Jetzt beraten lassen: 0511 96167-0

Google Bewertungen: ø 4,5/5

BNW Suche
Suchbegriff eingeben:
Neueste Kurse & Seminare
Freie Plätze
Präsenzseminar
Bersenbrück, Bramsche

Individuelle Lernbegleitung und intensive Prüfungsvorbereitung für betriebliche Umschüler:innen im Elektrobereich – flexibel, praxisnah und vollständig förderfähig.

Freie Plätze
Präsenzseminar
Aurich + 13 weitere Standorte
Freie Plätze
Präsenzseminar
Hannover

Transformation gestalten: Der Transformationshub Osnabrück stellt sich vor

In einer Zeit, in der Märkte, Technologien und Arbeitswelten sich schneller verändern als je zuvor, stehen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor enormen Herausforderungen. Digitalisierung, Fachkräftemangel, steigende Energiepreise oder nachhaltige Anforderungen sind längst keine Schlagworte mehr, sondern bestimmen den Alltag vieler Betriebe. Genau hier setzt der Transformationshub Osnabrück – kurz T-Hub – an. 

Seit Mai 2023 unterstützt der T-Hub KMU in der Region Osnabrück bei ihrem Weg durch den Wandel und schon jetzt zeigt sich: Der Hub hat sich in kürzester Zeit als wichtige Anlaufstelle etabliert. 

 

Wer steckt hinter dem T-Hub? 

Der T-Hub ist kein klassisches Beratungsunternehmen, sondern ein Netzwerkprojekt mit einem breiten Trägerkreis. Initiiert wurde die Idee durch das Fachkräftebündnis Nordwest und die Agentur für Arbeit, die den Fachkräftemangel als Ausgangspunkt für ein Förderprojekt sahen. Schnell wurde klar: Transformation umfasst weit mehr als nur Personalfragen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder strategische Neuausrichtung sind ebenso zentrale Hebel. 

Träger ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, organisatorisch angebunden ist der Hub an die Agentur für Arbeit in Osnabrück. Dort hat das Team auch seine Büroräume. Partner und Sponsoren sind unter anderem: 

  • GMH Gruppe 
  • HWK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim 
  • IAV Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim 
  • IG Metall, IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim 
  • WFO 
  • WIGOS 

 

Hinzu kommen weitere regionale und überregionale Partner, die ihre Expertise einbringen. Dadurch verfügt der T-Hub über ein starkes Netzwerk, das weit über klassische Projektstrukturen hinausgeht. 

T-Hub-Logo auf blauem Grund mit zwei lächelnden Personen, die gemeinsam an einem Laptop arbeiten und den kollaborativen Geist von Transformationshub demonstrieren.

 

Ein kleines Team mit großem Auftrag 

Aktuell wird der Hub von einem kleinen Kernteam gesteuert. Das bedeutet: persönliche Nähe, klare Ansprechpartner:innen und kurze Wege. Die Projektkoordination liegt bei Pia Barth, unterstützt durch das Netzwerk und eine Lenkungsgruppe. 

Damit unterscheidet sich der Hub auch in seiner Kultur: Obwohl er mit Behörden und Institutionen zusammenarbeitet, versteht er sich selbst eher als Start-up im öffentlichen Kontext: modern, unkompliziert und praxisnah. Genau dieser Spirit soll den Unternehmen die Hemmschwelle nehmen, sich mit „Transformation“ auseinanderzusetzen. 

 

Was macht der T-Hub eigentlich? 

Transformation ist ein weiter Begriff. Der T-Hub fasst ihn in vier Schwerpunktthemen: 

Fachkräftemangel & Arbeitskräftegewinnung 

  • Weiterbildung, Rekrutierung, Arbeitgeberattraktivität 
  • neue Formate wie Micro-Learnings statt langwieriger Seminare 
  • Fokus auf praktische Lösungen, die KMU sofort einsetzen können


Digitalisierung & Künstliche Intelligenz (KI) 

  • digitale Prozessoptimierung 
  • Einsatz von Daten und Automatisierung 
  • Zukunftsthemen wie Chatbots oder KI-gestützte Produktionsprozesse 

Nachhaltigkeit & Energie 

  • Strategien für ressourcenschonendes Wirtschaften 

Unterstützung bei Energieeffizienz und nachhaltiger Ausrichtung 

Strategie & Organisation 

  • Begleitung bei grundlegenden Fragen zur Unternehmensentwicklung 
  • Unterstützung bei Strukturfragen und Veränderungsprozessen 

Diese vier Säulen bilden das Fundament der Arbeit und decken damit nahezu alle Transformationsfelder ab, die KMU aktuell beschäftigen. 

Ein Flussdiagramm mit fünf beschrifteten Schritten - Sensibilisierung, Erstgespräch, Verweis, Cluster, Begleitung - veranschaulicht den Transformationshub-Prozess.

 

Vom Erstgespräch bis zur Begleitung 

Der Beratungsprozess ist bewusst klar strukturiert: 

  1. Sensibilisierung 
    Durch Veranstaltungen, Workshops oder Informationsangebote macht der T-Hub Unternehmen auf Chancen und Notwendigkeiten von Veränderung aufmerksam. Ziel: Ängste nehmen und Mut machen. 
  2. Erstgespräch 
    In einem persönlichen Gespräch wird analysiert, wo „der Schuh drückt“. Ob Digitalisierung, Personal oder Nachhaltigkeit, hier wird gemeinsam sortiert, welche Herausforderungen wirklich vorrangig sind. 
  3. Verweisberatung 
    Statt selbst tiefgehend zu beraten, vermittelt der T-Hub an die passenden Partner aus seinem Netzwerk. Das können Bildungsträger, Fachberater, regionale Unternehmen oder auch überregionale Akteure sein. Wichtig ist: Die Lösung soll zum Unternehmen passen. 
  4. Cluster und Netzwerke 
    Austausch ist entscheidend. In Clustern können Unternehmen voneinander lernen, Synergien nutzen und gemeinsam neue Ansätze entwickeln. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei das Leitmotiv. 
  5. Begleitung 
    Der T-Hub bleibt auf Wunsch an Bord und begleitet den Prozess langfristig. Er steht als Ansprechpartner bereit und sorgt für Kontinuität im Wandel. 

 

Veranstaltungen und Impulse 

Ein wichtiger Teil der Arbeit sind Events und Workshops. Sie sollen einerseits Wissen vermitteln, andererseits das Thema Transformation greifbar machen. Beispiele aus den vergangenen zwei Jahren: 

  • Großveranstaltung zum Thema Digitalisierung und KI 
  • Workshops rund um Fachkräftesicherung 
  • Veranstaltungen zu Frauen in KMU als Potenzial gegen den Arbeitskräftemangel 
  • Kooperationen mit regionalen Partnern, deren Events über die Hub-Website ebenfalls sichtbar gemacht werden 

Das Ziel: Hemmschwellen abbauen, Austausch fördern und Unternehmen konkrete Impulse an die Hand geben. 

 

Innovation in Weiterbildung 

Besonders spannend: Der T-Hub experimentiert mit neuen Weiterbildungsformaten. Klassische 40-Stunden-Kurse über mehrere Wochen sind für KMU oft kaum umsetzbar. Daher testet der Hub Formate wie Micro-Live-Learnings, also kurze, praxisnahe Lernsessions, die sich besser in den Arbeitsalltag integrieren lassen. 

So sollen Bildungsträger und Unternehmen gleichermaßen angeregt werden, Weiterbildung neu zu denken. 

 

Warum der T-Hub gebraucht wird 

Viele Unternehmen wissen zwar, dass es zahlreiche Förder- und Unterstützungsangebote gibt, doch sie verlieren den Überblick: Wer ist wofür zuständig? Wo fange ich an? Kann ich mehrere Programme kombinieren? 

Der T-Hub bündelt dieses Wissen und bringt die richtigen Akteure zusammen. Er versteht sich als erste Anlaufstelle für Transformation in der Region Osnabrück. 

Gerade KMU, die oft keine eigene Abteilung für Innovation oder Personalentwicklung haben, profitieren von diesem niedrigschwelligen Zugang. Statt lange nach Informationen zu suchen, bekommen sie hier eine passgenaue Empfehlung. 

 

Fazit 

Der Transformationshub Osnabrück ist weit mehr als ein Förderprojekt. Er ist Netzwerk, Wegweiser und Motivator für KMU, die den Wandel aktiv gestalten wollen. 

Mit den vier Schwerpunkten Fachkräftemangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Strategie deckt er die zentralen Herausforderungen unserer Zeit ab. Durch persönliche Gespräche, gezielte Verweisberatung, innovative Lernformate und Netzwerkarbeit unterstützt er Unternehmen, die Zukunft nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv zu gestalten. 

Der T-Hub hat in der Region Osnabrück wertvolle Strukturen geschaffen, die Unternehmen Orientierung, Mut und Perspektiven geben. 

Oder anders gesagt: Transformation wird hier nicht nur gefordert, sie wird machbar gemacht. 

Für Sie empfohlen

Die unsichtbare Belastung: Warum Emotionsarbeit in der Pflege Anerkennung braucht

Wenn Sie sich für eine Qualifizierung im Pflegebereich interessieren, ziehen Sie einen der sinnstiftendsten und gesellschaftlich wichtigsten Berufe in Betracht.

Fachkräftesicherung neu gedacht: Wie das Projekt „Building Bridges“ Unternehmen im Landkreis Verden stärkt

Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Auftragsbücher sind oft gut gefüllt, doch in vielen Büros und Werkhallen bleiben Schreibtische und Werkbänke

Warum die vielgepriesene „Fehlerkultur” scheitert und was Unternehmen stattdessen brauchen

„Aus Fehlern lernen”, dieser Satz ist zur Standardformel moderner Unternehmenskultur geworden. In Meetings, auf Workshops und in Leitbildern wird das