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BNW Aktuell

  • Von Frau zu Frau zum Job

    Nach längerer Pause zurück in den Beruf - auf diesem Weg hat das BNW seit Anfang des Jahres Frauen in Hannover mit dem Angebot "Frauen starten durch" unterstützt. Mit Erfolg: Mehr als 70 Prozent der Teilnehmerinnen haben im Anschluss einen Job gefunden. Das Geheimnis: Gemeinsam sucht es sich besser.

    BNW unterstützt Frauen auf dem Weg zurück in den Beruf

    Nach längerer Pause zurück in den Beruf – auf diesem Weg hat das BNW seit Anfang des Jahres Frauen in Hannover mit dem Angebot „Frauen starten durch“ unterstützt. Mit Erfolg: Mehr als 70 Prozent der Teilnehmerinnen haben im Anschluss einen Job gefunden. Das Geheimnis: Gemeinsam sucht es sich besser.

    Zeit für die Familie – das ist der häufigste Grund für Frauen, eine berufliche Pause einzulegen. Der Weg zurück ist aber oft nicht einfach, weiß BNW-Mitarbeiterin Elisabeth Knelangen. Als Personal-Coach hat sie das Pilotprojekt „Frauen starten durch“ in Hannover betreut, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt. „Trotz guter Qualifikation hatten einige unserer Teilnehmerinnen im Vorfeld wenig Erfolg bei der Jobsuche“, Ein gutes Netzwerk: Auch außerhalb des Kurses halten die Frauen Kontakt.sagt Knelangen. „Fachwissen und Bewerbung sind häufig nicht mehr auf dem neuesten Stand. Außerdem schwächelt meist das Selbstvertrauen, sobald die ersten Absagen kommen.“ Daher setzt das Angebot, das sich speziell an Frauen mit Berufs- oder Studienabschluss und Berufserfahrung richtet, auf eine Mischung aus Bewerbungstraining, fachlicher Auffrischung, Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung und individuellem Coaching. „Vielen ist die Begrenztheit des offenen Arbeitsmarktes nicht bewusst“, sagt Knelangen. „Ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der verdeckte Arbeitsmarkt zu knacken ist und die Bedeutung von Netzwerkarbeit für den Wiedereinstieg sind wesentliche Aspekte in der ersten Projektphase.“

    Das Konzept geht auf: 13 von 18 Teilnehmerinnen haben nach dem sechsmonatigen Programm eine Anstellung gefunden. Eine von ihnen ist die Diplom-Juristin Ayten Berse. „Die Unterstützung war klasse – durch das BNW aber auch innerhalb der Gruppe“, sagt die Mutter eines dreijährigen Sohnes. „Das Wichtigste bei der Jobsuche ist, ein gutes Netzwerk zu haben. Und das hat sich in der Gruppe schnell gebildet.“ So habe die eine an die andere gedacht – etwa bei der Durchsicht von Stellenanzeigen. Auch kam es vor, dass eine Teilnehmerin in der Firma des Schwagers einer Mitstreiterin unterkam. „Wir haben uns gegenseitig unterstützt und aufgebaut, wenn es Rückschläge gab“, erzählt Berse. Auch nach Ende des Kurses sind die Frauen in Kontakt: Derzeit sind regelmäßige Netzwerktreffen geplant, in denen auch ehemalige Teilnehmerinnen des BNW-Projekts „Zurück in den Beruf“ eingebunden werden sollen. „So können sich neue und bestehende Kontakte entwickeln und Synergien genutzt werden“, sagt Knelangen.

    Ein fester Teil dieses Netzwerks ist Ayten Berse – künftig auch durch ihren neuen Beruf. Nach einer Ausbildung zur systemischen Beraterin begleitet sie jetzt Frauen im BNW-Projekt „Zurück in den Beruf“. Und das aus Überzeugung: „Frauen zu unterstützen, deren Situation ich so gut verstehe – das ist eine Herzensangelegenheit!“

  • "Wirtschaft inklusiv" stellt sich vor

    Arbeitgeber für Inklusion gewinnen - das ist Ziel des Projekts "Wirtschaft inklusiv". Seit über einem Jahr beraten und begleiten Inklusionslotsen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Betriebe in acht Bundesländern - so auch die Inklusionslotsen des BNW in Niedersachsen. In der Broschüre "Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken" stellen sie nun ihre Arbeit vor.

    Broschüre zeigt Arbeit der Inklusionslotsen und ihre Erfolge

    Arbeitgeber für Inklusion gewinnen – das ist Ziel des Projekts „Wirtschaft inklusiv“. Seit über einem Jahr beraten und begleiten Inklusionslotsen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Betriebe in acht Bundesländern – so auch die Inklusionslotsen des BNW in Niedersachsen. In der Broschüre „Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“ stellen sie nun ihre Arbeit vor.

    „Im Austausch haben wir festgestellt, wie unterschiedlich, vielfältig und gleichzeitig erfolgreich unsere Arbeit ist“, erzählt BNW-Inklusionslotse Marcus Jeske. „In der Broschüre geben wir einen Einblick in unseren Alltag und ziehen positive Zwischenbilanz nach den ersten eineinhalb Projektjahren.“

    Die Berater von „Wirtschaft inklusiv“ betrachten Inklusion aus Sicht von Unternehmen, zeigen Fördermöglichkeiten, vermitteln an Fachdienste und begleiten individuelle Matching-Prozesse. Auch die Broschüre stellt Arbeitgeber und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt. Sie machen deutlich, dass die Strukturen der Rehabilitation häufig nicht zu den Erfordernissen der Betriebe passen – genau hier setzt die Arbeit der Inklusionslotsen an. Die Broschüre zeigt Praxisbeispiele vor Ort in Betrieben – wie etwa bei der Firma Barghorn, die Jeske bei der Implementierung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) begleitete.

    Mehr zu diesem und zu anderen Beispielen lesen Sie in der 28-seitigen Broschüre, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation online bereitgestellt wird:

    Zur Broschüre „Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“

    Weitere Informationen

    Mehr zum Projekt „Wirtschaft inklusiv“

  • Integrationskurse starten in Burgwedel, Garbsen und Hannover

    Neu in Deutschland, aber noch nicht angekommen? So geht es vielen Menschen, die aus ihrer Heimat in ein neues Zuhause migrieren. Bei uns sind Sie herzlich willkommen! Ab September starten drei neue Integrationskurse beim BNW: in Burgwedel, Garbsen und Hannover. Melden Sie sich jetzt für die Teilnahme am Einstufungstest vor!

    Anmeldungen zum Einstufungstest ab sofort!

    Neu in Deutschland, aber noch nicht angekommen? So geht es vielen Menschen, die aus ihrer Heimat in ein neues Zuhause migrieren. Bei uns sind Sie herzlich willkommen! Ab September starten drei neue Integrationskurse beim BNW: in Burgwedel, Garbsen und Hannover. Melden Sie sich jetzt für die Teilnahme am Einstufungstest vor!

    Sprache ist der Schlüssel, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Unsere Integrationskurse verbinden alltagsnahen Deutschunterricht und Grundwissen über  die neue Heimat. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – der Einstieg in den Unterricht richtet sich nach dem, was Sie können. Damit wir wissen, welche Vorkenntnisse Sie haben, nehmen Sie vor dem Kurs an einem Einstufungstest teil. Anmeldungen zum Test sind ab sofort telefonisch möglich.

    Kontakt

    Svjetlana Meiners (Hannover)
    Tel. 0511 98837-99
    Mail

    Jennifer Kohne (Burgwedel)
    Tel. 05139 4099-87
    Mail

    Ute Ehreke (Garbsen)                                  
    Tel. 05131 50399-15 (Mo, Di, Do)
    Tel. 0511 367176-10 (Mi, Fr)
    Mail

    Weitere Informationen

    Mehr zum Integrationskurs

    Mehr zum BNW-Standort Burgwedel

    Mehr zum BNW-Standort Garbsen

    Mehr zum BNW-Standort Hannover

  • Wunschberuf trotz Entfernung

    Zu Hause in Brake, Traumjob in Burgdorf? In dem Projekt "Mobil in Niedersachsen", kurz MoiN, bringt das BNW Unternehmen und Auszubildende aus der Region Hannover und den Regionen Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch und Ammerland zusammen und unterstützt beim Start in die Ausbildung in der neuen Umgebung.

    Neues Projekt MoiN fördert Mobilität in der Ausbildung

    Zu Hause in Brake, Traumjob in Burgdorf? In dem Projekt „Mobil in Niedersachsen“, kurz MoiN, bringt das BNW Unternehmen und Auszubildende aus der Region Hannover und den Regionen Wilhelmshaven, Friesland, Wesermarsch und Ammerland zusammen und unterstützt beim Start in die Ausbildung in der neuen Umgebung. 

    Gerade in ländlich strukturierten Regionen findet sich nicht jeder Wunschberuf. Aber auch  Unternehmen in Großstädten fällt es zunehmend schwerer, Auszubildende zu finden. Viele Berufsanfänger wählen den bekannten Betrieb aus der Nachbarschaft. Das Team MoiN unterstützt die Mobilität der Jugendlichen, damit Unternehmen und Auszubildende trotz Entfernung zusammenfinden. Ausbildungsbetriebe bieten über MoiN ihre freien Ausbildungsplätze an. Wir finden den passenden Bewerber.

    Damit für Auszubildende die Entfernung zur Heimat auch langfristig nicht zum Hindernis wird, stehen wir ihnen darüber hinaus beim Ankommen in der neuen Stadt zur Seite. Wir unterstützen etwa bei der Wohnungssuche, organisieren Fahrgemeinschaften, stellen Kontakt zu anderen Teilnehmern her und sind bei Herausforderungen vor und während der Ausbildung zur Stelle.

    MoiN ist ein Projekt des Ausbildungsstrukturprogramms „Jobstarter plus“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei.

    Kontakt

    Uwe Krauledat (Projektleitung)
    Tel. 04451/9539916
    Mail

  • Damit Azubis am Ball bleiben

    Mehr als ein Viertel der Ausbildungsverträge in Niedersachsen werden vorzeitig gelöst - eine verlorene Investition sowohl für den ausbildenden Betrieb als auch für den Auszubildenden. Um Abbrüche zu vermeiden, steht das BNW in der "Assistierten Ausbildung" jungen Menschen von der Stellensuche bis zum Berufsabschluss zur Seite. Mit insgesamt 33 Teilnehmern startet das Angebot, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt, in diesen Tagen in Delmenhorst sowie im September in Papenburg und Sögel.

    In der „Assistierten Ausbildung“ begleitet das BNW
    junge Menschen und ihre Ausbildungsbetriebe

    Mehr als ein Viertel der Ausbildungsverträge in Niedersachsen werden vorzeitig gelöst – eine verlorene Investition sowohl für den ausbildenden Betrieb als auch für den Auszubildenden. Um Abbrüche zu vermeiden, steht das BNW in der „Assistierten Ausbildung“ jungen Menschen von der Stellensuche bis zum Berufsabschluss zur Seite. Mit insgesamt 33 Teilnehmern startet das Angebot, das das BNW im Auftrag der Agentur für Arbeit umsetzt, in diesen Tagen in Delmenhorst sowie im September in Papenburg und Sögel.

    BNW-Mitarbeiter stehen in der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite„Wir sorgen dafür, dass aus kleinen Hürden des Alltags kein Hindernis wird“, sagt Kathrin Kießwetter, die die „Assistierte Ausbildung“ beim BNW betreut. Oft seien es Kleinigkeiten, die den Auszubildenden zum Abbruch bewegten oder die Betriebe vor Schwierigkeiten stellten. BNW-Mitar-beiter stehen daher im engen Kontakt mit den Jugendlichen und ihren Ausbildungsbetrieben. „Wir sind bei allen Problemen zur Stelle, sind nicht nur Ansprechpartner für die Auszubildenden, sondern stehen auch im Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule “, erklärt Kießwetter.

    Die „Assistierte Ausbildung“ besteht aus zwei Teilen, die das BNW je nach Auftrag auch einzeln umsetzt. In Phase 1 unterstützen wir den Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und den potenziellen Ausbildungsbetrieb bei der Auswahl seines Azubis. Ist eine Stelle gefunden, sorgen wir in Phase 2 dafür, dass der Azubi bis zum Berufsabschluss am Ball bleibt. Neben praktischer Hilfe – etwa bei der Aufarbeitung des Berufsschulunterrichts – bieten wir sozialpädagogische Betreuung. Zudem unterstützen wir den Ausbildungsbetrieb bei administrativen Aufgaben und stehen bei allen Fragen rund um das Thema Ausbildung zur Seite. „Unsere Mitarbeiter bleiben über einen langen Zeitraum feste Bezugsperson der Teilnehmer und der Ausbildungsverantwortlichen“, sagt Kießwetter.

    Sowohl für Betriebe als auch für Auszubildende ist das Angebot kostenlos. Finanziert wird die „Assistierte Ausbildung“ von der Agentur für Arbeit.

    Kontakt

    Kathrin Kießwetter
    Tel. 0441 21 90 647
    Mail

  • BNW hilft Flüchtlingen beim Ankommen

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan - Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Neues Angebot setzt auf gemeinsamen Unterricht für Flüchtlinge

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan – Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal (3.v.r.) mit Teilnehmern der ersten BNW-Flüchtlingsklasse

    Zusätzlich zu einer Deutschlehrerin kümmern sich in den Räumlichkeiten des Centers für Kommunikation (Helmkestraße 7a, 30165 Hannover) Sozialpädagogen um die zwölf Teilnehmer der Flüchtlingsklasse. Jeden Montag- bis Freitagvormittag geht es insgesamt zwölf Wochen lang darum, ein offenes Ohr zu haben und im Alltag zu unterstützen. Das kann Hilfe bei Wohnungssuche oder Ämtergängen genauso sein wie die Begleitung bei einem Arztbesuch. Der Vorteil: Die BNW-Mitarbeiter sprechen in der Regel auch die Muttersprache der Flüchtlinge.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal aus Syrien ist da schon strenger: „Bei mir im Unterricht versuche ich alles auf Deutsch zu erklären. Das ist für die Teilnehmer anfangs mühsam, aber nur so kommen sie wirklich mit der Sprache in Kontakt und lernen sie nach und nach.“ Eine besondere Herausforderung für den Unterricht ist der unterschiedliche Bildungsgrad der Teilnehmer: Von Analphabeten bis Akademikern ist alles vertreten. Ziel des Unterrichts in der Flüchtlingsklasse ist es, anschließend einen längerfristigen Integrationskurs besuchen zu können, in dem die erlernten Grundkenntnisse vertieft werden.

    Kontakt

    Zsuzsanna Moór (Sozialpädagogin)
    Tel.: 0511 98837-26
    Mail

  • Berufspraxis im Ausland

    Fachlich, sprachlich und persönlich weiterentwickeln - Auslandsprogramme des BNW machen dies seit 2008 möglich. Jetzt startet das neue Projekt "Focus on skills" für kaufmännische Auszubildende und IT-Fachleute. Das Besondere: ein individueller Kompetenz-Check, der das Gelernte dokumentiert.

    Neues Programm bietet individuellen Kompetenz-Check

    Fachlich, sprachlich und persönlich weiterentwickeln – Auslandsprogramme des BNW machen dies seit 2008 möglich. Jetzt startet das neue Projekt „Focus on skills“ für kaufmännische Auszubildende und IT-Fachleute. Das Besondere: ein individueller Kompetenz-Check, der das Gelernte dokumentiert.

    Karsten Kutzick (Mitte) hat immer ein offenes Ohr für seine Teilnehmer„Unsere Kunden haben uns gefragt: Wie stellt ihr die Qualität eurer Auslandspraktika sicher?“, berichtet Karsten Kutzick, der die Auslandsprogramme beim BNW seit 2012 betreut. „Darauf haben wir eine Antwort gefunden: den skill pass.“ Der skill pass erfasst die Kompetenzen der Teilnehmer vor, während und nach dem Praktikum und dokumentiert so den Lernerfolg. „Das Besondere am skill pass ist, dass er Betrieb und Teilnehmer ins Boot holt, wenig Zeit kostet und allen Beteiligten viel Nutzen bringt“, erklärt Kutzick. Er setzt sich aus der Selbsteinschätzung des Auszubildenden und der Bewertung des Praktikumsbetriebs zusammen. Nach mehreren Wochen in einem englischen oder irischen Betrieb hat damit nicht nur der Teilnehmer einen Beleg für das, was er gelernt hat, sondern auch sein Arbeitgeber in Deutschland.

    Derry bei NachtIn „Focus on skills“ geht es für die Teilnehmer fünf Wochen entweder nach Liverpool, Dublin oder Derry. Vor dem Praktikum im Partnerunternehmen erhalten die Azubis eine einwöchige sprachliche und interkulturelle Vorbereitung. „Es ist wichtig, dass die Teilnehmer vorher wissen, was sie erwartet“, sagt Kutzick, der schon als Kind häufig in Großbritannien war und die Kultur kennt und schätzt. Er weiß: Vieles im Betriebsalltag läuft anders. „Es gibt zum Beispiel über den Tag verteilt immer wieder Teepausen, die die Beschäftigten zum Austausch nutzen. Diese Zeit sollten auch die deutschen Azubis für soziale Kontakte nutzen, statt – typisch deutsch – emsig weiterzuarbeiten.“

    Damit sie sich im Gastgeberland zurechtfinden, führt der BNW-Mitarbeiter nicht nur Vorgespräche mit den Teilnehmern, sondern ist auch in den ersten Wochen des Auslandsprogramms als Ansprechpartner bei Problemen und Fragen an ihrer Seite. Beim Wiedersehen in Deutschland ist er oft überrascht, wie sehr sich die Auszubildenden nach der kurzen Zeit entwickelt haben: „Viele Teilnehmer kommen wesentlich kontaktfreudiger und selbstbewusster zurück“, sagt Kutzick. „Davon profitieren sie nicht nur privat, sondern auch beruflich im Umgang mit Kunden.“

    Wer die offene und gastfreundliche Kultur der Iren und Engländer selbst erleben möchte: Das nächste Auslandsprogramm startet am 1. August 2015.

    Kontakt

    Karsten Kutzick
    Tel. 04461 74568-18
    Mail

  • Zukunftsforum empfiehlt Elternmoderatoren

    Die "Interkulturellen Elternmoderatoren" sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    BNW-Projekt ist eines von 50 Best-Practice-Beispielen

    Die „Interkulturellen Elternmoderatoren“ sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    Seit 2012 bildet das BNW Eltern mit Migrationshintergrund zu Elternmoderatoren aus. Die Idee: Wir vermitteln Müttern und Vätern Kenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, die sie als Multiplikatoren an andere Eltern weitergeben. Mit diesem Wissen werden sie in ihrer Rolle als Berater ihrer Kinder im Berufsorientierungsprozess gestärkt.

    Der Elmo-Projektstand beim Demografiekongress in Hannover: (v.l.) Elternmoderatorin Viktoriya Schabli, BNW-Geschäftsführer Bastian Schmidt-Faber und Projektleiterin Anna Braun „Das Projekt reagiert auf die Herausforderung, Vielfalt als Chance zu gestalten, und trägt zur Integration von Menschen mit Zuwanderungs-geschichte bei“, so begründet das Zukunftsforum seine Entscheidung, die Arbeit der Elternmoderatoren als Best-Practice-Beispiel vorzustellen. Das Zukunftsforum Niedersachsen setzt sich aus Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Vereinen zusammen. Beim diesjährigen Demografiekongress in Hannover hat die Arbeitsgruppe seine 125 Seiten starke Empfehlung Ministerpräsident Stephan Weil übergeben. Das Ziel: Die gesammelten Projekte und Ideen sollen von der Landesregierung vorangetrieben oder ausgeweitet werden.

    Weitere Informationen

    Zur Empfehlung des Zukunftsforums Niedersachsens

    Mehr zum Projekt "Interkulturelle Elternmoderatoren"

  • Mehr Zeit für Mütter

    "Zeit FÜR MICH" - das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    BNW betreut Müttertreff für den Landkreis Rotenburg

    „Zeit FÜR MICH“ – das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    Mütter des Landkreises sind jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen des SIMBAV e.V., Große Str. 21 in Rotenburg (Wümme), herzlich willkommen. Die Treffen bieten Möglichkeiten zum Austausch, Beratung und Kontakte knüpfen – auch abseits der Mutterrolle. Zudem erwarten die Frauen Vorträge und Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Themen, die die Gruppe gemeinsam auswählt. Die  BNW-Mitarbeiterin Kerstin Bultmann organisiert und moderiert die Treffen. Bei Bedarf bietet der Landkreis Rotenburg eine kostenlose Kinderbetreuung an.

    Kontakt

    Kerstin Bultmann
    Tel. 04281 959 35-15
    Mail