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BNW Aktuell

  • Herbstforum in Osnabrück: Impulse für Motivation und Führung

    Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, moderierte am Montag, 20. November, die Podiumsveranstaltung auf dem Herbstform Osnabrück. Die Fachveranstaltung wird seit 2012 vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim ausgerichtet. Im Mittelpunkt stand diesmal das "Lernen als Prozess - Impulse für Motivation und Führung"

    Am Montag, 20. November, moderierte Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des BNW, die Podiumsdiskussion auf dem VI. Herbstforum des Industriellen Arbeitgeberverbands (IAV) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim e.V. Die Diskussion zum Thema „Lernen als Prozess – Impulse für Motivation und Führung“ ergab viele spannende Denkanstöße.

    Herbstforum IAV BNW Osnabrueck Podium

    Zu Beginn führte der IAV-Vorstandsvorsitzende Olaf Piepenbrock in das übergeordnete Thema ein: „Lernen prägt die Ausrichtung einer Gesellschaft“, sagte er und ergänzte, dass Arbeit Teil eines erfüllten Lebens sei. Auf der Basis von Kompetenz kämen wir zu Ergebnissen und diese wiederum steigerten unsere Motivation. Grundlage dafür sei stetes Lernen.

    Professor Dr. Waldemar Pelz, Leiter des Instituts für Management-Innovation in Bad Soden am Taunus, bestätigte dies in seinem Eröffnungsvortrag und untermauerte die Thesen mit einer aktuellen Befragung seines Instituts unter mehr als 14.000 Teilnehmern. Die Ergebnisse bereiteten er und seine Mitarbeiter so auf, dass sie im unternehmerischen Kontext nutzbar sind:

    www.managementkompetenzen.de/resilienz.

    Er sagte: „Mitarbeiter wollen Erfolge und dafür brauchen sie Ziele, die in ihren Augen sinnvoll sind.“ Er empfahl den rund 200 Zuhörern des Herbstforums, zunächst die Mitarbeitermotivation der Belegschaft einer genauen Diagnose zu unterziehen. Stress, sowohl in Form von Über- als auch von Unterforderung, ließe sich auf einer Skala messen und sei individuell abhängig von Persönlichkeiten, deren Wertvorstellungen sowie den Fähigkeiten, die zum Erfolg führen. Unternehmen, welche die emotionalen Stressfaktoren ihrer Mitarbeiter kennen und gegensteuern, erzielten erwiesenermaßen eine um 3,4 % höhere Rendite. Durch Emotionsmanagement und Aktivierung der Selbstwirksamkeit ließen sich negative Gefühle (Stress) in positive Gefühle (Kraft) umwandeln.

    Dr. Sabine Reichelt-Nauseef von der SO-Unternehmensberatergruppe aus Hamburg zeigte im Anschluss auf, mit welchen Übungen aus der Selbstreflexion, Selbstverantwortung, Selbstregulierung und Selbstveränderung eine gute Selbstführung erreicht werden kann. Sie sagte: „Ich führe mich selbst - und damit habe ich schon genug zu tun“ und meinte damit, dass Unternehmenschefs nicht Mitarbeiter, sondern sich selbst führen – und durch eine gute Vorbildfunktion ihre Belegschaften prägen.

    In der folgenden Podiumsdiskussion kamen zwei Gäste hinzu, die es ermöglichten, dass Lernen auf den gesamten Prozess der Berufsbiographie von Menschen zu beziehen: Irmgard Pöling leitet das Studienseminar Meppen für das Lehramt an Gymnasien und Stefan Holtgreife ist Geschäftsführer des Unternehmens „Solarlux“ in Osnabrück.  Die Eingangsfrage von Tobias Lohmann zum Thema Schule „Lernen wir am Leben vorbei?“ beantwortete Professor Pelz mit „Ja!“ und führte aus, dass Kompetenzen, Werte, Persönlichkeit im schulischen Prozess häufig auf der Strecke blieben. Stefan Holtgreife stimmte zu und ergänzte, ihm fehle die Entschleunigung. „Junge Menschen sollen mit 24 Jahren Schulabschluss, Master und Auslandsjahr fertig haben. Wie wäre es aber mit einem sozialen Jahr oder etwas ähnlichem, das die Persönlichkeitsentfaltung fördert?“ Auch aus dem Publikum war die Meinung zu hören, dass Kreativität in der Schule einfach zu kurz käme. Irmgard Pöling, unterstützt von Lehrern und Schulleitern unter den Gästen, entgegnete: „Im Unterricht haben durchaus viel mehr kreative Problemlösungsaufgaben Einzug gehalten als früher."

    So bestand ein Zwischenfazit der Podiumsdiskussion darin, dass eher jene Generation, die heute mit beiden Beinen im Arbeitsleben steht, in der Schule kaum Kreativität erfahren hat. Das macht sich jetzt in den Unternehmen bemerkbar: „Bei Solarlux fördere ich bewusst eine Kultur des praktischen Ausprobierens. Um zu guten Ergebnissen zu kommen, brauchen wir den Mut, uns auszuprobieren und aus der Komfortzone herauszukommen“, erzählte Stefan Holtgreife.

    Einhellig bestand die Meinung, die Schule bereite zu wenig auf den betrieblichen Alltag vor. Irmgard Pöling sagte jedoch: „Unser Studienseminar hat Firmenkooperationen und in diesem Rahmen viele Projekte. Demnächst wird es auch ein Betriebspraktikum für angehende Lehrer geben.“ Stefan Holtgreife sah die mangelnde Berufsorientierung aus einer anderen Perspektive: „Unternehmen müssen viel mehr an Schulen präsent sein und Kontakte knüpfen“, regte er an.

    Dabei kann das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft unterstützen: Jahr für Jahr begleiten wir über 30.000 Schülerinnen und Schüler dabei, eine gut orientierte Berufswahl zu treffen. In unseren Berufsorientierungs-modulen, die wir im Auftrag der Koordinierungsstelle Berufsorientierung durchführen, aktivieren wir unser großes Netzwerk an Firmen, die dann in den Schulen mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen. Nicht selten entsteht über ein Praktikum ein neuer Ausbildungsvertrag.

    Weitere Infos gibt es hier: Berufsorientierungsangebote des BNW

    Auch die VMW-Stiftung, die - wie auch die Bezirksgruppe von NiedersachsenMetall und das BNW - Mitausrichter des Herbstforums war, hat viele spannende Nachwuchsprojekte, vornehmlich im MINT-Bereich:

    http://vme-stiftung.de/

    Fazit: Das Thema "Lernen als Prozess" fand sehr großen Anklang bei den teilnehmenden Vertretern aus Schulen und Unternehmen, und der IAV wird die spannende Veranstaltung 2018 ins siebte Jahr führen. Bleiben Sie informiert:

    http://iav-online.de/

  • BNW erhält das Gütesiegel Grundbildung

    Dem BNW ist am 15. November 2017 das Gütesiegel Grundbildung verliehen worden. Bastian Schmidt-Faber, Geschäftsführer des BNW, nahm die Auszeichnung am vergangenen Mittwoch entgegen. Das Gütesiegel wird von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Bildungswerke der Wirtschaft vergeben.

    Dem BNW ist am 15. November 2017 das Gütesiegel Grundbildung verliehen worden. Bastian Schmidt-Faber nahm als Geschäftsführer des BNW die Auszeichnung am vergangenen Mittwoch entgegen.

    BNW erhält Gütesiegel Grundbildung

    Mit dem Gütesiegel wurden neben dem BNW noch drei weitere Bildungswerke ausgezeichnet. Es wird von der Arbeitgemeinschaft der Bildungswerke der Deutschen Wirtschaft (ADWB) e. V. vergeben. Die ADBW hat gemeinsam mit dem Projekt Alpha Grund des BMBF (alphagrund-projekt.de) Qualitätsstandards entwickelt, die Maßnahmen der arbeitsplatzorientierten Grundbildung garantieren. Weitere Informationen zu dem Projekt können Sie über die angegebene Webseite abrufen.

    Ziel von AlphaGrund

    Ziel von AlphaGrund ist die anwendungsorientierte Entwicklung und Umsetzung von Fördermaßnahmen für geringqualifizierte Erwerbstätige, die mit unterschiedlichen Akteuren (wie Unternehmen, Job-Center) vor Ort durchgeführt werden. Dazu werden arbeitsplatznahe Konzepte zur Förderung der Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen auf die betrieblichen und branchenspezifischen Bedarfe zugeschnitten und in den Regionen der acht beteiligten AlphaGrund-Partnern, den Bildungswerken der Wirtschaft, umgesetzt.


    Weitere Informationen

    Gütesiegel Grundbildung (pdf)

    Broschüre zum Gütesiegel Grundbildung (pdf)

    www.alphagrund-projekt.de

  • Sozialpartnerschaftliche Bildungsinitiative der Dachverbände von Arbeitgebern und Gewerkschaften startet in Niedersachsen

    Eine besonders gut ineinandergreifende Prozesskette mit den Komponenten Qualifikation, Sprache und interkulturelle Begleitung führt bei der Integration von Geflüchteten in die deutsche Arbeitswelt zu guten Vermittlungserfolgen. Mit Blick auf eklatante Fachkräftelücken, auch auf dem Ausbildungs-markt, ist es daher umso wichtiger, dass das Land Niedersachsen das im Jahr 2015 eingeführte Modellprojekt SPRINT, insbesondere in Kombination mit SPRINT-Dual (Beginn 2016), fortführt.

    Eine besonders gut ineinandergreifende Prozesskette mit den Komponenten Qualifikation, Sprache und interkulturelle Begleitung führt bei der Integration von Geflüchteten in die deutsche Arbeitswelt zu guten Vermittlungserfolgen. Mit Blick auf eklatante Fachkräftelücken, auch auf dem Ausbildungs-markt, ist es daher umso wichtiger, dass das Land Niedersachsen das im Jahr 2015 eingeführte Modellprojekt SPRINT, insbesondere in Kombination mit SPRINT-Dual (Beginn 2016), fortführt.

    Zu diesem Ergebnis kamen gestern und heute rund 200 Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft während der diesjährigen SPRINT-Fachtage zur „Integration jugendlicher Geflüchteter heute und morgen“ zusammen. Im Hannover Congress Centrum und in den Multi-Media Berufsbildenden Schulen an der Expo Plaza sind sie den Fragen nachgegangen, wie die berufliche Integration junger Geflüchteter konsequent gelingt und welche Vorteile diese für alle Akteure bietet. Neben dem Sprach- und Integrationsprojekt SPRINT, das inzwischen an 90 Berufsschulen landesweit durchgeführt wird, ist ab sofort auch die sozialpartnerschaftliche Initiative IntegrationS eine Antwort auf diese Fragen.

    Im Rahmen der Fachtage wurde dieses deutschlandweit einzigartige Projekt heute von Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der niedersächsischen Wirtschaft (BNW), sowie Hans Hoffman, Geschäftsführer der gewerkschaftsnahen Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen vorgestellt.

    Tobias Lohmann (links) und Hans Hoffmann stellen das Projekt „IntegrationS“ vorGemeinsam mit den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN) und dem deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entstand mit IntegrationS ein Bündnis, das als Schnittstelle zwischen berufsbildenden Schulen, Kammern sowie Arbeitsagenturen fungiert und im Rahmen einer sogenannten Prozessbegleitung die Schulen bei der Zusammenführung von jugendlichen Flüchtlingen und Betrieben unterstützt. Die regionalen Prozessbegleiter von IntegrationS stehen den SPRINT-Teilnehmenden während einer dualen Einstiegsqualifizierung zur Seite, wodurch eine tragfähige Brücke zwischen auslaufender Schulpflicht und Übergang in die Arbeitswelt geschlagen wird. 13 Prozessbegleiter gibt es niedersachsenweit, 11 davon werden vom BNW gestellt, zwei sind für ARBEIT UND LEBEN Nds. tätig. Ein weiteres Angebot von IntegrationS sind sogenannte Integrationsmoderatoren, die Unternehmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie weiteren Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen. In Zukunft soll das Angebot der Initiative durch Projekte für weitere Zielgruppen ergänzt und dadurch breiter aufgestellt werden.

    Tobias Lohmann zeigte sich während der Vorstellung von IntegrationS zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis der sozialpartnerschaftlichen Initiative: „Wir freuen uns, dass das BNW mit dem Stellen der Prozessbegleiter und Prozessbegleiterinnen sowie mit dem exzellenten Zugang zu wirtschaftlichen Entscheidungsträgern einen bedeutsamen Beitrag innerhalb des Bündnisses leisten darf und beweisen damit gern einmal mehr, dass Integration durch eine partnerschaftliche Begleitung funktioniert.“ Hans Hoffmann ergänzte: „Sozialpartnerschaft heißt, gemeinsam Stärken für die Integration zu nutzen.“

    IntegrationS versteht sich als sozialpartnerschaftliches Bündnis, das in seiner Vielschichtigkeit einzigartig ist, sich ideal ergänzt und niedersachsenweit agieren kann. Denn: Die Sozialpartner DGB und UVN haben zusammen mit ARBEIT UND LEBEN Nds. und BNW als Bildungsträger sowohl die Belange der Arbeitgeber und Entscheidungsträger als auch die der Arbeitnehmer im Blick. „Wir stehen in der Verantwortung, die Menschen in Betriebe und durch Arbeit in die Gesellschaft zu integrieren. Dafür steht der Sozialpartneransatz“, so Hartmut Tölle, Vorsitzender des DGB Bezirks Niedersachen - Bremen - Sachsen-Anhalt.  Der Vorteil des sozialpartnerschaftlichen Ansatzes veranlasste den Auftraggeber – das niedersächsische Kultusministerium – 2016 dazu, der Bietergemeinschaft aus BNW und ARBEIT UND LEBEN Nds. den Zuschlag für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt zu geben. Auch für UVN Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Müller liegt der Nutzen der Sozialpartnerschaft auf der Hand: „Für die UVN als Spitzenverband der niedersächsischen Wirtschaft und Sozialpartner haben Arbeitsmarktintegration, Nachwuchsförderung und Qualifizierung höchste Priorität. Das Projekt Integration-S setzt genau dort an, wo die Integration von Arbeitsmarktzuwanderern und Flüchtlingen die größten Herausforderungen aufweist.“

    Weitere Informationen: www.integration-s.de

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