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BNW Aktuell

  • BNW hilft Flüchtlingen beim Ankommen

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan - Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Neues Angebot setzt auf gemeinsamen Unterricht für Flüchtlinge

    Ob aus Syrien, dem Iran oder Aserbaidschan – Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, haben in der Regel in ihrer Heimat Schreckliches erlebt. Um ihnen hier das Ankommen zu erleichtern, bietet das BNW im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover seit Juni in einer Flüchtlingsklasse sozialpädagogische Betreuung und Deutschunterricht an.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal (3.v.r.) mit Teilnehmern der ersten BNW-Flüchtlingsklasse

    Zusätzlich zu einer Deutschlehrerin kümmern sich in den Räumlichkeiten des Centers für Kommunikation (Helmkestraße 7a, 30165 Hannover) Sozialpädagogen um die zwölf Teilnehmer der Flüchtlingsklasse. Jeden Montag- bis Freitagvormittag geht es insgesamt zwölf Wochen lang darum, ein offenes Ohr zu haben und im Alltag zu unterstützen. Das kann Hilfe bei Wohnungssuche oder Ämtergängen genauso sein wie die Begleitung bei einem Arztbesuch. Der Vorteil: Die BNW-Mitarbeiter sprechen in der Regel auch die Muttersprache der Flüchtlinge.

    Deutschlehrerin Faten Ghazal aus Syrien ist da schon strenger: „Bei mir im Unterricht versuche ich alles auf Deutsch zu erklären. Das ist für die Teilnehmer anfangs mühsam, aber nur so kommen sie wirklich mit der Sprache in Kontakt und lernen sie nach und nach.“ Eine besondere Herausforderung für den Unterricht ist der unterschiedliche Bildungsgrad der Teilnehmer: Von Analphabeten bis Akademikern ist alles vertreten. Ziel des Unterrichts in der Flüchtlingsklasse ist es, anschließend einen längerfristigen Integrationskurs besuchen zu können, in dem die erlernten Grundkenntnisse vertieft werden.

    Kontakt

    Zsuzsanna Moór (Sozialpädagogin)
    Tel.: 0511 98837-26
    Mail

  • Berufspraxis im Ausland

    Fachlich, sprachlich und persönlich weiterentwickeln - Auslandsprogramme des BNW machen dies seit 2008 möglich. Jetzt startet das neue Projekt "Focus on skills" für kaufmännische Auszubildende und IT-Fachleute. Das Besondere: ein individueller Kompetenz-Check, der das Gelernte dokumentiert.

    Neues Programm bietet individuellen Kompetenz-Check

    Fachlich, sprachlich und persönlich weiterentwickeln – Auslandsprogramme des BNW machen dies seit 2008 möglich. Jetzt startet das neue Projekt „Focus on skills“ für kaufmännische Auszubildende und IT-Fachleute. Das Besondere: ein individueller Kompetenz-Check, der das Gelernte dokumentiert.

    Karsten Kutzick (Mitte) hat immer ein offenes Ohr für seine Teilnehmer„Unsere Kunden haben uns gefragt: Wie stellt ihr die Qualität eurer Auslandspraktika sicher?“, berichtet Karsten Kutzick, der die Auslandsprogramme beim BNW seit 2012 betreut. „Darauf haben wir eine Antwort gefunden: den skill pass.“ Der skill pass erfasst die Kompetenzen der Teilnehmer vor, während und nach dem Praktikum und dokumentiert so den Lernerfolg. „Das Besondere am skill pass ist, dass er Betrieb und Teilnehmer ins Boot holt, wenig Zeit kostet und allen Beteiligten viel Nutzen bringt“, erklärt Kutzick. Er setzt sich aus der Selbsteinschätzung des Auszubildenden und der Bewertung des Praktikumsbetriebs zusammen. Nach mehreren Wochen in einem englischen oder irischen Betrieb hat damit nicht nur der Teilnehmer einen Beleg für das, was er gelernt hat, sondern auch sein Arbeitgeber in Deutschland.

    Derry bei NachtIn „Focus on skills“ geht es für die Teilnehmer fünf Wochen entweder nach Liverpool, Dublin oder Derry. Vor dem Praktikum im Partnerunternehmen erhalten die Azubis eine einwöchige sprachliche und interkulturelle Vorbereitung. „Es ist wichtig, dass die Teilnehmer vorher wissen, was sie erwartet“, sagt Kutzick, der schon als Kind häufig in Großbritannien war und die Kultur kennt und schätzt. Er weiß: Vieles im Betriebsalltag läuft anders. „Es gibt zum Beispiel über den Tag verteilt immer wieder Teepausen, die die Beschäftigten zum Austausch nutzen. Diese Zeit sollten auch die deutschen Azubis für soziale Kontakte nutzen, statt – typisch deutsch – emsig weiterzuarbeiten.“

    Damit sie sich im Gastgeberland zurechtfinden, führt der BNW-Mitarbeiter nicht nur Vorgespräche mit den Teilnehmern, sondern ist auch in den ersten Wochen des Auslandsprogramms als Ansprechpartner bei Problemen und Fragen an ihrer Seite. Beim Wiedersehen in Deutschland ist er oft überrascht, wie sehr sich die Auszubildenden nach der kurzen Zeit entwickelt haben: „Viele Teilnehmer kommen wesentlich kontaktfreudiger und selbstbewusster zurück“, sagt Kutzick. „Davon profitieren sie nicht nur privat, sondern auch beruflich im Umgang mit Kunden.“

    Wer die offene und gastfreundliche Kultur der Iren und Engländer selbst erleben möchte: Das nächste Auslandsprogramm startet am 1. August 2015.

    Kontakt

    Karsten Kutzick
    Tel. 04461 74568-18
    Mail

  • Zukunftsforum empfiehlt Elternmoderatoren

    Die "Interkulturellen Elternmoderatoren" sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    BNW-Projekt ist eines von 50 Best-Practice-Beispielen

    Die „Interkulturellen Elternmoderatoren“ sind Best-Practice-Beispiel in Sachen Bildung im demografischen Wandel. So hat es jetzt das Zukunftsforum Niedersachsen attestiert und das BNW-Projekt als eines von 50 vorbildlichen Beispielen aus der Praxis in seine Empfehlung an die Landesregierung aufgenommen.

    Seit 2012 bildet das BNW Eltern mit Migrationshintergrund zu Elternmoderatoren aus. Die Idee: Wir vermitteln Müttern und Vätern Kenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, die sie als Multiplikatoren an andere Eltern weitergeben. Mit diesem Wissen werden sie in ihrer Rolle als Berater ihrer Kinder im Berufsorientierungsprozess gestärkt.

    Der Elmo-Projektstand beim Demografiekongress in Hannover: (v.l.) Elternmoderatorin Viktoriya Schabli, BNW-Geschäftsführer Bastian Schmidt-Faber und Projektleiterin Anna Braun „Das Projekt reagiert auf die Herausforderung, Vielfalt als Chance zu gestalten, und trägt zur Integration von Menschen mit Zuwanderungs-geschichte bei“, so begründet das Zukunftsforum seine Entscheidung, die Arbeit der Elternmoderatoren als Best-Practice-Beispiel vorzustellen. Das Zukunftsforum Niedersachsen setzt sich aus Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Vereinen zusammen. Beim diesjährigen Demografiekongress in Hannover hat die Arbeitsgruppe seine 125 Seiten starke Empfehlung Ministerpräsident Stephan Weil übergeben. Das Ziel: Die gesammelten Projekte und Ideen sollen von der Landesregierung vorangetrieben oder ausgeweitet werden.

    Weitere Informationen

    Zur Empfehlung des Zukunftsforums Niedersachsens

    Mehr zum Projekt "Interkulturelle Elternmoderatoren"

  • Schleswig-Holstein siegt beim Playbizz-Finale

    Titel für Schleswig Holstein: Das Team der Schwartauer Werke hat sich am vergangenen Freitag und Samstag beim Finale des Azubi-Planspiels "Playbizz" gegen die fünf besten Teams aus ganz Deutschland durchgesetzt. In vier Spielrunden überzeugten die sechs Nachwuchsmanagerinnen und -manager bei der vom BNW ausgerichteten Bundesendrunde in Wolfsburg.

    Azubis aus Niedersachsen landen beim Planspiel auf Platz fünf

    Titel für Schleswig Holstein: Das Team der Schwartauer Werke hat sich am vergangenen Freitag und Samstag beim Finale des Azubi-Planspiels „Playbizz“ in der Runde der sechs besten Teams aus ganz Deutschland durchgesetzt. In vier Spielrunden überzeugten die sechs Nachwuchsmanagerinnen  und -manager bei der vom BNW ausgerichteten Bundesendrunde in Wolfsburg.

    So sehen Siegre aus: Das Team der Schwartauer Werke entschied das Playbizz-Finale für sichDie Aufgabe der Wirtschafts-simulation: Ein E-Bike auf nationalen und internationalen Märkten verkaufen. Dafür schlüpften die Teilnehmer in die Rolle von Mana- gern, jonglierten mit Produktions- und Absatzzahlen und hatten stets ein wachsames Auge auf die Marktentwicklungen. Das Siegerteam legte Wert auf Qualität bei seinem fiktiven Produkt und setzte sich so knapp von den anderen ab. Die sechs Azubis – alle aus dem ersten Lehrjahr – erwirtschafteten 25,7 Millionen Euro virtuellen Gewinn, 1,6 Millionen mehr als das zweitplatzierte Team der Komsa Kommunikation aus Sachsen.

    Das niedersächsische Team von Oeseder Möbel-Industrie landete auf dem fünften Platz von ursprünglich bundesweit über 200 teilnehmenden Teams. Nachdem sich nach der ersten Spielrunde herausgestellt hatte, dass ihre Vermarktungs-Strategie diesmal nicht aufging, arbeiteten sie sich mit großem Engagement in einem insgesamt sehr bewegten Spiel vom sechsten auf den fünften Platz. Das ist Einsatz, finden wir!

    Weitere Informationen

    Erlebnisbericht des Siegerteams

    www.playbizz.de

  • Mehr Zeit für Mütter

    "Zeit FÜR MICH" - das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    BNW betreut Müttertreff für den Landkreis Rotenburg

    „Zeit FÜR MICH“ – das wünschen sich viele Mütter. Der gleichnamige Müttertreff in Rotenburg gibt ab sofort einmal in der Woche Raum und Zeit dafür. Das BNW betreut die wöchentlichen Treffen im Auftrag des Landkreises Rotenburg.

    Mütter des Landkreises sind jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen des SIMBAV e.V., Große Str. 21 in Rotenburg (Wümme), herzlich willkommen. Die Treffen bieten Möglichkeiten zum Austausch, Beratung und Kontakte knüpfen – auch abseits der Mutterrolle. Zudem erwarten die Frauen Vorträge und Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Themen, die die Gruppe gemeinsam auswählt. Die  BNW-Mitarbeiterin Kerstin Bultmann organisiert und moderiert die Treffen. Bei Bedarf bietet der Landkreis Rotenburg eine kostenlose Kinderbetreuung an.

    Kontakt

    Kerstin Bultmann
    Tel. 04281 959 35-15
    Mail

  • Ich bin mein eigener Boss!

    Sie haben eine gute Geschäftsidee und wollen sich beraten lassen? Sie sind bereits selbstständig und brauchen Unterstützung? Unsere Gründungsexperten im BNW-Business-Center stehen Ihnen zur Seite.

    BNW berät zur Selbstständigkeit

    Sie haben eine gute Geschäftsidee und wollen sich beraten lassen? Sie sind bereits selbstständig und brauchen Unterstützung? Unsere Gründungsexperten im BNW-Business-Center stehen Ihnen zur Seite.

    Wir beraten im Auftrag des Jobcenters der Region Hannover in allen Fragen rund um die Selbstständigkeit, qualifizieren Sie in Sachen kaufmännischer und juristischer Grundlagen und helfen bei der Erarbeitung eines Businessplans.

    „Eine erfolgreiche Selbstständigkeit setzt einen wasserdichten Geschäftsplan voraus“, erklärt Beraterin Anette Domning. „Wir prüfen die Geschäftsideen unserer Kunden und sensibilisieren für mögliche Hürden und Herausforderungen. Wichtig ist, dass der Kunde bereit ist, sich kritisch mit seiner eigenen Idee auseinanderzusetzen und Hilfe von außen anzunehmen“, sagt Domning.  So wie Götz Logemann. Der 47-Jährige gelernte Brauer und Mälzer wollte nach 25 Jahren in dieser Branche sein eigener Chef sein und der körperlich schweren Schichtarbeit entkommen. Heute ist er IHK-geprüfter „Hundeerzieher und Verhaltensberater“ und hat sich einen Traum erfüllt: eine eigene Hundeschule und Hundepension.

    Hundetrainer Götz Logemann bei der Arbeit Doch ganz einfach war der Weg dahin nicht: „Mit der Hundeschule habe ich mich 2011 selbstständig gemacht“, erzählt Logemann. „ Aber das Ge- schäft ist saisonabhängig und lief im Winter zu schlecht, um mich zu ernähren, so dass ich auf Unter-stützung vom Amt angewiesen war.“ Das Jobcenter schickte Logemann zum BNW-Business-Center, wo ihn Anette Domning beriet. „Herr Logemann hat die besten Voraussetzungen, um mit seiner Selbstständigkeit auf Erfolgskurs zu kommen“, so Domning. „Er ist fachlich hoch qualifiziert und hat als Trainer für besonders schwierige Hunde ein gutes Alleinstellungsmerk- mal.“ Die Lösung: Künftig baut Götz Logemann seine Hundeschule „Hannover Dog Coaching“ in Seelze zu einer Hundepension aus. „Hundebesitzer, die in Urlaub fahren oder auch nur tageweise Betreuung für ihren Schützling suchen, können dann mit gutem Gewissen ihr Tier bei mir unterbringen.“ Auf diese Weise hat Logemann gute Chancen, ganzjährig schwarze Zahlen mit seiner Firma zu schreiben.

    Kontakt

    Sie befinden sich im ALG II-Bezug (Jobcenter Region Hannover) und haben Interesse an einer Beratung in Sachen Selbständigkeit? Das BNW-Business-Center erreichen Sie unter Tel.:  0511/988 37 - 80 oder per Mail.

  • Anschluss auf dem deutschen Arbeitsmarkt

    Akademiker aus dem Ausland haben es oft schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt - und das selbst im gefragten MINT-Bereich. Ein neues Angebot im Rahmen des Förderprogramms "IQ - Integration durch Qualifizierung" unterstützt Migrantinnen und Migranten mit Hochschulabschluss, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Juni startet der erste Durchgang in Hannover.

    Akademiker aus dem Ausland haben es oft schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt – und das selbst im gefragten MINT-Bereich. Ein neues Angebot im Rahmen des Förderprogramms „IQ – Integration durch Qualifizierung “ unterstützt Migrantinnen und Migranten mit Hochschulabschluss, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Juni startet der erste Durchgang in Hannover.

    Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT – gerade in diesen Bereichen suchen Unternehmen laufend nach Nachwuchs. Gleichzeitig finden Zuwanderer mit entsprechenden Studienabschlüssen wegen fehlender Sprachkenntnisse häufig keinen Job. Um Betriebe und Fachkräfte zusammenzubringen, qualifizieren wir Akademikerinnen und Akademiker aus dem Ausland in einem siebenmonatigen Kurs sprachlich nach. Neben berufsbezogenem Deutschunterricht steht  eine  Praxisphase auf dem Programm. Begleitet wird das Projekt durch ein individuelles migrationssensibles Coaching.

    Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms IQ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds gefördert sowie durch das Land Niedersachsen kofinanziert.

    Der erste Durchgang mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startet am 01. Juni in Hannover. Sie haben Fragen oder möchten gern teilnehmen? Sprechen Sie uns an!

    Kontakt

    Ana C. Cabrera Antoranz
    Tel. 0511 98837-94
    Mail