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Hinweisgeberschutz – Praxiswissen

Die EU-Richtlinie / Der sichere Umgang mit Whistleblowern

Kursbeschreibung

Obgleich es der bundesdeutsche Gesetzgeber bislang unterlassen hat,  die EU-Whistleblowing-Richtlinie in ein nationales Gesetz zu überführen gelten die Regelungen für Unternehmen seit dem 17.12.2021. Damit sind alle einschlägigen Unternehmen verpflichtet, entsprechende Meldestellen bereits einzurichten. Bei Verstößen gegen die Vorschriften der EU-Richtlinie drohen Konsequenzen.

 

Erfahren Sie, wie Sie einen optimalen Umgang mit dem Thema Hinweisgeberschutz organisieren. Denn es sind zwei unterschiedliche Aspekte zu beachten: zum Einen sind eine Vielzahl von Vorschriften zu beachten und in (rechts-)sichere interne Prozesse zu überführen. Zum Anderen ist es Ihre Aufgabe (ängstliche, misstrauische) Hinweisgeber*innen zu einer optimalen Kooperation zu bewegen.

In dieser kompakten Veranstaltung erwerben Sie das dafür nötige rechtliche und psychologische Spezialwissen, mit dem Sie ein sicheres Hinweisgeber-Management etablieren.

 

  • Inhalt

    Modul 1 – Psychologie und Kommunikation mit Hinweisgebern (Henning Stuke)

    • Einen Hinweis ‚richtig’ lesen
    • Anwendung der sog. Sequenzanalyse zum Erkennen von Ängsten, Befürchtungen und Überzeugungsmöglichkeiten. Sicherheitsbehörden nutzen diese Methode zur Auswertung von Erpresser- und Entführerschreiben.
    • Empathie als taktisches Kommunikationsmittel
    • Individual- und sozialpsychologischen Faktoren, die einen ängstlichen Hinweisgeber an einer uneingeschränkten Kooperation hindern.
    • Beziehungsaufbau zum Hinweisgeber
    • Mit der als Rapportbildung bezeichneten Technik den Hinweisgeber für sich gewinnen.
    • Beeinflussungs- und Überzeugungstechniken
    • Den Hinweisgeber mit dem Model des ‚Inneren Teams’ bei seinen inneren Abwägungsprozessen positiv beeinflussen und ihn mit psychologischen Reflexen (Heuristiken) in die von Ihnen gewünschte Richtung lenken.
    • Aussagepsychologische Grundregeln bei Befragungen von Whistleblowern
    • Gesprächsführung bei Opfern sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
    • Bessere Unterscheidung zwischen Lüge und Wahrheit anhand forensischer Realkennzeichen (verbale Glaubhaftigkeitsmerkmale)
    • Falsche Anschuldigungen entlarven mit der ‚Strategic Use of Evidence Technique’ (Granhag/Hartwig)

     

     

     

    Modul 2 – Recht und Organisation (Prof. Dr. Stefanie Fehr)

    • Für welche Art von Hinweisen gelten die gesetzlichen Regelungen?
    • Welche Benachrichtigungspflichten bestehen gegenüber Hinweisgebern?
    • Was sollten Sie wie dokumentieren?
    • Welche Benachrichtigungspflichten bestehen gegenüber Hinweisgebern?
    • Wie sehen die Geheimhaltungs- und Offenlegungspflichten aus?
    • Welche Schutzpflichten bestehen gegenüber Hinweisgebern?
    • Welche Informationen dürfen datenschutzrechtlich weitergegeben werden?
    • Wie sollten Sie Ihre Meldestelle am besten organisieren?
    • Welche Konsequenzen drohen bei Fehlern?
  • Nutzen

    • Sie bekommen Handlungssicherheit in den gesetzlichen Regelungen, die für Ihren Meldestellen-Alltag relevant sind.
    • Sie trainieren hochwirksame Überzeugungs- und Beeinflussungstechniken, mit denen Sie einen Hinweisgeber an sich binden und leichter alle wertvollen Informationen erhalten.
    • Sie verhindern durch einen professionellen Umgang mit Hinweisgebern, dass kritische Informationen an sog. externe Meldestellen (Behörden) oder die Öffentlichkeit (Medien) gelangen.
  • Methoden

    Impulsvorträge, Erfahrungsaustausch, intensiver Austausch, Handlungsempfehlungen

  • Zielgruppe

    Führungskräfte und Mitarbeitende, die in ihren Unternehmen die Hinweisgeber-Meldestelle betreuen oder zukünftig mit dieser Aufgabe betraut werden.

  • Trainer*innen

    Ein Trainer aus dem Fachbereich

     

     

    Ein Trainer aus dem Fachbereich

  • Enthaltene Leistungen

    • Seminarunterlagen

    Nur in Präsenzveranstaltung:

    • Mittagessen
    • kalte und warme Tagungsgetränke
Hinweisgeberschutz –...
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