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BNW Aktuell

  • Spielend Lernen auf der didacta

    Die eigenen Fähigkeiten testen, Schlüsselqualifikationen trainieren und ganz nebenbei Wissenswertes zu Ausbildung und Berufseinstieg erfahren: Zu Spiel und Information lädt das BNW am Freitag und Samstag, 27. Und 28. Februar, auf die didacta 2015 in Hannover ein.

    Die eigenen Fähigkeiten testen, Schlüsselqualifikationen trainieren und ganz nebenbei Wissenswertes zu Ausbildung und Berufseinstieg erfahren: Zu Spiel und Information lädt das BNW am Freitag und Samstag, 27. Und 28. Februar, auf die didacta 2015 in Hannover ein.

    Wonach riecht denn das? Beim Erlebnisparcours auf sind alle Sinne gefragt.Nase, Augen, Zunge, Ohren und Hände sind beim Erlebnisparcours „try five! – Fünf Sinne für deine Zukunft“ am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 17 Uhr in Halle 15, Stand E36 gefragt. Spielerisch können junge Besucherinnen und Besucher ihre überfachlichen Kompetenzen testen. Zum Beispiel mit ihrem Tastsinn: Allein durch Fühlen können die Jugendlichen mehrere gleich aussehende Flaschen dem Gewicht nach ordnen. Auf dem Prüfstand steht: Problemlösefähigkeit. Mitarbeiter des BNW erklären und geben Feedback an allen fünf Sinnesstationen. Sind die Aufgaben geschafft, gibt es eine Talent-Tüte – Spiel und Information in einem. Der Erlebnisparcours ist eine Aktion der Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Idee für den Erlebnisparcours stammt vom BMBF-Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER. 

    Wie man Schüler spielerisch an das Thema Berufseinstieg heranführen kann, zeigt das BNW auch am Freitag, 27. Februar, ab 13 Uhr am Stand G43 der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung, Halle 15. Was bedeutet Pünktlichkeit? Wann handelt man verantwortungsbewusst? Das Schlüsselqualifikations-Domino gibt Antworten – wenn man die Pärchen richtig zusammensetzt.  Beim Domino-Spielen sind nicht nur Jugendliche, sondern auch Lehrkräfte willkommen, die sich über das umfangreiche Fortbildungsangebot des BNW informieren können.

  • Ankommen durch Sprache

    In Deutschland ankommen, Anschluss finden - dabei helfen Integrationskurse. Sie verbinden die Vermittlung von alltagsnaher Sprache und Grundwissen über Deutschland. So wie am BNW-Standort Burgwedel, wo 19 Teilnehmer aus der ganzen Welt gemeinsam büffeln - und sich gegenseitig unterstützen und anspornen.

    In Burgwedel lernen 19 Teilnehmer aus neun Nationen

    In Deutschland ankommen, Anschluss finden – dabei helfen Integrationskurse. Sie verbinden die Vermittlung von alltagsnaher Sprache und Grundwissen über Deutschland. So wie am BNW-Standort Burgwedel, wo 19 Teilnehmer aus der ganzen Welt gemeinsam büffeln – und sich gegenseitig unterstützen und anspornen.

    „Wo arbeitet er? – Was kann ich darauf antworten?“, fragt die Dozentin Olga Penner. „Im Supermarkt!“,  „Bei der Post!“ – die Antworten der Teilnehmer überschlagen sich. Jeder will am schnellsten die beste Antwort geben. Heute stehen unter anderem Fragewörter auf dem Lehrplan. Die meisten haben den Dreh schnell raus – obwohl sie vor gerademal acht Wochen ihr erstes deutsches Wort gelernt haben.

    „Die Gruppe ist unheimlich motiviert“, erzählt die Dozentin. „Gerade die jüngeren Teilnehmer sind sehr ehrgeizig und ziehen die übrigen mit.“ So wie die 28-jährige Noor Kahala und die ein Jahr jüngere Sarah Khedrawi aus Syrien. Beide kamen vor sechs Monaten ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland. „Meine Tochter ist sieben Jahre alt. Mit ihr lerne ich immer zusammen“, sagt Kahala. Auch Khedrawi übt nach dem Unterricht weiter. Das schwierigste an der deutschen Sprache? „Die Artikel“, sind sich beide einig. „Dafür gibt es keine Regeln. Man muss sie einfach auswendig lernen.“

    Integrationskurs in BurgwedelDie jüngste Teilnehmerin im BNW-Kurs in Burgwedel ist Anfang zwanzig, die älteste über 50 Jahre alt. Es lernt der Italiener mit der Bosnierin, dem Engländer und der Brasilianerin. Insgesamt zählt Olga Penner neun Nationalitäten in ihrem Kurs. „In der Pause sprechen alle deutsch, weil sie sich sonst nicht verständigen können“, berichtet sie. „Das ist manchmal interessant zu sehen, dass sie komplizierte Dinge mit ganz einfachen Worten erklären können. Sie schaffen es immer, dass der andere sie versteht.“

    Der Sprachunterricht macht den größten Teil des Integrationskurses aus. Die Teilnehmer steigen je nach Vorkenntnissen in eines von sechs Modulen ein. Am Ende steht ein Test, der das Sprachniveau prüft. Im letzten Teil des sechsmonatigen Kurses geht es um Geschichte und Kultur in Deutschland. „Zu Beginn ist es mir wichtig, dass die Teilnehmer einen Wortschatz aufbauen, um sich unterhalten zu können“, sagt Olga Penner. Mal in Rollenspielen, mal in Einzelarbeit und mal mit Hörbeispielen weiß sie jedoch auch Grammatik, Aussprache und Betonung abwechslungsreich zu vermitteln. Eines haben alle Übungen gemeinsam: Sie bilden immer Alltagssituationen ab. So kann in der nächsten Pause das Erlernte gleich angewendet werden.

    Weitere Informationen

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  • Weiterbildung für Ausbilder

    Die Ausbildung von Jugendlichen mit Förderbedarf erfordert besonderes Know-how. Dieses können Ausbilder bei uns berufsbegleitend durch eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation erwerben. Die nächste Fortbildung startet am Donnerstag, 23. April, in Oldenburg.

    Die Ausbildung von Jugendlichen mit Förderbedarf erfordert besonderes Know-how. Dieses können Ausbilder bei uns berufsbegleitend durch eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation erwerben. Die nächste Fortbildung startet am Donnerstag, 23. April, in Oldenburg.

    Die Fortbildung qualifiziert Ausbilder in Betrieben und überbetrieblichen Einrichtungen für die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen und Jugendlichen mit sozialen An- passungs- und Lernschwächen. Fördermethoden, Kommunikations-training, Konfliktbewältigung – der Unterricht vermittelt nicht nur theo- retisches Wissen aus der Rehabilitationspädagogik, sondern stärkt praxisorientiert die Handlungsfähigkeit des Ausbilders.

    Die Weiterbildung umfasst je nach Anerkennung der zuständigen Kammer 80 oder 320 Unterrichtstunden. Der Unterricht findet donnerstagnachmittags sowie ganztägig freitags und samstags statt.

    Kontakt

    Andrea Klaiß
    Tel. 0441 21906-820
    E-Mail

    Weitere Informationen

    Flyer Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation 80 Stunden (PDF)

    Flyer Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation 320 Stunden (PDF)

    Zum Standort Oldenburg

  • Das BNW hat eine neue Geschäftsführung

    Tobias Lohmann und Bastian Schmidt-Faber bilden seit dem 1. Februar 2015 das neue Führungsduo. Sie treten die Nachfolge von Dr. Bernd Brauckmüller und Horst Kowalewski an, die sich nach 34 Jahren im Unternehmen als Geschäftsführer verabschieden.

    Tobias Lohmann und Bastian Schmidt-Faber bilden seit dem 1. Februar 2015 das neue Führungsduo. Sie treten die Nachfolge von Dr. Bernd Brauckmüller und Horst Kowalewski an, die sich nach 34 Jahren im Unternehmen als Geschäftsführer verabschieden.

    Wechsel der BNW-Geschäftsführung„Wir haben in den letzten Jahr- zehnten gravierende Veränderungen im Bildungssektor erlebt – vom Überschuss an unversorgten Bewer- bern in den 80er Jahren bis zum heutigen Fachkräftemangel. Wir sind uns sicher, dass es Tobias Lohmann und Bastian Schmidt-Faber mit ihren Erfahrungen aus der Bildungsbranche gelingen wird, das BNW auch für künftige Entwicklungen zu wappnen“, sagt Dr. Bernd Brauckmüller.

    Tobias Lohmann (45) war zuletzt Leiter des Kundenmanagements bei der DB Mobility Logistics AG, zu der die DB Training Learning & Consulting mit 240.000 Teilnehmern im Jahr gehört. In dieser Funktion verantwortete er ein Leistungsportfolio von mehr als 1.500 Produkten für Kunden aus der ganzen Welt. Auch für die Bereiche Vertrieb und Marketing, Portfolio-Strategie und internationale Geschäftsentwicklung war Lohmann in dieser Position verantwortlich. Herr Lohmann wird Sprecher der neuen Geschäftsführung.

    Der 51-jährige Schmidt-Faber ist seit vielen Jahren in der Bildungsbranche zu Hause: Unter anderem war er kaufmännischer Geschäftsführer der Studienkreis GmbH und später Mitglied der Geschäftsleitung der Franz Cornelsen Bildungsgruppe. In den vergangenen acht Jahren war der Diplom-Kaufmann aus Berlin Geschäftsführer der Studienkreis Gruppe, einer Tochter der Aurelius AG München. Dort war Schmidt-Faber für die Bereiche Business Development, Finanzen, Controlling, IT/Prozessmanagement, HR, Einkauf/Logistik und Immobilien verantwortlich.

    „Herr Dr. Brauckmüller und Herr Kowalewski haben das BNW zu dem gemacht, was es heute ist“, sagt Tobias Lohmann. „Ich freue mich, die Entwicklung des BNW weiter gestalten zu dürfen, für Menschen und Organisationen in Niedersachsen Entwicklungswege zu gestalten, die einen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften und zur Realisierung von Potenzialen leisten.“

  • Beruflich mehr auf Lager?

    Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt - unsere Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik macht dies möglich. Die nächste Umschulung startet am 9. März am BNW-Standort Soltau.

    Umschulung startet am 9. März in Soltau

    Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt – unsere Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik macht dies möglich. Die nächste Umschulung startet am 9. März am BNW-Standort Soltau.

    Güter annehmen, lagern, versenden? Fachkräfte für Lagerlogistik machen mehr. Sie koordinieren den Infor-mations- und Materialfluss im Betrieb, erkunden Warenbezugs-quellen, ermitteln Kennzahlen und führen einfache Jahresabschlüsse durch. Unsere 24-monatige Um- schulung bereitet theoretisch und praktisch darauf vor. Mit Erfolg: Neunzig Prozent unserer Umschüler bekamen innerhalb eines halben Jahres einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz im Lagerbereich. In einigen Fällen stand schon während der praktischen Ausbildung im Betrieb eine anschließende Beschäftigung fest.

    Unsere Umschulung schließt mit einem Facharbeiterbrief ab und beinhaltet den Erwerb eines Gabelstaplerscheins und eines Ladungssicherungsscheins. Bereits nach 16 Monaten ist ein Abschluss zur Fachlageristin oder zum Fachlageristen möglich. Die Umschulung wird unter bestimmten Umständen durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gefördert. Gern beraten wir Sie auch zu unseren günstigen Finanzierungsangeboten für Selbstzahler.

    Melden Sie sich jetzt an oder bewerben Sie sich als Fachdozent!

    Kontakt

    Angela Michel
    Tel. 05191 96823-11
    Mail

    Weitere Informationen

    Umschulung Fachkraft für Lagerlogistik (PDF)

  • Ausbildung trotz Hürden mit Erfolg gemeistert

    Diana Rösemann strahlt: Sie hat ihre Ausbildung zur Verkäuferin mit Bravour bestanden und gehört zu den Besten ihres Jahrgangs. Von der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg erhielt die 22-Jährige eine Auszeichnung im Rahmen der IHK-Besten-Ehrung.

    Bestnoten für Auszubildende Diana Rösemann (mi.).  BNW-Mitarbeiterin Hilke Buhr und BNW-Bildungszentrumsleiter Eckhard Harjes freuen sich für ihren Schützling.Diana Rösemann strahlt: Sie hat ihre Ausbildung zur Verkäuferin mit Bra- vour bestanden und gehört zu den Besten ihres Jahrgangs. Von der  Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg erhielt die 22-Jährige eine Auszeichnung im Rahmen der IHK-Besten-Ehrung.

    Mit Diana freuen sich auch BNW-Bildungszentrumsleiter Eckhard Harjes und seine Mitarbeiterin Hilke Buhr am Standort Leer. Als pädagogische Fachkraft hat Hilke Buhr die Auszubildende auf ihrem Weg begleitet – und der war nicht immer einfach. Im Januar 2014 sah die Welt für Diana Rösemann gar nicht rosig aus: Die 22-Jährige hatte sich von ihrem damaligen Ausbildungsbetrieb trennen müssen – drei Monate vor ihren Abschlussprüfungen zur Verkäuferin. „Das war eine schwierige Situation für mich. Ich musste ja einen neuen Betrieb finden, bei dem ich meine Ausbildung beenden konnte“, sagt Diana Rösemann.

    Dabei half ihr Hilke Buhr tatkräftig: „Frau Rösemann konnten wir im Rahmen unserer BaE-Maßnahme – der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung – helfen und sie darüber hinaus an einen neuen Ausbildungs-betrieb vermitteln.“ Bei dem neuen Betrieb, einem Futtermittel- und Zoofachhandel, lief die Zusammenarbeit zwar für die Auszubildende am Ende auch nicht wie gehofft, doch dafür sorgten ihr Fleiß und eine gute Vorbereitung für Bestnoten in den Prüfungen. „Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut“, sagt Rösemann.

    Der Betriebswechsel hat ihr außerdem gezeigt, dass die Arbeit als Verkäuferin in einem Zoofachhandel genau das Richtige ist. „In unseren Beratungs-gesprächen mit Frau Rösemann kam schnell heraus, dass sie sich für Tiere interessiert und sogar schon zwei Jahre ehrenamtlich in einem Tierheim gearbeitet hatte. Da lag die Arbeit in dem Bereich nahe“, sagt Hilke Buhr.

    Seit Sommer 2014 sattelt Diana Rösemann auf ihre Ausbildung als Verkäuferin noch den Abschluss zur Einzelhandelskauffrau drauf – und das in einem Zoofachhandel in Leer, der ihr gut gefällt. „Das passt menschlich und macht Spaß. Der Abschlussprüfung im Frühjahr 2015 sehe ich optimistisch entgegen“, sagt die Auszubildende.

  • Erster Runder Tisch berät zur betrieblichen Inklusion

    Personalverantwortliche und Geschäftsführungen aus zehn Betrieben tauschten sich am 8. Dezember beim ersten Runden Tisch "Wirtschaft inklusiv" auf Einladung des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) im InnovationsCentrum Osnabrück mit Fachleuten für Prävention und Gesundheit aus. Thema des Tages: Psychische Erkrankungen in der betrieblichen Prävention und Wiedereingliederung.

    Personalverantwortliche und Geschäftsführungen aus zehn Betrieben tauschten sich am 8. Dezember beim ersten Runden Tisch "Wirtschaft inklusiv" auf Einladung des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) im InnovationsCentrum Osnabrück mit Fachleuten für Prävention und Gesundheit  aus. Thema des Tages:  Psychische Erkrankungen in der betrieblichen Prävention und Wiedereingliederung.

    Der Gesprächsbedarf war groß, schließlich weiß man in den Betrieben: Wenn Mitarbeiter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen, steigt die Gefahr von  psychischen Erkrankungen. Lange Ausfallzeiten und eine deutliche Leistungs-minderung sind die Folgen und stellen die Betroffenen ebenso wie die Betriebe vor große Schwierigkeiten.

    Beim Runden Tisch gab BNW-Mitarbeiterin Petra Künsemüller als Diplom-Psychologin und Beraterin von „Wirtschaft inklusiv“ einen Überblick zur Bedeutung psychischer Gesundheit und Belastung in der Arbeitswelt, stellte Formen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen vor und thematisierte die besonderen Herausforderungen an das betriebliche Eingliederungsmanagement und die Prävention. Zur Seite standen ihr dabei Experten des Berufspsychologischen Service der Arbeitsagentur Osnabrück, der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Fachstelle Rehabilitation psychisch Kranker, des Betriebsarztzentrums und des Integrations-fachdienstes Osnabrück.

    „Ein großes Anliegen der Betriebe war neben der Suche nach Informations- und Fortbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte zu diesem Themenbereich der Aufbau eines Netzwerkes regionaler Unterstützung“, sagt Künsemüller. „Dabei sind wir gerne behilflich und wollen den Runden Tisch künftig als Netzwerkveranstaltung etablieren.“

    Beim nächsten Runden Tisch am 23. Februar in Osnabrück geht es im Rahmen der Reihe „Besondere Menschen – besondere Potenziale“ um Mitarbeiter mit einer Hörschädigung. Die Anmeldung ist bis 15. Februar per E-Mail an petra.kuensemueller@bnw.de möglich.

  • Ausbildungsabbrüche vermeiden - Das BNW zeigt, wie's geht

    Auszubildende, die am Ball bleiben - wie das in der Praxis gelingen kann, zeigte das BNW auf der Fachtagung "Ausbildungsabbrüche vermeiden" des Mediationsservice Ausbildung Niedersachsen und des Bundes Deutsch-Türkischer Unternehmen am Donnerstag, 4. Dezember, in den Räumen der Agentur für Arbeit Hannover.

    Cornelia Springfeld (re.) und Marta Schüring beantworteten Fragen zum Projekt „Ausbildungsabbruch vermeiden – Integration sichern“.Auszubildende, die am Ball bleiben - wie das in der Praxis gelingen kann, zeigte das BNW auf der Fachtagung "Ausbildungsabbrüche vermeiden" des Mediationsservice Ausbildung Niedersachsen und des Bundes Deutsch-Türkischer Unternehmen am Donnerstag, 4. Dezember, in den Räumen der Agentur für Arbeit Hannover.

    In dem Pilotprojekt „Ausbildungsabbruch vermeiden – Integration sichern“ begleitet das BNW seit Oktober junge Erwachsene in Garbsen vor, während und nach der Ausbildung. Beste Voraussetzungen, um aus der Praxis zu berichten. Die BNW-Geschäftsstellenleiterin Cornelia Springfeld und ihre Mitarbeiterin Marta Schüring beantworteten vor Ort Fragen zum Projekt und luden zum Austausch ein.

    „Oft sind es geringe Hindernisse, die dazu führen, dass Jugendliche das Handtuch werfen“, sagt Cornelia Springfeld. „Wir sind nah dran an unseren Teilnehmern, um all diese Hindernisse mit ihnen zu meistern.“ Statt punktuell zu unterstützen, bietet das BNW-Projekt die assistierte Ausbildung. „Wir sind nicht nur Ansprechpartner für den Jugendlichen, sondern auch für die Eltern, den Arbeitgeber und die Berufsschule“, erklärt Springfeld. „Egal, wo Probleme entstehen: Wir kümmern uns darum.“

    Ein halbes Jahr lang unterstützen BNW-Mitarbeiter bei der Suche nach und der Bewerbung um einem Ausbildungsplatz. Ist eine Stelle gefunden, sorgen sie bis zum Berufsabschluss dafür, dass der Azubi am Ball bleibt. „Es ist die Kombination aus praktischer Hilfe, etwa bei der Bewerbung, und sozialpädagogischer Betreuung, die das Konzept so wirksam macht“, sagt Marta Schüring. „Gleichzeitig bleiben wir über einen langen Zeitraum an der Seite der Teilnehmer und werden zur festen Bezugsperson.“

    Nach rund zwei Monaten Projektlaufzeit ist der erste Ausbildungsvertrag unterschrieben. „Das ist eine junge, motivierte Truppe“, sagt Springfeld. „Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen: Mit unserem Projekt gehen wir den richtigen Weg, um die Abbruchquote zu senken.“