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Aktuelles

  • Das Wirtschaftsplanspiel 'Playbizz' beim BNW - eine Erfolgsgeschichte

    Bei der diesjährigen Landesendrunde des Wirtschaftsplanspiels „Playbizz“ kamen die Auszubildenden der Firma August Brötje GmbH auf den ers ...

    Bei der diesjährigen Landesendrunde des Wirtschaftsplanspiels „Playbizz“ kamen die Auszubildenden der Firma August Brötje GmbH auf den ersten Platz. Sie setzten sich gegen Firmen aus Bremen, Bremervörde und Lemförde durch und dürfen nun zum Bundesfinale nach Schleswig-Holstein fahren, welches Anfang Juni stattfindet. Die Auszubildenden der August Brötje GmbH nahmen bereits zum zweiten Mal an dem Wirtschaftsplanspiel teil.

    „Playbizz“ kurz erklärt

    Seit 2010 wird das Wirtschaftsplanspiel bundesweit angeboten und durchgeführt. Das Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft (BNW) bietet „Playbizz“ in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgeberverbänden aus Niedersachsen Unternehmen an. Das Ziel von Playbizz ist, dass die Auszubildenden der teilnehmenden Unternehmen in die Lage versetzt werden, unternehmerische Entscheidungen treffen zu müssen, um so ein besseres Verständnis von wirtschaftlichen Prozessen und Entscheidungswegen zu erlangen.

    Lesen Sie hier die Pressemeldung zum Sieg der August Brötje GmbH

    Sieger_Playbizz_BNW

     

  • "Alles aus einer Hand": Projekt mit großem Erfolg gestartet

    Mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell werden Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt und Vermittlungshemmnisse beseitigt. Im Idealfall führt dies zu einer individuellen Kompetenzentwicklung und eine Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. einer Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme.

    Ganzheitlich zur beruflichen Integration

    Hannover. Mit „Alles aus einer Hand“ stellen wir Menschen mit Migrationshintergrund ein innovatives Angebot zur beruflichen Integration zur Verfügung.  Dieses führt mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heran und vermittelt sie im Idealfall in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

    Mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell werden Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt und Vermittlungshemmnisse beseitigt. Im Idealfall führt dies zu einer individuellen Kompetenzentwicklung und eine Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. einer Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme.

    „Alles aus einer Hand“ wird vom sozialpartnerschaftlichen Bildungsbündnis IntegrationS im Auftrag des Jobcenters Region Hannover initiiert.

    Weitere Informationen

    Alles aus einer Hand

     

  • Als Unternehmen nachhaltig handeln - ein kleines Beispiel.

    Wie können wir als Unternehmen nachhaltig handeln, Verantwortung für die Umwelt übernehmen und dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen geschont werden? Diese Fragen beschäftigen auch uns beim BNW. Unser kleines Beispiel zeigt, wie wir mit einfachen Mitteln zur Nachhaltigkeit beitrugen - und dabei sogar ein Bildungsprojekt unterstützt haben.

    Wie können wir als Unternehmen nachhaltig handeln, Verantwortung für die Umwelt übernehmen und dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen geschont werden? Diese Fragen beschäftigen auch uns beim BNW.

    So rätselte zum Beispiel unsere Marketingabteilung, was mit den alten abgegriffenen Roll-ups geschehen könnte, die sich nicht mehr für Messen und Veranstaltungen eignen. Es müsste doch eine bessere Möglichkeit geben, als sie einfach wegzuschmeißen. Durch Zufall erfuhr eine der Mitarbeiterinnen von der Upcyclingbörse Hannover, einem Verein, der Umweltprojekte vorantreibt. Ein Ziel des Vereins ist es, Wege aufzuzeigen, wie man vorhandenes Material wiederverwerten kann statt es zu entsorgen. „Es gibt bereits genug von allem. Das was da ist, kann man anders nutzen, man muss nur ein wenig kreativ sein“, so Gert Schmidt, Leiter des Vereins. Begeistert von dieser Philosophie, kontaktierten wir den Verein, der die Roll-up-Spende gerne entgegennahm.

     „Viele Roll-ups werden nur für wenige Veranstaltungen genutzt und danach entsorgt. Diese kurze Lebensdauer steht aber in keinem Verhältnis dazu, wie lange das Material eigentlich Bestand hat“, gibt Gert Schmidt zu Bedenken. Die Plane der Roll-ups wird aus schwer abbaubarem PVC hergestellt, das selbst im Freien bei unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen über Jahrzehnte hinweg erhalten bleibt. Recyceln lässt sich auch auf dem Wertstoffhof kaum etwas davon. Die Planen werden in der Regel verbrannt und die dabei produzierten giftigen Filterstäube unter Tage eingelagert. Gert Schmidt zufolge sei es sehr wahrscheinlich, dass diese in einer der nächsten Generationen mit Grundwasser in Berührung kommen und somit zurück in den natürlichen Kreislauf gelangen.

    Umso beruhigender zu wissen, dass die alten BNW-Roll-ups dazu nicht beitragen werden, im Gegenteil: Neue Verwendung finden sie nun in dem von der Upcyclingbörse initiierten Umweltbildungsprojekt „Aus Müll geboren: Die Müllis“. Mit diesem Projekt soll dem Müll auf der Straße, der von vielen Menschen schon gar nicht mehr wahrgenommen wird, ein Gesicht gegeben werden. In Kooperation mit der Peter-Ustinov-Schule in Hannover-Ricklingen entstanden dabei ganz besondere Kunstwerke. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b sammelten fleißig jeglichen Müll, den sie im Umkreis der Schule fanden. Dieser wurde zuerst angemessen gereinigt, bevor die Jugendlichen ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten und die „Müllis“ zum Leben erweckten. Dabei handelt es sich um Gesichter oder kleine Figuren, die ausschließlich aus weggeworfenen Materialien bestehen. Die fertigen Müllis wurden fotografiert und dann nicht etwa auf neu produzierte Leinwände gedruckt, sondern auf die Rückseite der BNW-Roll-ups, die somit einen tollen, neuen Zweck erfüllen!

    „Das Mülli-Projekt soll einerseits das Bewusstsein für Abfälle im öffentlichen Raum schärfen und andererseits die Kreativität der Jugendlichen würdigen“, so Schmidt. Deshalb wurden die Fotos zunächst im Frühjahr in einem Jugendzentrum in Hannover ausgestellt. Zukünftig sollen sie im Rahmen einer Wanderausstellung weiterhin dazu beitragen, Menschen für den Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Übrigens werden auch die Aluminiumstange und die Kassette des Roll-ups wiederverwendet. Hierzu wird die Upcyclingbörse neue Banner, natürlich aus PVC-freien Materialien, drucken und in die vorhandene Vorrichtung einspannen.

    Wussten Sie eigentlich, dass sich auch BNW-eigene Projekte für einen nachhaltigen Umgang mit Abfallmaterialien einsetzen? In Delmenhorst betreibt das BNW beispielsweise seit 2010 den „PC-Laden“. Hier sollen Jobcenter-Kunden an den Arbeitsalltag herangeführt werden, indem sie alle Stationen eines Einzelhandelsgeschäfts durchlaufen, vom Warenlager bis zum Verkauf. Der Clou: In der Technikstation werden alte Computer, Handys und kleine Elektrogeräte überprüft und wenn möglich wieder in Stand gesetzt. Im Anschluss werden die reparierten Geräte kostenlos an Bedürftige ausgegeben. So erhalten die Gegenstände, die ansonsten auf dem Elektroschrott gelandet wären, ebenfalls ein zweites Leben. Müllvermeidung mit gesellschaftlichem Mehrwert - eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

    von Kerstin Müller, Trainee des BNW

  • Fachkräftetage in Niedersachsen

    Die Fachkräftesicherung ist für die lokale Wirtschaft in ganz Niedersachsen eine zentrale Herausforderung. Nach wie vor haben hiesige Unternehmen große Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Daher wurden 2017 nach einem Aufruf von Wirtschaftsminister Olaf Lies lokale Fachkräfteveranstaltungen durchgeführt. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) hat an seinen flächendeckenden Standorten die Akteure aktiv ins Boot geholt und eine Fachkräfteoffensive gestartet.

    Fachkräftetage Leer 2017Die Fachkräftesicherung ist für die lokale Wirtschaft in ganz Niedersachsen eine zentrale Herausforderung. Nach wie vor haben hiesige Unternehmen große Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Daher wurden nach einem Aufruf von Wirtschaftsminister Olaf Lies lokale Fachkräfteveranstaltungen durchgeführt. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) hat an seinen flächendeckenden Standorten die Akteure aktiv ins Boot geholt und eine Fachkräfteoffensive gestartet.

    Am Standort Leer begann die Fachkräfteinitiative mit der Veranstaltung „Chance Inklusion“. Ziel war es, Unternehmen darüber zu informieren, wie die Inklusion von Menschen mit Handicap in die Arbeitswelt mit der richtigen Beratung und praktischer Unterstützung gelingt und auf diese Weise zu einer echten Chance für die Firmen wird. Als Schirmherr der Veranstaltung „Chance Inklusion“ war heute Landrat Matthias Groote (SPD) vor Ort.

    Nach Leer ging die Fachkräfteoffensive in Emden weiter. Dort lud das BNW unter dem Motto „Arbeitswelt Deutschland“ Menschen mit Migrationshintergrund zu einem Bewerbungscoaching ein.

    Darüber hinaus veranstaltete das BNW in Wilhelmshaven ein Energie-Forum. Es ging dabei um die großen Chancen, die der Energiesektor in dieser Region für die Berufswegplanung von Schülerinnen und Schülern bereithält. Zu dieser Veranstaltung werden Oberregierungsrat Stefan Friedrich vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Holger Ansmann, MdL, erwartet. Einen Impulsvortrag zur Entwicklung der Energiewirtschaft in der Region und deren Konsequenzen für den zukünftigen Fachkräftebedarf hält Prof. Dipl.-Ing. Alwin Burgholte, langjähriger Dozent an der Jade-Hochschule.

    Neben der Energiewirtschaft ist auch die Fachkräftesicherung im Pflegebereich ein Schlüsselthema der Fachkräftetage Niedersachsen 2017. Diesem Bereich hatte sich die BNW-Region Delmenhorst angenommen und hatte gemeinsam mit der Berufsfachschule Altenpflege für den 18. Oktober Schüler sowie Arbeitsuchende und Angestellte, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

    Die BNW-Standorte Verden und Rotenburg haben sich vor den Fachkräftetagen mit allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die sich für geflüchtete Menschen engagieren und sie während des Integrationsprozess unterstützen, in Verbindung gesetzt. Denn in diesen beiden Städten lud das BNW geflüchtete Männer und Frauen jeweils zu einem Beratungsnachmittag ein, um sie über Wege in Arbeit und Ausbildung zu informieren und Unterstützungsangebote aufzuzeigen.

    Den Abschluss der Fachkräfteoffensive des BNW machte die Region Osnabrück, wo gemeinsam mit dem Unternehmens-Netzwerk Inklusion und dem Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ein Runder Tisch für Firmen zum Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement veranstaltet wurde.

    Weitere Infos erteilen Ihnen gern die Mitarbeiter in den jeweiligen Standorten persönlich.

  • Wie es gelingt, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) lädt als niedersächsischer Kooperationspartner des Unternehmens-Netzwerks Inklusion Geschäftsführer und Personalleiter aus der Speditions- und Logistikbranche zu einem Beratertag ein. Am Dienstag, 6. Februar geben Inklusionsfachkräfte Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen.

    Hannover. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) lädt als niedersächsischer Kooperationspartner des Unternehmens-Netzwerks Inklusion Geschäftsführer und Personalleiter aus der Speditions- und Logistikbranche zu einem Beratertag ein. Am Dienstag, 6. Februar geben Inklusionsfachkräfte Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen. Denn die Branche spürt den Fachkräftemangel von Tag zu Tag immer deutlicher. Als Unternehmen neue Strategien zu entwickeln, um Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen und damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wird zunehmend wichtiger. Ein Weg besteht darin, stille Reserven auf dem Arbeitsmarkt zu aktivieren und Menschen mit Handicap zu beschäftigen.

    „Handicaps werden häufig als schwerwiegender eingeschätzt als sie sind – und Strategien, sie auszugleichen hingegen unterschätzt“, sagt Christian Paluch, der als Inklusionslotse des BNW Unternehmen berät. Er wird zwischen 8.45 und 13 Uhr den Teilnehmern Rede und Antwort stehen, wenn es um Unterstützungsmöglichkeiten und die Rechtslage bei der Beschäftigung von Menschen mit Handicap geht. „Den Personalverantwortlichen der Unternehmen hilft es während der Runden Tische immer sehr, gute Beispiele aus der Praxis zu hören“, sagt Paluch.

    Deshalb nimmt die Spedition Gieseker & Laakmann mit ihrer Personalleiterin Simone Heimken sowie dem gehörlosen Auszubildenden Nils Rath an dem Beratertag teil. Veranstaltungsort ist das Haus der Industrie am Schiffgraben 36, 30175 Hannover. Die Teilnahme inklusive eines Imbisses ist kostenlos.

    Da die Plätze auf 20 Personen begrenzt sind, bittet das BNW bis Freitag, 2. Februar um Anmeldung über das Kontaktformular auf bnw.de/runder-tisch oder per E-Mail an gabriele.moellenhoff@bnw.de.

  • Herbstforum in Osnabrück: Impulse für Motivation und Führung

    Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, moderierte am Montag, 20. November, die Podiumsveranstaltung auf dem Herbstform Osnabrück. Die Fachveranstaltung wird seit 2012 vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim ausgerichtet. Im Mittelpunkt stand diesmal das "Lernen als Prozess - Impulse für Motivation und Führung"

    Am Montag, 20. November, moderierte Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, die Podiumsdiskussion auf dem VI. Herbstforum des Industriellen Arbeitgeberverbands (IAV) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim e.V. Die Diskussion zum Thema „Lernen als Prozess – Impulse für Motivation und Führung“ ergab viele spannende Denkanstöße.

    Herbstforum IAV BNW Osnabrueck Podium

    Zu Beginn führte der IAV-Vorstandsvorsitzende Olaf Piepenbrock in das übergeordnete Thema ein: „Lernen prägt die Ausrichtung einer Gesellschaft“, sagte er und ergänzte, dass Arbeit Teil eines erfüllten Lebens sei. Auf der Basis von Kompetenz kämen wir zu Ergebnissen und diese wiederum steigerten unsere Motivation. Grundlage dafür sei stetes Lernen.

    Professor Dr. Waldemar Pelz, Leiter des Instituts für Management-Innovation in Bad Soden am Taunus, bestätigte dies in seinem Eröffnungsvortrag und untermauerte die Thesen mit einer aktuellen Befragung seines Instituts unter mehr als 14.000 Teilnehmern. Die Ergebnisse bereiteten er und seine Mitarbeiter so auf, dass sie im unternehmerischen Kontext nutzbar sind:

    www.managementkompetenzen.de/resilienz.

    Er sagte: „Mitarbeiter wollen Erfolge und dafür brauchen sie Ziele, die in ihren Augen sinnvoll sind.“ Er empfahl den rund 200 Zuhörern des Herbstforums, zunächst die Mitarbeitermotivation der Belegschaft einer genauen Diagnose zu unterziehen. Stress, sowohl in Form von Über- als auch von Unterforderung, ließe sich auf einer Skala messen und sei individuell abhängig von Persönlichkeiten, deren Wertvorstellungen sowie den Fähigkeiten, die zum Erfolg führen. Unternehmen, welche die emotionalen Stressfaktoren ihrer Mitarbeiter kennen und gegensteuern, erzielten erwiesenermaßen eine um 3,4 % höhere Rendite. Durch Emotionsmanagement und Aktivierung der Selbstwirksamkeit ließen sich negative Gefühle (Stress) in positive Gefühle (Kraft) umwandeln.

    Dr. Sabine Reichelt-Nauseef von der SO-Unternehmensberatergruppe aus Hamburg zeigte im Anschluss auf, mit welchen Übungen aus der Selbstreflexion, Selbstverantwortung, Selbstregulierung und Selbstveränderung eine gute Selbstführung erreicht werden kann. Sie sagte: „Ich führe mich selbst - und damit habe ich schon genug zu tun“ und meinte damit, dass Unternehmenschefs nicht Mitarbeiter, sondern sich selbst führen – und durch eine gute Vorbildfunktion ihre Belegschaften prägen.

    In der folgenden Podiumsdiskussion kamen zwei Gäste hinzu, die es ermöglichten, dass Lernen auf den gesamten Prozess der Berufsbiographie von Menschen zu beziehen: Irmgard Pöling leitet das Studienseminar Meppen für das Lehramt an Gymnasien und Stefan Holtgreife ist Geschäftsführer des Unternehmens „Solarlux“ in Osnabrück.  Die Eingangsfrage von Tobias Lohmann zum Thema Schule „Lernen wir am Leben vorbei?“ beantwortete Professor Pelz mit „Ja!“ und führte aus, dass Kompetenzen, Werte, Persönlichkeit im schulischen Prozess häufig auf der Strecke blieben. Stefan Holtgreife stimmte zu und ergänzte, ihm fehle die Entschleunigung. „Junge Menschen sollen mit 24 Jahren Schulabschluss, Master und Auslandsjahr fertig haben. Wie wäre es aber mit einem sozialen Jahr oder etwas ähnlichem, das die Persönlichkeitsentfaltung fördert?“ Auch aus dem Publikum war die Meinung zu hören, dass Kreativität in der Schule einfach zu kurz käme. Irmgard Pöling, unterstützt von Lehrern und Schulleitern unter den Gästen, entgegnete: „Im Unterricht haben durchaus viel mehr kreative Problemlösungsaufgaben Einzug gehalten als früher."

    So bestand ein Zwischenfazit der Podiumsdiskussion darin, dass eher jene Generation, die heute mit beiden Beinen im Arbeitsleben steht, in der Schule kaum Kreativität erfahren hat. Das macht sich jetzt in den Unternehmen bemerkbar: „Bei Solarlux fördere ich bewusst eine Kultur des praktischen Ausprobierens. Um zu guten Ergebnissen zu kommen, brauchen wir den Mut, uns auszuprobieren und aus der Komfortzone herauszukommen“, erzählte Stefan Holtgreife.

    Einhellig bestand die Meinung, die Schule bereite zu wenig auf den betrieblichen Alltag vor. Irmgard Pöling sagte jedoch: „Unser Studienseminar hat Firmenkooperationen und in diesem Rahmen viele Projekte. Demnächst wird es auch ein Betriebspraktikum für angehende Lehrer geben.“ Stefan Holtgreife sah die mangelnde Berufsorientierung aus einer anderen Perspektive: „Unternehmen müssen viel mehr an Schulen präsent sein und Kontakte knüpfen“, regte er an.

    Dabei kann das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft unterstützen: Jahr für Jahr begleiten wir über 30.000 Schülerinnen und Schüler dabei, eine gut orientierte Berufswahl zu treffen. In unseren Berufsorientierungs-modulen, die wir im Auftrag der Koordinierungsstelle Berufsorientierung durchführen, aktivieren wir unser großes Netzwerk an Firmen, die dann in den Schulen mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen. Nicht selten entsteht über ein Praktikum ein neuer Ausbildungsvertrag.

    Weitere Infos gibt es hier: Berufsorientierungsangebote des BNW

    Auch die VMW-Stiftung, die - wie auch die Bezirksgruppe von NiedersachsenMetall und das BNW - Mitausrichter des Herbstforums war, hat viele spannende Nachwuchsprojekte, vornehmlich im MINT-Bereich:

    http://vme-stiftung.de/

    Fazit: Das Thema "Lernen als Prozess" fand sehr großen Anklang bei den teilnehmenden Vertretern aus Schulen und Unternehmen, und der IAV wird die spannende Veranstaltung 2018 ins siebte Jahr führen. Bleiben Sie informiert:

    http://iav-online.de/

  • BNW erhält das Gütesiegel Grundbildung

    Dem BNW ist am 15. November 2017 das Gütesiegel Grundbildung verliehen worden. Bastian Schmidt-Faber, Geschäftsführer des BNW, nahm die Auszeichnung am vergangenen Mittwoch entgegen. Das Gütesiegel wird von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Bildungswerke der Wirtschaft vergeben.

    Dem BNW ist am 15. November 2017 das Gütesiegel Grundbildung verliehen worden. Bastian Schmidt-Faber nahm als Geschäftsführer des BNW die Auszeichnung am vergangenen Mittwoch entgegen.

    BNW erhält Gütesiegel Grundbildung

    Mit dem Gütesiegel wurden neben dem BNW noch drei weitere Bildungswerke ausgezeichnet. Es wird von der Arbeitgemeinschaft der Bildungswerke der Deutschen Wirtschaft (ADWB) e. V. vergeben. Die ADBW hat gemeinsam mit dem Projekt Alpha Grund des BMBF (alphagrund-projekt.de) Qualitätsstandards entwickelt, die Maßnahmen der arbeitsplatzorientierten Grundbildung garantieren. Weitere Informationen zu dem Projekt können Sie über die angegebene Webseite abrufen.

    Ziel von AlphaGrund

    Ziel von AlphaGrund ist die anwendungsorientierte Entwicklung und Umsetzung von Fördermaßnahmen für geringqualifizierte Erwerbstätige, die mit unterschiedlichen Akteuren (wie Unternehmen, Job-Center) vor Ort durchgeführt werden. Dazu werden arbeitsplatznahe Konzepte zur Förderung der Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen auf die betrieblichen und branchenspezifischen Bedarfe zugeschnitten und in den Regionen der acht beteiligten AlphaGrund-Partnern, den Bildungswerken der Wirtschaft, umgesetzt.


    Weitere Informationen

    www.alphagrund-projekt.de

  • Sozialpartnerschaftliche Bildungsinitiative der Dachverbände von Arbeitgebern und Gewerkschaften startet in Niedersachsen

    Eine besonders gut ineinandergreifende Prozesskette mit den Komponenten Qualifikation, Sprache und interkulturelle Begleitung führt bei der Integration von Geflüchteten in die deutsche Arbeitswelt zu guten Vermittlungserfolgen. Mit Blick auf eklatante Fachkräftelücken, auch auf dem Ausbildungs-markt, ist es daher umso wichtiger, dass das Land Niedersachsen das im Jahr 2015 eingeführte Modellprojekt SPRINT, insbesondere in Kombination mit SPRINT-Dual (Beginn 2016), fortführt.

    Eine besonders gut ineinandergreifende Prozesskette mit den Komponenten Qualifikation, Sprache und interkulturelle Begleitung führt bei der Integration von Geflüchteten in die deutsche Arbeitswelt zu guten Vermittlungserfolgen. Mit Blick auf eklatante Fachkräftelücken, auch auf dem Ausbildungs-markt, ist es daher umso wichtiger, dass das Land Niedersachsen das im Jahr 2015 eingeführte Modellprojekt SPRINT, insbesondere in Kombination mit SPRINT-Dual (Beginn 2016), fortführt.

    Zu diesem Ergebnis kamen gestern und heute rund 200 Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft während der diesjährigen SPRINT-Fachtage zur „Integration jugendlicher Geflüchteter heute und morgen“ zusammen. Im Hannover Congress Centrum und in den Multi-Media Berufsbildenden Schulen an der Expo Plaza sind sie den Fragen nachgegangen, wie die berufliche Integration junger Geflüchteter konsequent gelingt und welche Vorteile diese für alle Akteure bietet. Neben dem Sprach- und Integrationsprojekt SPRINT, das inzwischen an 90 Berufsschulen landesweit durchgeführt wird, ist ab sofort auch die sozialpartnerschaftliche Initiative IntegrationS eine Antwort auf diese Fragen.

    Im Rahmen der Fachtage wurde dieses deutschlandweit einzigartige Projekt heute von Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der niedersächsischen Wirtschaft (BNW), sowie Hans Hoffman, Geschäftsführer der gewerkschaftsnahen Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen vorgestellt.

    Tobias Lohmann (links) und Hans Hoffmann stellen das Projekt „IntegrationS“ vorGemeinsam mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN) und dem deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entstand mit IntegrationS ein Bündnis, das als Schnittstelle zwischen berufsbildenden Schulen, Kammern sowie Arbeitsagenturen fungiert und im Rahmen einer sogenannten Prozessbegleitung die Schulen bei der Zusammenführung von jugendlichen Flüchtlingen und Betrieben unterstützt. Die regionalen Prozessbegleiter von IntegrationS stehen den SPRINT-Teilnehmenden während einer dualen Einstiegsqualifizierung zur Seite, wodurch eine tragfähige Brücke zwischen auslaufender Schulpflicht und Übergang in die Arbeitswelt geschlagen wird. 13 Prozessbegleiter gibt es niedersachsenweit, 11 davon werden vom BNW gestellt, zwei sind für ARBEIT UND LEBEN Nds. tätig. Ein weiteres Angebot von IntegrationS sind sogenannte Integrationsmoderatoren, die Unternehmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie weiteren Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen. In Zukunft soll das Angebot der Initiative durch Projekte für weitere Zielgruppen ergänzt und dadurch breiter aufgestellt werden.

    Tobias Lohmann zeigte sich während der Vorstellung von IntegrationS zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis der sozialpartnerschaftlichen Initiative: „Wir freuen uns, dass das BNW mit dem Stellen der Prozessbegleiter und Prozessbegleiterinnen sowie mit dem exzellenten Zugang zu wirtschaftlichen Entscheidungsträgern einen bedeutsamen Beitrag innerhalb des Bündnisses leisten darf und beweisen damit gern einmal mehr, dass Integration durch eine partnerschaftliche Begleitung funktioniert.“ Hans Hoffmann ergänzte: „Sozialpartnerschaft heißt, gemeinsam Stärken für die Integration zu nutzen.“

    IntegrationS versteht sich als sozialpartnerschaftliches Bündnis, das in seiner Vielschichtigkeit einzigartig ist, sich ideal ergänzt und niedersachsenweit agieren kann. Denn: Die Sozialpartner DGB und UVN haben zusammen mit ARBEIT UND LEBEN Nds. und BNW als Bildungsträger sowohl die Belange der Arbeitgeber und Entscheidungsträger als auch die der Arbeitnehmer im Blick. „Wir stehen in der Verantwortung, die Menschen in Betriebe und durch Arbeit in die Gesellschaft zu integrieren. Dafür steht der Sozialpartneransatz“, so Hartmut Tölle, Vorsitzender des DGB Bezirks Niedersachen - Bremen - Sachsen-Anhalt.  Der Vorteil des sozialpartnerschaftlichen Ansatzes veranlasste den Auftraggeber – das niedersächsische Kultusministerium – 2016 dazu, der Bietergemeinschaft aus BNW und ARBEIT UND LEBEN Nds. den Zuschlag für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt zu geben. Auch für UVN Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Müller liegt der Nutzen der Sozialpartnerschaft auf der Hand: „Für die UVN als Spitzenverband der niedersächsischen Wirtschaft und Sozialpartner haben Arbeitsmarktintegration, Nachwuchsförderung und Qualifizierung höchste Priorität. Das Projekt Integration-S setzt genau dort an, wo die Integration von Arbeitsmarktzuwanderern und Flüchtlingen die größten Herausforderungen aufweist.“

    Weitere Informationen: www.integration-s.de

  • Nachwuchskräfte in Wilhelmshaven halten: Bildungswerk und AWV Jade wollen Schülern Jobs in Energiewirtschaft schmackhaft machen

    In ein entscheidendes Wachstumsfeld Wilhelmshavens kommt Bewegung: Seine Position als eine der größten Energiedrehscheiben Deutschlands wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut. Um dieses Potenzial nutzen zu können, müsse jetzt vor allem auch an die berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern gedacht werden, sagte Oberregierungsrat Stefan Friedrich vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr heute beim "Energie-Forum" im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2017 in Wilhelmshaven - und hob damit die immense Bedeutung von aktuellen und zukünftigen Fachkräften für die wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und im Landkreis hervor.

    Lohmann_BNW_Interview_FRFIn ein entscheidendes Wachstumsfeld Wilhelmshavens kommt Bewegung: Seine Position als eine der größten Energiedrehscheiben Deutschlands wird in den nächsten Jahren weiter ausgebaut. Um dieses Potenzial nutzen zu können, müsse jetzt vor allem auch an die berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern gedacht werden, sagte Oberregierungsrat Stefan Friedrich vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr heute beim „Energie-Forum“ im Rahmen der Fachkräftetage Niedersachsen 2017 in Wilhelmshaven – und hob damit die immense Bedeutung von aktuellen und zukünftigen Fachkräften für die wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und im Landkreis hervor.

    „Unsere Aufgabe ist es, Schülerinnen und Schülern Orientierung im Hinblick auf eine individuell passende Berufswahl zu geben. In unseren Stärken- und Schwächenanalysen während der Berufsorientierungstage stellen die Schüler häufig fest, dass ein praktischer Einstieg in einen Beruf ihnen viel mehr zusagt als weitere Jahre Theorie im Studium. Wir vermitteln ihnen dann gemeinsam mit unserem großen Netzwerk spannender Firmen, dass Ausbildung Spaß macht und dass Fachkräfte nach einer dualen Berufsausbildung durchaus sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten haben“, erklärte Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung. Lohmann sagte weiter, es gelte nicht nur, Fachkräfte zu finden, sondern auch ihre berufliche Entwicklung zu fördern. Dies gelinge nur in Zusammenarbeit mit Betrieben und begleitenden Institutionen. Es erfordere insgesamt auch ein anderes Verständnis des Lernens im Sinne eines fortlaufenden Entwicklungsprozesses. Das BNW als Bildungsexperte habe sich dieses Konzept auf die Fahnen geschrieben und treibe das lebenslange Lernen im Netzwerk mit der niedersächsischen Wirtschaft aktiv voran.

    In Wilhelmshaven waren rund 30 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Institutionen der Einladung des BNW in die Schillerstraße gefolgt, um über die Perspektiven des Wirtschaftsstandorts für die jüngere Generation zu sprechen. Zahlreiche weitere Besucher kamen während einer Ausstellung am Nachmittag mit lokalen Unternehmen des Energiesektors ins Gespräch. Aber welche Arbeitsfelder dieser Branche bieten aktuell eigentlich die besten Ein- und Aufstiegschancen? Darüber gab ein Impulsvortrag von Professor Alwin Burgholte, langjähriger Dozent der Jade Hochschule, Auskunft. Ihm zufolge werde die Abhängigkeit von der Elektrizität hierzulande stetig zunehmen.

    Für Wilhelmshaven bedeute das: Viel Fachkräftebedarf in konventionellen Arbeitsgebieten wie Automatisierungs- und Kraftwerktechnik, aber vor allem entstünden sehr viele neue Arbeitsfelder, etwa in Netzerneuerung und -ausbau sowie in der Elektromobilität, so der Experte.

    Diese können jedoch nur gemeinsam erschlossen werden: „Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e.V. wollen wir Wachstum und Entwicklung im Jade Wirtschaftsraum voranbringen. Dazu gehört es, die richtigen Partner an einen Tisch zu bekommen und zusammen die Potenziale auszuloten. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir das Wirtschaftsministerium für einen Besuch heute gewinnen konnten, und wir hoffen, die gute Zusammenarbeit mit dem Ziel einer effektiven Fachkräftesicherung an unserem Wirtschaftsstandort weiter intensivieren zu können“, sagte Henning Wessels, Bildungsreferent beim Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e. V.

    Hintergrund: Fachkräftetage Niedersachsen 2017

    In den 2020er Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ausscheiden, und Nachwuchskräfte sind knapp. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommen im IAB-Kurzbericht 9/2015 zu dem Ergebnis, dass der Bedarf an Akademikern in den kommenden Jahren gedeckt werden könnte, sich aber große Fachkräftelücken auf der mittleren Qualifikationsebene abzeichnen. Danach wird ein Mangel dort prognostiziert, wo ein Hochschulabschluss gar nicht nötig ist, zum Beispiel in vielen Berufen des Handwerks und den hoch spezialisierten technischen Berufen in den Bereichen Elektronik, IT und Metall.

    Wegen der regionalen Unterschiede bei sogenannten Engpassberufen braucht Niedersachsen neben zentralen Konzepten auch Akteure auf lokaler Ebene, die gezielte Werbeaktionen zur Gewinnung von Fachkräften starten sowie Arbeitsuchende qualifizieren und vermitteln.

    Die Fachkräftetage Niedersachsen vom 16. bis 21. Oktober, initiiert vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der Fachkräfteinitiative Niedersachsen, führen die Akteure vor Ort zusammen. Das BNW beteiligt sich als langjähriger Partner der Fachkräfteinitiative auch dieses Jahr wieder daran. Insgesamt stehen acht landesweite BNW-Veranstaltungen mit den Schwerpunkten Inklusion, Energiewirtschaft, Pflege und Migration auf dem Programm. Einbezogen werden sowohl unterschiedliche Branchen als auch mehrere Zielgruppen, zum Beispiel Schüler oder Arbeitnehmer, die ihre Fähigkeiten weiterentwickeln wollen.

    Für Wilhelmshaven hat das BNW die Energiewirtschaft als Schlüsselthema ausgewählt. In Stadt und Landkreis unterstützen die Bildungsexperten jährlich mehr als 750 Schüler dabei, ihren Übergang von der Schule ins Berufsleben erfolgreich zu meistern. Die Perspektiven für Schulabgänger als künftige Fachkräfte der Energiewirtschaft stehen dabei zunehmend im Fokus.

    Ansprechpartner für die Berufsorientierungsmaßnahmen in Wilhelmshaven ist BNW-Mitarbeiter Volker Block:

    Zur Standortseite des BNW in Wilhelmshaven

     


     

    Pressestimmen zum Fachkräftetag in Wilhelmshaven finden Sie unter den folgenden Links:

    Friesischer Rundfunk

    Radio Jade

  • BNW zu Gast beim Rundblick zum Thema Schülerumfrage

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) hat hunderte Schülerinnen und Schüler gefragt: "Wie gut fühlst du dich eigentlich auf das Berufsleben vorbereitet?" Das Ergebnis: 37 Prozent der Jugendlichen fühlen sich "weniger gut" oder sogar "nicht gut" vorbereitet. Dem Ergebnis wollten wir natürlich nachgehen und haben das Thema beim "Rundblick", dem Politikjournal für Niedersachsen, vorgestellt. Die Redakteure des Rundblicks fanden dies ebenso spannend und luden die amtierende Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), Mareike Wulf, Kultus-Schattenministerin der niedersächsischen CDU, Nicole Viñals-Stein, Leiterin der Helene-Lange-Schule und Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung, zu einem Redaktionsgespräch ein.

    Wie stärken wir Schulen bei der Berufsorientierung?

    Schülerumfrage Redaktionsgespräch Rundblick Tobias Lohmann BNWDas BNW hat hunderte Schülerinnen und Schüler gefragt: „Wie gut fühlst du dich eigentlich auf das Berufsleben vorbereitet?“ Das Ergebnis: 37 Prozent der Jugendlichen fühlen sich „weniger gut“ oder sogar „nicht gut“ vorbereitet.

    Hier geht's zur vollständigen Umfrage:

    https://www.bnw.de/bnwde/content/deutsch/startseite?id=BNWW-APZGLH

    Dem Ergebnis wollten wir natürlich nachgehen und haben das Thema beim „Rundblick“, dem Politikjournal für Niedersachsen, vorgestellt. Die Redakteure des Rundblicks fanden dies ebenso spannend und luden die amtierende Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), Mareike Wulf, Kultus-Schattenministerin der niedersächsischen CDU, Nicole Viñals-Stein, Leiterin der Helene-Lange-Schule und Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung, zu einem Redaktionsgespräch ein.

    Angesichts von immer noch 30% Studienabbrecherquote, sinkenden Bewerberzahlen für die duale Ausbildung, fast unüberschaubaren Berufs- und Studienmöglichkeiten und dem dringenden Bedarf an Fachkräften fragten wir uns gemeinsam: Wie können wir die Situation verbessern? Was können Eltern, Schulen und Lehrer überhaupt leisten und inwieweit ist externe Unterstützung für Gymnasien wichtig?

    Den gesamten Rundblick-Artikel können Sie jetzt hier abrufen:
    https://www.rundblick-niedersachsen.de/berufsorientierung-ist-angelegenheit-aller-faecher-allen-schulformen/

    Video- und Audio-Statements finden Sie auch bei Facebook und Soundcloud:
    https://www.facebook.com/RundblickNDS/videos/1941810372748610/

    https://soundcloud.com/user-385595761/thema-ausbildung-am-gymnasium-das-schlagt-mareike-wulf-vor

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