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BNW Aktuell

  • Perspektiven für Ingenieure aus dem Ausland

    Fachkräfte in MINT-Berufen sind gefragt: Rund 200.000 mehr Stellen als Fachkräfte gab es Ende des vergangenen Jahres in Deutschland, meldete das Institut der Deutschen Wirtschaft. Ohne Spezialisten aus dem Ausland ist diese Lücke nicht zu schließen. Umso wichtiger ist es, Zuwanderer mit MINT-Qualifikation gezielt zu unterstützen, damit ihnen der Anschluss in den deutschen Arbeitsmarkt trotz sprachlicher oder kultureller Hürden gelingt. Genau hier setzt der Kurs des BNW und des IQ-Netzwerks Niedersachsen an.

    BNW unterstützt MINT-Akademiker bei der Jobsuche

    Der Qualifizierungskurs, der sich gezielt an Akademiker aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) richtet, hat das BNW in Kooperation mit dem IQ-Netzwerk Niedersachsen zuletzt in Leer angeboten. Finanziert wurde der Kurs aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Nach rund sieben Monaten ist der erste Durchgang im Januar zu Ende gegangen – Erfolgsgeschichten inklusive. So wie die des 34-jährigen Iraners Mohammad Sahaei. 10 Jahre Berufserfahrung brachte der Bauingenieur mit. In seinem Heimatland hatte er studiert und einen guten Job als Projektleiter, bevor er vor drei Jahren aus politischen Gründen nach Deutschland floh. „Einen Job habe ich trotz meiner Qualifikation nicht gefunden“, erzählt Mohammad Sahaei. „Mein Deutsch, vor allem die Fachsprache, und meine Bewerbung waren nicht gut genug.“ Das IQ-Netzwerk vermittelte ihn dann in die Maßnahme beim BNW in Leer. Mit Erfolg: Er arbeitet nun als Praktikant bei einem Bauunternehmen in Wiesmoor und hat eine feste Position in Aussicht. „Ohne das BNW hätte ich das vermutlich nicht geschafft“, erzählt der in Iraner. „Ich habe dort viel Deutsch gelernt, Tipps für die Bewerbung mitgenommen und sie haben mir auch die Praktikumsstelle vermittelt.“

    Im Unterricht beim BNW standen zum Beispiel Fragen aus dem Arbeitsrecht oder Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz auf dem Stundenplan. BNW-Experten paukten mit den Teilnehmern Fachsprache, überarbeiteten ihre Bewerbungsunterlagen und übten Vorstellungsgespräche. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer begleitet, die nach viermonatiger theoretischer Vorbereitung in ein Praktikum in einen Betrieb wechselten. „Es waren meist nur Kleinigkeiten, bei denen ich vermitteln musste, zum Beispiel beim Thema Pünktlichkeit“, berichtet ein BNW-Dozent. Trotz des ein oder anderen kulturellen Missverständnisses hat ihn die Arbeitsmoral seiner Teilnehmer aber überzeugt: „Die meisten waren unheimlich motiviert, haben auch über die Unterrichtszeiten hinaus gearbeitet. Man hat gemerkt: Die wollen unbedingt arbeiten.“

    So geht es auch Osama Almeri. Der Syrer sucht seit seiner Ankunft in Deutschland vor zwei Jahren vergeblich einen Job. „Ich möchte unbedingt in Leer bleiben und arbeiten“, sagt der 34-jährige Familienvater. USA, Karibik, Europa, Russland – um die ganze Welt sei er gereist, um für seine Familie ein sicheres Land zum Leben zu finden. „Nirgendwo wird man so empfangen wie in Deutschland“, sagt der Syrer. Seinen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau hatte er sich mit Unterstützung des IQ-Netzwerks anerkennen lassen, das ihn dann auch die Qualifizierung beim BNW empfahl. Nach dem Kurs steht fest: Er geht nochmal an die Uni. An der Fachhochschule in Emden macht er seinen Master. „So sind meine Chancen einfach besser, langfristig hier arbeiten zu können“, sagt Osama Almeri. Der Kurs hat sich dennoch für ihn gelohnt: „Ich habe so viel dazugelernt – sprachlich, aber auch, worauf es beim Bewerben und beim Arbeiten ankommt.“

  • 10 Jahre Business-Center in Hannover

    Schafe aus Bauschaum, Hypnose-Therapie, Urnenkunst, aber auch Unternehmensberatung, Büromanagement und Gastronomie - die Beraterinnen und Berater des Business-Centers beim BNW in Hannover haben schon so einigen Existenzgründern und ihren Geschäftsideen Starthilfe gegeben. Das Beratungsangebot, das das BNW im Auftrag des Jobcenters Hannover anbietet, feiert seinen 10. Geburtstag.

    Rund 10.000 Geschäftsideen und viele erfolgreiche Gründer

    „Die Ideen sind vielfältig, aber eines haben alle unsere Teilnehmer gemeinsam: Sie sind hochmotiviert“, sagte BNW-Teamleiter Lars Knorr. Er und sein Team schauten anlässlich des Jubiläums mit Vertretern des Jobcenters, Kollegen und Gründern auf zehn erfolgreiche Jahre zurück. Rund 10.000 ALG II-Empfänger hat das BNW in dieser Zeit zu ihren Gründungsvorhaben beraten. Betriebswirtschaft, Recht, Marketing – alles, was für das Gründungsvorhaben wichtig ist, geben die BNW-Berater den angehenden Unternehmern mit auf den Weg. „Das Business-Center entspricht der Mission des BNW: Wir begleiten Menschen dabei, ihre Chancen zu erkennen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln“, sagte BNW-Geschäftsführer Bastian Schmidt-Faber. „Wir begleiten Gründer auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.“

    Nicht alle Gründungsideen sind zukunftsfähig. Dann müssen die Berater auch mal die Notbremse ziehen und den Gründungswilligen auf den Boden der Tatsachsen zurückholen. „Das ist auch für uns nicht einfach. Die Teilnehmer brennen für ihre Ideen, da ist das Frustrationspotenzial hoch“, erzählte Lars Knorr. Umso schöner, wenn aus einer ungewöhnlichen Idee am Ende ein solides Geschäftsmodell wird. „Wir haben in zehn Jahren schon so einige verrückte Ideen gehört. Einige davon sind heute sehr erfolgreich.“

    Kunst und Betriebswirtschaft – da prallen Welten aufeinander

    Dazu gehört die Bestattungskunst von Susanne Baumhakel. Die 46-Jährige Künstlerin designt und gestaltet individuelle Urnen aus Materialien wie Keramik und Holz. „Ich habe damals selbst Todesfälle im Freundeskreis erlebt und mich so mit dem Thema beschäftigt. Die Urnen, die man üblicherweise bekommt, finde ich einfach schrecklich“, erzählt die Künstlerin schmunzelnd. „Sie sind meist aus kaltem Metall und haben plumpe Formen. Da hatte ich zum ersten Mal die Idee, eine Urne zu gestalten, die man gern ansieht und in die Hand nimmt, an der man Freude hat.“  Das war vor etwa eineinhalb Jahren, als die Mutter von zwei Söhnen nach einer beruflichen Familienpause über das Jobcenter Hannover beim BNW landete. Kunst und Betriebswirtschaft – da prallten Welten aufeinander: „Es gab viele Reibungspunkte, aber das war gut so“, sagt Susanne Baumhakel. „Überall, wo es Lücken in meiner Planung gab, hat die Beraterin kritisch nachgefragt und mich immer wieder angestachelt. Dinge wie Marketing zum Beispiel sind einfach nicht meins, müssen aber bedacht werden. Das wichtigste war für mich aber: Sie hat an mich und meine Idee geglaubt und mich immer unterstützt.“

    Susanne BaumhakelSeit April vergangenen Jahres hat die studierte Bildhauerin ein eigenes Atelier in der Südstadt. Dort entstehen ihre Urnen, die sie über Bestatter in Deutschland und Österreich anbietet. Preislich unterscheiden sie sich kaum von den industriell gefertigten Urnen. „Ich arbeite ohne Glasur, ohne Farben. Mir ist wichtig, dass das Material sichtbar bleibt“, erklärt die Künstlerin. Ihr reduziertes Design haben inzwischen auch schon andere Kunden für sich entdeckt. Instrumente aus Keramik für einen Musiker, ein individuelles Gefäß für den Gas-Herd eines Hobby-Kochs oder eine inspirierende Schale zum Sammeln von Gedanken für eine Autorin – Susanne Baumhakel gestaltet Behältnisse ganz nach Wunsch. In ihrem Atelier gibt sie zudem regelmäßig Keramik-Kurse für Kinder. Es läuft bei der Künstlerin – auch dank der Starthilfe durch das BNW.

  • Ausbildung inklusiv gestalten: Das BNW zeigte, wie's geht

    Mut für neue Wege - dazu riefen die Redner der Fachtagung "Antrieb für inklusive Ausbildung" in Langenhagen auf. Das BNW hatte im Rahmen des Projekts "Wirtschaft inklusiv" in die Räume der MTU Maintenance Hannover GmbH eingeladen, um Betriebe über die Möglichkeiten der Ausbildung von Menschen mit Handicap zu informieren. Beispiele aus der Praxis zeigten: Mut lohnt sich.

    Mut für neue Wege – dazu riefen die Redner der Fachtagung „Antrieb für inklusive Ausbildung“ in Langenhagen auf. Das BNW hatte im Rahmen des Projekts "Wirtschaft inklusiv" in die Räume der MTU Maintenance Hannover GmbH eingeladen, um Betriebe über die Möglichkeiten der Ausbildung von Menschen mit Handicap zu informieren. Beispiele aus der Praxis zeigten: Mut lohnt sich. Das gilt sowohl für Betriebe, die  – wenn sie sich auf alternative Formen der Ausbildung einlassen – hochmotivierte Arbeitskräfte gewinnen. Aber auch für Bewerber mit Behinderung, denen es oft an Selbstbewusstsein fehlt, sich auf dem regulären Arbeitsmarkt zu bewerben.

    „So normal wie möglich, so speziell wie nötig“, dies sei der beste Weg, Ausbildung für Menschen mit Behinderung zu gestalten, sagte Petra Wontorra, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. Bastian Schmidt-Faber, Geschäftsführer des BNW, Sascha Köhne, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Prof. Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für berufliche Bildung (BIBB) und Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), pflichteten dieser Einschätzung bei und machten darüber hinaus den wirtschaftlichen Nutzen beruflicher Teilhabe deutlich. „Jeder Mensch bringt eine Begabung mit. Es lohnt sich, den Blick auf die Stärken der Menschen zu richten und sie diesen entsprechend einzusetzen. Denn da die Zahl der Erwerbspersonen und Fachkräfte weiter sinkt, zählt jedes Talent“, so Bastian Schmidt-Faber.

    Die MTU Maintenance Hannover GmbH hat dies bereits erkannt. In Kooperation mit NiedersachsenMetall gibt das Unternehmen benachteiligten Jugendlichen in Einstiegqualifikationen Starthilfe in die Ausbildung. Von guten Beispielen wussten aber auch Podiumsgäste des Abends zu berichten, darunter der Flughafen Hannover-Langenhagen und der Futtermittelhersteller Miavit aus Essen (Oldenburg). In Tandems aus Ausbildern und Azubis stellten sie Beispiele aus der Praxis vor. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, Menschen mit Behinderung einzustellen“, erzählte Ralf Sieverding, Ausbildungsleiter bei der Miavit GmbH. Unterstützung bei der Umsetzung dieses  Vorhabens fanden er und seine Kollegen im Projekt „Wirtschaft inklusiv“, in dem sie kostenlos beraten wurden. Mit Erfolg: Nach einer rehabilitationspädagogischen Qualifizierung von Ausbilderin Anke Ostermann konnte Laura Mählmann mit einer Lernbehinderung als Auszubildende für den Beruf „Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft“ eingestellt werden. Die Fachpraktikerausbildung konzentriert sich mehr auf fachpraktische als auf theoretische Inhalte. Laura Mählmann wurde nach dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss inzwischen in den festen Mitarbeiterkreis übernommen. Trotz ihrer körperlichen Einschränkung gehört auch die ehemalige Auszubildende Nadine Saalfeld  inzwischen fest zum Team des Flughafens Hannover-Langenhagen. Die Bürokauffrau setzte sich damals  gegen 800 andere Bewerber durch – die meisten ohne Handicap. „Ihre Leistung hat uns überzeugt“, sagte ihr Ausbildungsleiter Benjamin Waßmann. Sie mache die Dinge zum Teil eben anders, komme aber immer ans Ziel. „Ich möchte andere in meiner Situation ermutigen“, sagte  Nadine Saalfeld. Denn vielen Menschen mit Handicap fehle es an Selbstvertrauen – dabei stehen sie gesunden Bewerbern oft in nichts nach.

    Mut zu mehr Selbstvertrauen machte auch die Showeinlage der Patsy und Michael Hull Foundation aus Osnabrück. Darsteller und Tänzer mit und ohne Behinderung zeigten Ausschnitte aus ihrem inklusiven Musical „Grand Hotel Vegas“ – und gaben damit ein gutes Beispiel, wie man Menschen mit Handicap durch Teilhabe stärken kann.

    Seit drei Jahren beraten die Inklusionslotsen des BNW im Projekt „Wirtschaft inklusiv“ Betriebe kostenlos zu den Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Der erfolgreiche Projektabschluss war Anlass für die Fachtagung, die sich vor allem an Betriebe richtete. Diese finden die bewährte Unterstützung in den gewohnten Strukturen im Nachfolgeprojekt „Unternehmer-Netzwerk Inklusion“. Ansprechpartner in Hannover ist Christian Paluch (christian.paluch@bnw.de).

  • Die Besten Umschüler? Beim BNW!

    29 Prüflinge, fünf Auszeichnungen, 100ige Erfolgsquote: Das ist die Bilanz der BNW-Umschulungen in Lüneburg und Soltau. Wie im vergangenen Jahr hat das BNW seinen Umschülern nicht nur allesamt erfolgreich zum Berufsabschluss verholfen - es stellt auch wiederholt fünf Kammerbeste der IHK-Lüneburg-Wolfsburg.

    29 Prüflinge, fünf Auszeichnungen, 100ige Erfolgsquote: Das ist die Bilanz der BNW-Umschulungen in Lüneburg und Soltau. Wie im vergangenen Jahr hat das BNW seinen Umschülern nicht nur allesamt erfolgreich zum Berufsabschluss verholfen – es stellt auch wiederholt fünf Kammerbeste der IHK-Lüneburg-Wolfsburg.

    Alfred Schmerberg, Patrick Indorf, Philipp Kröger, Thobias Händel-Gerlach und Daniel Warnecke gehören zu den besten Absolventen des Abschlussjahrgangs 2016 im Bezirk Lüneburg-Wolfsburg der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die fünf Einser-Absolventen wurden am 29. September bei einer festlichen Gala in Gifhorn geehrt.

    Über ihre Auszeichnung freuen sich auch ihre Ausbilder: Karsten Pirr bildete Alfred Schmerberg und Patrick Indorf am Standort Soltau zu Fachlageristen aus. „Ich freue mich sehr, dass wir mit so einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen haben, und bin stolz auf meine Umschulungsklasse. Sie haben mir vertraut, und das zeigt mir, dass wir vieles richtig gemacht haben“, sagt der BNW-Ausbilder.

    Begeistert von den Leistungen seiner Umschüler, die seit August als Maschinen- und Anlagenführer arbeiten, zeigte sich auch Frank-Stephan Kafara, verantwortlichen Ausbilder am BNW-Standort in Lüneburg. „Von unseren 21 Prüflingen haben alle mit guten Leistungen bestanden. Drei von ihnen gehören zu den besten der Region. Das ist ein hervorragendes Ergebnis und macht mich natürlich stolz“, sagt Frank-Stephan Kafara. Jedes Jahr ehrt die IHK die drei besten Prüflinge je Beruf. Bereits im vergangenen Jahr kamen vier Absolventen vom BNW.

  • Familie und Beruf im Blick

    Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Und wie kann ein familienfreundlicher Arbeitsplatz aussehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen FrauenBerufsBörse sowie des Fachforums Vereinbarkeit am Donnerstag, 20. Oktober, in Hannover.

    BNW berät zum Thema Vereinbarkeit

    Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Und wie kann ein familienfreundlicher Arbeitsplatz aussehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen FrauenBerufsBörse sowie des Fachforums Vereinbarkeit am Donnerstag, 20. Oktober, in Hannover.

    Neue Impulse, Beratung, Austausch und Information finden die Besucherinnen der FrauenBerufsBörse in verschiedenen Vorträgen und an über 40 Infoständen. Das Angebot richtet sich vor allem an Berufsrückkehrerinnen, Alleinerziehende, Elternzeitnehmende und geringfügig beschäftigte Frauen. Das BNW berät speziell zum beruflichen Wiedereinstieg und bietet am Stand einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check an.

    Personalverantwortliche, die ihre Personalpolitik zukunftsorientiert und familienfreundlich gestalten wollen, finden Inspiration beim anschließenden Fachforum „Vereinbarkeit“. Experten zeigen in Vorträgen die Vorteile von Jobsharing und anderen flexiblen Arbeitszeitmodellen. Werkstattgespräche bieten parallel Gelegenheit zur Vertiefung und zum Austausch. Auch hier ist das BNW in beratender Funktion mit dabei.

    Die FrauenBerufsBörse findet am Donnerstag, 20. Oktober, von 9 bis 12.30 Uhr im Haus der Regionen, Hildesheimer Straße 18 in Hannover statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter sind die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Koordinierungsstelle Frau und Beruf, die ab 14 Uhr auch zum Fachforum „Vereinbarkeit“ in die gleichen Räumlichkeiten einladen. Zur Premiere des Fachforums sind im Rahmen der Fachkräfteallianz Unternehmen, Personalentscheider und Multiplikatoren angesprochen. Da die Teilnehmerzahl hier begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 10. Oktober gebeten unter www.fachforum-vereinbarkeit.de

    Weitere Informationen

    Flyer FrauenBerufsBörse 2016

  • Ausbildung im Fokus beim Herbstforum 2016

    Welche Anforderungen stellt der Nachwuchs an Arbeitgeber? Wie müssen Berufsorientierung und Personalrekrutierung gestaltet sein, um Jugendliche für die Ausbildung zu gewinnen, sie zu motivieren und zu binden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstforums am 22. September in Osnabrück.

    Spannende Diskussionen beim Herbstforum in Osnabrück

    Welche Anforderungen stellt der Nachwuchs an Arbeitgeber? Wie müssen Berufsorientierung und Personalrekrutierung gestaltet sein, um Jugendliche für die Ausbildung zu gewinnen, sie zu motivieren und zu binden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstforums am 22. September in Osnabrück.

    Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung, führte als Moderator durch den Abend, zu dem der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, NiedersachsenMetall, die VME-Stiftung und das BNW eingeladen hatten. Zum Thema „Perspektive Ausbildung – für Generationen im Wandel“ gaben die Referenten Professor Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, und Andreas Schneider, ehemaliger Ausbildungsleiter TRUMPF GmbH & Co. KG und Projektleiter „TEC Garden“, Einblicke und Denkanstöße.

    „Wir müssen umdenken und bei der Rekrutierung der Auszubildenden auf die Kanäle setzen, die von der Zielgruppe genutzt werden“, stellte Andreas Schneider in seinem Vortrag fest. Die TRUMPF GmbH & Co. KG hat deshalb den gesamten Rekrutierungsprozess von der Anzeige bis zur Onlinepotentialanalyse digitalisiert.

    Professor Dr. Jutta Rump erläuterte in ihrem Vortrag, welche zum Teil sehr unterschiedlichen Werte zwischen der Generation Y, die als junge Nachwuchskräfte von den Baby Boomern geführt werden, aufeinandertreffen und welche Auswirkungen dies auf ein modernes Führungsverhalten hat. „Etwa 40 Prozent der Generation Y, der sonst Tür und Tor bei der Berufswahl offen stehen, fallen durchs Raster, weil sie die Schulausbildung nicht oder nur sehr schlecht schaffen. Das führt zur Frustration und Resignation“, stellte die Referentin fest. „Umso wichtiger ist es, Jugendliche schon früh und gezielt zu fördern.“

  • Doris Schröder-Köpf unterstützt das BNW

    Migranten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen geben - das ist Ziel der Website www.welcome-to-niedersachsen.com, die das BNW ins Leben gerufen hat. Jetzt hat das Projekt eine promintente Unterstützerin: Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf hat die Schirmherrschaft für das Portal übernommen.

    Migranten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen geben – das ist Ziel der Website www.welcome-to-niedersachsen.com, die das BNW ins Leben gerufen hat. Jetzt hat das Projekt eine promintente Unterstützerin: Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf hat die Schirmherrschaft für das Portal übernommen.

    „Die Website ist für jeden ganz einfach erreichbar und bietet Zuwanderern und Asylsuchenden wichtige Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten für den erfolgreichen Start in Niedersachsen“, sagt die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. „Damit wird vor allem die Basis für die Teilhabe am Arbeitsmarkt geschaffen.“

    Welche Behörde sollte ich als erstes ansteuern? Wird mein Berufsabschluss anerkannt? Wie sieht eine Bewerbung in Deutschland aus? Auf den Seiten des Portals finden Neuzugewanderte hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Ankommen – von der Wohnungssuche über Angebote zum Deutschlernen bis zur Jobsuche. Die Website ist erste Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund, die in Niedersachsen leben, arbeiten, studieren oder sich ausbilden lassen möchten. Und auch für Zuwanderer, die ihren Platz in Niedersachsen schon gefunden haben, bietet die Website Grund für regelmäßige Besuche: Im Blog lesen sie über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund, die mit Augenzwinkern über ihre Erlebnisse berichten. Über die Facebook-Seite des Projekts bleiben Nutzer auf dem Laufenden und können sich mit anderen vernetzen.

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.facebook.com/welcometoniedersachsen

  • Gauck würdigt Engagement

    Über 100 Initiativen, Chancen für viele tausend Flüchtlinge: In der Initiative "Wir zusammen" haben sich deutschlandweit Unternehmen zusammengeschlossen, um die Integration von Asylbewerbern zu fördern. Seit Frühjahr gehört auch das BNW zu den Unterstützern. Lob für das Engagement gab es jetzt von Bundespräsident Joachim Gauck.

    Über 100 Initiativen, Chancen für viele tausend Flüchtlinge: In der Initiative „Wir zusammen“ haben sich deutschlandweit Unternehmen zusammengeschlossen, um die Integration von Asylbewerbern zu fördern. Seit Frühjahr gehört auch das BNW zu den Unterstützern. Lob für das Engagement gab es jetzt von Bundespräsident Joachim Gauck.

    „Überall spüren wir, dass Gelingen nicht selbstverständlich ist, dass es aber immer möglich ist. Deshalb gefällt mir der konkrete Ansatz, dass nicht nur die Regierung, die Kommunen und die zuständigen Stellen über Integration sprechen, sondern dass die Unternehmen als Teil unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen und mit einem ,Wir' eine Initiative starten“, sagte Joachim Gauck bei einem Besuch des Netzwerks „Wir zusammen“ am Freitag in Essen. Er würdigte nicht nur den bisherigen Einsatz, sondern rief auch weitere Unternehmen dazu auf, sich der Initiative anzuschließen.

    So wie das BNW, das mit gleich zwei Projekten Starthilfe für ein Leben in Niedersachsen gibt. Auf der Website www.welcome-to-niedersachsen.com finden Asylbewerber Informationen, Tipps und Links zu Themen des privaten und beruflichen Alltags. Außerdem vergibt das BNW in Kooperation mit papagei.com Sprachlernpatenschaften für Flüchtlinge. Das Prinzip: Betriebe aus der Region spenden einen Betrag ihrer Wahl. Das BNW und papagei.com wandeln die Spende in Online-Deutschkurse der Marke BNW Sprachen lernen um und verdoppeln dabei die Menge aus eigener Tasche. Rund 500 Flüchtlinge haben so bereits von einem Online-Deutschkurs profitieren können, der ihnen neben sprachlichen Grundlagen auch die deutsche Kultur näherbringt.

    Weitere Informationen

    www.wir-zusammen.de

  • Ein großer Schritt Richtung Integration

    Wenn der Kurs der BNW-Ausbilder Michael Bitterlich und Bikila Ndela Bulisi die Werkstatt betreten, gibt es kaum ein Halten. Sofort spannen die Männer Metallstücke in der Werkbank ein, schwingen die Feile oder hantieren mit der Säge. Neben ihrer Motivation haben die Männer alle etwas gemeinsam: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und suchen nun in Niedersachsen eine Arbeit, um sich ein neues Leben aufzubauen. Das BNW unterstützt sie dabei.

    Das BNW unterstützt Asylsuchende auf dem Weg in den Beruf

    Wenn der Kurs der BNW-Ausbilder Michael Bitterlich und Bikila Ndela Bulisi die Werkstatt betritt, gibt es kaum ein Halten. Sofort spannen die Männer Metallstücke in der Werkbank ein, schwingen die Feile oder hantieren mit der Säge. Neben ihrer Motivation haben die Männer alle etwas gemeinsam: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und suchen nun in Niedersachsen eine Arbeit, um sich ein neues Leben aufzubauen. Das BNW unterstützt sie dabei.

    Die eigenen Fähigkeiten testen, sprachliche und fachliche Grundlagen lernen – darum geht es in dem Vorbereitungskurs für den Bereich Metall. Vermittelt wurden die 14 Teilnehmer durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter. Bei den meisten von ihnen ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen, trotzdem werden sie bereits an den Arbeitsmarkt in Deutschland herangeführt. „Wir wollen keine Zeit verlieren und frühzeitig Perspektiven schaffen “, sagt Christoph Tietje, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hannover.

    Teilnehmer Doumbia Aboubakare mit BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi Acht Wochen lang besuchen die Männer dafür den Kurs beim BNW. „Manchmal müssen wir sie wirklich bremsen“, sagt BNW-Ausbilder Michael Bitterlich. „Man merkt: Sie wollen alle etwas schaffen.“ In der Werkstatt übt er mit ihnen das Arbeiten an der Werkbank sowie an Dreh- und Fräsmaschinen. Am Ende können sie ein selbstgebautes Stövchen aus Metall mit nach Hause nehmen. „Es macht sie unheimlich stolz, etwas geschafft zu haben“, sagt Bitterlich, der bereits den zweiten Kurs dieser Art betreut. „Da werden gleich die Kameras gezückt und Fotos für die Lieben daheim gemacht.“

    Neben der praktischen Arbeit stehen Mathe- und EDV-Unterricht sowie die Vermittlung von fachbezogenem Deutsch auf dem Lehrplan. Das übernimmt BNW-Ausbilder Bikila Ndela Bulisi, der einen besonderen Draht zu seinen Teilnehmern hat. „Ich bin zwar nicht geflüchtet, habe aber Ähnliches erlebt wie die Männer aus meinem Kurs“, sagt Bikila Ndela Bulisi, der wie die meisten seiner Schüler Wurzeln in Afrika hat. „Daher kenne ich ihre Sorgen und Nöte ganz genau und weiß, wie ich sie motivieren und fördern kann.“

    Am Ende der acht Wochen wissen die Männer, ob ihnen das Arbeiten mit Metall liegt oder nicht. Wenn nicht, geht die Agentur für Arbeit mit den Teilnehmern einen anderen Weg. Wer aber mit seinem Können überzeugt hat, kann im Anschluss eine Teilqualifizierung als Maschinen- und Anlagenführer erwerben – ein großer Schritt in Richtung Arbeitsmarkt.

    Pressestimmen

    Radio ffn, Nachrichten vom 5.8.2016, 5:30 Uhr

    Neue Presse, 5.8.2016

  • Digitale Starthilfe für Migranten

    Herzlich willkommen in der Region - das ist die Botschaft, das BNW mit seinem neuen Online-Portal an Zuwanderer und Flüchtlinge sendet. Auf www.welcome-to-niedersachsen.com finden Migrantinnen und Migranten Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg in die niedersächsische Gesellschaft und den Arbeitsmarkt - egal ob sie gerade erst angekommen sind oder schon länger in Niedersachsen leben.

    Neues Online-Portal unterstützt Zuwanderer beim Ankommen

    Herzlich willkommen in der Region – das ist die Botschaft, die das BNW mit seinem neuen Online-Portal an Zuwanderer und Flüchtlinge sendet. Auf www.welcome-to-niedersachsen.com finden Migrantinnen und Migranten Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg in die niedersächsische Gesellschaft und den Arbeitsmarkt – egal ob sie gerade erst angekommen sind oder schon länger in Niedersachsen leben.

    Logo Welcome to NiedersachsenWelche Behörde sollte ich als erstes ansteuern? Wie finde ich eine neue Wohnung? Wird mein Berufsabschluss anerkannt? Auf den Seiten des Portals finden Zuwanderer hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Ankommen – von den ersten Schritten bis zur Karriereplanung. Im zugehörigen Blog lesen sie über Erfahrungen von anderen Menschen mit Migrationshintergrund. Auf dem Laufenden bleiben, sich austauschen und vernetzen – dafür ist das Team von www.welcome-to-niedersachsen.com auch auf Facebook und Instagram unterwegs. Nicht nur die Nutzer sollen von dem Angebot profitieren: Je schneller Zuwanderer Anschluss in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt finden, desto mehr bereichern sie auch die Region und ihre Akteure.

    Weitere Informationen

    www.welcome-to-niedersachsen.com

    www.facebook.com/welcometoniedersachsen

    www.instagram.com/welcometoniedersachsen

  • Beratung für Zuwanderer

    Neues Land, neue Regelungen und Gewohnheiten: Für Migrantinnen und Migranten ist in der neuen Heimat vieles fremd. In Integrationsberatungsstellen in ganz Niedersachsen beantwortet das BNW jetzt alle Fragen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.

    BNW berät zum Leben und Arbeiten in Deutschland

    Neues Land, neue Regelungen und Gewohnheiten: Für Migrantinnen und Migranten ist in der neuen Heimat vieles fremd. In Integrationsberatungs-stellen in ganz Niedersachsen beantwortet das BNW jetzt alle Fragen zum Leben und Arbeiten in Deutschland.

    Integrationsberatung beim BNWBei uns finden Zuwanderer einen Ansprechpartner für alle ihre Fragen. Wir beraten zu Themen wie Aufent- halt, Schulsystem, Arbeit und Ausbil- dung oder sozialrechtlichen Fragen. Je nach Sprachkenntnissen finden wir für unsere Kunden den passenden Deutschkurs – oder bieten bei Bedarf Online-Sprachkurse und Lernplätze direkt vor Ort an. Um den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern, unterstützen unsere Experten bei der Jobsuche und Bewerbung.

    Willkommen sind Migrantinnen und Migranten jeden Alters – Asylbewerberinnen und Asylbewerber ebenso wie Zuwanderer, die schon länger in Deutschland leben, aber auch Menschen aus der Region, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.

    Hier finden Sie uns

    Nordwollestraße 10
    27749 Delmenhorst
      
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    Eyßelheideweg 12
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    Hamburger Allee 12-16
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    Bahnhofstr. 17
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  • Spenden Sie einen Sprachkurs!

    Rund 100.000 Asylbewerber sind im vergangenen Jahr nach Niedersachsen gekommen. Ihr Weg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt führt vor allem über die deutsche Sprache. Unterstützen Sie Flüchtlinge auf diesem Weg: Spenden Sie einen Sprachkurs von BNW Sprachen lernen!

    Rund 100.000 Asylbewerber sind im vergangenen Jahr nach Niedersachsen gekommen. Ihr Weg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt führt vor allem über die deutsche Sprache. Unterstützen Sie Flüchtlinge auf diesem Weg: Spenden Sie einen Sprachkurs von BNW Sprachen lernen!

    BNW Sprachen lernenUnter der Marke BNW Sprachen lernen bietet das BNW in Kooperation mit papagei.com eine effektive und flexible Art des Sprachenlernens. In unseren Online-Videosprachkursen verbinden wir Originalvideos mit interaktiven Übungen zu Grammatik, Aussprache und Textverständnis. Sehen, hören, lesen, sprechen – das Lernen mit allen Sinnen führt zu schnell sicht- und hörbaren Erfolgen. Mit Tablet und Smartphone ist das Lernen überall möglich – unabhängig von Lehrkräften, Unterrichtszeiten und -räumen.

    Mit Ihrer Spende stellen wir Asylbewerbern  unsere Videosprachkurse bereit. Schreiben Sie uns über unser Kontaktformular – wir kümmern uns um den Rest!

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