszentrumsleiterin in Han- nover, Sabine Pschichholz, Team- leiterin aus dem Bereich der Berufs-vorbereitenden Bildungsmaßnah- men, und Matthias Gruner, Koordinator des Fachbereichs Migration. Einen konkreten Einblick erhielten die Studierenden in die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, in denen Jugendliche Unterstützung beim Berufseinstieg erhalten. Zudem lernten sie das Angebot „Perspektive für Flüchtlinge“ kennen, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit seit Herbst umsetzt. Darin werden Asylbewerber praxisnah auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

    „Es ist spannend zu sehen, wie die Arbeit vor Ort aussieht“, so eine Studentin. „Ich kann mir gut vorstellen, später in der Bildungsbranche zu arbeiten.“ Fortsetzung folgt: In Praktika sind die Fachkräfte von morgen eingeladen, die verschiedenen Tätigkeiten beim BNW kennenzulernen.

  • Berufe-Schnuppern macht Lust auf Arbeitswelt

    14 Tage, die so ganz anders sind als in der Schule: Im Berufsorientierungsprogramm, kurz BOP, probieren Schüler in Fachpraxiswerkstätten Berufe aus: Nicht nur zuschauen, was ein Friseur macht, sondern selbst aktiv werden steht auf dem Plan. Vorab gewinnen die Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 8 aus allgemeinbildenden Schulen dank einer dreitägigen Potenzial-analyse ein Gespür für ihre Stärken und Vorlieben. Was die Jugendlichen mitnehmen? Motivierende Erfolgserlebnisse und Lust auf Berufsorientierung.
  • Tipps für Familie und Beruf

    Elternzeit, Familienpause, Teilzeit - noch immer sind es mehrheitlich Frauen, die Familienaufgaben übernehmen, meist zulasten ihres Berufs. Dabei sind ihre Potenziale auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie. Tipps zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt das BNW auf der FrauenBerufsBörse am Dienstag, 6. Oktober, in Hannover.

    BNW berät auf der FrauenBerufsBörse in Hannover

    Elternzeit, Familienpause, Teilzeit – noch immer sind es mehrheitlich Frauen, die Familienaufgaben übernehmen, meist zulasten ihres Berufs. Dabei sind ihre Potenziale auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie nie. Tipps zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt das BNW auf der FrauenBerufsBörse am Dienstag, 6. Oktober, in Hannover.

    Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf? Welche Möglichkeiten der Kinderbetreuung gibt es? Welche Jobchancen hat der Arbeitsmarkt aktuell zu bieten? Experten informieren und beraten zu sämtlichen Themen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Besucherinnen können zudem kostenlos ihre Bewerbungsunterlagen prüfen lassen.

    Mit der erfolgreichen Rückkehr in den Beruf beschäftigen sich auch verschiedene Vorträge, die den Rahmen der Veranstaltung bilden. Die BNW-Dozentin Britta Wölke zeigt ab 11 Uhr, wie sich Frauen bei der Jobsuche erfolgreich vermarkten. Titel ihres Vortrags: „ Selbstbewusst werben – in eigener Sache.“

    Die FrauenBerufsBörse findet am Dienstag, 6. Oktober, von 9 bis 12.30 Uhr im Berufsinformationszentrum, Escherstraße 17 in Hannover statt. Veranstalter sind die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Koordinierungsstelle Frau und Beruf.

  • Informationstag für Betriebe

    Profi an der Maschine aber Probleme mit dem Schreiben? Viele Arbeitnehmer sind gut in ihrem Beruf, haben aber Nachholbedarf in der Grundbildung. Das BNW bietet gezielte Förderung. Wie diese genau aussieht, darüber informieren wir im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015 am Freitag, 2. Oktober, in Osnabrück.

    BNW berät zur Sprachförderung und Grundbildung

    Profi an der Maschine aber Probleme mit dem Schreiben? Viele Arbeitnehmer sind gut in ihrem Beruf, haben aber Nachholbedarf in der Grundbildung. Das BNW bietet gezielte Förderung. Wie diese genau aussieht, darüber informieren wir im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015 am Freitag, 2. Oktober, in Osnabrück.

    Fachkräftemangel und sinkende Schülerzahlen: Betriebe haben es zunehmend schwerer, gut ausgebildetes Personal zu finden. Daher wächst die Bereitschaft vieler Unternehmen, in die Qualifizierung der Mitarbeiter zu investieren. Zwei neue Projekte des BNW bieten kostenlose Unterstützung in allen Bereichen der Grundbildung – ob in der Sprache, im Schreiben oder Rechnen. In individuellen Schulungen direkt im Betrieb erhalten Mitarbeiter mit und ohne Migrationshintergrund genau die Förderung, die sie brauchen.

    Mehr über die Projekte erfahren Interessierte am Freitag, 2. Oktober, von 10.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr in den Räumen des BNW in der Buersche Str. 1,3,5 in Osnabrück. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Unternehmen, Verbände, Kammern sowie Vertreter des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit und des Jobcenters. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Kontakt

    Annegret Aulbert-Siepelmeyer
    Tel. 0541 / 58057-280
    Mail

  • BNW öffnet Türen für Fachkräfte

    Fachkräfte aus dem MINT-Bereich sind gefragt. Doch ohne ausreichende Sprachkenntnisse haben es Akademiker aus dem Ausland schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das BNW bietet gemeinsam mit dem Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" gezielte sprachliche Qualifizierung. Wie genau dieses Angebot aussieht, zeigen wir im Rahmen der Fachkräftetage 2015 am Freitag, 2. Oktober, beim Tag des offenen Unterrichts in Hannover.

    Offener Sprachunterricht für MINT-Akademiker aus dem Ausland

    Fachkräfte aus dem MINT-Bereich sind gefragt. Doch ohne ausreichende Sprachkenntnisse haben es Akademiker aus dem Ausland schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das BNW bietet gemeinsam mit dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ daher gezielte sprachliche Qualifizierung. Wie genau dieses Angebot aussieht, zeigen wir im Rahmen der Fachkräftetage 2015 am Freitag, 2. Oktober, beim Tag des offenen Unterrichts in der Helmkestraße 7A in Hannover.

    Vorbeikommen, hereinschauen, mitmachen – Akademiker mit ausländischem Hochschulabschluss sind eingeladen, zwischen 10 und 14 Uhr in den Unterricht hineinzuschauen, teilzunehmen und mit Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. In praxisnahen Übungen werden alltägliche und fachbezogene Sprachkenntnisse vermittelt. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kontakt

    Ana Carina Cabrera
    Tel. 0511 / 98837-94
    Mail

  • Kostenloser Bewerbungsmappen-Check

    Der Weg zum Job führt meist über eine erfolgreiche Bewerbung. Um das Beste aus den Unterlagen herauszuholen, bietet das BNW im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015 am Mittwoch, 30. September, in Leer einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check an.

    BNW in Leer prüft Ihre Unterlagen

    Der Weg zum Job führt meist über eine erfolgreiche Bewerbung. Um das Beste aus den Unterlagen herauszuholen, bietet das BNW im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015 am Mittwoch, 30. September, in Leer einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check an.

    Ob gerade aus der Schule, nach längerer Pause oder aus einer Anstellung heraus – BNW-Mitarbeiter unterstützen Jobsuchende in jeder beruflichen Phase. Sie geben Tipps zur Gestaltung und Formulierung und unterstützen bei der Zusammenstellung der richtigen Unterlagen.

    Die Beratung findet zwischen 9 und 12 Uhr am Bahnhofsring 26 a in Leer statt. Interessierte sind gebeten, ihre aktuellen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Schul- und Arbeitszeugnisse) mitzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Kontakt

    Melanie Nonte
    Tel. 0491 / 9997115
    Mail

  • Offener Beratungstag für Betriebe

    Menschen mit Behinderungen leisten in Zeiten schwindenden Nachwuchses einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen. Was Betriebe bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap beachten müssen, darüber informiert das BNW im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015.

    BNW informiert über Beschäftigung von Menschen mit Handicap

    Menschen mit Behinderungen leisten in Zeiten schwindenden Nachwuchses einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen. Was Betriebe bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap beachten müssen, darüber informiert das BNW im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2015.

    Gemeinsam mit dem Projekt „Wirtschaft inklusiv“ lädt das BNW am Montag, 28. September, von 9 bis 17 Uhr zur kostenlosen Beratung in die Kanalstraße 23 in Oldenburg, und in die Salzdahlumer Str. 202-203 in Braunschweig ein. Personalverantwortliche und Geschäftsführungen erhalten umfassende Informationen zu fachlichen und juristischen Fragen – zum Beispiel zum Nachteilsausgleich oder zu Anforderungen an Unternehmen, die in Fachpraktikerberufen ausbilden möchten. Die Inklusionslotsen des BNW stellen zudem Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe vor, die Menschen mit Schwerbehinderung einstellen möchten, und beraten zu bestehenden Arbeitsverhältnissen. Anmeldungen unter Tel. 0441 / 21906 45.

    Kontakt

    Bernhard Mecke (Region Braunschweig)
    Tel. 0531 / 28 116 37
    Mail

    Marcus Jeske (Region Oldenburg)
    Tel. 0441 / 21906 45
    Mail

  • Ein Blick über die Schulter des Fachmanns

    Seit mehr als 25 Jahren bildet das CNC-Qualifizierungszentrum des BNW erfolgreich Fachkräfte aus und weiter und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen. Im Rahmen der Fachkräftetage 2015 öffnet die Werkstatt in Hannover am Donnerstag, 1. Oktober, ab 14 Uhr seine Türen, um Besucher in die computerbasierte Frästechnik einzuweihen.

    CNC-Werkstatt öffnet im Rahmen der Fachkräftetage die Türen

    Seit mehr als 25 Jahren bildet das CNC-Qualifizierungszentrum des BNW erfolgreich Fachkräfte aus und weiter und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen. Im Rahmen der Fachkräftetage 2015 öffnet die Werkstatt in Hannover am Donnerstag, 1. Oktober, ab 14 Uhr seine Türen, um Besucher in die computerbasierte Frästechnik einzuweihen.

    Das achtköpfige Team stellt die CNC-Frässteuerungen SINUMERIK 840 und HEIDENHAIN iTNC530 vor. Was können die Programme, was nicht? Was sind Vor-, was Nachteile? Beim Blick über die Schulter des Fachmanns erhalten die Teilnehmer Einblick in Theorie und Praxis der CNC-Technik.

    Besucher sind zwischen 14 und 16 Uhr in der in der Plathnerstraße 5a in Hannover willkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Freitag, 25. September, per Fax an 0511 / 9883779 oder per Mail an Matthias.Becker[at]bnw.de möglich.

    Kontakt

    Matthias Becker (Leiter CNC-Qualifizierungszentrum)
    Tel. 0511 / 98837-72
    Mail

  • BNW lädt ein: Thema BEM am Runden Tisch

    Nicht nur Fachkräfte zu finden, auch sie zu erhalten ist eine der Herausforderungen niedersächsischer Betriebe in Zeiten schwindenden Nachwuchses. Die Zeichen stehen daher auf Prävention und Wiedereingliederung. Zu diesen Themen laden das BNW und das Projekt "Wirtschaft inklusiv" im Rahmen der Fachkräftetage 2015 Geschäftsführungen und Personalverantwortliche zum Runden Tisch in Hannover ein.

    Betriebe sind eingeladen, Erfahrungen auszutauschen

    Nicht nur Fachkräfte zu finden, auch sie zu erhalten ist eine der Herausforderungen niedersächsischer Betriebe in Zeiten schwindenden Nachwuchses. Die Zeichen stehen daher auf Prävention und Wiedereingliederung. Zu diesen Themen laden das BNW und das Projekt „Wirtschaft inklusiv“ im Rahmen der Fachkräftetage 2015 Geschäftsführungen und Personalverantwortliche zum Runden Tisch in Hannover ein.

    „Mitarbeitergespräche als Schlüssel zum erfolgreichen Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)“ ist der Titel des Runden Tischs am Montag, 28. September, von 12 bis 15.15 Uhr am Lister Damm 2 in Hannover. Was hat sich bewährt? Wo liegen Stolpersteine? Worauf sollten Sie besonders achten? Teilnehmer sind eingeladen, Erfahrungen und Fragen aus der betrieblichen Praxis einzubringen und ins Gespräch zu kommen. Eine Einführung in das Thema gibt Bernd Niemann, Organisationsberater und Trainer beim BNW. Moderiert wird die Veranstaltung von BNW-Inklusionslotsin Petra Künsemüller. Die Diplom-Psychologin berät seit eineinhalb Jahren im Rahmen des Projekts „Wirtschaft inklusiv“ Betriebe bei allen Fragen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap.

    Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Montag, 21. September, per Mail an petra.kuensemueller[at]bnw.de möglich.

    Kontakt

    Petra Künsemüller (BNW-Inklusionslotsin, Projekt Wirtschaft inklusiv)
    Tel. 0541 58057-334
    Mail

  • Holen Sie sich Ihr telc-Sprachenzertifikat!

    Sprache öffnet neue berufliche Türen - lassen Sie sich jetzt Ihre Sprachkenntnisse bescheinigen! Als telc-Lizenzpartner bietet das BNW ab sofort die Möglichkeit, international anerkannte Sprachtests in Deutsch abzulegen. Die nächsten Prüfungstermine finden im November in Hannover statt.

    BNW bietet telc-Prüfungen in Hannover an

    Sprache öffnet neue berufliche Türen – lassen Sie sich jetzt Ihre Sprachkenntnisse bescheinigen! Als telc-Lizenzpartner bietet das BNW ab sofort die Möglichkeit, international anerkannte Sprachtests in Deutsch abzulegen. Die nächsten Prüfungstermine finden im November in Hannover statt.

    Ob im Beruf, auf Reisen oder im Alltag – Sprache ist eine Schlüsselkompetenz: Sprache baut Brücken zwischen Kulturen, Sprache eröffnet neue berufliche Möglichkeiten – vor allem dann, wenn man diese auch bescheinigen kann. Telc-Sprachenzertifikate sind ein handfester, anerkannter Nachweis für Ihre Sprachkenntnisse.

    Telc-Prüfungen testen Ihre Sprachkompetenz im Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben mit alltagsnahen Prüfungsaufgaben. Grundlage der Bewertung ist der Gemeinsame europäische Referenzrahmen (GER). Telc language tests und -Zertifikate sind international anerkannt.

    In Hannover bieten wir derzeit vor allem Prüfungen der Stufen Deutsch A1 bis Deutsch C2 an. Weitere Tests sind auf Anfrage möglich. Die Prüfungen finden im November nach Absprache statt. Verbindliche Anmeldungen sind bis fünf Wochen vor dem gewünschten Termin möglich.

    Kontakt

    Ana Carina Cabrera
    Tel. 0511 98837-94
    Mail

  • Von Frau zu Frau zum Job

    Nach längerer Pause zurück in den Beruf - auf diesem Weg hat das BNW seit Anfang des Jahres Frauen in Hannover mit dem Angebot "Frauen starten durch" unterstützt. Mit Erfolg: Mehr als 70 Prozent der Teilnehmerinnen haben im Anschluss einen Job gefunden. Das Geheimnis: Gemeinsam sucht es sich besser.

    BNW unterstützt Frauen auf dem Weg zurück in den Beruf

    Nach längerer Pause zurück in den Beruf – auf diesem Weg hat das BNW seit Anfang des Jahres Frauen in Hannover mit dem Angebot „Frauen starten durch“ unterstützt. Mit Erfolg: Mehr als 70 Prozent der Teilnehmerinnen haben im Anschluss einen Job gefunden. Das Geheimnis: Gemeinsam sucht es sich besser.

    Zeit für die Familie – das ist der häufigste Grund für Frauen, eine berufliche Pause einzulegen. Der Weg zurück ist aber oft nicht einfach, weiß BNW-Mitarbeiterin Elisabeth Knelangen. Als Personal-Coach hat sie das Pilotprojekt „Frauen starten durch“ in Hannover betreut, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt. „Trotz guter Qualifikation hatten einige unserer Teilnehmerinnen im Vorfeld wenig Erfolg bei der Jobsuche“, Ein gutes Netzwerk: Auch außerhalb des Kurses halten die Frauen Kontakt.sagt Knelangen. „Fachwissen und Bewerbung sind häufig nicht mehr auf dem neuesten Stand. Außerdem schwächelt meist das Selbstvertrauen, sobald die ersten Absagen kommen.“ Daher setzt das Angebot, das sich speziell an Frauen mit Berufs- oder Studienabschluss und Berufserfahrung richtet, auf eine Mischung aus Bewerbungstraining, fachlicher Auffrischung, Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung und individuellem Coaching. „Vielen ist die Begrenztheit des offenen Arbeitsmarktes nicht bewusst“, sagt Knelangen. „Ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der verdeckte Arbeitsmarkt zu knacken ist und die Bedeutung von Netzwerkarbeit für den Wiedereinstieg sind wesentliche Aspekte in der ersten Projektphase.“

    Das Konzept geht auf: 13 von 18 Teilnehmerinnen haben nach dem sechsmonatigen Programm eine Anstellung gefunden. Eine von ihnen ist die Diplom-Juristin Ayten Berse. „Die Unterstützung war klasse – durch das BNW aber auch innerhalb der Gruppe“, sagt die Mutter eines dreijährigen Sohnes. „Das Wichtigste bei der Jobsuche ist, ein gutes Netzwerk zu haben. Und das hat sich in der Gruppe schnell gebildet.“ So habe die eine an die andere gedacht – etwa bei der Durchsicht von Stellenanzeigen. Auch kam es vor, dass eine Teilnehmerin in der Firma des Schwagers einer Mitstreiterin unterkam. „Wir haben uns gegenseitig unterstützt und aufgebaut, wenn es Rückschläge gab“, erzählt Berse. Auch nach Ende des Kurses sind die Frauen in Kontakt: Derzeit sind regelmäßige Netzwerktreffen geplant, in denen auch ehemalige Teilnehmerinnen des BNW-Projekts „Zurück in den Beruf“ eingebunden werden sollen. „So können sich neue und bestehende Kontakte entwickeln und Synergien genutzt werden“, sagt Knelangen.

    Ein fester Teil dieses Netzwerks ist Ayten Berse – künftig auch durch ihren neuen Beruf. Nach einer Ausbildung zur systemischen Beraterin begleitet sie jetzt Frauen im BNW-Projekt „Zurück in den Beruf“. Und das aus Überzeugung: „Frauen zu unterstützen, deren Situation ich so gut verstehe – das ist eine Herzensangelegenheit!“

  • "Wirtschaft inklusiv" stellt sich vor

    Arbeitgeber für Inklusion gewinnen - das ist Ziel des Projekts "Wirtschaft inklusiv". Seit über einem Jahr beraten und begleiten Inklusionslotsen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Betriebe in acht Bundesländern - so auch die Inklusionslotsen des BNW in Niedersachsen. In der Broschüre "Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken" stellen sie nun ihre Arbeit vor.

    Broschüre zeigt Arbeit der Inklusionslotsen und ihre Erfolge

    Arbeitgeber für Inklusion gewinnen – das ist Ziel des Projekts „Wirtschaft inklusiv“. Seit über einem Jahr beraten und begleiten Inklusionslotsen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Betriebe in acht Bundesländern – so auch die Inklusionslotsen des BNW in Niedersachsen. In der Broschüre „Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“ stellen sie nun ihre Arbeit vor.

    „Im Austausch haben wir festgestellt, wie unterschiedlich, vielfältig und gleichzeitig erfolgreich unsere Arbeit ist“, erzählt BNW-Inklusionslotse Marcus Jeske. „In der Broschüre geben wir einen Einblick in unseren Alltag und ziehen positive Zwischenbilanz nach den ersten eineinhalb Projektjahren.“

    Die Berater von „Wirtschaft inklusiv“ betrachten Inklusion aus Sicht von Unternehmen, zeigen Fördermöglichkeiten, vermitteln an Fachdienste und begleiten individuelle Matching-Prozesse. Auch die Broschüre stellt Arbeitgeber und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt. Sie machen deutlich, dass die Strukturen der Rehabilitation häufig nicht zu den Erfordernissen der Betriebe passen – genau hier setzt die Arbeit der Inklusionslotsen an. Die Broschüre zeigt Praxisbeispiele vor Ort in Betrieben – wie etwa bei der Firma Barghorn, die Jeske bei der Implementierung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) begleitete.

    Mehr zu diesem und zu anderen Beispielen lesen Sie in der 28-seitigen Broschüre, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation online bereitgestellt wird:

    Zur Broschüre „Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“

    Weitere Informationen

    Mehr zum Projekt „Wirtschaft inklusiv“

  • Integrationskurse starten in Burgwedel, Garbsen und Hannover

    Neu in Deutschland, aber noch nicht angekommen? So geht es vielen Menschen, die aus ihrer Heimat in ein neues Zuhause migrieren. Bei uns sind Sie herzlich willkommen! Ab September starten drei neue Integrationskurse beim BNW: in Burgwedel, Garbsen und Hannover. Melden Sie sich jetzt für die Teilnahme am Einstufungstest vor!

    Anmeldungen zum Einstufungstest ab sofort!

    Neu in Deutschland, aber noch nicht angekommen? So geht es vielen Menschen, die aus ihrer Heimat in ein neues Zuhause migrieren. Bei uns sind Sie herzlich willkommen! Ab September starten drei neue Integrationskurse beim BNW: in Burgwedel, Garbsen und Hannover. Melden Sie sich jetzt für die Teilnahme am Einstufungstest vor!

    Sprache ist der Schlüssel, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Unsere Integrationskurse verbinden alltagsnahen Deutschunterricht und Grundwissen über  die neue Heimat. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Einstieg in den Unterricht richtet sich nach dem, was Sie können. Damit wir wissen, welche Vorkenntnisse Sie haben, nehmen Sie vor dem Kurs an einem Einstufungstest teil. Anmeldungen zum Test sind ab sofort telefonisch möglich.

    Kontakt

    Svjetlana Meiners (Hannover)
    Tel. 0511 98837-99
    Mail

    Jennifer Kohne (Burgwedel)
    Tel. 05139 4099-87
    Mail

    Ute Ehreke (Garbsen)                                  
    Tel. 05131 50399-15 (Mo, Di, Do)
    Tel. 0511 367176-10 (Mi, Fr)
    Mail

    Weitere Informationen

    Mehr zum Integrationskurs

    Mehr zum BNW-Standort Burgwedel

    Mehr zum BNW-Standort Garbsen

    Mehr zum BNW-Standort Hannover

  • Wunschberuf trotz Entfernung

    Zu Hause in Brake, Traumjob in Burgdorf? In dem Projekt "Mobil in Niedersachsen", kurz MoiN, bringt das BNW Unternehmen und Auszubildende aus der Region Hannover und den Regionen Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch und Ammerland zusammen und unterstützt beim Start in die Ausbildung in der neuen Umgebung.

    Neues Projekt MoiN fördert Mobilität in der Ausbildung

    Zu Hause in Brake, Traumjob in Burgdorf? In dem Projekt „Mobil in Niedersachsen“, kurz MoiN, bringt das BNW Unternehmen und Auszubildende aus der Region Hannover und den Regionen Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch und Ammerland zusammen und unterstützt beim Start in die Ausbildung in der neuen Umgebung.

    Gerade in ländlich strukturierten Regionen findet sich nicht jeder Wunschberuf. Aber auch  Unternehmen in Großstädten fällt es zunehmend schwerer, Auszubildende zu finden. Viele Berufsanfänger wählen den bekannten Betrieb aus der Nachbarschaft. Das Team MoiN unterstützt die Mobilität der Jugendlichen, damit Unternehmen und Auszubildende trotz Entfernung zusammenfinden. Ausbildungsbetriebe bieten über MoiN ihre freien Ausbildungsplätze an. Wir finden den passenden Bewerber.

    Damit für Auszubildende die Entfernung zur Heimat auch langfristig nicht zum Hindernis wird, stehen wir ihnen darüber hinaus beim Ankommen in der neuen Stadt zur Seite. Wir unterstützen etwa bei der Wohnungssuche, organisieren Fahrgemeinschaften, stellen Kontakt zu anderen Teilnehmern her und sind bei Herausforderungen vor und während der Ausbildung zur Stelle.

    MoiN ist ein Projekt des Ausbildungsstrukturprogramms „Jobstarter plus“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei.

     Förderer

    Kontakt

    Uwe Krauledat
    Team Nord
    Tel. 04451/9539916
    Mail

    Urte Schlüter
    Team Hannover
    0511/98837-15
    Mail

  • Damit Azubis am Ball bleiben

    Mehr als ein Viertel der Ausbildungsverträge in Niedersachsen werden vorzeitig gelöst - eine verlorene Investition sowohl für den ausbildenden Betrieb als auch für den Auszubildenden. Um Abbrüche zu vermeiden, steht das BNW in der "Assistierten Ausbildung" jungen Menschen von der Stellensuche bis zum Berufsabschluss zur Seite. Mit insgesamt 33 Teilnehmern startet das Angebot, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt, in diesen Tagen in Delmenhorst sowie im September in Papenburg und Sögel.

    In der „Assistierten Ausbildung“ begleitet das BNW
    junge Menschen und ihre Ausbildungsbetriebe

    Mehr als ein Viertel der Ausbildungsverträge in Niedersachsen werden vorzeitig gelöst – eine verlorene Investition sowohl für den ausbildenden Betrieb als auch für den Auszubildenden. Um Abbrüche zu vermeiden, steht das BNW in der „Assistierten Ausbildung“ jungen Menschen von der Stellensuche bis zum Berufsabschluss zur Seite. Mit insgesamt 33 Teilnehmern startet das Angebot, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt, in diesen Tagen in Delmenhorst sowie im September in Papenburg und Sögel.

    BNW-Mitarbeiter stehen in der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite„Wir sorgen dafür, dass aus kleinen Hürden des Alltags kein Hindernis wird“, sagt Kathrin Kießwetter, die die „Assistierte Ausbildung“ beim BNW betreut. Oft seien es Kleinigkeiten, die den Auszubildenden zum Abbruch bewegten oder die Betriebe vor Schwierigkeiten stellten. BNW-Mitar-beiter stehen daher im engen Kontakt mit den Jugendlichen und ihren Ausbildungsbetrieben. „Wir sind bei allen Problemen zur Stelle, sind nicht nur Ansprechpartner für die Auszubildenden, sondern stehen auch im Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule “, erklärt Kießwetter.

    Die „Assistierte Ausbildung“ besteht aus zwei Teilen, die das BNW je nach Auftrag auch einzeln umsetzt. In Phase 1 unterstützen wir den Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und den potenziellen Ausbildungsbetrieb bei der Auswahl seines Azubis. Ist eine Stelle gefunden, sorgen wir in Phase 2 dafür, dass der Azubi bis zum Berufsabschluss am Ball bleibt. Neben praktischer Hilfe – etwa bei der Aufarbeitung des Berufsschulunterrichts – bieten wir sozialpädagogische Betreuung. Zudem unterstützen wir den Ausbildungsbetrieb bei administrativen Aufgaben und stehen bei allen Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Seite. „Unsere Mitarbeiter bleiben über einen langen Zeitraum feste Bezugsperson der Teilnehmer und der Ausbildungsverantwortlichen“, sagt Kießwetter.

    Sowohl für Betriebe als auch für Auszubildende ist das Angebot kostenlos. Finanziert wird die „Assistierte Ausbildung“ von der Agentur für Arbeit.

    Kontakt

    Kathrin Kießwetter
    Tel. 0441 21 90 647
    Mail

  • BNW hilft Flüchtlingen beim Ankommen

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan - Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Neues Angebot setzt auf gemeinsamen Unterricht für Flüchtlinge

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan – Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal (3.v.r.) mit Teilnehmern der ersten BNW-Flüchtlingsklasse

    Zusätzlich zu einer Deutschlehrerin kümmern sich in den Räumlichkeiten des Centers für Kommunikation (Helmkestraße 7a, 30165 Hannover) Sozialpädagogen um die zwölf Teilnehmer der Flüchtlingsklasse. Jeden Montag- bis Freitagvormittag geht es insgesamt zwölf Wochen lang darum, ein offenes Ohr zu haben und im Alltag zu unterstützen. Das kann Hilfe bei Wohnungssuche oder Ämtergängen genauso sein wie die Begleitung bei einem Arztbesuch. Der Vorteil: Die BNW-Mitarbeiter sprechen in der Regel auch die Muttersprache der Flüchtlinge.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal aus Syrien ist da schon strenger: „Bei mir im Unterricht versuche ich alles auf Deutsch zu erklären. Das ist für die Teilnehmer anfangs mühsam, aber nur so kommen sie wirklich mit der Sprache in Kontakt und lernen sie nach und nach.“ Eine besondere Herausforderung für den Unterricht ist der unterschiedliche Bildungsgrad der Teilnehmer: Von Analphabeten bis Akademikern ist alles vertreten. Ziel des Unterrichts in der Flüchtlingsklasse ist es, anschließend einen längerfristigen Integrationskurs besuchen zu können, in dem die erlernten Grundkenntnisse vertieft werden.

    Kontakt

    Zsuzsanna Moór (Sozialpädagogin)
    Tel.: 0511 98837-26
    Mail

  • Neun Tage IdeenExpo mit dem BNW

    Wie baue ich Zahnräder so zusammen, dass sich am Ende die drei fest installierten im Uhrzeigersinn drehen? Gar nicht so einfach, vor allem auf Zeit im Duell! Ein kniffliges Spiel, bei dem Jugendliche an den IdeenExpo-Tagen in Hannover an unserem BNW-Stand getüftelt haben. Ob allein oder im Duell, auch in Teams gegeneinander - viel Spaß war dabei.
  • Drei Fragen an... Tag 9

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung - das bietet das BNW nicht nur alle zwei Jahre auf der IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe "Drei Fragen an..." geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen zum Berufseinstieg

    Tüfteln, Ausprobieren, Spaß haben – die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover gibt Schülerinnen und Schülern neun Tage lang spielerisch und praxisnah Einblicke in die Berufswelt. Das Ziel: Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, wecken. Auch in diesem Jahr zeigt das BNW im Auftrag der IdeenExpo und gefördert durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Jugendlichen im Club Zukunft (Halle 9), wohin es für sie beruflich gehen kann.

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung bietet das BNW aber nicht nur alle zwei Jahre zur IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen an Manuela Wehrmeyer, Leiterin des BNW-Kompetenzzentrums Schule-Übergangs-System:

    Welche (gesellschaftliche) Rolle spielen Angebote für Schulen und Schüler für den Übergang aus der Schule in den Beruf?

    Sie tragen entscheidend dazu bei, dass jede Schülerin und jeder Schüler seine Potentiale und Interessen möglichst früh möglichst gut erkennt – und im besten Fall auch Förderer, zum Beispiel Eltern und Lehrer, eingebunden werden können. Eine fundierte Berufswahlentscheidung ist die Basis für ein motiviertes und erfülltes Berufsleben – und auch Privatleben: Denn wer gern in seinem Beruf arbeitet, bleibt länger gesund, ist ausgeglichener und glücklicher. Auch Unternehmen profitieren davon: durch engagierte und zufriedene Mitarbeiter.

    Die IdeenExpo soll Jugendliche vor allem für nachwuchsarme MINT-Berufe begeistern. Wie schafft man es, dass aus der Achtklässlerin eine Ingenieurin wird?

    Durch neue Anreize, Einladungen zum Ausprobieren, Erleben können, Erfahrungen sammeln, die Spaß machen, die aber vielleicht im privaten Umfeld nicht vorkommen. Dafür ist die IdeenExpo genau der richtige Ort!

    Was leistet das BNW in Sachen Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung?

    Aus unserem Selbstverständnis und Auftrag ist uns die frühzeitige und systematische Förderung von Entwicklungschancen und Entfaltung von Potentialen ein Kernanliegen. Deshalb setzten wir sowohl beim Einzelnen an, also bei Schülern, Lehrern und Eltern, aber auch in Systemen, das heißt in Schulen, Kollegien und Betrieben.  Mit unseren Angeboten bauen wir Brücken zwischen den Akteuren, um erfolgreiche Anschlüsse zu ermöglichen. Mit unserem vielfältigen Engagement erreichen wir pro Jahr an fast 60 Standorten in ganz Niedersachsen jährlich über 10.000 Schüler an 200 Schulen.

    Mehr zum Thema

    Drei Fragen an Marian Meyer (18), Besucher der IdeenExpo 2015

    Drei Fragen an Dorothea Plaßmeyer, Beraterin für Berufsorientierung und Übergangsmanagement beim BNW

    Drei Fragen an Antje Rohrbach, BNW-Berufseinstiegsbegleiterin an der Otto-Han-Schule in Wunstorf

    Drei Fragen an Carmen Vielstädte, Koordinatorin der BNW-Aktivitäten auf der IdeenExpo

  • Drei Fragen an... Tag 7

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung - das bietet das BNW nicht nur alle zwei Jahre auf der IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe "Drei Fragen an..." geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen zum Berufseinstieg

    Tüfteln, Ausprobieren, Spaß haben – die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover gibt Schülerinnen und Schülern neun Tage lang spielerisch und praxisnah Einblicke in die Berufswelt. Das Ziel: Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, wecken. Auch in diesem Jahr zeigt das BNW im Auftrag der IdeenExpo und gefördert durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Jugendlichen im Club Zukunft (Halle 9), wohin es für sie beruflich gehen kann.

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung bietet das BNW aber nicht nur alle zwei Jahre zur IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen an Marian Meyer (18), Besucher der IdeenExpo 2015:

    Stell Dir vor: Du hast drei Wünsche für Deine berufliche Zukunft frei. Was wünschst Du Dir?

    Marian Meyer, Besucher der IdeenExpo 2015Einen sicheren Job, bei dem der Verdienst stimmt, und bei dem ich dabei helfen kann, das große Ganze ein bisschen zu verbessern: Ich möchte später in der Umwelttechnik arbeiten und starte, wenn alles klappt, im September ein Studium in dem Bereich.

    Woran wirst Du Dich morgen noch erinnern, wenn Du an Deinen Besuch auf der IdeenExpo denkst?

    An viele interessierte Menschen, die einem Sachen zeigen, die man vorher so noch nicht gesehen hat.

    Was würdest Du an der IdeenExpo ändern, wenn Du hier Chef wärst?

    Das ist eine knifflige Frage, die machen das hier eigentlich alles ganz gut! Vielleicht würde ich Trinkwasserstationen aufstellen, an denen man kostenlos Wasser trinken kann – wie man sie von Festivals kennt. Das wäre klasse bei der Sommerhitze.

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    Drei Fragen an Dorothea Plaßmeyer, Beraterin für Berufsorientierung und Übergangsmanagement beim BNW

    Drei Fragen an Antje Rohrbach, BNW-Berufseinstiegsbegleiterin an der Otto-Hahn-Schule in Wunstorf

    Drei Fragen an Carmen Vielstädte, Koordinatorin der BNW-Aktivitäten auf der IdeenExpo

  • Drei Fragen an... Tag 5

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung - das bietet das BNW nicht nur alle zwei Jahre auf der IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe "Drei Fragen an..." geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen zum Berufseinstieg

    Tüfteln, Ausprobieren, Spaß haben – die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover gibt Schülerinnen und Schülern neun Tage lang spielerisch und praxisnah Einblicke in die Berufswelt. Das Ziel: Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, wecken. Auch in diesem Jahr zeigt das BNW im Auftrag der IdeenExpo und gefördert durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Jugendlichen im Club Zukunft (Halle 9), wohin es für sie beruflich gehen kann.

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung bietet das BNW aber nicht nur alle zwei Jahre zur IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen an Dorothea Plaßmeyer, Beraterin für Berufsorientierung und Übergangsmanagement beim BNW:

    Warum ist frühzeitige Berufsorientierung so wichtig?

    Je früher sich die Schüler mit unterschiedlichen Berufen auseinandersetzen, umso eher stellen sie fest, welche Fähig- und Fertigkeiten für welche Tätigkeiten gefragt sind. Die Berufsorientierungs-Module, die wir an Schulen in ganz Niedersachsen umsetzen, eigenen sich dafür besonders gut. Sie führen die Schülern praxisnah an Berufe heran.

    Was leisten Berufsorientierungs-Module im Unterschied zu anderen Formen der Berufsorientierung?

    Das ist zum einen der starke Praxisbezug. Fast alle unserer sieben Module bieten die Möglichkeit, sich selbst und seine Fähigkeiten auszuprobieren oder in den Arbeitsalltag verschiedener Berufe zu schnuppern. Wir leisten aber auch handfeste Unterstützung im Bewerbungsprozess. Im Modul „Handlungsorientiertes Training“ besprechen wir mit den Jugendlichen zum Beispiel Bewerbungsunterlagen. Personal- und Ausbildungsverantwortliche von Firmen unterstützen dabei. Auch Vorstellungsgespräche werden im Vier-Augen-Gespräch geübt, ebenso wie Einstellungstest, Assessmentcenter-Aufgaben und Telefongespräche. So bekommen die Jugendlichen mehr Sicherheit bei all den Dingen, die wichtig sind, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

    Welches ist Ihr Lieblings-Modul und warum?

    Das ist die „praktische Berufsweltorientierung“. Dabei können sich Schülerinnen und Schüler in rund zehn unterschiedlichen Berufen ausprobieren. Dafür verwandeln wir den Schulhof in einem bunten Markt der beruflichen Möglichkeiten. Wir laden Unternehmen aus der Region ein, die sich und ihr Tätigkeitsfeld vorstellen. Für die Schüler ist das immer ein Erlebnis. Und für Firmen, die händeringend Azubis suchen, ist das eine wunderbare Gelegenheit, sich zu präsentieren. Denn so lernen Jugendliche Firmen kennen, die sie selbst vielleicht gar nicht aufgesucht hätten.

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    Drei Fragen an Antje Rohrbach, BNW-Berufseinstiegsbegleiterin an der Otto-Hahn-Schule in Wunstorf

    Drei Fragen an Carmen Vielstädte, Koordinatorin der BNW-Aktivitäten auf der IdeenExpo

  • Drei Fragen an... Tag 3

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung - das bietet das BNW nicht nur alle zwei Jahre auf der IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe "Drei Fragen an..." geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen zum Berufseinstieg

    Tüfteln, Ausprobieren, Spaß haben – die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover gibt Schülerinnen und Schülern neun Tage lang spielerisch und praxisnah Einblicke in die Berufswelt. Das Ziel: Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, wecken. Auch in diesem Jahr zeigt das BNW im Auftrag der IdeenExpo und gefördert durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Jugendlichen im Club Zukunft (Halle 9), wohin es für sie beruflich gehen kann.

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung bietet das BNW aber nicht nur alle zwei Jahre zur IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen an Antje Rohrbach, BNW- Berufseinstiegsbegleiterin an der Otto-Hahn-Schule in Wunstorf:

    Wie sieht Ihre tägliche Arbeit aus?

    Im Vordergrund meiner täglichen Arbeit stehen die von mir betreuten Jugendlichen. Ich arbeite mit Schülerinnen und Schülern aus der 8., 9. und 10. Klasse, habe Schülerinnen und Schüler an Berufsfachschulen und begleite Auszubildende bis sechs Monate nach Beginn der Ausbildung. Daher orientiert sich meine tägliche Arbeit immer an den Bedürfnissen der Teilnehmer.

    Das fängt bei der Berufsorientierung an: Ich teste mit den Jugendlichen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, stelle ihnen unterschiedliche Berufsfelder und Berufe vor, unterstütze bei der Recherche von Praktikums- und Ausbildungsplätzen und bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Wir üben Vorstellunggespräche und ich begleite meine Schüler bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche. Hinzu kommen Termine mit Lehrern, Sozialpädagogen der Schule, der Schulleitung oder auch den Eltern. Ein weiterer Bereich ist die Kontaktpflege zu den Betrieben. Und schließlich werden die Arbeiten auch dokumentiert.

    Es macht viel Spaß, einen so vielfältigen Beruf zu haben!

    Wie unterscheidet sich die Berufseinstiegsbegleitung von anderen Angeboten, die den Übergang in den Beruf erleichtern sollen?

    Jeder Berufseinstiegsbegleiter hat feste Teilnehmer und arbeitet in Vollzeit mit 20 Schülerinnen und Schülern – und das bis zu dreieinhalb Jahre lang. Es ist also eine sehr intensive und langfristige Begleitung. Dazu sind wir nah dran an allen Beteiligten: Wir arbeiten direkt in der Schule im engen Kontakt mit den Jugendlichen, mit Lehrern und Sozialpädagogen und mit Eltern.

    Was sollten Jugendliche beachten, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind?

    Wichtig ist, dass die Jugendlichen einen Beruf wählen, der ihnen Spaß macht und der ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Sie sollten neugierig und offen sein und Vertrauen in sich haben. Dann sollten sie sich frühzeitig informieren und orientieren und sich Zeit nehmen, um die Unterlagen für die Bewerbungen zusammenzustellen. Die Vorstellungsgespräche sollten sie ebenfalls gut vorbereiten und sich über das Unternehmen und den Beruf informieren. Außerdem sollten sie klären, weshalb sie gerade in diesem Beruf und in diesem Unternehmen bewerben und sich dazu drei gute Fragen überlegen.

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    Drei Fragen an Carmen Vielstädte, Koordinatorin der BNW-Aktivitäten auf der IdeenExpo

  • Drei Fragen an... Tag 1

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung - das bietet das BNW nicht nur alle zwei Jahre auf der IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe "Drei Fragen an..." geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen zum Berufseinstieg

    Tüfteln, Ausprobieren, Spaß haben – die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover gibt Schülerinnen und Schülern neun Tage lang spielerisch und praxisnah Einblicke in die Berufswelt. Das Ziel: Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, wecken. Auch in diesem Jahr zeigt das BNW im Auftrag der IdeenExpo und gefördert durch die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Jugendlichen im Club Zukunft (Halle 9), wohin es für sie beruflich gehen kann.

    Praxisnahe Berufsorientierung und -vorbereitung bietet das BNW aber nicht nur alle zwei Jahre zur IdeenExpo: Mit unseren Angeboten begleiten wir langfristig Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen auf ihrem individuellen Weg in den Beruf. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ geben wir Einblick, was wir zum Thema Berufsorientierung auf und abseits der IdeenExpo leisten.

    Drei Fragen an Carmen Vielstädte, Koordinatorin der BNW-Aktivitäten auf der IdeenExpo 2015:

    BNW und IdeenExpo – wie passt das zusammen?

    Die IdeenExpo und das BNW ergänzen sich sehr gut, denn beiden geht es um eine frühzeitige Berufsorientierung von Jugendlichen. Sie wollen junge Menschen begeistern, sich mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen.

    Was leistet das BNW auf der IdeenExpo?

    Das BNW ist mehrfach vertreten. Einerseits haben wir unseren BNW Stand in Halle 9 und zum anderen sind wir, gefördert von der Bundesagentur für Arbeit und beauftragt von der IdeenExpo, im ClubZukunft mit Berufsorientierungsunterstützern aktiv. Wir helfen Jugendlichen, den passenden Weg auf dem Gelände zu finden und dabei die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu entdecken, zum Beispiel mit dem ZukunftsCheck.

    Was sollten sich Besucher nicht entgehen lassen?

    Die Besucher sollten auf jeden Fall möglichst viel selber ausprobieren und experimentieren!

  • Schleswig-Holstein siegt beim Playbizz-Finale

    Titel für Schleswig Holstein: Das Team der Schwartauer Werke hat sich am vergangenen Freitag und Samstag beim Finale des Azubi-Planspiels "Playbizz" gegen die fünf besten Teams aus ganz Deutschland durchgesetzt. In vier Spielrunden überzeugten die sechs Nachwuchsmanagerinnen und -manager bei der vom BNW ausgerichteten Bundesendrunde in Wolfsburg.

    Azubis aus Niedersachsen landen beim Planspiel auf Platz fünf

    Titel für Schleswig Holstein: Das Team der Schwartauer Werke hat sich am vergangenen Freitag und Samstag beim Finale des Azubi-Planspiels „Playbizz“ in der Runde der sechs besten Teams aus ganz Deutschland durchgesetzt. In vier Spielrunden überzeugten die sechs Nachwuchsmanagerinnen  und -manager bei der vom BNW ausgerichteten Bundesendrunde in Wolfsburg.

    So sehen Siegre aus: Das Team der Schwartauer Werke entschied das Playbizz-Finale für sichDie Aufgabe der Wirtschafts-simulation: Ein E-Bike auf nationalen und internationalen Märkten verkaufen. Dafür schlüpften die Teilnehmer in die Rolle von Mana- gern, jonglierten mit Produktions- und Absatzzahlen und hatten stets ein wachsames Auge auf die Marktentwicklungen. Das Siegerteam legte Wert auf Qualität bei seinem fiktiven Produkt und setzte sich so knapp von den anderen ab. Die sechs Azubis – alle aus dem ersten Lehrjahr – erwirtschafteten 25,7 Millionen Euro virtuellen Gewinn, 1,6 Millionen mehr als das zweitplatzierte Team der Komsa Kommunikation aus Sachsen.

    Das niedersächsische Team von Oeseder Möbel-Industrie landete auf dem fünften Platz von ursprünglich bundesweit über 200 teilnehmenden Teams. Nachdem sich nach der ersten Spielrunde herausgestellt hatte, dass ihre Vermarktungs-Strategie diesmal nicht aufging, arbeiteten sie sich mit großem Engagement in einem insgesamt sehr bewegten Spiel vom sechsten auf den fünften Platz. Das ist Einsatz, finden wir!

    Weitere Informationen

    Erlebnisbericht des Siegerteams

    www.playbizz.de

  • Zukunftsforum empfiehlt Elternmoderatoren

    Die "Interkulturellen Elternmoderatoren" sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    BNW-Projekt ist eines von 50 Best-Practice-Beispielen

    Die „Interkulturellen Elternmoderatoren“ sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    Seit 2012 bildet das BNW Eltern mit Migrationshintergrund zu Elternmoderatoren aus. Die Idee: Wir vermitteln Müttern und Vätern Kenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, die sie als Multiplikatoren an andere Eltern weitergeben. Mit diesem Wissen werden sie in ihrer Rolle als Berater ihrer Kinder im Berufsorientierungsprozess gestärkt.

    Der Elmo-Projektstand beim Demografiekongress in Hannover: (v.l.) Elternmoderatorin Viktoriya Schabli, BNW-Geschäftsführer Bastian Schmidt-Faber und Projektleiterin Anna Braun „Das Projekt reagiert auf die Herausforderung, Vielfalt als Chance zu gestalten, und trägt zur Integration von Menschen mit Zuwanderungs-geschichte bei“, so begründet das Zukunftsforum seine Entscheidung, die Arbeit der Elternmoderatoren als Best-Practice-Beispiel vorzustellen. Das Zukunftsforum Niedersachsen setzt sich aus Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Vereinen zusammen. Beim diesjährigen Demografiekongress in Hannover hat die Arbeitsgruppe seine 125 Seiten starke Empfehlung Ministerpräsident Stephan Weil übergeben. Das Ziel: Die gesammelten Projekte und Ideen sollen von der Landesregierung vorangetrieben oder ausgeweitet werden.

    Weitere Informationen

    Zur Empfehlung des Zukunftsforums Niedersachsens

    Mehr zum Projekt "Interkulturelle Elternmoderatoren"

  • Mehr Zeit für Mütter

    "Zeit FÜR MICH" - das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    BNW betreut Müttertreff für den Landkreis Rotenburg

    „Zeit FÜR MICH“ – das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    Mütter des Landkreises sind jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen des SIMBAV e.V., Große Str. 21 in Rotenburg (Wümme), herzlich willkommen. Die Treffen bieten Möglichkeiten zum Austausch, Beratung und Kontakte knüpfen – auch abseits der Mutterrolle. Zudem erwarten die Frauen Vorträge und Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Themen, die die Gruppe gemeinsam auswählt. Die  BNW-Mitarbeiterin Kerstin Bultmann organisiert und moderiert die Treffen. Bei Bedarf bietet der Landkreis Rotenburg eine kostenlose Kinderbetreuung an.

    Kontakt

    Kerstin Bultmann
    Tel. 04281 959 35-15
    Mail