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BNW Aktuell

  • Transformationslotsen für die Wirtschaft

    UVN, DGB, Arbeit und Leben und BNW bilden Beschäftigte zu Spezialisten für die digitale Transformation aus. In einem deutschlandweit einzigartigen Pro ...

    UVN, DGB, Arbeit und Leben und BNW bilden Beschäftigte zu Spezialisten für die digitale Transformation aus.

    In einem deutschlandweit einzigartigen Projekt wird eine Sozialpartnerschaft aus Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ab Herbst 2020 Unternehmen mit praxisbezogenen Transformationsmaßnahmen begleiten. Hinter dem Projekt stehen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Das BNW ist neben der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen (AuL) Partner für Qualifizierung.

    Ziel des Projekts „Transformationslotsen“ ist es, die Menschen in den Betrieben mit notwendigen Handlungskompetenzen auszubilden, um den Strukturwandel nachhaltig in die unternehmerische Praxis übersetzen zu können. Im Fokus der Qualifizierung zu „Spezialist*innen für digitale Transformation und Veränderungsmanagement“ stehen Meister*innen und Techniker*innen, die technische Veränderungen in Unternehmen initiieren und großflächig in Gang bringen.

    Zusätzliche Unterstützung erhalten die Transformationslotsen in sogenannten Transformations-Hubs. In diesen Kompetenzhubs beraten Experten zu Beschäftigtenqualifizierung und Förderungsmöglichkeiten, stellen Umsetzungshilfen zur Verfügung und machen die Beschäftigten für die neuen Berufsbilder fit. Bis Oktober 2020 entstehen vier Transformations-Hubs – in Hannover, Braunschweig/Goslar, Helmstedt/Wolfsburg sowie Emden/Leer.

    Das Projekt wurde am 11.09.2020 in einer Pressekonferenz vorgestellt und stieß in den Medien auf ein breites Interesse. Unter anderem bezeichneten die Hannoversche Allgemeine Zeitung, das Göttinger Tageblatt, die Wolfsburger Allgemeine Zeitung sowie die Hildesheimer Allgemeine Zeitung das Projekt als „eine ziemlich beeindruckende Koalition aus Wirtschaft und Gewerkschaften und ihren jeweiligen Bildungseinrichtungen“. Online wurde das Thema z. B. aufgegriffen von der Süddeutschen Zeitung oder Welt.de.

    Die Qualifizierung von Mitarbeiter*innen oder Mitarbeiter*innengruppen steht grundsätzlich allen Unternehmen in Niedersachsen offen, adressiert jedoch vor allem den großen Bedarf in den Branchen Automotive, Maschinenbau, Chemie, Ernährung und Energie.

    Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ verbessert die Bundesregierung unter anderem die finanzielle Förderung von Weiterbildung in Unternehmen, umgesetzt durch die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Qualifizierung zu „Spezialist*innen für digitale Transformation und Veränderungsmanagement“ (Transformationslotsen) fällt unter diese Förderung.

    Projekt-Informationen online  digitalisierung.bnw.de/transformationslotsen

  • BNW zu Gast bei der Veranstaltung 'WirtschaftsDienst Impulse'

    "Kurzarbeit und Weiterbildung ? kein Widerspruch. Wer auch nach Corona erfolgreich sein will, bildet seine Mitarbeiter jetzt weiter." Zu diesem Thema ist Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft, nächste Woche zu Gast im Unternehmensnetzwerk des WirtschaftsDienstes Hannover.

    „Kurzarbeit und Weiterbildung – kein Widerspruch. Wer auch nach Corona erfolgreich sein will, bildet seine Mitarbeiter jetzt weiter.“ Zu diesem Thema ist Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft, nächste Woche zu Gast im Unternehmensnetzwerk des WirtschaftsDienstes Hannover. Nach einem 15-minütigen Impulsvortrag gibt er dem WirtschaftsDienst-Herausgeber, Andreas Bosk, ein Interview – bevor die Unternehmen in eine geschlossene Fragerunde einsteigen. Die Teilnahme am Mittwoch, 9. September 2020 von 8:45 bis 10:00 Uhr ist für Unternehmensvertreterinnen und -vertreter kostenlos. Sie erfahren unter anderem, welche staatliche Förderung es aktuell für Qualifizierungsmaßnahmen gibt, ob sich die Weiterbildungen an den Bedarf der Branche und des Betriebs anpassen lassen und welche Formen des digitalen Lernens sich dafür anbieten.

    Hier geht es zur unverbindlichen Anmeldung:

    https://www.linkedin.com/events/kurzarbeitundweiterbildung-einwiderspruch/

    www.xing.com/events/3060071

    Die WirtschaftsDienst Impulse werden als Videokonferenz über den Anbieter "Zoom" veranstaltet. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie einen Zugangslink, über den Sie sich am Veranstaltungstag einwählen können.

  • Weltalphabetisierungstag 2020 - Leselust und Bücherwelten

    Am 8. September ist Weltalphabetisierungstag! Aus diesem Anlass möchte das BNW Osnabrück mit kurzen Videos Lust aufs Lesen machen.

    Am 8. September ist Weltalphabetisierungstag! Aus diesem Anlass möchte das BNW Osnabrück mit kurzen Videos Lust aufs Lesen machen. Die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für die Entwicklung von Phantasie und Kreativität. Bücher, mit ihren Geschichten und Gedichten entführen uns in andere Welten, lassen uns phantastische und spannende Geschichten erleben, an Gefühlen teilhaben und helfen uns, Verständnis und Mitgefühl für unsere Umwelt zu entwickeln. Klicken Sie rein und lassen Sie sich zwölf Gedichte vorlesen, die unterschiedlicher nicht sein können.

    Zum Weltalphabetisierungstag

  • Große Mehrheit der Unternehmen hält Teilqualifizierung für sinnvoll

    Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Mehr als zwei Drittel der deutschen Arbeitgeber beschreibt die berufsbegleitende Nachqualifizierung als ein adäquates Instrument, um fehlende Kompetenzen in den Unternehmen auszugleichen.

    Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Mehr als zwei Drittel der deutschen Arbeitgeber beschreibt die berufsbegleitende Nachqualifizierung als ein adäquates Instrument, um fehlende Kompetenzen in den Unternehmen auszugleichen.

    Deutsche Arbeitgeber halten das Qualifizierungsmodell der Teilqualifizierung für angemessen, um Fachkräfte-Engpässen zu begegnen. Das ergab die Studie „Arbeitsmarktbedarfsanalyse zu beruflichen Kompetenzen und Teilqualifikationen“ vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb), die am 31. Juli im Auftrag der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht wurde.

    Demnach zeigt sich eine große Mehrheit (81,2 Prozent) der rund 2.900 befragten Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter bereit, nachweislich beruflich kompetente Personen – beispielsweise mit Teilqualifizierungen – auch ohne vollwertigen Berufsabschluss einzustellen. „Unsere Ergebnisse unterstreichen, dass arbeitsuchende Personen von Teilqualifikationen profitieren können“, erklärt F-BB-Geschäftsführerin Iris Pfeiffer.

    Die Chancen greifen bei Menschen über 25 Jahren ohne eine duale Ausbildung bzw. einen anderen verwertbaren Berufsabschluss besonders gut. Denn ihnen standen die Türen in der Arbeitswelt bislang kaum offen – und wenn doch, fiel die notwendige Weiterentwicklung in Zeiten der Digitalisierung schwer.

    Die Studienautoren untersuchten die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in 30 Ausbildungsberufen. Für 23 Berufe gab die Mehrheit der Unternehmen an, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber auch dann für einsatzfähig zu halten, wenn sie (noch) nicht in allen Einsatzfeldern des jeweiligen Berufs Kompetenzen aufweisen. Ein „Vollprofil“, also nachgewiesene Kompetenzen in allen Einsatzfeldern des jeweiligen Berufs, ist demnach am häufigsten in Handwerksberufen notwendig, um Bewerber einsetzen zu können.

    „Wir freuen uns, dass die Anwendbarkeit von Teilqualifizierungen für Menschen und Unternehmen somit auch noch einmal wissenschaftlich unter Beweis gestellt wurde“, sagt Tobias Lohmann, Sprecher der BNW-Geschäftsführung. „Teilqualifizierungen sind ein zertifizierter und damit sprichwörtlich ausgezeichneter Gewinn für alle Seiten: Arbeitgeber, Arbeitsuchende und arbeitsmarktpolitische Akteure. Der Vorteil für die Betriebe ist, dass die Praxisanteile der Qualifizierung im Unternehmen absolviert werden können. Damit verfügt die Wirtschaft über ein arbeitsplatznahes Instrument betrieblicher Weiterbildung, das darüber hinaus finanziell gefördert werden kann.“

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft führt Teilqualifizierungen seit April 2018 im Rahmen der Arbeitgeberinitiative Teilqualifizierung (AGI TQ) und des Projekts ETAPP des Bundes­ministeriums für Bildung und Forschung durch. Für ein Feature anlässlich der Bertelsmann-Studie unterstützte die AGI TQ den Deutschlandfunk mit Kontakten zum Automobilzulieferer Faurecia in Augsburg, der an TQ-Maßnahmen teilnimmt. Hier geht es zum Beitrag.

    Alle Infos zu den Teilqualifizierungen beim BNW finden Sie hier.

    Hier gelangen Sie zu unserer Pressemitteilung zum Thema TQ.

  • 'Sprache und Kunst' gewinnt Niedersächsischen Integrationspreis 2020

    Niedersächsischer Integrationspreis 2020 Das BNW gehört mit seinem Projekt „Sprache und Kunst“ zu den diesjährigen Preisträgern des Nieder ...

    Niedersächsischer Integrationspreis 2020

    Das BNW gehört mit seinem Projekt „Sprache und Kunst“ zu den diesjährigen Preisträgern des Niedersächsischen Integrationspreises. Unter dem Motto „Integration durch Musik, Kunst und Kultur“ wurde der Preis bereits zum elften Mal vergeben. Von etwa 170 Bewerbungen wurden vier Initiativen aus den Bereichen Musik, Kunst und Kultur sowie ein Sonderpreisträger ausgewählt. Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf gaben die mit jeweils 6.000 Euro dotierten Preise am Dienstag, den 23.06.2020 bekannt. Der Wettbewerb fördert die Teilhabe von Menschen mit verschiedenen sprachlichen, ethnischen, religiösen und kulturellen Wurzeln am gesellschaftlichen Leben in Niedersachsen. Als Sparringspartner der Initiative „Fit für die Ausbildung“ gewann das BNW den Integrationspreis 2017 zum ersten Mal.

    „Sprache und Kunst“: Was steckt dahinter?

    Das Bildungsangebot „Sprache und Kunst“ wurde durch das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück, das Familienzentrum Maries Hütte sowie die kommunale Arbeitsvermittlung MaßArbeit (Jobcenter) des Landkreises Osnabrück durchgeführt und ermöglichte geflüchteten Frauen einen innovativen Sprachkurs. Die Frauen probten im Rollenspiel erlernte Gesprächssituationen aus dem Alltag und Erlebnisse aus ihrer Heimat. Die 300 Unterrichtseinheiten bestanden zu 50 Prozent aus Sprachunterricht und zu 50 Prozent aus darstellendem Spiel. „Der Kurs war für mich sehr wertvoll, es hat mich ein großes Stück vorangebracht, viel in der Gruppe zu sprechen und auf diese Weise mein Deutsch zu verbessern“, sagt Teilnehmerin Narges Jafari. Mithilfe einer Sprachlehrerin und Theaterpädagogin wurde ein Ansatz ganzheitlichen Lernens verfolgt, um das Erlernen von Sprache in Verbindung mit Bewegung, Emotion und Spiel zu erleichtern. Ziel war es, die im geschützten Raum des Kurses erprobten Situationen später im eigenen sozialen Umfeld umzusetzen. Die Teilnehmerinnen beendeten den Kurs 2019 mit einer zertifizierten Sprachprüfung.

    Das Projekt wurde im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Kooperation mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) Hannover ins Leben gerufen.

    Zu den Kurzvideos der Preisträgerinnen und Preisträger

    Zu den Videobotschaften des Ministerpräsidenten Stephan Weil sowie der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf

    Kontakt:
    Annegret Aulbert-Siepelmeyer
    Tel.: 0541 58057-280
    E-Mail: annegret.aulbert-siepelmeyer@bnw.de

    Das Projekt

    © G. Robin Morrison

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