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BNW Aktuell

  • "Alles aus einer Hand": Projekt mit großem Erfolg gestartet

    Mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell werden Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt und Vermittlungshemmnisse beseitigt. Im Idealfall führt dies zu einer individuellen Kompetenzentwicklung und eine Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. einer Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme.

    Ganzheitlich zur beruflichen Integration

    Hannover. Mit „Alles aus einer Hand“ stellen wir Menschen mit Migrationshintergrund ein innovatives Angebot zur beruflichen Integration zur Verfügung.  Dieses führt mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heran und vermittelt sie im Idealfall in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

    Mit einem zielgerichteten Zwei-Phasen-Modell werden Zugewanderte an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt und Vermittlungshemmnisse beseitigt. Im Idealfall führt dies zu einer individuellen Kompetenzentwicklung und eine Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. einer Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme.

    „Alles aus einer Hand“ wird vom sozialpartnerschaftlichen Bildungsbündnis IntegrationS im Auftrag des Jobcenters Region Hannover initiiert.

    Weitere Informationen

    Alles aus einer Hand

     

  • Wie es gelingt, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen

    Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) lädt als niedersächsischer Kooperationspartner des Unternehmens-Netzwerks Inklusion Geschäftsführer und Personalleiter aus der Speditions- und Logistikbranche zu einem Beratertag ein. Am Dienstag, 6. Februar geben Inklusionsfachkräfte Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen.

    Hannover. Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) lädt als niedersächsischer Kooperationspartner des Unternehmens-Netzwerks Inklusion Geschäftsführer und Personalleiter aus der Speditions- und Logistikbranche zu einem Beratertag ein. Am Dienstag, 6. Februar geben Inklusionsfachkräfte Antwort auf die Frage, wie es gelingen kann, Gehörlose als Berufskraftfahrer zu beschäftigen. Denn die Branche spürt den Fachkräftemangel von Tag zu Tag immer deutlicher. Als Unternehmen neue Strategien zu entwickeln, um Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen und damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wird zunehmend wichtiger. Ein Weg besteht darin, stille Reserven auf dem Arbeitsmarkt zu aktivieren und Menschen mit Handicap zu beschäftigen.

    „Handicaps werden häufig als schwerwiegender eingeschätzt als sie sind – und Strategien, sie auszugleichen hingegen unterschätzt“, sagt Christian Paluch, der als Inklusionslotse des BNW Unternehmen berät. Er wird zwischen 8.45 und 13 Uhr den Teilnehmern Rede und Antwort stehen, wenn es um Unterstützungsmöglichkeiten und die Rechtslage bei der Beschäftigung von Menschen mit Handicap geht. „Den Personalverantwortlichen der Unternehmen hilft es während der Runden Tische immer sehr, gute Beispiele aus der Praxis zu hören“, sagt Paluch.

    Deshalb nimmt die Spedition Gieseker & Laakmann mit ihrer Personalleiterin Simone Heimken sowie dem gehörlosen Auszubildenden Nils Rath an dem Beratertag teil. Veranstaltungsort ist das Haus der Industrie am Schiffgraben 36, 30175 Hannover. Die Teilnahme inklusive eines Imbisses ist kostenlos.

    Da die Plätze auf 20 Personen begrenzt sind, bittet das BNW bis Freitag, 2. Februar um Anmeldung über das Kontaktformular auf bnw.de/runder-tisch oder per E-Mail an gabriele.moellenhoff@bnw.de.

  • Als Unternehmen nachhaltig handeln - ein kleines Beispiel.

    Wie können wir als Unternehmen nachhaltig handeln, Verantwortung für die Umwelt übernehmen und dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen geschont werden? Diese Fragen beschäftigen auch uns beim BNW. Unser kleines Beispiel zeigt, wie wir mit einfachen Mitteln zur Nachhaltigkeit beitrugen - und dabei sogar ein Bildungsprojekt unterstützt haben.

    Wie können wir als Unternehmen nachhaltig handeln, Verantwortung für die Umwelt übernehmen und dazu beitragen, dass natürliche Ressourcen geschont werden? Diese Fragen beschäftigen auch uns beim BNW.

    So rätselte zum Beispiel unsere Marketingabteilung, was mit den alten abgegriffenen Roll-ups geschehen könnte, die sich nicht mehr für Messen und Veranstaltungen eignen. Es müsste doch eine bessere Möglichkeit geben, als sie einfach wegzuschmeißen. Durch Zufall erfuhr eine der Mitarbeiterinnen von der Upcyclingbörse Hannover, einem Verein, der Umweltprojekte vorantreibt. Ein Ziel des Vereins ist es, Wege aufzuzeigen, wie man vorhandenes Material wiederverwerten kann statt es zu entsorgen. „Es gibt bereits genug von allem. Das was da ist, kann man anders nutzen, man muss nur ein wenig kreativ sein“, so Gert Schmidt, Leiter des Vereins. Begeistert von dieser Philosophie, kontaktierten wir den Verein, der die Roll-up-Spende gerne entgegennahm.

     „Viele Roll-ups werden nur für wenige Veranstaltungen genutzt und danach entsorgt. Diese kurze Lebensdauer steht aber in keinem Verhältnis dazu, wie lange das Material eigentlich Bestand hat“, gibt Gert Schmidt zu Bedenken. Die Plane der Roll-ups wird aus schwer abbaubarem PVC hergestellt, das selbst im Freien bei unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen über Jahrzehnte hinweg erhalten bleibt. Recyceln lässt sich auch auf dem Wertstoffhof kaum etwas davon. Die Planen werden in der Regel verbrannt und die dabei produzierten giftigen Filterstäube unter Tage eingelagert. Gert Schmidt zufolge sei es sehr wahrscheinlich, dass diese in einer der nächsten Generationen mit Grundwasser in Berührung kommen und somit zurück in den natürlichen Kreislauf gelangen.

    Umso beruhigender zu wissen, dass die alten BNW-Roll-ups dazu nicht beitragen werden, im Gegenteil: Neue Verwendung finden sie nun in dem von der Upcyclingbörse initiierten Umweltbildungsprojekt „Aus Müll geboren: Die Müllis“. Mit diesem Projekt soll dem Müll auf der Straße, der von vielen Menschen schon gar nicht mehr wahrgenommen wird, ein Gesicht gegeben werden. In Kooperation mit der Peter-Ustinov-Schule in Hannover-Ricklingen entstanden dabei ganz besondere Kunstwerke. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b sammelten fleißig jeglichen Müll, den sie im Umkreis der Schule fanden. Dieser wurde zuerst angemessen gereinigt, bevor die Jugendlichen ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten und die „Müllis“ zum Leben erweckten. Dabei handelt es sich um Gesichter oder kleine Figuren, die ausschließlich aus weggeworfenen Materialien bestehen. Die fertigen Müllis wurden fotografiert und dann nicht etwa auf neu produzierte Leinwände gedruckt, sondern auf die Rückseite der BNW-Roll-ups, die somit einen tollen, neuen Zweck erfüllen!

    „Das Mülli-Projekt soll einerseits das Bewusstsein für Abfälle im öffentlichen Raum schärfen und andererseits die Kreativität der Jugendlichen würdigen“, so Schmidt. Deshalb wurden die Fotos zunächst im Frühjahr in einem Jugendzentrum in Hannover ausgestellt. Zukünftig sollen sie im Rahmen einer Wanderausstellung weiterhin dazu beitragen, Menschen für den Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Übrigens werden auch die Aluminiumstange und die Kassette des Roll-ups wiederverwendet. Hierzu wird die Upcyclingbörse neue Banner, natürlich aus PVC-freien Materialien, drucken und in die vorhandene Vorrichtung einspannen.

    Wussten Sie eigentlich, dass sich auch BNW-eigene Projekte für einen nachhaltigen Umgang mit Abfallmaterialien einsetzen? In Delmenhorst betreibt das BNW beispielsweise seit 2010 den „PC-Laden“. Hier sollen Jobcenter-Kunden an den Arbeitsalltag herangeführt werden, indem sie alle Stationen eines Einzelhandelsgeschäfts durchlaufen, vom Warenlager bis zum Verkauf. Der Clou: In der Technikstation werden alte Computer, Handys und kleine Elektrogeräte überprüft und wenn möglich wieder in Stand gesetzt. Im Anschluss werden die reparierten Geräte kostenlos an Bedürftige ausgegeben. So erhalten die Gegenstände, die ansonsten auf dem Elektroschrott gelandet wären, ebenfalls ein zweites Leben. Müllvermeidung mit gesellschaftlichem Mehrwert - eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

    von Kerstin Müller, Werkstudentin des BNW

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